Nach der Reha hat mich die Krankenkasseaufgefordert, mich beim Arbeitsamt zu melden. Soll ich mich weiter arbeitsunfähig schreiben lassen?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

christa2000

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Oktober 2010
Beiträge
18
Bewertungen
0
Mein Krankengeld läuft im April 2019 aus, ich habe nach Aufforderung durch meine Krankenkasse an einer Reha teilgenommen und wurde aus dieser
mit Leistungsfähigkeit 3 - unter 6 Stdn. enlassen. Ein Antrag auf Feststellung der Schwerbehinderung wurde mit 40 GdB eingestuft. Nachdem mich die Krankenkasse aufgefordert hat, mich beim Arbeitsamt zu melden, habe ich dies bereits getan. Fragen über Fragen, soll ich mich weiter krankschreiben
lassen oder im Rahmen der Leistungsfähigkeit arbeitssuchend melden. Bekomme ich nur ein Teilarbeitslosengeld und eine Erwerbsminderungsrente?
Bin 62 Jahre alt und habe die 35 Versicherungsjahre erreicht, für die 45 Jahre fehlen mir noch 24 Monate, wobei ich dann nicht arbeitslos sein darf.
 
E

ExUser 2606

Gast
Du laesst dich bitte weiter lückenlos krankschreiben, gibst die AU Bescheinigung aber nicht bei der AfA ab. Du musst dich mit deinem Restleistungsvermoegen zur Verfuegung stellen. Dieses stellt der aerztliche Dienst der AfA fest.

Das Arbeitslosengeld bemisst sich nach der zuletzt ausgeübten Beschäftigung. Es wird nicht reduziert, wenn du gesundheitsbedingt weniger arbeiten kannst.

Rente bekommst du nur auf Antrag.
 

Fabiola

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
12 Mai 2015
Beiträge
2.246
Bewertungen
3.417
Mein Krankengeld läuft im April 2019 aus, ich habe nach Aufforderung durch meine Krankenkasse an einer Reha teilgenommen und wurde aus dieser mit Leistungsfähigkeit 3 - unter 6 Stdn. enlassen.
Die genannte Leistungsfähigkeit ist lediglich eine Einschätzung der Reha-Ärzte aber rechtlich nicht binden.
Nachdem mich die Krankenkasse aufgefordert hat, mich beim Arbeitsamt zu melden, habe ich dies bereits getan.
Das war eindeutig zu früh, da Dir die Agentur für Arbeit (Afa) schon ab jetzt ‚das Leben schwer machen könnte’. Arbeitsamt gibt es nicht mehr – heißt jetzt Agentur für Arbeit.
Es wäre besser gewesen, Dich erst ca. 10 Tage vor Ablauf des Krankengeldes bei der Afa zu melden.
Fragen über Fragen, soll ich mich weiter krankschreiben lassen ...
Selbstverständlich (und bitte lückenlos), denn es ist ja anzunehmen, dass Du nach dem Ende des Krankengeldes nicht plötzlich auf wundersame Weise gesundet bist. Es sei denn, Du bist dann tatsächlich wegen der ausgesteuerten Krankheit nicht mehr AU.

Nur – den Teil für den Arbeitgeber (hier Afa) gibst Du bitte nicht bei der Afa ab! Solltest Du noch ein Arbeitsverhältnis haben, das aufgrund Deiner Erkrankung aber ruht, dann musst Du die AU an Deinen AG schicken, da Du ansonsten dort unentschuldigt fehlst. Den dritten Teil der AU musst Du an die Krankenkasse (KK) schicken, damit das dort (für z.B. einen evtl. späteren Erwerbsminderungsantrag) dokumentiert ist.

... oder im Rahmen der Leistungsfähigkeit arbeitssuchend melden.
Verstehe ich nicht. Schriebst Du nicht oben …
Nachdem mich die Krankenkasse aufgefordert hat, mich beim Arbeitsamt zu melden, habe ich dies bereits getan.
???
Bekomme ich nur ein Teilarbeitslosengeld und eine Erwerbsminderungsrente?
Du bekommst das volle AlgI, aber nur dann, wenn Du Dich mit Deinem sog. ‚Restleistungsvermögen’ dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung stellst. Dieses Restleistungsvermögen stellt der ärztliche Dienst der Afa dann fest.

Bei Deinem Antrag auf Alg orientiere Dich unbedingt an dem Muster von Userin @Doppeloma:
Beim Ausfüllen empfehle ich, sich an folgendes Muster zu halten, denn es gibt keinen Extra-Antrag für Ausgesteuerte ... MUSTER-Antrag auf ALGI nach Aussteuerung !!! -

 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.183
Hallo Christa2000,

Mein Krankengeld läuft im April 2019 aus, ich habe nach Aufforderung durch meine Krankenkasse an einer Reha teilgenommen und wurde aus dieser mit Leistungsfähigkeit 3 - unter 6 Stdn. enlassen.

Wann war denn diese Reha zu Ende, liegt dir der abschließende Reha-Bericht schon vor ?
Ich gehe mal davon aus, dass du als "Arbeits-UNFÄHIG" aus dieser Reha entlassen wurdest, es wäre nett wenn du die Frage danach beantwortest, ob du aktuell noch in einem festen Arbeitsverhältnis bist (das "ruht" dann wenn du ALGI wegen der Aussteuerung bekommst).

Der Anspruch auf ALGI ergibt sich nach Ende des Krankengeldes einfach daraus, dass du auch für ALGI mal viele Beiträge gezahlt hast, dafür gibt es die Sonderregelung nach § 145 SGB III, zu der du hier im Bereich schon viel nachlesen kannst.

Schade, dass du das nicht längst gemacht hast, du bist ja schon sehr lange hier im Forum angemeldet.
Dann wäre dir schon Einiges dazu bekannt, was du dann bei der AfA zu erwarten hast, du bist eben NICHT regulär "arbeitslos" (schon gar nicht wenn du noch einen Arbeitsvertrag haben solltest), es ist auch egal, was man dir bei der AfA dazu so erzählen könnte.

Ob die DRV das auch interessiert, dass man dich in der Reha für Teil-Erwerbsgemindert gehalten hat wird abzuwarten sein, daher auch meine Frage wann die Reha zu Ende war und ob du den ausführlichen Bericht schon selber vorliegen hast.
Es ist oft erstaunlich, wie wenig man darin oft das wiederfindet, wovon in der Reha zur Leistungsfähigkeit so gesprochen wurde.

Ein Antrag auf Feststellung der Schwerbehinderung wurde mit 40 GdB eingestuft.

Das hilft dir aber im Moment wirklich nicht weiter, damit kannst du (für eine vorgezogenen Rente wegen Schwerbehinderung) nichts anfangen und ansonsten interessiert ein GdB nicht sonderlich bei der Entscheidung zu einer EM-Rente.
Ob das noch erstrebenswert wäre bei Abschlägen bis zu 10,8 % (lebenslang) auf eine EM-Rente, das kannst du nur selber wissen, es kann aber auch passieren, dass die DRV dir bald mitteilt, dass man dir eine EM-Teilrente bewilligen würde (wegen dem Reha-Ergebnis) und dann darfst du das nicht ablehnen, weil die KK das "Dispositionsrecht" (Bestimmungsrecht) hatte für diesen Reha-Antrag.

Ob diese Überlegungen (bei der DRV) schon abgeschlossen sein könnten, hängt eben auch davon ab wann deine Reha beendet gewesen ist ... in der Regel bekommt man dann einige Wochen danach Post dazu von der Rentenkasse (die sogenannte "Umdeutung" dieser Reha in EM-Rente wird angekündigt) und wird ganz offiziell aufgefordert einen Antrag auf EM-Rente zu stellen.

Nachdem mich die Krankenkasse aufgefordert hat, mich beim Arbeitsamt zu melden, habe ich dies bereits getan. Fragen über Fragen, soll ich mich weiter krankschreiben

Dazu wurde dir ja schon geantwortet, die Aussteuerungs-Mitteilung hat dich ja (vermutlich) nicht spontan gesund werden lassen, bei der AfA hättest du dich noch gar nicht direkt melden müssen, darüber muss die KK dich informieren (weil du dort Ansprüche haben kannst) aber wann du diesem Hinweis folgen wirst ist alleine deine Angelegenheit.
AU-schreiben kann dich allerdings nur dein Arzt, das entscheidest du ja auch nicht selber ...

lassen oder im Rahmen der Leistungsfähigkeit arbeitssuchend melden. Bekomme ich nur ein Teilarbeitslosengeld und eine Erwerbsminderungsrente?

Du meldest dich auch nicht "Arbeitsuchend" sondern wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld und stellst dich mit genau diesem "Restleistungsvermögen" (was theoretisch neben der AU-Krankheit noch da sein soll) der Vermittlung in Arbeit zur Verfügung.
Das gilt übrigens auch dann wenn du noch einen Arbeitsvertrag haben solltest, denn dort kannst du ja offenbar immer noch nicht wieder arbeiten wegen der noch weiter bestehenden (AU begründenden) Krankheit.

Ob man dich dann noch irgendwie meint "vermitteln" zu können wird (NACH erfolgter Aussteuerung) der ÄD der AfA zu prüfen haben, bitte lies dir dazu wirklich einige andere Themen und Beiträge durch, die Prozeduren sind IMMER die Gleichen und es ist sehr "ermüdend", das immer wieder erneut aufschreiben zu müssen.

Bin 62 Jahre alt und habe die 35 Versicherungsjahre erreicht, für die 45 Jahre fehlen mir noch 24 Monate, wobei ich dann nicht arbeitslos sein darf.

Das ist NICHT korrekt, zumal du ja wegen Anspruch aus der "Nahtlosigkeit" ALGI beziehen wirst und gar nicht wegen "echter Arbeitslosigkeit" ... :icon_evil:

Allerdings werden Pflichtbeiträge aufgrund des Bezugs von Arbeitslosenhilfe und Arbeitslosengeld II auch hier nicht mitgezählt.

Quelle


Lt. dieser Informationen auf der DRV-Seite sind dafür NUR Zeiten mit Alo-Hilfe und ALG II (Hartz 4) schädlich ... aus ALGI werden ja auch Pflichtbeiträge an die Rentenkasse gezahlt.

Nach den bisherigen Informationen ist anzunehmen, dass du ab April Anspruch auf 24 Monate ALGI haben wirst, also steht einer abschlagfreien Altersrente (mit 64 Jahren) kaum noch was "im Wege" ... :icon_hihi:

Freiwillig würde ich da keine EM-Rente (mit Abschlägen) mehr beantragen wollen, wobei ein Antrag ja noch lange keine Bewilligung bedeutet aber wer weiß, ob die DRV dabei nicht sparen könnte an deiner Rente (lebenslang). :icon_evil:
Die Zeit bei der AfA dürfte auch zu überstehen sein denn deine Vermittlung hat IMMER auch zumutbar nach § 140 SGB III zu erfolgen, das ist für die Arbeitsvermittler nach einer Aussteuerung eher "die Quadratur des Kreises", denn deine Leistungsgrenzen müssen natürlich auch beachtet werden und die AG reißen sich nicht um Bewerber Ü 60 ...

Ob du eine Teil-EM-Rente überhaupt bekommen wirst ist ja noch gar nicht entschieden, dazu muss sich die DRV erst selber äußern, der Reha-Bericht hat dafür nur begrenzte Bedeutung ... den solltest du auch NICHT beim ÄD einreichen (oder den SB geben), da kürzen die womöglich gleich mal dein ALGI auf knapp unter 6 Stunden ein.
Das ist aber NICHT zulässig, du hast ALGI (nach § 145 SGB III) entsprechend deiner letzten Arbeitszeit zu bekommen und für diese Wochenstunden stehst du (mit deinem "Restleistungsvermögen" lt. ÄD der AfA) auch der Vermittlung zur Verfügung.

MfG Doppeloma
 

christa2000

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Oktober 2010
Beiträge
18
Bewertungen
0
Hallo Doppeloma,
erst einmal vielen Dank für Deine Infos!!
Ich habe die Reha am 22.12.18 beendet und der Bericht liegt mir vor. Ich bin aus der Arbeitslosigekeit krank geworden und
habe noch einen Restanspruch von rd. 5 Monaten.
Gruß christa2000
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.183
Hallo Christa2000,

Ich habe die Reha am 22.12.18 beendet und der Bericht liegt mir vor. Ich bin aus der Arbeitslosigekeit krank geworden und
habe noch einen Restanspruch von rd. 5 Monaten.

Seit wann warst du denn jetzt (durchgehend) AU geschrieben, auch aus Krankengeld werden Beiträge an die AfA gezahlt, so dürfte sich dein Anspruch wieder erhöht haben und der Restanspruch auf ALGI wird dazu gerechnet.
Könnte natürlich sein, dass du nun nicht mehr auf die vollen 24 Monate kommen kannst mit ALGI nach der Aussteuerung.
1 volles Jahr AU = 6 Monate Anspruch auf ALGI ... + Rest 5 Monate wäre noch fast 1 Jahr ALGI ...

Diese Reha ist ja noch nicht so sehr lange her, wenn die AfA dich nicht dazu auffordert solltest du wohl doch den Antrag auf EM-Rente stellen oder überlegen ansonsten mit Abschlag nach dem ALGI in die Rente für "langjährig Versicherte" zu gehen, das dürfte ja dann (wahrscheinlich) schon möglich sein (35 Jahre hast du ja schon voll), ansonsten bleibt ja nur noch Hartz 4 (bei Bedürftigkeit / Mittellosigkeit) wenn ALGI auch abgelaufen ist. :icon_kinn:

Ob das überhaupt in Frage kommen kann, vermag ich nicht zu beurteilen.

MfG Doppeloma
 

christa2000

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Oktober 2010
Beiträge
18
Bewertungen
0
Hallo Christa2000,



Seit wann warst du denn jetzt (durchgehend) AU geschrieben, auch aus Krankengeld werden Beiträge an die AfA gezahlt, so dürfte sich dein Anspruch wieder erhöht haben und der Restanspruch auf ALGI wird dazu gerechnet.
Könnte natürlich sein, dass du nun nicht mehr auf die vollen 24 Monate kommen kannst mit ALGI nach der Aussteuerung.
1 volles Jahr AU = 6 Monate Anspruch auf ALGI ... + Rest 5 Monate wäre noch fast 1 Jahr ALGI ...

Diese Reha ist ja noch nicht so sehr lange her, wenn die AfA dich nicht dazu auffordert solltest du wohl doch den Antrag auf EM-Rente stellen oder überlegen ansonsten mit Abschlag nach dem ALGI in die Rente für "langjährig Versicherte" zu gehen, das dürfte ja dann (wahrscheinlich) schon möglich sein (35 Jahre hast du ja schon voll), ansonsten bleibt ja nur noch Hartz 4 (bei Bedürftigkeit / Mittellosigkeit) wenn ALGI auch abgelaufen ist. :icon_kinn:

Ob das überhaupt in Frage kommen kann, vermag ich nicht zu beurteilen.

MfG Doppeloma

Hallo Doppeloma,
war heute bei AA und wollte den Antrag abgeben. Da ich die Frage 2d mit ja und weiterhin ausgefüllt habe, hat mir die Dame am Empfang gesagt, dann würde ich nicht in die Nahtlosigkeit
fallen und hätte keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Ich müsse eine Bescheinigung meines Arztes
bringen, dass ich ab morgen wieder arbeitsfähig wäre. Weiterhin hat sie mir gesagt, ich müsse die
Stdn. unter 2 g eintragen, danach würde dann mein Arbeitslosengeld bemessen. Weiterhin hat sie
mir den Gesundheitsfragebogen mitgegeben, den ich morgen anläßlich der Abgabe der AU-Be-endung (?) und meiner offiziellen Arbeitssuchendmeldung abgeben solle, auch vorliegende Atteste soll ich einreichen. Habe bis zu meiner Erkrankung 40 Stdn. gearbeiter und müsste dann ja wohl auch dafür das Arbeitslosengeld bekommen. Ich bin momentan total irritiert und weiß eigentlich nicht, wie ich da reagieren soll/kann. Ich denke es ist ja auf jeden Fall auch wichtig, unter 2 g genannte Stdn. wieder zu löschen oder sogar 40 angeben? Der Erwerbsminderungsantrag läuft noch. Kann ich der Dame ein paar § um die Ohren ........
Ich wäre Dir mit all Deiner Erfahrung dankbar.
Gruß
Christa
 
E

ExUser 2606

Gast
Die Frau liegt komplett falsch. Du läst Dich bitte weiter AU schreiben. DEn Gesundheitsfragebogen gibst Du nicht bei der Dame ab, somdern direkt beim ärztlichen Dienst. Irgendwelche Stundenangaben, wenn überhaupt dann nur die 40, die Du vorher gearbeitet hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
E

ExitUser

Gast
Kann ich der Dame ein paar § um die Ohren ........
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Nicht du solltest der AfA §§ um die Ohren hauen, sondern die AfA soll dir die rechtlichen Grundlagen für ihre Aussagen nennen wenn sie das wirklich glauben was sie dir da erzählen.

Du stellst dich schön mit deinem Restleistungsvermögen zur Verfügung und wie groß das ist, darf der äD der AfA ja gerne feststellen. AU-Bescheinigungen bekommt die AfA genauso wenig von dir, wie diese komische geforderte Bescheinigung über eine Arbeitsfähigkeit.
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.754
Bewertungen
9.265
Hallo christa2000,

da haben wir es mal wieder, die AfA SB versuchen Leistungen einzusparen.

Nein, mach all das was die Empfangs-SB auf keinen Fall.

Man versucht dich bereits jetzt, noch bevor überhaupt ein äD-Gutachten erstellt wurde (was in deiem Fall pflicht ist) entweder freiwillig aus dem Leistungsbezug zu schmeißen, oder aber diesen bei dir massiv zu reduzieren.

Du mußt weder freiwillig deine Arbeitszeit reduzieren (Frage 2g), noch falsche Angaben machen. Ich hoffe mal in deinem Interesse du hast unter 2g keine Stundenzahl eingetragen, entsprechend dem Muster-Antrag von Doppeloma, oder. Deine weitere AU bezieht sich ja ausschließlich auf deine zur Aussteuerung bei der KK geführten Erkrankung und genau für diese liegt seitens der DRV noch keine Entscheidung vor. Wie Doppeloma ja schon erwähnte, ist dies aber genau der Sinn und Zweck des § 145 SGB III, daß die AfA hier solange in Vorleistung tritt bis die DRV eine rechtsverbindliche Entscheidung getroffen hat.

Genau um diesen Pragraphen wird ständig mit der AfA nach einer Aussteuerung gestritten, denn die AfA will dies nicht akzeptieren.

Sollten tatsächlich alle Stricke reißen, dann bliebe leider nur noch eine Beschwerde bei der BA in Nürnberg oder eben ein EA-Verfahren vor dem SG, aber warten wir mal ab.

Du darfst nur eins auf keinen Fall machen, der AfA (SB) eine AUB vorlegen. Lass dich von deinem behandelnden Arzt unbedingt weiter AU schreiben, aber gibt diese AUB lediglich bei der KK ab (einen Arbeitgeber hast du ja nicht), denn die DRV wird bei der KK mit Sicherheit nach den AUB-Zeiten nachfragen und da sieht es dann für eine EMR weit besser aus, je länger deine AU-Zeiten sind.

Da du ja nicht die einzige bist, der dies in letzter Zeit so geschehen ist, kannst du hier unzählige gleichartige Fälle nachlesen.

Für dich ist aktuell zuerst einmal wichtig, daß dich die SB zum äD-Gutachter schickt, der dann überhaupt einmal festzustellen hat welches Restleistungsvermögen für eine Arbeitsvermittlung bei dir vorliegt.

Du mußt hingegen immer gegenüber der AfA (SB) den Standpunkt vertreten, daß du dich mit deinem Restleistungsvermögen der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellt, auf keinen Fall mit einer eingeschränkten Arbeitszeit. Das Stichwort ist hier Restleistungsvermögen.

Ansonsten gilt die Aussage von ExitUser, nicht du mußt Gesetze benennen sondern die SB und das dein Arzt dich gesund schreiben soll, ist wohl der größte Blödsinn den ich bisher gehört haben. Dein Arzt alleine entscheidet ob du Arbeitsfähig bist oder nicht - und keine AfA SB -. Was jetzt für seine Beurteilung sogar noch viel wichtiger ist, er muß jetzt bei seiner AU-Entscheidung sogar berücksichtigen das diese nicht mehr für deine letzte berufliche Tätigkeit gilt (wie bisher), sondern nun für den allgemeinen Arbeitsmarkt - also jede mögliche Arbeit egal wie schwer oder gesundheitsschädlich.


Grüße saurbier
 

christa2000

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Oktober 2010
Beiträge
18
Bewertungen
0
Hallo liebe Ratgeber,
die Geschichte geht weiter. Erst einmal möchte ich mich für Eure Ratschläge bedanken und auch dafür entschuldigen, dass ich sie nicht 100 % befolgt habe, aber dies ist sicherlich auch teilweise meiner derzeitigen Erkrankung geschuldet.
Zunächst möchte ich noch eins klären, es war nicht die Dame am Empfang sondern die die Anträge annimmt. Ich habe mich heute morgen wieder gemeldet, wie üblich erst am Empfang und wurde nach Einsicht in den PC gefragt, ob ich wegen des Antrages auf Nahlosigkeit komme. Habe be-
jat und zu frühe gefreut. Meine gestrige Bearbeiterin fragte mich, ob ich es mit dem Arzt geklärt
hätte und ich sagte nur, ich könne ihrer Ansicht nicht zustimmen aber um den lieben Frieden zu haben, die gewünschte Beendigung der Arbeitsunfähigkeit vorgelegt. Dies aber nur der Afa, die ursprüngliche AU bis zunächst 26.4. liegt bei der Krankenkasse. Die Dame sagte aber widerrum, ich hätte ja angegeben, das ich wieder mind. 15 Stdn. arbeiten könnte und somit den Anspruch auf Arbeitslosengeld. Ich habe ihr daraufhin nochmals gesagt, ich sei aus der Reha arbeitsunfähig mit Beurteilung des zeitl. Umfangs von 3 - u. 6 Stdn. bei Arbeitsfähigkeit eingeschätzt werde. Die
Dame behauptet jetzt, ich hätte gesagt ich wäre arbeitsfähig und hätte das jetzt ja auch belegt.
Ich habe mich aber mit dem Doppeloma-Vorschlag 2d weiterhin arbeitsunfähig gemeldet und ja
auch den entsprechenden Brief der K-Kasse über Ende Krankengeldbezug vorlegt. Sie fing wieder
mit der gleichen Argumentation an und ich wollte nur endlich meine Meldung abgeben und wollte dann, wie sie es gestern vorgeschlagen hat, den Pkt. 2 d ändern, worauf sie mir dann sagte, mein gestriges Formular (was sie nach gestriger Aussage nicht weiterleiten könnte) wäre nicht mehr dafür zu haben, da sie es bereits gescant und weitergeleitet hätte. Sie schlug mir doch vor, da ich ja daheim einen Computer hätte, einen neuen Antrag zu stellen. Ich bin fast ausgerastet und habe dies abgelehnt und dann auf meiner Kopie die Änderungen vorgenommen und dann eingereicht. Die Dame am Empfang war noch so freundlich und hat mit kostenlose Kopien gemacht! Dann fragt mich die Bearbeiterin noch, ob ich den Gesundheitsfragebogen schon ausgefüllt hätte, ich müsste diesen zeitnah einreichen, weil nur dann über meinen Arbeitslosen-
geldanspruch entschieden wird. Ich könnte dann immer noch im Gespräch mit dem SB über den Anspruch auf Nahtlosigkeit diskutieren.
 
E

ExitUser

Gast
die gewünschte Beendigung der Arbeitsunfähigkeit vorgelegt.
Waum und in welcher Form hast du das gemacht?

Die Dame behauptet jetzt, ich hätte gesagt ich wäre arbeitsfähig und hätte das jetzt ja auch belegt.
Siehe Frage oben. Aber wenn du das mit einer Bestätigung des Arztes gemacht hast, dann kann man die Ansicht der AfA jetzt verstehen. Daher wäre es mal gut zu erfahren wie du das "belegt" hast?

mein gestriges Formular (was sie nach gestriger Aussage nicht weiterleiten könnte) wäre nicht mehr dafür zu haben, da sie es bereits gescant und weitergeleitet hätte.
Wieso das? Gestern hast du gesagt du "Wolltest" einen Antrag abgeben und heute ist der schon AfA intern seit gestern unterwegs??? Wie geht das denn?

Vielleicht solltest du mal aufklären was du jetzt wirklich gemacht hast und vor allem wie?! Wie soll man da Tipps geben, wenn du Dinge anders machst wie du angibst und die Tipps und Ratschläge dann doch nicht beherzigst?!
 

christa2000

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Oktober 2010
Beiträge
18
Bewertungen
0
Waum und in welcher Form hast du das gemacht?


Siehe Frage oben. Aber wenn du das mit einer Bestätigung des Arztes gemacht hast, dann kann man die Ansicht der AfA jetzt verstehen. Daher wäre es mal gut zu erfahren wie du das "belegt" hast?


Wieso das? Gestern hast du gesagt du "Wolltest" einen Antrag abgeben und heute ist der schon AfA intern seit gestern unterwegs??? Wie geht das denn?

Vielleicht solltest du mal aufklären was du jetzt wirklich gemacht hast und vor allem wie?! Wie soll man da Tipps geben, wenn du Dinge anders machst wie du angibst und die Tipps und Ratschläge dann doch nicht beherzigst?!
 

christa2000

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Oktober 2010
Beiträge
18
Bewertungen
0
Ich habe mir vom Arzt die AU bis 03.04.19 ausstellen lassen, somit arbeitsfähig ab 4.4.19
Habe gestern den Antrag abgeben, den die Dame aber nach ihren Aussagen erst dann weiterleiten könnte, wenn ich heute mit der entsprechenden AU dies auch belegen kann. Sie hat mir ja gesagt,
wir könnten dann die Angabe unter 2d entsprechend ändern.
 
E

ExitUser

Gast
die ursprüngliche AU bis zunächst 26.4. liegt bei der Krankenkasse.
Ich habe mir vom Arzt die AU bis 03.04.19 ausstellen lassen, somit arbeitsfähig ab 4.4.19
Sehe ich das dann jetzt richtig das dein Arzt unterschiedliche AU-Bescheinigungen ausgestellt hat? Die für die AfA also auch als "Endbescheinigung" ?

Habe gestern den Antrag abgeben, den die Dame aber nach ihren Aussagen erst dann weiterleiten könnte, wenn ich heute mit der entsprechenden AU dies auch belegen kann.
Da hast du wohl erst mal einen Fehler gemacht. Warum gibst du denen den Antrag wenn du damit nicht einverstanden bist? Ich würde jetzt zumindest mal einen "richtigen" Antrag auf den Weg bringen. Ob das dann richtig Verwirrung bringt, oder dir etwas nützt......
 

christa2000

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Oktober 2010
Beiträge
18
Bewertungen
0
Sehe ich das dann jetzt richtig das dein Arzt unterschiedliche AU-Bescheinigungen ausgestellt hat? Die für die AfA also auch als "Endbescheinigung" ?


Da hast du wohl erst mal einen Fehler gemacht. Warum gibst du denen den Antrag wenn du damit nicht einverstanden bist? Ich würde jetzt zumindest mal einen "richtigen" Antrag auf den Weg bringen. Ob das dann richtig Verwirrung bringt, oder dir etwas nützt......
 

christa2000

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Oktober 2010
Beiträge
18
Bewertungen
0
Wie ich geschrieben hatte, die AU gegenüber K-Kasse und RV läuft weiter bis 26.4.,
die mit Ende 3.4.19 ist nicht als Endbescheinigung ausgestellt und habe ich auch nicht an K-Kasse
weitergeleitet.
Wie ich bereits erwähnt habe, hat mich die Dame dermassen unter Druck gesetzt und mir auch die
Worte im Mund verdreht, damit ich kein Fall der Nahtlosigkeit werde. Wäre ich nicht erkrankt,
hätte ich dies bestimmt nicht mit mir machen lassen.
 
E

ExitUser

Gast
Wie ich geschrieben hatte, die AU gegenüber K-Kasse und RV läuft weiter bis 26.4.,
die mit Ende 3.4.19 ist nicht als Endbescheinigung ausgestellt und habe ich auch nicht an K-Kasse
weitergeleitet.
Nun, dass du der AfA keine AU's abgeben sollst, wurde dir schon vor Wochen hier mitgeteilt. Das du es dennoch tust ist jetzt nun mal passiert.

Wie ich bereits erwähnt habe, hat mich die Dame dermassen unter Druck gesetzt und mir auch die
Worte im Mund verdreht, damit ich kein Fall der Nahtlosigkeit werde. Wäre ich nicht erkrankt,
hätte ich dies bestimmt nicht mit mir machen lassen.
Ja, aber den Antrag hast du unterschrieben und abgegeben, dafür kannst du erst mal der AfA keine Schuld geben. Genauso wie die AU-Bescheinigung, dass wurde dir hier gleich am Anfang mitgeteilt. Und ja, die Mitarbeiter der AfA sind geschult in dem "unter Druck" setzen und es geht nur darum an dir zu sparen.

Das mit der AU war nun ein Fehler, dass mit dem Antrag vielleicht ein noch größerer. Ich hoffe jetzt nicht das du mit dem Fragebogen für den äD nicht auch noch solche Aktionen gemacht hast?!

Da ja keiner weiss was du vielleicht sonst noch an dem ALG-Antrag anders gemacht hast, als man dir geraten hat, würde ich jetzt einfach einen "korrekten" Antrag hinterher jagen. Keine Ahnung ob das noch etwas bringt, im Moment weiss man ja nicht was du sonst noch so auf den Weg gebracht hast.
 

christa2000

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Oktober 2010
Beiträge
18
Bewertungen
0
Ich habe den Antrag zunächst wie von Doppeloma vorgeschlagen ausgefüllt und dann nach
Forderung der Dame nachgekommen und habe den Pkt 2d geändert mehr nicht. Auf meine Frage, warum ich den Gesundheitsfragebogen zeitnah einreichen soll, wurde ich wie erwähnt, darauf
hingewiesen, das dies für den Leistungsantrag genötigt wird.
Im Fragebogen selbst wird auf § 65 SGB I und bei Nichtausfüllen auf § 66 SGB I verwiesen.
Wenn ich jetzt doch wieder einen korrekten Antrag einreiche, verlangt die Arbeitsagentur dann sicherlicher wieder eine neue AU.
Nochmals, ich habe ausser der Stelle 2d keine Änderungen an Doppelomas Vorchlag vorgenommen.
 
E

ExitUser

Gast
Auf meine Frage, warum ich den Gesundheitsfragebogen zeitnah einreichen soll, wurde ich wie erwähnt, darauf
hingewiesen, das dies für den Leistungsantrag genötigt wird.
Und wie dir @Kerstin_K geschrieben hat ist diese Aussage falsch. Für den Leistungsantrag und dessen Gewährung ist das total unerheblich.

Im Fragebogen selbst wird auf § 65 SGB I und bei Nichtausfüllen auf § 66 SGB I verwiesen.
Das ist ja auch korrekt. Aber das hat nichts mit dem Leistungsantrag zu tun und das du deswegen kein ALG bekommen könntest. Das mit dem Fragebogen ist Vermittlungsrelevant, weil die AfA darauf Rücksicht nehmen muss. Für das zahlen von ALG1 ist das aber unerheblich und das wissen die SB der AfA auch.

Wenn ich jetzt doch wieder einen korrekten Antrag einreiche, verlangt die Arbeitsagentur dann sicherlicher wieder eine neue AU.
Nein, nein und nochmal Nein! Dafür hast du doch im Antrag angegeben das du dich mit deinem Restleistungsvermögen zur Verfügung stellst. Und das die AfA keine AU's von dir bekommt, wurde dir hier schon ganz am Anfang mitgeteilt. Lies doch bitte das was man dir hier sagt!

Man kann hier nicht mehr tun als die Tipps und Ratschläge zu geben was du tun sollst. Wenn du es dann anders machst, kannst du keinem anderen die Schuld geben wie dir selber.
Das alles was du gerade machen musst, ist zigmal hier in unzähligen Threads genauso gemacht worden.
 

christa2000

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Oktober 2010
Beiträge
18
Bewertungen
0
Und wie dir @Kerstin_K geschrieben hat ist diese Aussage falsch. Für den Leistungsantrag und dessen Gewährung ist das total unerheblich.


Das ist ja auch korrekt. Aber das hat nichts mit dem Leistungsantrag zu tun und das du deswegen kein ALG bekommen könntest. Das mit dem Fragebogen ist Vermittlungsrelevant, weil die AfA darauf Rücksicht nehmen muss. Für das zahlen von ALG1 ist das aber unerheblich und das wissen die SB der AfA auch.


Nein, nein und nochmal Nein! Dafür hast du doch im Antrag angegeben das du dich mit deinem Restleistungsvermögen zur Verfügung stellst. Und das die AfA keine AU's von dir bekommt, wurde dir hier schon ganz am Anfang mitgeteilt. Lies doch bitte das was man dir hier sagt!

Man kann hier nicht mehr tun als die Tipps und Ratschläge zu geben was du tun sollst. Wenn du es dann anders machst, kannst du keinem anderen die Schuld geben wie dir selber.
Das alles was du gerade machen musst, ist zigmal hier in unzähligen Threads genauso gemacht worden.
Hallo
Und wie dir @Kerstin_K geschrieben hat ist diese Aussage falsch. Für den Leistungsantrag und dessen Gewährung ist das total unerheblich.


Das ist ja auch korrekt. Aber das hat nichts mit dem Leistungsantrag zu tun und das du deswegen kein ALG bekommen könntest. Das mit dem Fragebogen ist Vermittlungsrelevant, weil die AfA darauf Rücksicht nehmen muss. Für das zahlen von ALG1 ist das aber unerheblich und das wissen die SB der AfA auch.


Nein, nein und nochmal Nein! Dafür hast du doch im Antrag angegeben das du dich mit deinem Restleistungsvermögen zur Verfügung stellst. Und das die AfA keine AU's von dir bekommt, wurde dir hier schon ganz am Anfang mitgeteilt. Lies doch bitte das was man dir hier sagt!

Man kann hier nicht mehr tun als die Tipps und Ratschläge zu geben was du tun sollst. Wenn du es dann anders machst, kannst du keinem anderen die Schuld geben wie dir selber.
Das alles was du gerade machen musst, ist zigmal hier in unzähligen Threads genauso gemacht worden.
Hallo Uarfa,
einen neuen Antrag zu stellen, hattest Du ja mit Nachricht um 15.17 Uhr vorgeschlagen, deshalb meine Rückfrage, ob die Dame dann nicht behauptet, ich hätte ja nachgewiesen (leider) , dass ich ja arbeitsfähig wäre und dann die Nahtlosigkeit ja nicht greifen würde. Sie hat zwar gesagt, das könnte ja der zuständige SB dann im Gespräch mit mir das klären könnte und den jetzigen An-
trag in einen Nahtlosigkeitsantrag umwandeln. Da ich den Aussagen dieser Dame nicht mehr
traue und im Forum nichts darüber gefunden habe, ob das überhaupt so geht frage ich mich momentan, welche Handhabe ich momentan überhaupt habe.
 
E

ExitUser

Gast
frage ich mich momentan, welche Handhabe ich momentan überhaupt habe.
So blöd das jetzt vielleicht klingt, aber im Moment tust du alles dafür es der AfA einfach zu machen, dass sie dich mit Vermittlungsbemühungen nerven.

Es kann daher nur ein Versuch sein einen "richtigen" ALG Antrag auf den Weg zu bringen. Den müssen sie sich zumindest mal anschauen.

Und mit einem SB brauchst du gar nicht erst über deine gesundheitlichen Einschränkungen zu sprechen. Zum einen geht ihn das nichts an und zum anderen gibt es diesen ominösen "NathlosigkeitsANTRAG" nicht.
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.754
Bewertungen
9.265
Hallo christa2000,

also so leid es mir ja tut, aber du tust alles damit du bei der AfA voll auf die Nase fällst, leider.

Warum bitte nimmst du nicht endlich mal einen Beistand (Zeugen) mit, der dir später alles bestätigen kann was die AfA SB´s dir so an Geschichten erzählen.

Alleine deine Geschichte mit der jetzt bei der AfA abgegeben AUB kann dir unter Umständen durchaus böse auf die Füsse fallen.

Klar kannst du dort nochmals einen Leistungsantrag abgeben, nur ist da dann doch die Frage welchen die Herrschaften zu guter letzt dann für ihre Bearbeitung heran ziehen, den ersten (der ja jetzt optimal für die AfA ist - eben weil du damit voll vermittelbar bist) oder den wohlmöglich neuen (mit welchem du ja dann nur noch mit deinem Restleistungsvermögen entsprechend dem äD-Gutachten vermittelbar wärst).

Hier gilt - Versuch macht klug -.

Merke dir endlich einmal, du kannst nicht mehr so arbeiten wie bisher, du bist auch weiterhin krank laut deinem Hausarzt, also verhalte dich endlich danach, denn wenn du bei der KK bereits ausgesteuert wurdest, dann ist das dein gutes Recht zumal du selbst für den Fall von ALG-I immerhin lange genug aus deinem Einkommen entsprechende Beiträge gezahlt hast.

Du bekommst hier kein staatliches Allmosen, sondern eine dir zustehende Versicherungsleistung für die du zuerst einmal selbst Beiträge eingezahlt hast - für den Fall der Fälle -.

Komm dir daher nicht als Bittsteller vor, sondern als Versicherungsnehmer der seinen Versicherungsschutz in Anspruch nimmt.

Wenn dir die SB jetzt wirklich den Gesundheitsfragebogen aushändig, dann fülle ihn aus und füge am besten noch aktuelle Arztberichte in Kopie bei, denn damit kannst du dir gleich mal den nächsten Ärger ersparen - die angeblich notwendigen Schweigepflichtendbindung. Diese sind freiwillig, da gibt es keinen Zwang zu, ganz egal was man dir dazu erzählen will/wird. Solltest du aus lauter Angst vor den SB´s wirklich eine Schweigepflichtendbindung unterschreiben, dann ändere 1.) die Gültigkeitsdauer unbedingt auf max. 3 Monate ab, ansonsten gilt sie 3 Jahre - heißt die AfA kann 3 jahre lang Auskünfte einholen und 2.) fülle nur unbedingt eine aus und zwar für den Hausarzt (bei dem hoffentlich alle wichtigen Befunde vorliegen). Für andere Stellen wie MdK, DRV etc. solltest du auf keinen Fall eine Schweigepflichtendbindung aushändigen, denn damit will man dich lediglich zum gläsernen Kunden machen und das solltest du im eigenen Interesse vermeiden.

Wenn du jetzt den Gesundheitsfragebogen und wohlmöglich eine geänderte Schweigepflichtendbindung für deinen Hausarzt sowie ärztliche Befunde (Kopien) zusammen hast, dann stecke alles in einen unbedingt verschlossenen Umschlag und schicke diesen per Einschreiben mit Rückschein an den äD-Gutachter oder übergib die Unterlagen dort persönlich gegen Empfangs-Quittung. Ein Einschreiben mit Rückschein oder eine persönliche Übergabe ist sehr sehr wichtig, denn viele SB´s haben leider die Angewohnheit in die Vertraulichen Arztunterlagen hinein zu schauen, dafür lassen die sich viele Ausreden einfallen, wie z.B. muß schauen ob alles vollständig ist etc.. Nein ärztliche Unterlagen unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht und dürfen nur von einem Arzt/Arzt-Personal eingesehen werden, auf keinen Fall von SB´s.

Lass dir da nicht wieder irgend einen Blödsinn von den SB´s erzählen!!!

Übrigens, wenn dir die AfA nicht bis zum Monatsende dein erstes ALG-I gezahlt hat, ganz gleich was dir eine SB erzählt, dann hast du das Recht einen schriftlichen Antrag auf einen vorläufigen Bescheid zu stellen (§ 328 SGB III)

§ 328 SGB III Vorläufige Entscheidung Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) Arbeitsförderung

oder aber du kannst auch generell einen Antrag auf einen Leistungsvorschuß stellen, daß ist allen Sozialleistungsempfängern erlaubt nach § 42 SGB I, eben damit niemand in eine finanzielle Notlage gerät


Muster dazu findest du zur Genüge im Netz oder hier im Forum mit der Suche.

Merke dir bitte endlich, für die AfA bist du grundsätzlich bereit dich mit deinem Restleistungsvermögen entsprechend dem noch anzufertigendem äD-Gutachten der Vermittlung zur Verfügung zu stellen. Nicht mehr und nicht weniger.

Und bitte - bei nächsten AfA-Besuch nimm dir einen Beistand/Zeugen mit, das wirkt mitunter ware Wunder bei den SB´s.


Grüße saurbier
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten