Nach Krankengeld kein Anspruch auf ALG 1

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Thorben

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Hallo Leute...
Ich habe mich heute schon Tot gegoogelt... Ich habe Volgendes problem ich habe ALG beantragt und habe von Sep 2008 bis diesen Dez krankengeld bezogen..Jetzt bin ich wieder soweit fit ud habe ALG beantragt. ICh war auch ganz normal zu Antragabgeabe und die nette Dame am Schreibtisch rechnete mir gleich vor was mir den zustehen würde/was ich bekommen würde..Sie sagte mir das mein Alg fiktiv berechent werden würde.. Ich sagte okay wenn das so ist dann muss das ja so passieren..Heute bekam ich den Ablehungsbescheid und mit dem netten Satz (zitat Hiermit revediere ich meine Getroffe aussage bezüglich ihres ALG 1 antrags) !! Okay mir rutschte erstmal alles in die Zehnspitzen.. Die Begründung §123 und § 124 SGB III wären nicht erfühlt :icon_dampf:..Ja habe ich mir gedacht rufst mal an und fragst nach weil du hast ja von deinem Krankengeld auch in die Arbeitslosen Versicherung Einezahlt. So passiert es kam der Rückruf der Sachbearbeiterin und sie sagte es stimmt ich bekomme nichts.. Da hatte ich das Zeppter an meinen Vater abgegeben der. der netten Dame erstmal erzählte das wir schon Kontakt mit einem Anwalt und dem Sozialverband aufgenommen hätten.. Da sagte sie auf einmal sie müsse es nochmal prüfen und mit ihrem Boss abklären.. Zack 15 min später das Telefon klingelt wieder, ja ich habe gefragt und es seinen kein beiträge abgeführt worden im Letzten jahr :icon_neutral:...Was aber völliger quatsch ist da ich es schriftlich von meiner KV habe...(ich habe nachgerechnet ich habe 466 Tage krankengeld bekommen)
So meine Frage habt ihr igrendwelche TIpps wie ich mich in dem Fall der Agentur über Verhalten soll?? Einen Widerspruch habe ich erstmal geschrieben und eingeschmissen...
Auf hilfe freue ich mich MFG THORBEN:redface:
 
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Hallo,

Schau mal hier:
Anwartschaftszeit - www.arbeitsagentur.de

Da steht ausdrücklich, dass auch Krankengeldzahlung ein Versicherungspflichtverhältnis darstellt. Da Du mehr als 12 Monate Krankengeld bezogen hast, hast Du damit die Anwartschaftszeit erfüllt.

Ich würde sofort Widerspruch gegen den Bescheid der Arbeitsagentur einlegen mit Verweis auf den o.g. Link und eine Kopie der Bescheinigung der Krankenkasse beifügen.

Grüße
Arbeitssuchend
 

Thorben

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Ein kleines Update ich habe vorher eine ABM maßnahme gemacht.. UNd jetzt muss geprüft werden ob ich zu unrecht eingezahlt hätte :icon_neutral:
Wie was würdet ihr jeze tun??ICh weiß nicht mehr weiter... Mein Vater hat eine Rechtsschutz worüber ich noch mitlaufe.. Ich überlege ob ich mir mal dazu Rat bei einem Rechtsanwalt holen sollte.. Weil es gibt doch bestimmt ein Paragrphfen schlupfloch...
 
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Hallo Thorben,

das kapiere ich nicht. Wieso soll nach einer ABM-Maßnahme zu Unrecht ALG von der Krankenkasse eingezahlt worden sein?

Wie war denn die ABM-Maßnahme vergütet?
War es ein 1-Euro-Job oder eine Arbeit mit ganz normalem Arbeitsvertrag und ganz normaler Gehaltszahlung, so dass auch ganz normal ALG-Beiträge abgeführt wurden?
Wurdest Du noch in der ABM-Maßnahme krank oder erst,
als Du schon ALG bezogen hast?

Und selbst wenn in der ABM-Maßnahme keine ALG-Beiträge abgeführt wurde, muss imho die Krankenkasse ALG abführen. Und wenn 1 Jahr lang ALG-Beiträge abgeführt wird, entsteht ein neuer Anspruch auf ALG-Zahlungen.

Irgendwie kommt es mir so vor, als ob die AA nicht ganz richtig tickt ...
Frag die mal, nach welcher Rechtslage (§§ nennen, bitte!) die meinen, dass Dir angeblich kein ALG zustehen soll.
Stell bitte mal den Ablehnungsbescheid ins Forum, vielleicht kann man daraus schon ihre Begründung sehen.

Und wie gesagt: Auf jeden Fall rechtzeitig Widerspruch einlegen.

Folgendermaßen formuliere ich meistens meine Widersprüche:
*****
An die Arbeitsagentur ....

Kundennummer: xxxxx
Ihr Bescheid vom ....

Hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch gegen Ihren Bescheid vom xxxx ein. Eine Begründung wird nachgereicht.

Mit freundlichen Grüßen
*****
Es geht jetzt erst einmal darum, die Frist einzuhalten.
Die Begründung kannst Du später noch schreiben. (evtl. mit Hilfe des Forums).

Gleichzeitig würde ich die Krankenkasse kontaktieren und fragen, ob die schon einmal einen solchen Fall hatten und sie um Rat bitten.

Grüße
Arbeitssuchend
 

Linchen0307

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Ein EEJ kann es nicht gewesen sein, diese Massnahme, denn dann wäre im Krankheitsfall kein Krankengeld geflossen, nach welcher Berechnungsgrundlage auch?!
Möglicherweise eine versicherungspflichtige Massnahme, mit Lohn von der ARGE über eine dieser eingekauften Firmen.
Wie haben hier in Elmshorn so einen Träger (Joblotse), der vermittelt z. B. dreimonatige Praktika mit einem Lohn von knapp 1000 Euro brutto an einen AG , bei dem quasi kostenlos gearbeitet wird, der Lohn kommt vom Träger, der widerum bekommt das Geld von der ARGE .
Arbeitslosenversicherung wird hierbei nicht abgeführt, aber im Krankheitsfall würde nach 6 Wochen die Krankenkasse zahlen.
Ich vermute, so etwas in der Art, war diese Massnahme?!
 

Thorben

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Richtig es ist wie Linchen sagt.. Das Geld was ich bekommen habe kam wohl von der AfA ... Ja der Ablehnungsbescheid beruft sich auf §123 und §124 SGB 3.. Das ist ja das was ich auch nicht verstehe.. die Abm ist ja nicht Arbeitslosenversicherungspflichtig...Das war mir auch klar.. JEtzt muss die KV prüfen ob zu unrecht eingezahlt wurde aufgrund der ABM... Man ist das Kompleziert.. Aber da haben sie die rechnung ohne mich gemacht.. Ich werde mir nach Weihnachten erstmal eine Rechtsanwaltsberatung holen und unseren Sozialverband habe ich auch schon mit im Boot... Ich soll mich am Di nach Weihnachten gleich bei meiner KV melden dann können die mir vll.schon genauers sagen.

Den wiederspruch habe ich schon geschrieben... Der war den Tag wo Die Ablehnung war gleich bei denen im Briefkasten.. Ganz trocken geschrieben .. Das ich Wiederspruch gegen das schreiben Einlege...Ich bin beim A-amt schon mal ewig hin und her geschoben worden..Jetzt bin ich in der reha abteilung und habe einen Fähigen berater bekommen. der von der Ablehnung auch überrascht war...
 
E

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Möglicherweise eine versicherungspflichtige Massnahme, mit Lohn von der ARGE über eine dieser eingekauften Firmen.
Ist das nicht rechtswidrig, wenn keine ALG-Beiträge abgeführt werden? Dies stellt eine Benachteiligung des Arbeitnehmers dar und könnte imho gegen das AGG verstoßen!

Thorben, wenn Du mit Deinem Anwalt sprichst, würde ich diesen Punkt mal ansprechen: Verstoß dieser versicherungspflichtigen Maßnahmen gegen das AGG.
Denn:
Alle Arbeitnehmer zahlen ALG-Beiträge (Pflichtbeitrag).
Dazu müssten Arbeitnehmer in Deiner Maßnahme auch gehören! *denk*

Und wieso muss dann die Krankenkasse nach einer solchen Maßnahme keine ALG-Beiträge abführen? Irgendwie erscheint mir das alles sehr unlogisch. Normalerweise ist Krankengeld auch ALG-beitragspflichtig. (also auch Verstoß gegen das AGG, denn für normale Arbeitnehmer werden bei Krankengeldbezug auch ALG-Beiträge abgeführt).

Grüße und viel Erfolg!
Arbeitssuchend
 

Thorben

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Ja das mit dem Krankengeld ist ja das was meine KV auch so gewundert hat.. ICh glaube die AFA will nur das ich HArtz 4 beantrage weil für mich ja das fiktive arbeitlosengeld berechnet wird.. UNd das wäre ja wesetlich teuer als H 4... Ich werde mal warten aber das man hier schon so gute Ratschläge bekommt finde ich super danke schon mal leute...:icon_daumen::icon_daumen:
 
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Hallo

das war bei mir damals genau das gleiche spiel. die aussage der SB ist völlig falsch. du erwirtschaftest anwartschaft im krankengedbezug. du hast doch den krankengeldbescheid, da stehen auch die sozialabgaben drauf.

bei mir zog damals ein massives sachliches auftreten .

einfach den bescheid nehmen, kopie des widerspruches auch nochmals mitnehmen, damit sie den direkt vor augen hat, den teamleiter aufsuchen und klar sagen, das du den anspruch nachgewiesen hast und du im falle der ablehnung des widerspruches direkt eine dienstaufsichtbeschwerde sowie einstweilige anordnung bei gericht erwirken wirst.

okay, der satz das ich das auch von der strafrechtlichen seite prüfen lassen werde persönlich gegen die ntscheider ist mir dann doch rausgerutscht.

das mit der fiktiven berechnung stimmt auch nur bedingt. aber lass die das erstmal darstellen, dagegen annst du dann immer noch vorgehen. vorsicht ist auch geboten beim antrag auf teilhabe am arbeitsleben, da schlafen die sehr gerne und lassen es liegen. ich kann dir auch erfahrung nur den tip geben, solltest du diesen antrag in betracht ziehen, weil du wegen deiner langen AU deinen letzten beruf n icht mehr ausüben kannst, dann stelle diesen Antrag formlos, damit du dir das Datum sicherst.

Die rücken sehr gerne erst sehr spät diese formulare raus. bei mir haben die das auch versucht. möchtest du darübe rmer erfahren, dann schreib emir eine PN

Sicher ist, das Dir ALG1 zusteht also Frohes Fest :)
 

Thorben

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Bei mir läuft gerade noch ein Ärztliches gutachten ob ich überhaupt Vermittlungsfähig bin.. Bei mir wird es eine Ersteingliederung da ich noch eine ausbildung machen will... Ja das mit dem nochmal hingehen werde ich dann machen wenn ich mit der KV tele habe und was mache ich wenn die KV sagt ja es wurde zu unrecht im prizip gezahlt??Weil wegen der ABM??
 

Erolena

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Bei ABM gibt es schon eine ganze Zeit keine Versicherungspflicht in der Arbeitslosenversicherung mehr. Damit der ABM-er keine neuen Ansprüche gegenüber der Arbeitslosenversicherung erwirbt.

Die Lösung wäre meiner Ansicht nach eine ganz normale Ausbildung aufnehmen bzw. auch eine Reha-Ausbildung, falls nötig.

Leider weiß ich nicht, was obiges für Konsequenzen für das Krankengeld hat bezüglich der Arbeitslosenversicherung. Ich befürchte, dass sich die Benachteiligung aus der ABM fortsetzt im Krankengeld. Aber das ist nur eine Vermutung. Irgendwo muss das geregelt sein - aber wo?
 

Thorben

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@erolena

Das die Abm nicht Versicherungspflichtig ist das wusste ich ja auch vorhher.. Aber wie gesagt das Krankengeld und deren Beiträge bestimmt ja nicht das A-amt und ob die gezahlt werden bestimmt doch bestimmt auch jemand anderes.... oder??
 
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Also egal was Du zuvor gemacht hast, wenn die Kranknkasse Dir Krankengeld bezahlt hat , dann hast DU in der Zeit des krankengeldbezuges Anwartschaft erzielt. Krankengeldis eine sogenannte Lohnersatzleistung und somit sozialvrsicherungspflichtig. Du hast doch einen Bescheid der Krankenkasse über das Krankengeld, da ist aufgeführt zu einem ieviel Du brutto bekommst und was nach den Abzügen ausgezahlt wird. Dann ist aufgeschlüsselt welcher Betrag n wen (auch an das AA) gezahlt wird. Also absolut egal was Du zuvor gemacht hast, wenn die Krankenkasse Dir Krankengeld gewährt hat, dann zählt das.

Ob Du eine ABM oder was uh immer gemacht hast, Fakt ist, von deinem Krankengeld has Du Arbeitslosenversicherung einbezahlt ......
 

lopo

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Hi,

die Durchführungshinweise zu § 123 SGB III der Arbeitsagentur sagen hier folgendes :

Versicherungspflichtverhältnis Rz (123.1)

(1) Die Erfüllung der Anwartschaftszeit ist von der Dauer der Versicherungspflichtverhältnisse (§§ 24 - 26) und nicht von der Entrichtung von Beiträgen abhängig. Weder die fehlerhafte Entrichtung von Beiträgen noch die widerspruchslose Entgegennahme der Beiträge durch die Einzugsstelle begründen einen Anspruch auf eine Versicherungsleistung aus der Arbeitslosenversicherung.

DA § 123 SGB III

1) Versicherungspflichtig sind ....

(2) Versicherungspflichtig sind Personen in der Zeit, für die sie

1.von einem Leistungsträger Mutterschaftsgeld, Krankengeld, Versorgungskrankengeld, Verletztengeld oder von einem Träger der medizinischen Rehabilitation Übergangsgeld beziehen,.......................
wenn sie unmittelbar vor Beginn der Leistung versicherungspflichtig waren, eine laufende Entgeltersatzleistung nach diesem Buch bezogen oder eine als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme geförderte Beschäftigung ausgeübt haben, die ein Versicherungspflichtverhältnis oder den Bezug einer laufenden Entgeltersatzleistung nach diesem Buch unterbrochen hat............

§ 26 SGB III

Da die ABM nicht versicherungspflichtig zur Arbeitslosenversicherung war, ist das Krankengeld nicht Anwartschaftszeit begründend.

So verstehe ich das zumindest und die AA wohl auch.
 
E

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Hi,

die Durchführungshinweise zu § 123 SGB III der Arbeitsagentur sagen hier folgendes :

Versicherungspflichtverhältnis Rz (123.1)

(1) Die Erfüllung der Anwartschaftszeit ist von der Dauer der Versicherungspflichtverhältnisse (§§ 24 - 26) und nicht von der Entrichtung von Beiträgen abhängig. Weder die fehlerhafte Entrichtung von Beiträgen noch die widerspruchslose Entgegennahme der Beiträge durch die Einzugsstelle begründen einen Anspruch auf eine Versicherungsleistung aus der Arbeitslosenversicherung.

DA § 123 SGB III

1) Versicherungspflichtig sind ....

(2) Versicherungspflichtig sind Personen in der Zeit, für die sie

1.von einem Leistungsträger Mutterschaftsgeld, Krankengeld, Versorgungskrankengeld, Verletztengeld oder von einem Träger der medizinischen Rehabilitation Übergangsgeld beziehen,.......................
wenn sie unmittelbar vor Beginn der Leistung versicherungspflichtig waren, eine laufende Entgeltersatzleistung nach diesem Buch bezogen oder eine als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme geförderte Beschäftigung ausgeübt haben, die ein Versicherungspflichtverhältnis oder den Bezug einer laufenden Entgeltersatzleistung nach diesem Buch unterbrochen hat............

§ 26 SGB III

Da die ABM nicht versicherungspflichtig zur Arbeitslosenversicherung war, ist das Krankengeld nicht Anwartschaftszeit begründend.

So verstehe ich das zumindest und die AA wohl auch.

Das verstehst Du aber falsch, aber genau damit kommen die immer gerne an . Hier steht es doch schwarz auf weiß, wenn sie unmittelbar vor Beginn der Leistung(ALGI ) versicherungspflichtig waren( = Krankengeldbezug), das ist genau der entscheidene Satz in diesem "Spiel" Mit - Beginn der Leistung ist das ALGI gemeint - und unmittelbar vor Beginn hat er nunmal KRANKENGELD erhalten und dies ist Versicherungspflichtig. Weiter oben im text steht auch, dass es nicht entscheident ist wieviel, sondern DAS eingezahlt wurde. Also steht ALG I zu.


:icon_daumen: Ich habe das selber letztes Jahr alles mitgemacht und bei mir haben die das auch genauso versucht. Liegt wohl oft daran, dass die SB nicht in der Lage sind Gesetzestexte richtig zu lesen und anzuwenden.

Vielleicht sollten die ARGEN mal ihre Mitarbeiter darin schulen, dann würde der Staat verdammt viel Geld einsparen und Gerichte wären nicht mit Dingen blockiert, die eigentlich offensichtlich sind. :icon_rolleyes:



 

Thorben

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Hui Leute ich habe euch Lieb..... :)
soviel hilfe danke!!!! Ich werde das Der KV mitteilen auch den Gesetztestext und werde sagen das die leistungen die gezahlt wurde nicht zurückgeholt werden!!!!
 
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Hi Torben,

wieso rufst Du die KV an?
Mal eine Frage, hast Du Krankengeld erhalten und darüber auch einen Bescheid erhalten (also Abrechnung )

Die KV kann das nicht einfach wieder zurückholen. Hat die KV mitgeteilt das sie dies in Betracht zieht, oder ist das einfach nur die Aussage des AA ?
 

lopo

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Sorry Renni, aber du interpretierst den § 26 Abs.2 SGB III leider falsch.

In § 26 Abs.2 SGB III wird u.a. beschrieben, unter welchen Voraussetzungen das Krankengeld beitragspflichtig zur Arbeitslosenversicherung ist.

Nämlich dann, wenn sie (die versicherungspflichtigen Personen) unmittelbar vor Beginn der Leistung (hier Krankengeld) versicherungspflichtig waren.

Da die vorherige ABM nicht versicherungspflichtig war (vom Gesetzgeber so gewollt), ist auch das nachfolgende Krankengeld nicht versicherungspflichtig zur Arbeitslosenversicherung.

Lies auch mal hier, was z.B. die AGIDA, die Direktversicherung der AOK Hessen dazu schreibt.

Beiträge aus Krankengeld

Auch in der Pflege- und Arbeitslosenversicherung bleibt der soziale Schutz erhalten. Deshalb zahlt jeder, der Krankengeld bekommt und vor seiner Arbeitsunfähigkeit Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherungspflichtig war, vom Krankengeld Beiträge.

Beiträge aus Krankengeld

Bescheinigung gem. § 312 Abs. 3 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III)
- vom Leistungsträger auszufüllen -

(1) Versicherungspflicht wegen des Bezuges von Entgeltersatzleistungen/Krankentagegeld

Grund für die Versicherungspflicht: Unmittelbar vor Beginn des Bezuges der nachfolgend angegebenen Leistung bestand Versicherungspflicht nach dem SGB III oder wurde eine laufende Entgeltersatzleistung nach dem SGB III bezogen oder gilt eine laufende Entgeltersatzleistung nach dem SGB III als bezogen. Folgende Leistung wird oben bescheinigt:

Bescheinigung

Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sind von der Krankenkasse zu Unrecht abgeführt worden und an Thorben zu erstatten.
 

Thorben

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NA das werden wir sehen was die KV da sagt... Ich werde trozdem alles daran geben trozdem das ALG zu bekommen...UNd die BEscheinigung die du zeigst wurde von der Kv ausgefühlt dem SB wie es sich gehört zukommen gelassen und danach hat sie mir mein ALG ausgerechnet....
 
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Nun da gebe ich Dir ja insoweit Recht, als das es um die Voraussetzungeen bzgl. Krankengeld geht.

Vielleicht habe ich mich ja verlesen, aber ich habe es so verstanden, als dass es darum geht ALG I zu erhalten. Das der Bezug des Krankengeldes im Raume steht, habe ich später auch gesehen und nachgefragt.

Meine Darstellung ist klar auf ALG I bezogen und da ist nunmal ganz sicher, wer Krankengeld bezogen hat und hiernach Arbeitslos wird, hat Anspruch auf ALg I .

Ist natürlich die Voraussetzung für Krankengeld nicht gegeben, dann wird auch nciht abgeführt. Fakt ist aber, zahlt die KV Krankengeld, dann sind sie auch verpflichtet Av abzuführen.

So wie ich die Sache nun sehe um Torben, scheint es mir so zu sein, das er zu unrecht überhaupt Krankengeld bezogen hat.

Ich denke ein Beratungsschein und ein Anwalt wäre hier von nöten.
 

Thorben

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Warum sollte ich zu unrecht Krankengeld bezogen haben.. Da ich länger als 6 wochen krank war besteht das Anrecht auf Krankengeld...es geht nur darum ob die A-versicherung zu unrecht abgeführt wurde... Anrecht auf Krankengeld habe ich ja trozdem gehabt
 
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Warum sollte ich zu unrecht Krankengeld bezogen haben.. Da ich länger als 6 wochen krank war besteht das Anrecht auf Krankengeld...es geht nur darum ob die A-versicherung zu unrecht abgeführt wurde... Anrecht auf Krankengeld habe ich ja trozdem gehabt


nein das ist so nicht richtig. jemand der zum beispiel HARTZ IV bezieht, hat kein Anspruich auf Krankengeld. also wenn diese ABM von Dir aus HARTZ IV heraus gemacht wurde, dann steht Dir kein Krankengeld zu. Dann wäre es auch nachvollziehbar, das die KV prüft ob Sie zu unrecht gezahlt hat. DieKV wird nicht prüfen ob sie zu unrecht AV abgeführt hat, denn dazu ist sie verpflichtet.

Was hast Du denn vor der ABM gemacht?
 

Thorben

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Ich war vor der ABM arbeitslos und habe Alg 1 bezogen bin dann 1 Monat ausgesteurt gewesen ( Kein Hartz 4 bezug) Vorrauf mein SB mich fragte ob ich nicht die ABM mache wollte... Die habe ich dann 2 mon. gemacht und bin dan Krank geworden.. Ich habe nie H 4 beantragt und werde dieses auch nicht tun :)
 
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