Nach einer schriftlichen Bewerbung erhielt ich per Email die Aufforderung, mich telefonisch zu melden. Wie würdet ihr darauf reagieren? (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

captainahab

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Ich habe mich auf einen Vermittlungsvorschlag beworben und habe dummerweise meine Telefonnummer angegeben (keine Zeitarbeitsfirma aber ich stelle das trotzdem mal hier rein). Am Montag wollte mich die Firma (Zeitungsverlag, Nachts von 1 Uhr bis 6:30 Zeitungen austragen, obwohl ich massive Schlafstörungen habe) anrufen, aber ich bin nicht rangegangen. Danach habe ich die Nummer in die Sperrliste gesetzt. Heute morgen um 9:00 Uhr (da liege ich noch im Bett und habe mein Telefon bis 11:00 ausgeschaltet) hat man wieder versucht mich anzurufen.

Daraufhin erhalte ich per Mail:
"Guten Morgen Captainahab,
ich erreiche Sie telefonisch nicht, bitte Sie daher um kurzen Rückruf.
Mit freundlichem Gruß
Firmenheini"

Wie würdet Ihr darauf reagieren?

Vorschläge:
1. garnicht
2. Zurückmailen: Mein Telefon ist leider defekt, wenn Sie mit mir kommunizieren wollen besser schriftlich.
3. tatsächlich zurückrufen (lieber nicht)
 

captainahab

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Habe jetzt so reagiert:

"Sehr geehrter Personaler,

falls Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen möchten, bitte ich Sie dies schriftlich zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

Captainahab"
 

grün_fink

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Hast du kein ärtzlichs Attest, oder eine Feststellung der DRV oder ärztlicher Dienst, dass du nachts nicht arbeiten sollst?
Dann könntest du solche Vorschläge direkt an den Versender zurück schicken mit Verweis auf Attest/Gutachten.
Falls du allerdings dich mit den Schlafstörungen arrangiert haben solltest, lieber tagsüber schläftst und arbeiten möchtest/kannst, wäre nachts arbeiten eine Option.
 

captainahab

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Hast du kein ärtzlichs Attest, oder eine Feststellung der DRV oder ärztlicher Dienst, dass du nachts nicht arbeiten sollst?
Ich wurde gerade erst vor kurzem von einem Freund mit Ingenieurbüro mit einer Kurzanstellung aus der PKV gerettet. Arztbesuche fangen also erst an bei mir, weil das zuvor nicht bezahlbar war.
 

grün_fink

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Das ist nicht so optimal.

Was du damit sagen möchtest, dass du aus der PKV gerettet wurdest, und dadurch erst jetzt zum Arzt kannst, verstehe ich nicht ganz, kenne mich mit PKV zuwenig aus. Warst du nicht im Basistarif, und kann man da nicht kostenlos (ohne Vorschießen) zum Arzt? Beitragszahlung über JC funktioniert, steht im Gesetz. Das hatten wir neulich.

Grundsätzlich würde ich mir dann vom Amt oder Arzt wünschen, solche Jobs mit nächtlichem Aufstehenmüssen nicht zu bekommen bzw. machen zu müssen.
Das müsste der ärztliche Dienst per Leistungseinschätzung festlegen. DAnn muss man sich darauf nicht bewerben.
Der äD muss von Agentur und auch JC eingeschaltet werden bei begründeten Zweifeln an der Leistungsfähigkeit.
Der legt dann fest, was man darf und was nicht, ob man überhaupt momentan leistungsfähig ist.
Danach muss sich Agentur/JC-SB richten.

Wie du das mit der aktuellen Bewerbung machst, wissen die anderen besser wie ich.
 

captainahab

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Der Basistarif ist der finanzielle Selbstmord. Wenn meine Mutter stirbt erbe ich ein bisschen. Man darf ja nur ca. 7000 Euro haben als 50 Jähriger. Dann habe ich zu viel Geld bin nicht mehr Harz4-Empfänger und zahle für den Basistarif mal so schlappe 800 Euro im Monat. Der Staat zahlt ja nur die Hälfte, hat er sich toll ausgedacht. Die Erbschaft ist dann ganz schnell Richtung Krankenversicherung verdampft. So konnte ich trotz chronischer Krankheit (nicht behandelbar) nicht zum Arzt und mich nicht mal krank schreiben lassen.
 

captainahab

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Habe ich doch in Post Nummer 2 schon gesagt. Gekommen ist da bis jetzt nichts schriftliches. Sollten die mich zum Gespräch einladen werde ich denen schon ein paar Takte erzählen. Ich denke aber mal der Personalmensch der Zeitungsvertriebsfirma wird jetzt begriffen haben, dass ich an seinem Job nicht interessiert bin.
 

Spiegelsaal

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Wenn du deine Tel. Nr. mit angibst,(egal ob ausversehen etc.) geht der AG natürlich davon aus, dass du erreichbar bist und auch Rückrufbereit. Besser wäre gewesen und ist es für die Zukunft - generell auf Tel.Nr. und E-Mail Adresse in Bewerbungen zu verzichten, sondern alles postalisch zu machen, gerade bei ZAF, weil das Zeit kostet und die damit meistens ein Problem haben, da muss alle am besten schon vorgestern abgewickelt worden sein.
 

captainahab

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Wie bist du in die pkv gezwungen worden?
Freiwillig, wollte mich selbständig machen hat aber langfristig nicht geklappt.

.... weil das Zeit kostet und die damit meistens ein Problem haben, da muss alle am besten schon vorgestern abgewickelt worden sein.
Genau, kostet auch meine Zeit. Bewerbungen per Post schicken nervt einfach. Prinzipiell hast Du natürlich recht und das wusste ich auch schon vorher.
 

noillusions

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Der Basistarif ist der finanzielle Selbstmord. Wenn meine Mutter stirbt erbe ich ein bisschen. Man darf ja nur ca. 7000 Euro haben als 50 Jähriger. Dann habe ich zu viel Geld bin nicht mehr Harz4-Empfänger und zahle für den Basistarif mal so schlappe 800 Euro im Monat. Der Staat zahlt ja nur die Hälfte, hat er sich toll ausgedacht.
Wie geht das: Du bist nicht Hartz4-Empfänger und der Staat zahlt die Hälfte deines PKV-Basistarifs?
 

captainahab

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Wie geht das: Du bist nicht Hartz4-Empfänger und der Staat zahlt die Hälfte deines PKV-Basistarifs?
Oh man, wenn meine Mudda das Zeitliche segnet, werde ich erben, dann habe ich zu viel Geld und werde dann nicht mehr Harzi sein können und müsste 800 Tacken im Monat für die PKV hinblättern, wenn ich dann noch in der PKV gewesen wäre....
 

noillusions

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Oh man, wenn meine Mudda das Zeitliche segnet, werde ich erben, dann habe ich zu viel Geld und werde dann nicht mehr Harzi sein können und müsste 800 Tacken im Monat für die PKV hinblättern, wenn ich dann noch in der PKV gewesen wäre....
Der Basistarif ist bei 1600 Euro?? Trotzdem, wie kommst du darauf dass der Staat bei nicht Hartz4-Beziehern die Hälfte vom Basistarif übernimmt? Wo steht das?
 

grün_fink

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Die Frage ist doch, ob man noch den Basistarif haben kann, wenn man kein Leistungsbezieher mehr ist und lediglich geerbt hat. Das steht irgendwo im Internet.
 

captainahab

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Ohhhhhh man, der Basistarif liegt bei (mir) bei 800 Euro bei Selbstzahlern, bei Hilfebedürftigen zahlt der Staat davon nur die Hälfte und dann hat das Versicherungsunternehmen per Gesetz mit der Hälfte zu frieden zu sein. Wenn Du dann nicht mehr hilfebedürftig bist, musst Du den vollen Betrag zahlen.
 

avrschmitz

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Ich wurde gerade erst vor kurzem von einem Freund mit Ingenieurbüro mit einer Kurzanstellung aus der PKV gerettet.
Wieso stellt Dein Freund Dich nicht ein? Hier würde ich ein so geringes Gehalt vereinbaren, dass Du so gerade sozialversicherungspflichtig bist. Damit kannst Du dann wieder in die gesetzliche KV. Wenn alles gelaufen ist, kann er Dir wieder kündigen.
 
D

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Oft ist eine "Aufforderung zum Rückruf" auch erst einmal nur eine "Bitte um Rückruf".. Sofern du da eine Art Vertrag hast (Sonst teilen die Dich ja nicht zu irgendetwas ein) ist das erst mal legitim..

Ein Telefongespräch ist nicht gegen dich zu verwenden (sofern es nicht aufgezeichnet wird, was ohne Deine Zustimmung nicht möglich ist. Ein Schreiben hingegen ist nachvollziehbar.. würde zum Telefongespräch tendieren.

Und Hartz4 Leistungsbezieher sind grundsätzlich versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung. Mir erschließt sich nicht, wieso man in der PKV verbleibt.. Oder es gibt da eben Ausnahmen.. Bin kein Experte
 

grün_fink

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Diese Beitragshöhe ist für mich persönlich nicht zu rechtfertigen.
Soviel bekomme ich ja schon vollalimentiert vom Staat (Rente plus Aufstockung gesamte Miete).
Toll, wieviel die haben wollen.

Ausnahmen nicht in die GKV zurück zu kommen, gibt's wohl ab einem bestimmten Alter.
 

captainahab

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Wieso stellt Dein Freund Dich nicht ein? Hier würde ich ein so geringes Gehalt vereinbaren, dass Du so gerade sozialversicherungspflichtig bist. Damit kannst Du dann wieder in die gesetzliche KV. Wenn alles gelaufen ist, kann er Dir wieder kündigen.
Ihr könnt alle nicht lesen. Habe doch geschieben in Post #4 dass er das bereits gemacht hat, aber erst vor Kurzem.


Ich selber kann aber auch nicht lesen und habe jetzt im amtsärztlichen Gutachen entdeckt dass da explizit "Keine Nachtschicht" drin steht. ;) :p :ROFLMAO::peace:


XXX-Stadt, 16. Oktober 2019​
Captainahab


Widerspruchsabteilung
Jobcenter


Widerspruch gegen die Aufforderung zur sanktionsbewährten Pflichtbewerbung (im Jobcenterjargon euphemistisch „Vermittlungsvorschlag“ genannt)
vom 01.10.2019 Ref.: 1000000000000000000000000



Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhebe ich gegen die im Betreff genannte Aufforderung zur sanktionsbewährten Pflichtbewerbung vom 01.10.2019 fristwahrend Widerspruch.


Begründung:

In der „Sozialmedizinischen gutachterlichen Stellungnahme“ vom xx.xx.2018 heißt es in Punkt 2.6: „Keine Nachtschicht“
Der Widerspruchsführer wird in der Aufforderung zur sanktionsbewährten Pflichtbewerbung vom 01.10.19 aufgefordert sich beim Pressehaus XXX zu bewerben um in der Zeit von 01:00 Uhr bis 06:30 Uhr nachts Zeitungen auszutragen. Eine entsprechende Bewerbung ist nicht zumutbar, da dies auszuschließen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Captainahab

XXX-Stadt, 16. Oktober 2019​
Captainahab


Geschäftsführung
Jobcenter XXXX

Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Mitarbeiterin SB


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Ihre Mitarbeiterin SB ein. Frau SB sendete mir am 01.10.2019 drei „Vermittlungsvorschläge“, welche allesamt unzumutbar waren. (Siehe hierzu meine angehängten Widersprüche gegen die jeweiligen „Vermittlungsvorschläge“.

Die Richtlinien der BA fordern eine individuelle Behandlung Ihrer sogenannten „Kunden“. Es ist schon bemerkenswert von 3 Vermittlungsvorschlägen 3 gesundheitlich nicht zumutbare zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Captainahab
 
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noillusions

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Dann habe ich zu viel Geld bin nicht mehr Harz4-Empfänger und zahle für den Basistarif mal so schlappe 800 Euro im Monat. Der Staat zahlt ja nur die Hälfte, hat er sich toll ausgedacht.
Liest sich so als ob auch Nicht-Hartzer die Hälfte für den Basistarif kriegen.
Wenn Du dann nicht mehr hilfebedürftig bist, musst Du den vollen Betrag zahlen.
Liest sich so dass man keine Unterstützung zur KK bekommt.
Ihr könnt alle nicht lesen.
Vielleicht können wir dich nicht lesen.
 

avrschmitz

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JobcenterAffe

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Wenn man erbt, hat man vorübergehend tatsächlich die Arschkarte gezogen, weil man dann aus Hartz-IV fliegt.

Einziger Ausweg ist, möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit von dem geerbten Vermögen zu verbrauchen z.B. durch Renovierungsarbeiten am eigenen Haus (sofern vorhanden), Anschaffung von Konsumgütern (neuer Flach-TV), eine längere Urlaubsreise zum endlich einmal Ausspannen, oder eben "Eigenverbrauch" in Form von Barabhebungen vom Konto in Höhe von mindestens 1.500 € - 2.000 € monatlich, um dann nach frühestens einem halben Jahr (sonst wird dir glaube ich nachspioniert) mit vollem Schonvermögen wieder einen ALG-II-Antrag zu stellen.

Und die PKV in Höhe von 800 € monatlich tut ja ein übriges, damit das "Vermögen" (ob man es überhaupt so nennen kann?) möglichst schnell wieder verschwindet.
 
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