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Nach Eigenkündigung mit 6 Monaten Kündigungsfrist wann arbeitssuchend melden

asiana

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#1
Hallo,
ich werde auf ärztlichen Rat hin von mir aus kündigen.
Meine Kündigungszeit sind 6 Monate zum Quartalsende.

Muss ich mich dann bei der Agentur für Arbeit direkt nach der Kündigung oder erst spätestens 3 Monate vor dem Ausscheiden arbeitssuchend melden?

Danke

LG

ascolina
 

Zeitkind

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#2
Muss ich mich dann bei der Agentur für Arbeit direkt nach der Kündigung
oder erst spätestens 3 Monate vor dem Ausscheiden arbeitssuchend melden?
Die gesetzlichen Pflichten zur Arbeitssuchendmeldung
sind im § 38 SGB III - Rechte und Pflichten der Ausbildung- und Arbeitsuchenden geregelt.
Passend dazu in den Vorlagen:

Anträge Arbeitslosengeld 1
Kündigung - Was ist vorher und nachher zu beachten?
Leitfaden der AfA zur frühzeitigen Arbeitssuchendmeldung
Fragebogen zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses auf ärztlichen Rat
 

asiana

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#3
Hallo
Danke Zeitkind, das werde ich einmal in Ruhe durchlesen.

asiana
 

asiana

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#4
mögliche Sanktionen nach Eigenkündigung ausser 12 Wochen Sperre mit 59 Jahren und GdB 50

Hallo,
nach meiner Kündigung auf aerztlichen Rat kann es dann neben der 12 Wochen Sperre noch zu anderen Problemen kommen?

Der Hintergrund meiner Frage ist, meine Psychologin rät mir meine Gesundheit in den Vordergrund zu stellen, da ich mit Sparen und Gespartem die Sperre finanziell auffangen könnte.

Danke

asiana
 

cibernauta

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#5
AW: mögliche Sanktionen nach Eigenkündigung ausser 12 Wochen Sperre mit 59 Jahren und GdB 50

Hallo asiana,

warum befürchtest du eine Sperre? Eine Kündigung auf ärztlichen Rat (mit Attest) ist ein Grund, keine Sperre zu bekommen.

Gruß
 

Zeitkind

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#6
AW: mögliche Sanktionen nach Eigenkündigung ausser 12 Wochen Sperre mit 59 Jahren und GdB 50

nach meiner Kündigung auf aerztlichen Rat kann es dann neben der 12 Wochen Sperre noch zu anderen Problemen kommen?
Bei Nachweis eines wichtigen Grundes kann keine Sperre verhängt werden.
Nochmal zu Deiner Beruhigung ein Auszug aus den ► Fachlichen Weisungen zum § 159 SGB III.
159.7.1 Sachverhaltsfeststellung sagte :
(4) Hat der Arbeitslose die Arbeit auf ärztlichen Rat aufgegeben,
liegt ein wichtiger Grund vor. Hierfür steht eine BK-Vorlage zur Verfügung.
Andere Atteste können zusammen mit Erklärungen des Arbeitslosen verwendet werden,
wenn sie inhaltlich den Anforderungen des Vordruckes genügen.
Liegt ein solcher Rat nicht vor, ist zur Beurteilung des wichtigen Grundes
grundsätzlich ein Gutachten der Fachdienste einzuholen.
 

asiana

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#7
Danke zusammen, ihr baut mich auf.
Ich bin bis auf eine ganz kurze Arbeitslosigkeit vor 35 Jahren einfach noch nie mit so was in Berührung gekommen.
Die Stelle aufgeben nach 30 Jahren und damit langsam den Weg in die Rente vorbereiten ist mir im Kopf einfach etwas unheimlich :doh:

asiana
 

asiana

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#8
Hallo Zusammen,
so langsam steht mir das Gespräch mit dem Chef bevor. Die schriftliche Kündigung geht dann an unsere Personalabteilung. Die gestzliche Frist ist zum 30.6.19.

Denkt ihr, ich muss bei der Kündigung etwas beachten? Soll ich reinschreiben aus gesundheitlichen Gründen?

Ein schönes Wochenende

asiana
 

Nena

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#9
Das brauchst Du nicht, beeinträchtigt die "Wirksamkeit" nicht. Der Tonfall der Kündigung ist reine Geschmackssache.
 

asiana

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#10
Danke Nena,
ich dachte es dieht später beim Arbeitssmt vielleicht besser aus.

lg

asiana
 

Nena

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#11
Die interessiert, was Dein Arzt bescheinigt. Das Attest hast Du?
 

asiana

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#12
Hallo nein
ich habe noch kein Attest. Die Hausaerztin schreibt das dann auf Anfrage, wenn ich dann später den Antrag stelle auf das Formular der Arbeitsagentur. Es ist aber mit Betratungsdatum in der Krankenakte eingetragen. Kündigung ist erdt zum 30.6.19
Lg
asiana
 

asiana

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#13
Hallo zusammen!
Nachdem ich im Dezember ein Gespräch mit meinen Chef hatte, habe ich die Kündigung aus gesundheitlichen Gründen abgegeben.

Mein Chef wird mir dieses Gespräch bestätigen, wie formulierte ich das am Besten in Worte. z.B. das keine Möglichkeit der anderweitigen Unterbringung bestand?

Habt ihre da eine Hilfe für mich?

Danke

asiane
 
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#15
Es wäre besser gewesen erst sich das Attest zu besorgen, dies dem Arbeitsamt zwecks Abklärung/Genehmigung vorzulegen und dann erst zu kündigen. Die Arbeitslosenmeldung sollte dann spätestens 3 Monate vor dem Ende erfolgen.
 

asiana

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#16
Es wäre besser gewesen erst sich das Attest zu besorgen, dies dem Arbeitsamt zwecks Abklärung/Genehmigung vorzulegen und dann erst zu kündigen. Die Arbeitslosenmeldung sollte dann spätestens 3 Monate vor dem Ende erfolgen.

Leider weigert sich meine Ärztin da aber, sie sagt, das macht sie dann auf Anforderung des Arbeitsamts und sie hat es in der Akte dokumentiert, d ass wir vor der Kündigung das Gespräch hatten, in dem Sie mir angeraten hat zu kündigen


Danke
 

Zeitkind

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#18
aber ich soll es vorfomulieren.
Vielleicht in etwa so:
Firmenadresse

Frau/Herr XXX ist seit Datum in unserer Firma fest angestellt.
Seit dem Zeitraum wurden bei Frau/Herr XXX gesundheitliche Einschränkungen bekannt,
welche sich nachteilig unmittelbar auf ihre/seine Tätigkeiten als XXX auswirken.
Frau/Herr XXX suchte aus eigenem Antrieb und auf Anraten ihres/seines Facharztes das Gespräch mit uns,
um Alternativen für die Aufrechterhaltung ihres/seines Arbeitsplatzes zu finden.
Leider haben wir keine Möglichkeit gefunden, Frau/Herr XXX eine alternative Tätigkeit anzubieten,
welche auf Dauer ihre/seine gesundheitlichen Einschränkungen berücksichtigt.

Ort, Datum, Unterschrift AG/Personalleitung
Firmenstempel
 
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#19
so langsam steht mir das Gespräch mit dem Chef bevor. Die schriftliche Kündigung geht dann an unsere Personalabteilung. Die gestzliche Frist ist zum 30.6.19.
Was für eine gesetzliche Frist soll das sein, normalerweise hat man als Arbeitnehmer 4 Wochen, in deinem Fall geht es doch sogar um deine Gesundheit, dass wäre dann eine Kündigung aus wichtigem Grund da könntest du sehr kurzfristig kündigen.
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 622 Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen


(1) Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.
 

asiana

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#21
Was für eine gesetzliche Frist soll das sein, normalerweise hat man als Arbeitnehmer 4 Wochen, in deinem Fall geht es doch sogar um deine Gesundheit, dass wäre dann eine Kündigung aus wichtigem Grund da könntest du sehr kurzfristig kündigen.
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 622 Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen


(1) Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.


Sorry, sicher habe ich mich da unwissend mit „gesetzlich“
Ich habe mich an die im Tarifvertrag stehende Kündigungsfrist gehalten, die 6 Monate werden sich durch Urlaubsansparung verringern und möglicherweise werde ich 1 Monat vor dem Ende noch arbeitsunfähig durch eine OP sein. Bis dahin reduziere ich Arbeitszeit durch Überstundenabbau.
 
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#22
Warum lässt du dich nicht kündigen wenn man mit dem Chef reden kann sollte das doch kein problem sein, du umgehst damit jeglichen stress mit der AfA
 

asiana

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#23
Warum lässt du dich nicht kündigen wenn man mit dem Chef reden kann sollte das doch kein problem sein, du umgehst damit jeglichen stress mit der AfA

Hallo, weil ich schon einen goldenen Löffel klauen müsste, um gekündigt werden zu können, ohne dass sie Angst für einer Kündigungsklage haben müssten. Sonst hätten Sie das bei meinen vielen Krankheitszeiten schon getan. Da lassen sie sich nicht drauf ein.
 
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#24
Ich habe mich an die im Tarifvertrag stehende Kündigungsfrist gehalten
Du weisst aber schon das so eine Klausel nur wirksam ist wenn sie dich nicht schlechter stellt als das Gesetz, die 6 Monate gelten nur für den AG, für dich sind 4 Wochen die gültige Frist.
Wenn ich aus gesundheitlichen Gründen von dem Betrieb weg will dann doch so schnell wie es irgend geht.
 
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