Nach Gespräch Eingliederungsvereinbarung per Post erhalten.

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Daniel1202

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Hi ihr lieben!

Also, nach meinem Gesprächstermin - den ich diesmal leider allein wahrnehmen musste - habe ich nun meine EGV per Post erhalten (weil vor Ort natürlich nicht unterschrieben).

In dem Gespräch ging es um meine beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten. Wobei "Gespräch" heisst, dass sie mir aus einem Maßnahme-Flyer vorgelesen hat.. Die Maßnahme soll über 8 Wochen (40 Tage) gehen und jeden Tag vormittags stattfinden. Beinhaltet Einzelgespräche, Schulungsmodule etc. Normal halt..

In dem Gespräch war ich ganz normal, locker und freundlich. Wie ich nunmal so bin. Dabei natürlich nur aufs wesentliche bezogen.

Was sie scheinbar dann aber zum Anlass genommen hat, in der EGV gleich mal zu vermerken, dass "Herr XXX jetzt schon eine pünktliche und regelmässige Teilnahme zusichert" (siehe EGV) - Was wirklich _nicht_ der Fall war... Versprochen.

Jetzt würde ich mich freuen, wenn mal ein Paar Leute einen Blick auf die EGV werfen könnten. Ich persönlich finde sie "ziemlich human" (im Gegensatz zu manch anderen EGV'en hier, ich kann mich aber auch täuschen!), wobei natürlich von "Fördern und Fordern" nur "Fordern" zu sehen ist..

Wichtig dürfte Seite 3 sein, diese ganzen angekreuzten Kästchen. Das genaue - richtige - vorgehen und weiteres könnt aber nur ihr mir sagen, ich bin da ein ziemlicher Laie. Würde mich wirklich sehr freuen!

Gruß
 

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Hallo...Bloß nicht unterschreiben...:icon_evil: mal ne andere frage ist die Maßnahme bei dir in der nähe? Keine Fahrtkosten klar definiert,dann will der MT deine Persönlichen Daten..."bei Fehlzeiten verlängert sich die Maßnahmedauer"? bis spätestens 10uhr AU erforderlich? usw..
 

Couchhartzer

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Das genaue - richtige - vorgehen und weiteres könnt aber nur ihr mir sagen, ich bin da ein ziemlicher Laie. Würde mich wirklich sehr freuen!
Das genaue und einzig richtige Vorgehen bei dieser angebotenen EGV ist, sie NICHT zu unterschreiben und das aus mindestens den folgenden guten Gründen:



1.) Auf Seite 1 steht ganz unten der Satz:
"Das genaue Beginndatum wird ihm schriftlich mitgeteilt und ist verbindlich. XXXXX sichert schon jetzt eine pünktliche und regelmäßige Teilnahme zu."
.
Diese Ausführung ist schlichtweg völliger geistiger Dünpfiff, denn man sollte niemals etwas pauschal mit Unterschrift verpflichtend zusichern, von dem man aufgrund der fehlenden Konkretisierung der Zeiträume nicht ansatzweise wissen kann, ob die Einhaltung jemals möglich sein wird!

2.) Auf Seite 3 steht ganz unten der Satz:
"Ich bin aus folgenden Gründen nicht bereit die vorlliegende Eingliederunsvereinbarung nicht zu unterzeichen"
.
Auch dieser Satz ist zum Einen völliger geistiger Müll, als Versuch eine hinterlistige Falle zu stellen und zudem auch nichtmal rechtlich so zulässig, denn NIEMAND muss eine EGV überhaupt unterzeichen, oder gar bei Nichtunterzeichnung schon vorher und ohne anhängiges Rechtswegverfahren seine Gründe schriftlich darlegen!

3.) Auf Seite 4 steht ganz unten der Satz:
"Über meine Pflichten und die Folgen einer erstmaligen oder weiteren Pflichtverletzung bin ich ausführlich unter Berücksichtigung meiner individuellen Eingliederungsstrategie belehrt worden"
.
Auch diese Ausführung ist absoluter Kokolores, denn wenn man jemanden über derartiges korrekt belehrt haben will, dann kann es aus der eigenständigen Logik einer wirklich korrekten Belehrung heraus keine "erstmalige Pflichtverletzung" UND zusätzlich eine mit dem Wort oder bezeichnete "weitere Pflichtverletzung" geben, da dann grundsätzlich bei einer korrekten Belehrung nur EINE der zwei genannten Möglichkeiten gegeben sein kann!




Diese nur 3 genannten völlig unbestimmten und mit offenbar nur sehr wenig Intelligenz verfassten Ausführungen würden mir völlig ausreichen diese EGV NICHT zu unterschreiben, sondern auf einen VA mit demselben Inhalt zu warten, der dann mit Widerspruch und SG-Verfahren angreifbar wäre.
 

gila

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:eek: Das ist ja ne ganz neue Masche!

Du sollst die Gründe für eine Nichtunterschrift angeben?

:icon_kinn: hm ... ist das gut oder schlecht ... mal überlegen ...

Also vorweg: wenn du keinen Grund siehst, an der Maßnahme nicht teilzunehmen ... sie dir vielleicht nützlich erscheint, dann reicht eine ZUWEISUNG zu der Maßnahme aus.
Deswegen muss KEINE EGV abgeschlossen werden - hab ich erst heut wieder gelesen (war wohl früher anders).

Dann: Fehltage ... auch ENTSCHULDIGTE hinten dran hängen?
So könnte sich die Maßnahme bis zum St. Nimmerleinstag verlängern.
Mit einer Unterschrift - auch wegen der anderen von Caouhartzer angeführten Details, machst du dich freiwillig rechtlos.

1. entweder wartest du ab auf den VA - dann hast du die Möglichkeit, gegen diese Inhalte, die dir dann aufdiktiert werden (aber nicht dürften!) einen Widerspruch einzulegen
oder
2. du beantwortest die Frage nach dem WARUM nicht: weil es für die Zuweisung der Maßnahme nicht erforderlich ist und aufgrund erheblicher rechtlicher Nachteile nicht deinerseits "vereinbart" werden KANN.
 

Daniel1202

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Hallo...Bloß nicht unterschreiben...:icon_evil: mal ne andere frage ist die Maßnahme bei dir in der nähe? Keine Fahrtkosten klar definiert,dann will der MT deine Persönlichen Daten..."bei Fehlzeiten verlängert sich die Maßnahmedauer"? bis spätestens 10uhr AU erforderlich? usw..

Vielen dank für deine Antwort Lernfähiger! Die Maßnahme findet tatsächlich bei mir in der nähe statt!

Das genaue und einzig richtige Vorgehen bei dieser angebotenen EGV ist, sie NICHT zu unterschreiben und das aus mindestens den folgenden guten Gründen:



1.) Auf Seite 1 steht ganz unten der Satz: "Das genaue Beginndatum wird ihm schriftlich mitgeteilt und ist verbindlich. XXXXX sichert schon jetzt eine pünktliche und regelmäßige Teilnahme zu.".
Diese Ausführung ist schlichtweg völliger geistiger Dünpfiff, denn man sollte niemals etwas pauschal mit Unterschrift verpflichtend zusichern, von dem man aufgrund der fehlenden Konkretisierung der Zeiträume nicht ansatzweise wissen kann, ob die Einhaltung jemals möglich sein wird!

2.) Auf Seite 3 steht ganz unten der Satz: "Ich bin ausfolgenden Gründen nicht bereit die vorlliegende Eingliederunsvereinbarung nicht zu unterzeichen".
Auch dieser Satz ist zum Einen völliger geistiger Müll, als Versuch eine hinterlistige Falle zu stellen und zudem auch nichtmal rechtlich so zulässig, denn NIEMAND muss eine EGV überhaupt unterzeichen, oder gar bei Nichtunterzeichnung schon vorher und ohne anhängiges Rechtsverfahren seine Gründe schriftlich darlegen!

3.) Auf Seite 4 steht ganz unten der Satz: "Über meine Pflichten und die Folgen einer erstmaligen oder weiteren Pflichtverletzung bin ich ausführlich unter Berücksichtigung meiner individuellen Eingliederungsstrategie belehrt worden".
Auch diese Ausführung ist absoluter Kokolores, denn wenn man jemanden über derartiges belehrt haben will, dann kann es aus der eigenständigen Logik einer wirklich korrekten Belehrung heraus keine "erstmalige Pflichtverletzung" UND zusätzlich eine mit dem Wort oder bezeichnete "weitere Pflichtverletzung"geben, da dann grundsätzlich bei einer korrekten Belehrung nur EINE der zwei genannten Möglichkeiten gegeben sein kann!




Diese nur 3 genannten völlig unbestimmten und mit offenbar nur sehr wenig Intelligenz verfassten Ausführungen würden mir völlig ausreichen diese EGV NICHT zu unterschreiben, sondern auf einen VA mit demselben Inhlatzu warten, der dann mit Widerspruch und SG-Verfahren angreifbar wäre.

Auch dir vielen dank Couchhartzer! Die EGV wird selbstverständlich nicht unterschrieben..
 

Daniel1202

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:eek: Das ist ja ne ganz neue Masche!

Du sollst die Gründe für eine Nichtunterschrift angeben?

:icon_kinn: hm ... ist das gut oder schlecht ... mal überlegen ...

Also vorweg: wenn du keinen Grund siehst, an der Maßnahme nicht teilzunehmen ... sie dir vielleicht nützlich erscheint, dann reicht eine ZUWEISUNG zu der Maßnahme aus.
Deswegen muss KEINE EGV abgeschlossen werden - hab ich erst heut wieder gelesen (war wohl früher anders).

Dann: Fehltage ... auch ENTSCHULDIGTE hinten dran hängen?
So könnte sich die Maßnahme bis zum St. Nimmerleinstag verlängern.
Mit einer Unterschrift - auch wegen der anderen von Caouhartzer angeführten Details, machst du dich freiwillig rechtlos.

1. entweder wartest du ab auf den VA - dann hast du die Möglichkeit, gegen diese Inhalte, die dir dann aufdiktiert werden (aber nicht dürften!) einen Widerspruch einzulegen
oder
2. du beantwortest die Frage nach dem WARUM nicht: weil es für die Zuweisung der Maßnahme nicht erforderlich ist und aufgrund erheblicher rechtlicher Nachteile nicht deinerseits "vereinbart" werden KANN.

Hallo Gila, danke für deine Antwort! Also ganz ehrlich: ich sehe keinen Grund für die Maßnahme.. Ich kann aber durchaus verstehen, dass diese Maßnahme für manche nützlich sein kann.

Man kommt unter Leute, hat über 8 Wochen einen halbwegs "geregelten" Tagesablauf, baut eventuell irgendwelche sozialen Ängste ab etc.. Die Dinge betreffen mich aber nicht..

Wenn ich dann aber von Modulen wie z.B. "Arbeitsmarktsituation", "Medienumgang" oder "Selbstvermarktungstrategien" lese, dann fühle ich mich irgendwie verarscht...
 

Couchhartzer

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Ich kann aber durchaus verstehen, dass diese Maßnahme für manche nützlich sein kann.

Man kommt unter Leute, hat über 8 Wochen einen halbwegs "geregelten" Tagesablauf, baut eventuell irgendwelche sozialen Ängste ab etc..
Dagegen hilft aber in wirklich keinem Fall jemals eine Maßnahme, egal wie lange oder intensiv sie auch wäre, denn was nützt das dortige "Abbauen", wenn mit dem nächsten Gespräch das Trauma von den JC und dortigen SB erneut manifestierend vorangetrieben wird, weil das Personal in diesen "Verwaltungen"schlichtweg nicht hinreichend für sozial angemessenen Umgang qualifiziert wird, sondern vorwiegend auf rücksichtsloses Durchsetzen von Sparmaßnahme und Statistikwettbewerb gegen die Ängste und Bedürfnisse von Hilfesuchende getrimmt wird!
 

gila

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Ja, Daniel... dann stellt sich doch die Frage: WAS ist denn DEIN Ziel?
Und somit alles andere: wie lange schon ALGII, Ausbildung, Vorgeschichte,
Profiling gemacht worden??
Hast du EINWÄNDE gebracht, Gegenvorschläge???
 

Daniel1202

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Ja, Daniel... dann stellt sich doch die Frage: WAS ist denn DEIN Ziel?
Und somit alles andere: wie lange schon ALGII, Ausbildung, Vorgeschichte,
Profiling gemacht worden??
Hast du EINWÄNDE gebracht, Gegenvorschläge???

AlGII seit rund 3 Monaten und davor bin ich 4 Jahre lang selbstständig gewesen. In den 4 Jahren musste ich mich tausendfach "selbstvermarkten", daher sehe ich keinen Sinn in irgendwelchen Bewerbertrainigs. Ich komm gut mit Menschen klar.. Mein Ziel ist definitiv wieder die selbtständigkeit! Das ist auch das, womit ich mich derzeit beschäftige.. Dass ich das anstrebe, hat sie aber mehrfach überhört und immer wieder angefangen, über die Maßnahme zu reden..
 

KARLderWEHRER

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Individuelle Eingliederungsstrategie --> ich lache mich tot. Da wirst du wohl ganz alleine bei der Maßnahme sein, schließlich ist diese ja ganz individuell und ganz exklusiv nur für ich :)

Die Maßnahme scheint nach Umfang, Ausgestaltung, Ziel und Dauer ausreichend beschrieben sein, sodass dass offenbar leider nicht angreifbar ist.
 

Roter Bock

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...auf die Gründe der Nichtunterzeichnung der EGV überhaupt nicht eingehen. Hier versucht man die Unterstellung das Du vielleicht grundsätzlich EGV nicht unterschreibst. Auch wenn das nicht mehr erforderlich ist, wartet man auf diese Antwort um Dir "Totalverweigerung" zu unterstellen.

Diese EGV nicht unterschreiben - er soll mal schön einen VA machen.

Und vorausgefüllte Kästchen - das geht garnicht.

Roter Bock
 

Daniel1202

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2 Fragen hätte ich noch..

1. Auf Seite 3 steht, "Ich muss eine zumutbare Arbeit aufnehmen und fortführen"..

Heisst das, dass ich sanktioniert werden kann, wenn ich in den nächsten 6 Monaten keinen Job habe/finde?

2. Ebenfalls auf Seite 3 (ganz oben), findet sich der Satz "Die Leistung kann danach auch mehrfach, gleichzeitig oder nacheinander gemindert werden oder ganz entfallen."

Ich dachte, man könne wegen einer Sache auch nur einmal saktioniert werden?
 
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