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Nach Elternzeit ohne Sperre vom Arbeitgeber trennen - Wie?

Rächerchen

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Ich hoffe das das Thema richtig gelagert ist, wünsche euch einen schönen ABend und hoffe Ihr könnt mir ...nein meiner Frau diesmal..helfen.

Situation:

Also meine Frau arbeitet in einer Arztpraxis und war jetzt 1 Jahr in Elternzeit. Zum 1.6. sollte sie beginnen, hat sich aber aufgrund psychischer Gründe eine Woche krank geschrieben, denn eigentlich möchte sie weder in diese kinderunfreundliche Praxis zurück, noch eine Sperre sollte sie selbst kündigen oder eine Aufhebung unterzeichnen. Aktuell wissen wir auch nicht was der Arbeitgeber vor hat bzw ob er nicht selbst kündigen wird, was ja der beste Fall wäre.

Die Wahrscheinlichkeit dass sie sich nochmal krankschreiben lässt, dann aber für 2 Wochen, ist sehr hoch.

Der Arzt erweist sich als sehr kinder-unfreundlich, wollte oder will meiner Frau bei Rückkehr sogar eine 6 Monatige Urlaubssperre reindrücken bzw konnte sie auch so unter Druck setzen, dass sie ein Schriftstück unterschrieben hatte, wo sie dem zustimmte.

Zudem sollte sie wenn das Kind krank ist, eine Lösung finden, damit sie auch ja arbeiten geht.

All solche Sachen halt, die sich jetzt gebündelt haben am Ende, und meine Frau, desto näher der 1.6. rückte nur noch geheult hat, schaflose Nächte erlitten und ziemlich neben der Spur stand. Also die Krankschreibung war nicht mal eine Geschichte, sondern basiert auf Tatsachen.

Nun meine Frage welche Ideen ihr noch habt und was sie tun könnte um ohne Sperre aus der Sache zu kommen.
 

Fritz Fleißig

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Die sicherste Methode ist eigentlich immer, dem Arbeitgeber die ordentliche Kündigung zu überlassen (natürlich ohne Vorwurf eines vertragswidrigen Verhaltens). Eine Arztpraxis wird vermutlich als Kleinbetrieb gelten, wo ohnedies kein Kündigungsschutz existiert und nur die üblichen Kündigungsfristen eingehalten werden müssen.

Vielleicht - das muß deine Frau selbst abschätzen - könnte ein offenes Gespräch mit dem Chef sinnvoll sein, wo sie einfach nur angibt, gesundheitlich ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen zu sein, so daß mit weiteren Krankheitszeiten zu rechnen sei. Es ist immer sinnvoll, zumindest halbwegs im guten aus einer Beschäftigung auszuscheiden, wenn man dort keine Zukunft mehr hat.

Keinen Aufhebungsvertrag unterzeichnen, dies steht einer Eigenkündigung gleich.
 

Rächerchen

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Eine Arztpraxis wird vermutlich als Kleinbetrieb gelten, wo ohnedies kein Kündigungsschutz existiert und nur die üblichen Kündigungsfristen eingehalten werden müssen.
Was meinst du damit?

Bei Krankheit kann er sie doch nicht kündigen? Wäre auch egal, bei einer Woche wird er das aber nicht machen denke ich.
 

Fritz Fleißig

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Doch, das kann der Chef. Krankschreibung schützt generell nicht vor einer Kündigung.

Eine Arztpraxis ist vermutlich ein Kleinbetrieb im gesetzlichen Sinne (bis zu 10 Vollzeitbeschäftigte, Teilzeitbeschäftigte zeitanteilig gerechnet). Das heißt, der Arbeitgeber braucht offiziell keinerlei Kündigungsgrund anzugeben, sondern nur die vereinbarte oder gesetzliche Kündigungsfrist einzuhalten.

Wenn deine Frau dort sowieso ausscheiden will, kommt es eigentlich nur darauf an, daß die Kündigung des Arbeitgebers formal korrekt ist und deiner Frau später keine Probleme bereitet. Und da ist manchmal eine offene Aussprache besser als irgendwelche Tricks. Das meinte ich damit.
 

Rächerchen

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Tricksen tun wir ja schonmal nicht momentan. Begeistert wird er nicht sein und wir müssen da echt die richtigen Schritten gehen.

Frist wäre laut Vertrag zu Quartalsende. Ob er das mitmacht ist die Frage.

Kündigung des Arbeitgebers formal korrekt
Definiere das bitte noch. :) Danke.
 

Fritz Fleißig

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Formal korrekt heißt nur: schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift des Arbeitgebers und unter Einhaltung der Kündigungsfrist. Eine Kopie des Kündigungsschreibens wird bei der Arbeitslosmeldung auch verlangt.

In Kleinbetrieben ist die Angabe eines Kündigungsgrundes nicht notwendig.

Arbeitssuchendmeldung bei der Arbeitsagentur innerhalb von drei Tagen nach Erhalt der Kündigung erledigen (muß im Gegensatz zur Arbeitslosmeldung nicht unbedingt persönlich erfolgen).

Kann durchaus sein, daß der Chef nicht begeistert sein wird. Aber jemand, der demotiviert und häufiger krank ist, wird ihm auf Dauer auch nicht helfen. Von daher halte ich ein offenes Wort für sinnvoll.
 

Rächerchen

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Nur wenn er ihr kündigt, müsste er blöd sein, denn er kann sie nicht vor Quartalsende kündigen und das sind noch knapp 3 Monate. Er würde sie NIEMALS bis Ende freistellen denke ich.

Sie kann auch laut Vertrag mit einer Frist von 6 Wochen zu Quartalsende gekündigt werden. Die außerordentliche Kündigung bleibt unberührt.

Und Aufhebung sagtest Du ja geht nicht.
 

Fritz Fleißig

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Wenn der Arbeitgeber derartige Verträge mit langer Kündigungsfrist vereinbart, die über die gesetzlichen Fristen hinausgehen, muß er halt mit den Folgen leben. Darüber solltet ihr euch keine Gedanken machen, ist nicht euer Problem.

Eine außerordentliche Kündigung dürfte hier nicht möglich sein und ist, wenn sie durch den Arbeitgeber erfolgt, ja auch fast immer mit dem Vorwurf vertragswidrigen Verhaltens verbunden.

Um es nochmal zusammenzufassen: eine Eigenkündigung oder auch der Abschluß eines Aufhebungsvertrages bringt bei der Arbeitsagentur nur Probleme, sofern man nicht genau dokumentierte, anerkannte Gründe (typischerweise ärztlich bestätigte Unzumutbarkeit der Beschäftigung) vorweisen kann. Das sollte man sich ersparen. Außerdem würde die lange Kündigungsfrist vermutlich auch für deine Frau gelten.

Also sollte sie sich beispielsweise krankschreiben lassen, wenn sie krank ist. Ähnliches gilt, wenn das Kind krank sein sollte.

Eine andere praktikable Lösung sehe ich nicht.
 

Rächerchen

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Sie ist ja momentan "krank" und es geht ihr einfach nicht gut durch Schlafstörungen, weint viele etc.

Also müssen wir mal sehen was wir machen. Ein klärendes Gespräch sehe ich hier schwierig. Vielleicht einen Anwalt schlichten lassen oder vortragen was meine Frau möchte.
 

Caso

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Sie ist ja momentan "krank" und es geht ihr einfach nicht gut durch Schlafstörungen, weint viele etc.

Also müssen wir mal sehen was wir machen. Ein klärendes Gespräch sehe ich hier schwierig. Vielleicht einen Anwalt schlichten lassen oder vortragen was meine Frau möchte.
Was soll ein Schlichter oder Anwalt????
Wenn deine Frau krank ist, soll sie sich ihrem Arzt erklären und der wird wissen, was da das Mittel der Wahl ist.
Wenn der AG einfach Mitarbeiter braucht, die stets und ständig verfügbar sind, wird er mit deiner Frau eben kein Glück haben.
Da sollte es ihm nicht schwerfallen, für Ersatz zu sorgen.
Daß das alles nicht in Stunden oder Tagen geht, muß deine Frau nun schon mal "auf sich nehmen".

Ich stelle mir grad vor:
Ihr schickt einen "Gesandten" als Schlichter (obwohl noch gar nichts zu schlichten ist) und der erzählt dem AG, was deine Frau möchte.
Hallo???
Sie möchte dort nicht mehr arbeiten, möchte aber Arbeitslosengeld, möchte im Sommer bei ihrem Kind zu Hause bleiben und möchte aber keine 12 Wochen Sperrzeit einfangen.
Hallo??

Was ist denn eine kinderunfreundliche Arztpraxis??:icon_kratz:
 
E

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Also müssen wir mal sehen was wir machen. Ein klärendes Gespräch sehe ich hier schwierig. Vielleicht einen Anwalt schlichten lassen oder vortragen was meine Frau möchte.
Nun ja, wenn ein Anwalt schlichtet, dann ist spätestens danach das Tischtuch zerschnitten ...

So wie die Sache aussieht, könnt Ihr nichts anderes machen, als Euch an Euren Hausarzt wenden. Wie lange der sie krankschreibt - wir sind hier alle keine Mediziner. Sind mit einer Diagnose sechs Wochen voll, dann ist die Lohnfortzahlung ohnehin abgelaufen und der Arbeitgeber finanziell außen vor. Und selbst bis dahin bekommt er einen Anteil seiner Kosten erstattet, je nachdem, welchen Satz er bei der Lohnfortzahlungsversicherung abgeschlossen hat.

Inwiefern sich der Arbeitgeber den Spaß anschauen will oder ohnehin vorhat, Deine Frau zur Eigenkündigung (bzw. einem Aufhebungsvertrag) zu bringen, wodurch sie sich beim Arbeitsamt eine Sperrzeit und, falls sie dort keinen oder sehr geringen Anspruch haben sollte, beim Jobcenter eine 30%ige Sanktion einfängt - natürlich schwer zu sagen. Mit offenen Armen scheint er sie ja nun nicht gerade empfangen zu haben.

Insofern wäre eine Arbeitssuchendmeldung auch jetzt schon möglich. Die können auch Leute abgeben, die noch in Lohn und Brot stehen, aber ihren Stuhl wackeln sehen oder aus anderen Gründen wechseln wollen. Es ist aber damit zu rechnen, daß der Arbeitgeber davon erfährt. Außerdem ist werden die meisten Ärzte, bei denen sie sich jetzt oder später bewirbt, stehenden Fußes bei ihrem jetzigen Chef anrufen. Vor allem in ländlichen Gegenden ist es in dieser Branche ziemlich schwierig, alsbald eine neue Stelle zu finden.
 
E

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Was ist denn eine kinderunfreundliche Arztpraxis??:icon_kratz:
Na komm, so realitätsfern kannst Du doch gar nicht sein. Gefühlte neunzig Prozent aller Arbeitgeber sehen zwar ein, daß es Kinder geben müsse, weil man auch in ein paar Jahren noch Angestellte brauchen könne. Aber sie stehen auch auf dem Standpunkt, daß dieser Kelch bitteschön an ihnen vorbeizugehen habe und verhalten sich dementsprechend.
 

Rächerchen

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Was soll ein Schlichter oder Anwalt????
Wenn deine Frau krank ist, soll sie sich ihrem Arzt erklären und der wird wissen, was da das Mittel der Wahl ist.
Wenn der AG einfach Mitarbeiter braucht, die stets und ständig verfügbar sind, wird er mit deiner Frau eben kein Glück haben.
Da sollte es ihm nicht schwerfallen, für Ersatz zu sorgen.
Daß das alles nicht in Stunden oder Tagen geht, muß deine Frau nun schon mal "auf sich nehmen".
Dazu musst du die genauen Umstände kennen. Wer sagt, dass sie bei ihrem Kind im Sommer sein möchte? Das ist ein falscher Fakt. Die Praxis ist eben sehr kinderunfreundlich bei Mitarbeitern, wenn er sie versucht durch ein Schriftstück zu binden und selbst schon andere Mitarbeiter vergrault hat die über ihr Kind mal krank waren. Das ist eben bei Müttern so.

Er wird im Moment einfach an ihr (Meiner Frau) einfach keine Freude haben, da sie das alles sehr mitgenommen hat und sie jetzt erstmal krank sein wird, wohlmöglich sogar Wochen lang.

Und doch, gerade ihm fällt es schwer Ersatz zu finden weil die einen Mitarbeiter Verschleiss haben der nicht feierlich ist und dort kaum jemand noch freiwillig arbeiten will, weil die Praxis jede neue Kollegin vergrault - von den Ärzten und aktuellen Mitarbeitern dort. Was dort abgeht - da schüttelt man mit dem Kopf.
 

Rächerchen

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Nun ja, wenn ein Anwalt schlichtet, dann ist spätestens danach das Tischtuch zerschnitten ...

So wie die Sache aussieht, könnt Ihr nichts anderes machen, als Euch an Euren Hausarzt wenden. Wie lange der sie krankschreibt - wir sind hier alle keine Mediziner. Sind mit einer Diagnose sechs Wochen voll, dann ist die Lohnfortzahlung ohnehin abgelaufen und der Arbeitgeber finanziell außen vor. Und selbst bis dahin bekommt er einen Anteil seiner Kosten erstattet, je nachdem, welchen Satz er bei der Lohnfortzahlungsversicherung abgeschlossen hat.

Inwiefern sich der Arbeitgeber den Spaß anschauen will oder ohnehin vorhat, Deine Frau zur Eigenkündigung (bzw. einem Aufhebungsvertrag) zu bringen, wodurch sie sich beim Arbeitsamt eine Sperrzeit und, falls sie dort keinen oder sehr geringen Anspruch haben sollte, beim Jobcenter eine 30%ige Sanktion einfängt - natürlich schwer zu sagen. Mit offenen Armen scheint er sie ja nun nicht gerade empfangen zu haben.

Insofern wäre eine Arbeitssuchendmeldung auch jetzt schon möglich. Die können auch Leute abgeben, die noch in Lohn und Brot stehen, aber ihren Stuhl wackeln sehen oder aus anderen Gründen wechseln wollen. Es ist aber damit zu rechnen, daß der Arbeitgeber davon erfährt. Außerdem ist werden die meisten Ärzte, bei denen sie sich jetzt oder später bewirbt, stehenden Fußes bei ihrem jetzigen Chef anrufen. Vor allem in ländlichen Gegenden ist es in dieser Branche ziemlich schwierig, alsbald eine neue Stelle zu finden.
Da das hier Berlin ist mache ich mir keine Gedanken, dass sie als überqualifizierte keinen Job findet. Sie hat Zertifizierungen und Fortbildungen gemacht, die kein anderer gemacht hat und ist gut in Qualitätsmanagment und auch Zertifizierung einer Praxis. Und auch das hat sie sehr gut gemacht in den Jahren vor der Elternzeit.
 

Caso

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Na komm, so realitätsfern kannst Du doch gar nicht sein. Gefühlte neunzig Prozent aller Arbeitgeber sehen zwar ein, daß es Kinder geben müsse, weil man auch in ein paar Jahren noch Angestellte brauchen könne. Aber sie stehen auch auf dem Standpunkt, daß dieser Kelch bitteschön an ihnen vorbeizugehen habe und verhalten sich dementsprechend.
Realitätsfern bin ich nicht und dieser TE will doch für seine Frau, daß der Chef ihr kündigt, oder? Der soll sich doch bitteschön SO verhalten.
Dann ist eine junge Mutter mit Kind, wo beide öfter krank sind, eben keine gute Voraussetzung für den Job.
Das will sie doch---dann ist es doch passend, daß der Chef keine Mitarbeiter mit Kindern haben will.
Dann wird er ihr demnächst kündigen---

Auch nicht kinderunfreundliche AG haben Schwierigkeiten, ihre Kunden oder Patienten entspr. zu bedienen, wenn Mitarbeiter häufig fehlen.
Kleine Firmen eher als große.
 

Caso

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Dazu musst du die genauen Umstände kennen. Wer sagt, dass sie bei ihrem Kind im Sommer sein möchte? Das ist ein falscher Fakt. Die Praxis ist eben sehr kinderunfreundlich bei Mitarbeitern, wenn er sie versucht durch ein Schriftstück zu binden und selbst schon andere Mitarbeiter vergrault hat die über ihr Kind mal krank waren. Das ist eben bei Müttern so.

Er wird im Moment einfach an ihr (Meiner Frau) einfach keine Freude haben, da sie das alles sehr mitgenommen hat und sie jetzt erstmal krank sein wird, wohlmöglich sogar Wochen lang.

Und doch, gerade ihm fällt es schwer Ersatz zu finden weil die einen Mitarbeiter Verschleiss haben der nicht feierlich ist und dort kaum jemand noch freiwillig arbeiten will, weil die Praxis jede neue Kollegin vergrault - von den Ärzten und aktuellen Mitarbeitern dort. Was dort abgeht - da schüttelt man mit dem Kopf.
Genaue Umstände? Die will ich gar nicht wissen und das hilft euch auch nicht.
Wenn deine Frau krank ist, reicht das.
Ihm als AG bald auch schon---wirste sehen.
Er kann mit einer krankgeschriebenen Mitarebieter nichts anfangen, muß sie aber 6 Wochen bezahlen.
Ob der Ersatz kriegt, soll dich und deine Frau wirklich nicht interessieren.

Mir ging es nur darum, zu zeigen, daß es nicht danach geht, was deine Frau möchte.
Aber krank ist krank. Punkt.
Was hat deine Frau mitgenommen? Ich denke, sie war jetzt 1 Jahr zu Hause und sollte heute wieder anfangen zu arbeiten...
 
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