Nach Kündigung bei einer ZAF wird die Übergabe vom Werkzeugkoffer verlangt, einige Teile sind verloren oder gestohlen worden, wie jetzt verhalten wegen einer möglichen Ersatzforderung? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Hallo, ich habe vor 2 Jahren einen Werkzeugkoffer bekommen. Jedes Werkzeugkomponent war auf einer Liste ausgeführt, die ich unterschrieben habe.
Ich schätze der Wert war 180 Euro. Natürlich ist mir in den 2 Jahren etwas verschleißt , geklaut und verloren gegangen. Hab nie nach Ersatz gebeten und selber das verlorene Werkzeug zum Teil aufgefüllt (nur das nötigste, was ich auch für meine Arbeit brauchte). Jetzt habe ich gekündigt und die ZAF will das Werkzeug wieder zurück, und mit mir zusammen auf die Vollständigkeit durchgehen. Paar Werkzeugkomponente fehlen und viele sind von mir persönlich ersetzt worden.
Will mich jetzt nicht verarschen lassen und dafür mehr als nötig/gesetzlich blechen. Damit ich nicht wie Vollidiot da stehen könntet ihr mir eure Erfahrung mitteilen ?
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Bevor man sich dazu auch nur halbwegs rechtssicher äußern kann, müßte man wissen ob dazu was vertraglich vereinbart wurde und wenn ja, was.

Was man sagen kann, ist das der Verschleiß sicherlich zu Lasten des Unternehmens geht. Das kann man, auch nicht vertraglich, nicht auf den Arbeitnehmer abwälzen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ich schätze der Wert war 180 Euro. Natürlich ist mir in den 2 Jahren etwas verschleißt , geklaut und verloren gegangen.
Wenn das für Dich normal ist, dann richte Dich schon mal auf Ersatzbeschaffung ein.

Glaube auch kaum, dass man einen Werkzeugkoffer für 180€ bekommt.
Da verwechselst Du was mit Baumarktware.

Letztendlich ist entscheidend, was vertraglich vereinbart wurde.
In der Regel muss man Arbeitsmittel vollständig zurückgeben.

Verschlissenes gibt man dann halt benutzt so zurück.
Wenn etwas gestohlen wurde, meldet man das zeitnah.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Benutzername und :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.
Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder " Werkzeugabgabe" sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:


Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

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Was mich eigentlich stört ist, dass die ZAF das nicht einfach alleine prüfen kann und ich mich dahin schleppen muss. Das Werkzeug ist schon in der Firma. Die Firma ist aber nicht grad um die Ecke. Arbeitsvertrag ist auch schon lange abgelaufen.
 

apfelkuchen

Elo-User*in
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Woher weißt du denn, dass da nach der Rückgabe nicht noch was aus dem Koffer rausgenommen wurde?
An deiner Stelle würde ich erst mal sagen, dass alles im Koffer war, als du ihn zurück gegeben hast. Sollen sie dir doch nachweisen, dass es vor der Rückgabe schon gefehlt bzw. verschlissen war. Jede Wette, das können sie nicht.
 

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Bist jetzt hatte ich keine Probleme mit der Firma und hoffe sie werden da kulant sein und das bisschen Werkzeug was fehlt nicht in Rechnung stellen. Ich bin jetzt nicht auf Konfrontation aus.
 

Nena

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Dass Du das erhalten hast? Als Leihgabe? Als Geschenk? Als Kauf? Oder was?
 
G

Gelöschtes Mitglied 63723

Gast
Was steht denn dazu in Deinem Arbeitsvertrag?
 

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Dass Du das erhalten hast? Als Leihgabe? Als Geschenk? Als Kauf? Oder was?
Auf dem Blatt ist nur der Firmenname , Werkzeugliste und über der Unterschrift steht. ( Vollständig erhalten am xx.xx.xxxx)

Für die Arbeitsbekleidung , Schutzausrüstung war ein separates Formular mit der Unterweisung auf Verrechnung der letzten Lohnabrechnung der Bekleidung/Schutzausrüstung und Rückgabe bei Austritt.
Da ich alles bis auf Werkzeug hatte wurde mir nie was verrechnet. Hab ne Woche später dann das Werkzeug bekommen weil die Firma erst noch alles kaufen musste.
Es ist wohl nicht üblich das Mitarbeiter Werkzeug kriegen.

Was steht denn dazu in Deinem Arbeitsvertrag?
Steht nichts bezüglich Arbeitsbekleidung, Schutzausrüstung und Werkzeug. Tarif ist übrigens IGZ.
 

avalanche

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Das Werkzeug ist schon in der Firma.
Damit bist du deinen Pflichten anlässlich der Beendigung des Arbeitsverhältnisses hinreichend nachgekommen.

Arbeitsvertrag ist auch schon lange abgelaufen.
Wie lange denn genau?

Ich (Elektriker, 55 Jahre) würde das ganze einfach aussitzen.
Wenn die ZAF meint, da noch einen Anspruch (Zeitwert beachten) herleiten zu können, sollen sie es doch machen.
Die ZAF wäre dann Kläger, trüge mithin die Beweislast und das ganze würde eventuell schon wegen eines zu geringen Streitwertes eingestellt werden, vermute ich mal.

LG, ave
 

faalk

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Sollen sie dir doch nachweisen, dass es vor der Rückgabe schon gefehlt bzw. verschlissen war
Könnte für die ZAF einfach werden, wenn der Koffer nach der Rückgabe von mehr als einer Person der ZAF geöffnet und begutachtet wurde. Sprich unter Zeugen.

Dann könnte mit unter die Erstattung der fehlende Teile das kleinere Übel sein.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Die ZAF wäre dann Kläger, trüge mithin die Beweislast und das ganze würde eventuell schon wegen eines zu geringen Streitwertes eingestellt werden, vermute ich mal.
Bezüglich des Streitwertes trügt dich dein Gefühl aber ganz gewaltig.

Es gibt keinen Mindeststreitwert der da einzuhalten wäre. Was passieren kann, daß das Gericht mit Zustimmung der Parteien auf eine mündliche Verhandlung verzichtet und das Verfahren schriftlich abwickelt.
 
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