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Nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Spekulatius1985

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#1
Hallo allerseits,

ich befinde mich derzeit in einer psychosomatischen Reha (von mir selber veranlasst, also ohne dass mich die KK oder die DRV dazu aufgefordert hat), war vorher längere Zeit krankgeschrieben und werde wahrscheinlich auch nicht arbeitsfähig entlassen.
Noch habe ich einen ungekündigten Arbeitsvertrag, weiß aber nicht, ob ich in meinen alten Job wieder zurück will....irgendwann mal.
Meine Frage: Wenn ich nun arbeitsUNfähig entlassen werden SOLLTE (bislang sieht es danach aus), habe ich dann weiterhin Anspruch auf Krankengeld, so lange ich noch nicht ausgesteuert bin? Mein Entlassungstermin ist ca in zwei Wochen und das (bislang von der KK errechnete) Datummeiner Aussteuerung Ende August (versuche das aber noch zu überfrüfen,ob das überhaupt stimmt,was die da errechnet haben - danke MachtsSinn!).
Oder müsste ich evtl (wegen nicht ausreichend erfolgreicher Reha) gleich schon einen Rentenantrag stellen?
Im Prinzip habe ich doch bis zu meiner Aussteuerung ganz normal einen Anspruch auf Krankengeld (so lange mich mein Hausarzt noch nicht wieder gesund schreibt), oder?

Oder könnte mir die DRV oder die KK nach der Reha womöglich mit einer Untersuchung durch einen Begutachter kommen?

Danke schonmal für Eure Hilfe und ganz herzliche Grüße,
Spekulatius
 

Antik 63

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#2
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo Spekulatius 1985,
Meine Frage: Wenn ich nun arbeitsUNfähig entlassen werden SOLLTE (bislang sieht es danach aus), habe ich dann weiterhin Anspruch auf Krankengeld, so lange ich noch nicht ausgesteuert bin?
Ja du hast dann weiterhin Anspruch auf Krankengeld bis du von deiner KK Ausgesteuert wirst.Wenn dein Arzt dich weiter Krank schreibt.Meine KK hat mir damals gesagt wenn ich aus der Reha komme und weiterhin krank bin muss ich mich direkt am nächsten Tag wieder Krankschreiben lassen damit mein Krankengeld weiter läuft.
Oder könnte mir die DRV oder die KK nach der Reha womöglich mit einer Untersuchung durch einen Begutachter kommen?
Das weis ich nicht kann sein bei mir war es nicht so ich hatte keine Begutachtung.

Es Grüßt Antik 63
 

FrauRossi

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#3
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Ja, dann wechselst du wieder in das Krankengeld. Am nächsten Tag nach der Entlassung musst du sofort aber zum Doc wegen einer Krankmeldung. Vorsichtig, falls du am 9. oder 10.5 entlassen wirst, der 11.5 ist ein voller Werktag und fast alle Ärzte haben zu
 

Doppeloma

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#4
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo Spekulatius1985,

Noch habe ich einen ungekündigten Arbeitsvertrag, weiß aber nicht, ob ich in meinen alten Job wieder zurück will....irgendwann mal.
Ob du kannst (von der konkreten Tätigkeit her) wird auch im Reha-Bericht später drin stehen, ob du "willst" wenn du das gesundheitlich (nach Einschätzung der Reha) noch KANNST, ist eher nebensächlich.

Wenn du diese Arbeit trotzdem nicht mehr machen willst, dann musst du dir eine andere Arbeits suchen, wenn du dafür wieder gesund genug bist.

Meine Frage: Wenn ich nun arbeitsUNfähig entlassen werden SOLLTE (bislang sieht es danach aus), habe ich dann weiterhin Anspruch auf Krankengeld, so lange ich noch nicht ausgesteuert bin?
Ja natürlich, sonst müsstest du ja direkt wieder an deinen vorhandenen Arbeitsplatz zurück kehren ...
Ob die KK dann noch weiter zahlen will, bis du ausgesteuert wirst hängt auch vom Reha-Ergebnis ab und die KK wird nichts unversucht lassen, an den Reha-Bericht zu kommen.

Also achte bitte darauf was du dazu (in der Reha-Klinik) unterschreibst wer den bekommen soll, es genügt einen Arzt anzugeben, damit ihr das dann erst mal selber lesen könnt, was die Reha-Klinik geschrieben hat.

Die KK bekommt NUR die Aufenthalts-Bescheinigung von der Reha-Klinik, wo dann auch vermerkt ist ob du AU oder Arbeits-Fähig entlassen wurdest (mach dir erst eine Kopie davon für deine Unterlagen).
Das gilt aber zunächst nur für den Tag deiner Entlassung, du brauchst also unbedingt (nahtlos) die weitere AU von deinem Arzt, wie es dir schon geschrieben wurde.

Oder müsste ich evtl (wegen nicht ausreichend erfolgreicher Reha) gleich schon einen Rentenantrag stellen?
Warte doch erst mal den Bericht ab, eine AU-Entlassung sagt noch gar nichts dazu aus, wie man deine Erwerbsfähigkeit dort eingeschätzt haben könnte.
Die bedeutet erst mal NUR, dass du (noch) nicht sofort wieder zur Arbeit gehen kannst / musst ...

Im Bericht wird dann genauer drin stehen, für wie lange man das noch so sehen möchte und / oder ob man deine gesamte Erwerbsfähigkeit wirklich für so stark gefährdet ansieht, dass eine EM-Rente bewilligt werden sollte ...

Wenn die DRV später den Reha-Bericht ausgewertet hat und das auch so sehen würde, dann wird man dir das schriftlich mitteilen, dass du wegen erfolgloser Reha einen EM-Renten-Antrag stellen sollst ... das kann aber einige Wochen dauern.

Denn diese Entscheidung liegt bei der DRV und NICHT bei der Reha-Klinik (auch nicht bei der KK), es ist aber eher unwahrscheinlich, dass man dich dazu (von der DRV) auffordern wird.

Oder wurde dir dazu was angedeutet in der Reha-Klinik, letztlich ist es aber ziemlich egal was die dort erzählen solange du noch dort bist.
Wichtig ist später nur der Reha-Bericht und wie die DRV das einordnen wird.

Die KK kann natürlich trotzdem einen Antrag auf EM-Rente verlangen, das heißt aber auch noch lange nicht, dass du auch eine bekommen wirst, es kommt immer noch darauf an WARUM die Reha nicht so erfolgreich für dich war ...

Sehr wahrscheinlich wird man dann weitere Behandlung / Therapien "empfehlen", damit es dir mal (bald) besser gehen könnte ... es ist nicht das vorderste Ziel dieser Kliniken Rentenfälle zu entlassen ... :icon_evil:

Im Prinzip habe ich doch bis zu meiner Aussteuerung ganz normal einen Anspruch auf Krankengeld (so lange mich mein Hausarzt noch nicht wieder gesund schreibt), oder?
Richtig, du hast weiter (wieder) Anspruch auf Krankengeld so lange dein Arzt dich AU schreibt, aber höchstens bis zur Aussteuerung.

Oder könnte mir die DRV oder die KK nach der Reha womöglich mit einer Untersuchung durch einen Begutachter kommen?
Wozu sollte dich die DRV aktuell begutachten wollen, du bist doch gerade in einer DRV-Reha, das gilt als "Langzeit-Gutachten" ...

Die KK kann dich zum MDK schicken, wenn sie nicht so gerne bis zur Aussteuerung zahlen möchte, dazu wäre sie dann verpflichtet ... ehe das Krankengeld (vor der Aussteuerung) beendet werden darf.
Das kann durchaus noch kommen, schon weil die immer gerne wissen möchten wie die Reha so gelaufen ist und warum du nun immer noch weiter krank bist.

Das geht aber auch nur einen Arzt was an (also NICHT die KK-SB) und der sitzt nun mal beim MDK (Med. Dienst der Krankenkassen) als medizinische Beratung für die KK.

Jetzt warte erst mal die Entlassung ab und mach dir nicht so viele Gedanken was danach nun sein wird, dann kann dir die Reha auch nicht viel weiterhelfen, die du doch selber unbedingt haben wolltest.

MfG Doppeloma
 

Spekulatius1985

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#5
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Viiielen lieben Dank schonmal an euch alle, insbesondere an Doppeloma, für die sehr, sehr hilfreichen Antworten!

Ich habe noch folgende Fragen:
Da ich der meinung bin, dass meine Aussteuerung von meiner KK nbicht richtig errechnet wurde, und ich telefonisch bei der KK hierzu nichts erreichen konnte,
habe ich nun folgenden Brief aufgesetzt, den ich meiner KK schicken möchte:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach § 48 Abs. 1 SGB V erhalten Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung Krankengeld grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens achtundsiebzig Wochen innerhalb von je drei Jahren (Blockfrist), gerechnet vom Tage des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an.

Bei der Ermittlung und Berechnung des Dreijahreszeitraums (der so genannten Blockfrist) ist nach dem Grundsatz der starren Blockfrist vorzugehen. Dies bedeutet, der - erstmalige - Eintritt der Arbeitsunfähigkeit setzt für die ihr zu Grunde liegende Krankheit eine Kette aufeinander folgender Blockfristen in Gang, innerhalb derer wegen derselben Krankheit jeweils bis zu 78 Wochen (= 546 Tage) Krankengeld bezogen werden kann. Der Blockfristbeginn richtet sich ausschließlich nach dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit.
(BSG, Urteil v. 17.4.1970, 3 RK 41/69 USK 7064, auch BSG, Urteil v. 28.8.1970, 3 RK 15/69, USK 7095.)

Ich bitte Sie deshalb, mir mitzuteilen, wie Sie die Blockfristen ermittelt haben, die lt. Ihrer telefonischen Aussage am 25.04.2018 zu meiner Aussteuerung am 07.09.2018 führen sollen. Hierzu übersenden Sie mir bitte eine Aufstellung meiner gesamten Zeiten von Arbeitsunfähigkeit seit Beginn des erstmaligen Auftretens der Diagnose Essstörungen/Depression.

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich!

Mit freundlichen Grüßen


1.) Meint ihr, das kann man so abschicken?
2.) wäre es eurer Meinung nach sinnvoll, das jetzt schon abzuschicken (möchte halt gern so schnell wie möglich wissen, woran ich bin) oder sollte ich damit abwarten, bis mir meine KK meine Aussteuerung per Post mitteilt (möchte ja nun auch keine schlafenden Hunde wecken oder mir ins eigene Bein schießen)?


Ansonsten habe ich jetzt verstanden,
dass ich bei meiner Entlassung aus der Reha sagen sollte, dass mein Entlassungsbericht NUR an meinen Hausarzt weitergeschickt werden darf - nicht an die DRV und nicht an die KK - richtig?

Liebe Grüße nochmals und einen hoffentlich genau so sonnigen Sonntag wie hier!
Spekulatius
 

Spekulatius1985

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#6
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Nachtrag:
Ich habe nun gestern folgenden Brief meiner KK erhalten.

elo1.jpg

elo2.jpg

Schon wieder ein neues Aussteuerungsdatum (telefonisch meinten sie noch 7.9.2018).
Ich bin mir ganz sicher, dass ich vom 14.02. - 14.3.2012 wegen der selben Diagnose schon in stationärer Behandlung (Krankenhaus über die KK) war und habe darüber auch Belege. Dies wurde in der Berechnung gar nicht berücksichtigt.
Auch war ich vor dem stationären Aufenthalt von Anfang Dezember 2011 bis zur Aufnahme im Krankenhaus am 14.2.2012 schon krank geschrieben (vermutlich ebenfalls auf Depressionen - bin mir darüber allerdings nicht sicher, weil keine Belege mehr vorhanden).
Also müsste meine erste Blockfrist ja spätestens eigentlich am 14.2.2012 begonnen haben (dass ich da wegen dieser Diagnosen AU war könnte ich, wie gesagt durch die Krankenhausbescheinigung und Arztbriefe belegen), tatsächlich wahrscheinlich aber schon ab Dezember 2011 (da ich hierzu keine Belege habe,muss /sollte ich das vielleicht gar nicht unbedingt selbst erwähnen?).
Ob ich vor Dezember 2011 jemals schon auf diese Diagnose AU war, weiß ich leider nicht (denke aber eigtl nicht).

Der Brief, den ich nun von der KK bekommen habe (auch sehr nett: Sie haben ihn an meine Anschrift ZU HAUSE geschickt, obwohl ich Ihnen dreimal(!) am Telefon gesagt habe, dass sie ihn doch bitte direkt an meine Reha-Klinik-Adresse schicken sollen - die wissen doch auch selbst, dass ich gerade in der Klinik bin!), ist offensichtlich schon die Mitteilung über das Ende des Anspruchs auf Krankengeld. Da müsste ich mich also aus der Reha heraus um einen Widerspruch (bis 24.05.2018) bemühen.
 

Spekulatius1985

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#7
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Wäre seeeehr dankbar, wenn mir hierzu nochmal jemand was sagen/raten könnte.
Danke!
 
Zuletzt bearbeitet:

Machts Sinn

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#8
Vereinfachungsregelung der Krankenkassen zum Nachteil der Versicherten

Hallo Spekulatius1985,

zu - auch chronol. - unklaren Angaben
lässt sich kaum eindeutig antworten.

Erstmal ein Beispiel:

dieselbe Krankheit
erstmals arbeitsunfähig ab 05.11.2011
danach mehrfach arbeitsunfähig
zuletzt wieder ab 21.08.2017, weiterhin
bisher keine Aussteuerung

Blockfristen lt. Bundessozialgericht
05.11.2011 bis 04.11.2014
05.11.2014 bis 04.11.2017
05.11.2017 bis 04.11.2020

mit Beginn der letzten Blockfrist, ab 05.11.2017,
besteht erneut Anspruch auf Krankengeld für
78 Wochen
, also bis Ende April/Anfang Mai 2019

Das mitgeteilte Leistungsende Mitte September 2018
beruht wohl auf der Verzichts-/Vereinfachungsregelung
der Krankenkassen zum Nachteil der Versicherten:
https://www.elo-forum.org/attachmen...nkasse-ausgesteuert-geht-kk-blockfrist001.pdf
https://www.vdek.com/vertragspartne...emeinsame_verlautbarung_48_SGB_V_20120905.pdf

Wie viele Versicherte sind so wohl schon um wieviel
Millionen Krankengeld "geprellt" worden?

Also erst mal nachdenken – nichts übers Knie brechen!
 

Doppeloma

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#9
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo Spekulatius1985,

Der Brief, den ich nun von der KK bekommen habe (auch sehr nett: Sie haben ihn an meine Anschrift ZU HAUSE geschickt, obwohl ich Ihnen dreimal(!) am Telefon gesagt habe, dass sie ihn doch bitte direkt an meine Reha-Klinik-Adresse schicken sollen - die wissen doch auch selbst, dass ich gerade in der Klinik bin!),
Der Brief ist nicht "nett" sondern absoluter Schwachsinn, diese Aufzählung von AU-Zeiten enthält ja keinerlei Aussagen zu den jeweiligen Diagnosen, also kann daraus auch KEINE Blockfrist für deine aktuelle Diagnose abgelesen werden ... :icon_evil:

Das beginnt irgendwann Ende 2015, endet mit einer AU bis Ende 2016 und wie kommt man von da aus nun zu 09/ 2018 für deine Aussteuerung ???

Da "passt" ja GAR NICHTS ... :icon_evil:

Auf welche Anfrage hast du denn dieses Schreiben nun bekommen ???
Du solltest unbedingt aufhören mit denen zu telefonieren und schon gar nicht JETZT (während der laufenden Reha) was mit der KK diskutieren. :icon_evil:

ist offensichtlich schon die Mitteilung über das Ende des Anspruchs auf Krankengeld. Da müsste ich mich also aus der Reha heraus um einen Widerspruch (bis 24.05.2018) bemühen.
Aktuell KANN dir die KK weder telefonisch noch schriftlich verbindlich mitteilen wann du ausgesteuert werden könntest ... du bist in Reha und beziehst aktuell KEIN Krankengeld mehr ... sondern Übergangsgeld von der DRV ...

Ich würde mich da auch nicht auf das telefonisch genannte Datum beziehen, NUR eine schriftliche Mitteilung dazu hat überhaupt Bedeutung und man kann auch noch später Überprüfungsantrag stellen ...

Zudem gilt die Frist (für den Widerspruch) ab Kenntnisnahme und wenn du (wegen Reha) nicht zu Hause bist (was der KK ja bekannt ist), kannst du diese Post auch erst NACH der Reha "zur Kenntnis" nehmen.
Eine Aussteuerung KANN erst dann wirklich berechnet und dir mitgeteilt werden, wenn du DANACH auch weiter vom Arzt AU geschrieben wirst ... sonst wird es ja gar keine Aussteuerung geben ...

Im Moment ist das zwar sehr wahrscheinlich (dass du weiter AU sein wirst), aber trotzdem noch KEIN FAKT mit dem die KK schon "arbeiten" könnte, um dir den Tag der Aussteuerung definitiv schon mitzuteilen. :icon_evil:

Du solltest dir zunächst mal die PC-Liste zu deinen AU mit Diagnosen seit 2010 (weil du ja schreibst, du wärst 2011 zum ersten Male mit dieser Diagnose AU gewesen) einfordern, das ist ein Beleg, den die KK haben MUSS und den sie auch nicht so ohne Weiteres manipulieren kann.

Du hast einen Rechtsanspruch darauf, um die (wahrscheinlich baldige) Aussteuerung kontrollieren zu können ...

Dein obiges Anschreiben solltest du dir noch aufsparen bis du diese Liste vorliegen hast und man wirklich nachprüfen KANN, ob dein Widerspruch gegen die Aussteuerung (entsprechend dieser Vorgaben dazu) berechtigt ist.

Während einer Reha-Maßnahme kann die KK dir eigentlich kaum rechtmäßig deine nachfolgende Aussteuerung mitteilen, das sollte man schon vor Reha-Antritt wissen, wenn das in diesem Zeitraum geschehen wird oder man muss es dir eben anschließend mitteilen.

Deine Post wird die KK immer an deine Heimat-Anschrift schicken, es könnte ja auch sein, dass die Reha vorzeitig beendet wird ... darum solltest du dich erst weiter kümmern wenn du wieder zu Hause bist.

Aktuell solltest du dich mehr mit der Reha befassen und nicht vorrangig nur mit der baldigen Aussteuerung (bis September wäre ja auch noch etwas Zeit) ... was man dir am Telefon so erzählt, hat überhaupt KEINE rechtliche Relevanz ... :icon_evil:

Ansonsten habe ich jetzt verstanden,
dass ich bei meiner Entlassung aus der Reha sagen sollte, dass mein Entlassungsbericht NUR an meinen Hausarzt weitergeschickt werden darf - nicht an die DRV und nicht an die KK - richtig?
Nein, das hast du NICHT verstanden, dazu bekommst du ein Formular vorgelegt, wo du eintragen UND unterschreiben musst wer den Bericht dann bekommen soll.

Das wird nicht einfach "nur so gesagt", das ist praktisch eine Schweigepflicht-Entbindung für die Reha -Klinik ... z.B. deinen behandelnden Arzt betreffend, der bekommt auch nicht alles, wenn du das nicht möchtest ... :icon_evil:

Sollte die KK da schon "vorgedruckt" sein (auf dem Formular) kannst du das durchstreichen, es ist DEINE freie Entscheidung, wer den Bericht bekommen darf.

Die DRV (als Kostenträger) bekommt den Bericht in der Regel schon "von Amts-wegen", denn die hat ja diese Reha bezahlt für dich ... darf den Bericht dann aber auch NUR mit deiner Erlaubnis an andere Stellen weitergeben.

Du solltest unbedingt IMMER genau darauf achten was du unterschreibst, wenn man dir irgendwelche Papier hinlegt und nur meint: "Unterschreiben Sie das mal schnell" ...

Lies dir IMMER alles genau durch und frage nach wenn du was nicht verstehst, ehe du "schnell mal" was unterschreibst was du später bereuen könntest. :idea:

MfG Doppeloma
 

Spekulatius1985

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#10
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Das mitgeteilte Leistungsende Mitte September 2018
beruht wohl auf der Verzichts-/Vereinfachungsregelung
der Krankenkassen zum Nachteil der Versicherten:
https://www.elo-forum.org/attachment...ckfrist001.pdf
-> Da diese Verzichts-/Vereinfachungsregelung aber nicht rechtens ist, kann und sollte ich dagegen vorgehen - richtig?

Der Brief ist nicht "nett" sondern absoluter Schwachsinn, diese Aufzählung von AU-Zeiten enthält ja keinerlei Aussagen zu den jeweiligen Diagnosen, also kann daraus auch KEINE Blockfrist für deine aktuelle Diagnose abgelesen werden ...

Das beginnt irgendwann Ende 2015, endet mit einer AU bis Ende 2016 und wie kommt man von da aus nun zu 09/ 2018 für deine Aussteuerung ???

Da "passt" ja GAR NICHTS ...

Auf welche Anfrage hast du denn dieses Schreiben nun bekommen ???
Du solltest unbedingt aufhören mit denen zu telefonieren und schon gar nicht JETZT (während der laufenden Reha) was mit der KK diskutieren.
-> ich hatte bei der KK angerufen und darum gebeten, mir die Berechnung meiner Aussteuerung schriftlich zukommen zu lassen, da ich die Blockfristen selber so nicht nachvolliehen kann.
Am Telefon war die KK-dame sehr genervt und meinte,das sei alles schwierig zu erklären und sie könnten auch vor 2014 gar keine Daten einsehen, blah blah, und sie versuche sich mal darum zu kümmern und schickemir dann was.

Wie gesagt, dass ich vom14.2. - 14-3. 2012 wegen genau dieser Doiagnose schonmal in einem Krankenhaus war, kann ich sogar belegen. Vorher war ich seit Anfang Dezember 2011 bis um KH-Aufenthalt AU (auf welche Diagnose genau weiß ich nicht,ich schätze aber ebenfalls die entsprechende Diagnose. Hab darüber leider keine Belege mehr. Von AU-Zeiten davor weiß ich nichts mehr,ich glaube, da war nichts.).

Aktuell KANN dir die KK weder telefonisch noch schriftlich verbindlich mitteilen wann du ausgesteuert werden könntest ... du bist in Reha und beziehst aktuell KEIN Krankengeld mehr ... sondern Übergangsgeld von der DRV ...

Ich würde mich da auch nicht auf das telefonisch genannte Datum beziehen, NUR eine schriftliche Mitteilung dazu hat überhaupt Bedeutung und man kann auch noch später Überprüfungsantrag stellen ...

Zudem gilt die Frist (für den Widerspruch) ab Kenntnisnahme und wenn du (wegen Reha) nicht zu Hause bist (was der KK ja bekannt ist), kannst du diese Post auch erst NACH der Reha "zur Kenntnis" nehmen.
Eine Aussteuerung KANN erst dann wirklich berechnet und dir mitgeteilt werden, wenn du DANACH auch weiter vom Arzt AU geschrieben wirst ... sonst wird es ja gar keine Aussteuerung geben ...
Ok. SCHRIFTLICH (also nicht nur telefonisch) HABE ich es jetzt ja (bzw liegt es zu Hause und ich könnte behaupten,da gerade in der Reha, ich hätte davon auch erst nach meiner Entlassung Kenntnis genommen.
Ich hoffe, darauf kann ich mich verlassen, dass erst ab da meine im Brief genannte Widerspruchsfrist beginnt?!

Liebe Doppeloma, du schreibst "später Überürüfungsantrag stellen" - Wo/Über wen mache ich das?

Du solltest dir zunächst mal die PC-Liste zu deinen AU mit Diagnosen seit 2010 (weil du ja schreibst, du wärst 2011 zum ersten Male mit dieser Diagnose AU gewesen) einfordern, das ist ein Beleg, den die KK haben MUSS und den sie auch nicht so ohne Weiteres manipulieren kann.

Du hast einen Rechtsanspruch darauf, um die (wahrscheinlich baldige) Aussteuerung kontrollieren zu können ...
-> Alles klar. nach der Reha.
Schriftlich beantragen, schätze ich ("Hiermit fordere ich die PC-Liste zu meinen AU mit Diagnosen seit 2010 an.")?

Nein, das hast du NICHT verstanden, dazu bekommst du ein Formular vorgelegt, wo du eintragen UND unterschreiben musst wer den Bericht dann bekommen soll.

Das wird nicht einfach "nur so gesagt", das ist praktisch eine Schweigepflicht-Entbindung für die Reha -Klinik ... z.B. deinen behandelnden Arzt betreffend, der bekommt auch nicht alles, wenn du das nicht möchtest ...

Sollte die KK da schon "vorgedruckt" sein (auf dem Formular) kannst du das durchstreichen, es ist DEINE freie Entscheidung, wer den Bericht bekommen darf.

Die DRV (als Kostenträger) bekommt den Bericht in der Regel schon "von Amts-wegen", denn die hat ja diese Reha bezahlt für dich ... darf den Bericht dann aber auch NUR mit deiner Erlaubnis an andere Stellen weitergeben.

Du solltest unbedingt IMMER genau darauf achten was du unterschreibst, wenn man dir irgendwelche Papier hinlegt und nur meint: "Unterschreiben Sie das mal schnell" ...

Lies dir IMMER alles genau durch und frage nach wenn du was nicht verstehst, ehe du "schnell mal" was unterschreibst was du später bereuen könntest.
-> Alles klar. Puh,hoffentlich geht das alles gut.
Der Super-Gau wäre jetzt, wenn sie mich arbeitsfähig entlassen.Aber ich hoffe einfach mal das beste.

Danke, danke, danke nochmals!!!:icon_knutsch:
 

Machts Sinn

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#11

FrauRossi

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#12
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber es lohnt sich nicht, dich aufzuregen. Selbst wenn das Krankengeld im September ausläuft, hast du ja bereits im Dezember nach deren Dokumentation Neuanspruch
 

FrauRossi

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#14
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Wenn wie hier von der Krankenkasse dargelegt das erste krank 12/15 war, dann beginnt eine neue Blockfrist 12/18 sofern sie zwischendurch insgesamt 6 Monate arbeitsfähig war. Natürlich
 

Doppeloma

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#15
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo Frau Rossi,

Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber es lohnt sich nicht, dich aufzuregen. Selbst wenn das Krankengeld im September ausläuft, hast du ja bereits im Dezember nach deren Dokumentation Neuanspruch
Vielleicht solltest du aber in diesem Falle mal ALLES lesen, es gibt keinen neuen Anspruch auf Krankengeld wenn man weiterhin (auch nach Ablauf einer Reha) mit der ausgesteuerten Krankheit (bis zur Aussteuerung und danach) AU geschrieben ist.

Wenn wie hier von der Krankenkasse dargelegt das erste krank 12/15 war, dann beginnt eine neue Blockfrist 12/18 sofern sie zwischendurch insgesamt 6 Monate arbeitsfähig war. Natürlich
Der oder die TE ist aber NICHT Arbeits-Fähig und wird es auch (wahrscheinlich) nicht lange genug sein, NACH dem Ende der aktuellen Blockfrist (und dabei versicherungspflichtig beschäftigt für mindestens 6 Monate), jedenfalls sieht es aktuell NICHT danach aus. :icon_evil:

Man muss nicht überall mitmischen (wollen) wenn man die Zusammenhänge nicht versteht (oder nicht gelesen hat) ... es hat nicht jeder so viel "Glück" wie du, langfristig immer wieder neu Krankengeld zu bekommen ...

Wie das geht verstehe ich z.B. auch überhaupt nicht ... aber das gehört hier nicht her. :sorry:

MfG Doppeloma
 

Spekulatius1985

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#16
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Nee nee nee, eben drum: Erneuten Anspruch auf KG habe ich nach der Aussteuerung ja erst wieder nach sechsmonatiger Arbeitsfähigkeit, was diese Erkrankung betrifft.
Nutzt mir alles also gerade gar nicht wirklich.


Ich werde also nach der Reha schriftlich bei meiner KK eine PC-Liste meiner AU-Zeiten mit Diagnosen der vergangenen zehn jahre anfordern und dann mal schauen, wie es weitergeht.
Hoffe ich mal, dass mir die KK nicht blöde kommt wegen der Widerspruchsfrist (gibt es dafür eigentlich irgendwelche Belege/Paragraphen, Doppeloma, dass ich das Schreiben meiner KK ja erst NACH meiner Entlassung aus der Reha zur Kenntnis nehmen konnte und sich dadurch meine Widerspruchsfrist verlängert? Ich kann denen ja schlecht sagen, mir wäre über ein Forum dazu geraten worden?!).

Wenn man sich diesen Strang hier z.B. mal durchliest
https://www.elo-forum.org/schwerbeh...kenkasse-ausgesteuert-geht-191904/index4.html ,
kann man ja echt nur noch sauer werden...:doh::doh:

Sauerei das alles.

Ich hätte keine große Lust, deswegen vor´s Sozialgericht ziehen zu müssen.:(
Vdk-Mitglied bin ich nicht (bislang liest man hier ja aber auch nicht wirklich viel Gutes vom Vdk?!), dafür jedoch bei der Verdi-Gewerkschaft.
Die beraten und vertreten(?) mich hier imZweifelsfalle doch aber auch, oder?

Danke, danke nochmals
Doppel-Oma,
Macht´sSinn und VaterInNot.
Wäre ich nicht zuuuufällig auf dieses Forumgestoßen, hätte ich das Aussteuerungsdatum meiner KK wahrscheinlich ziemlich blauäugig niemals angezweifelt und kleinlaut so hingenommen.
Tse.

Dann versuch ich jetzt erstmal in Ruhe meine Reha abzuschließen hier und bin gespannt, wie das alles weitergeht danach.:icon_pause:

Danke!
 

Machts Sinn

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#17
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hoffe ich mal, dass mir die KK nicht blöde kommt
wegen der Widerspruchsfrist.
Die Widerspruchsfrist musst du auf jeden Fall wahren!
(z. B. indem du zunächst den Widerspruch ohne Begrün-
dung einreichst und diese für später ankündigst).

Ja, versuch in Ruhe deine Reha abzuschließen. Aber
schon mal zur Info: das Thema Aussteuerung wird
langsam heiß:

http://www.krankenkassenforum.de/-vp88373.html#88373

Schönen Feiertag!
Machts Sinn
 

Machts Sinn

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#18

Machts Sinn

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#19
Vereinfachungsregelung der Krankenkassen zum Nachteil der Versicherten

Da diese Verzichts-/Vereinfachungsregelung aber nicht rechtens
ist, kann und sollte ich dagegen vorgehen - richtig?
Moin Spekulatius1985,

das scheint nicht sehr schwierig zu sein. Offensichtlich hat Tabu bei
der AOK PLUS Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen da
eine offene Türe erwischt:

http://www.krankenkassenforum.de/-vp88424.html#88424

Schönen Gruß!
Machts Sinn
 

Spekulatius1985

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#20
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Danke MachtsSinn,

leider krieg ich es nicht hin den Link zu öffnen, warumauch immer (ging mir jetzt aber schon mehrfach so bei Verlinkungen zum Krankenkassenforum, hmm:sorry:).
Könntest du die entsprechenden Passagen hier evtl einfach reinkopieren?
Macht mich gerade sehr neugierig.

Daaanke dir schonmal!:wink:
 

saurbier

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#21
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Versuche es doch einfach mal mit - in einem neuen Link - zu öffnen.

Hier im Forum werden zugriffe auf externe Links seit einiger Zeit nicht mehr ausgeführt.

Abhilfe schaft also, den markierten Link mit der rechten Maustaste ansteuern und dann im Auswahlmenu auf - Link in neuem TAB öffnen, oder auch Link in neuem Fenster öffnen -.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

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#22
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo saurbier,

Hier im Forum werden zugriffe auf externe Links seit einiger Zeit nicht mehr ausgeführt.
Das ist so auch nicht korrekt, es gibt jede Menge Links zu seriösen Informationen / gesetzlichen Grundlagen, die auch funktionieren.

Es gibt eben Seiten im Internet wo es sich nicht unbedingt lohnt nachzulesen, wenn man gezielt NEUE Antworten sucht und dann hilft bei Bedarf auch schon "Link kopieren" weiter wenn man sich das unbedingt antun möchte ... :icon_hihi:

Mein Browser verweigert einige hier verlinkte Seiten auch regelmäßig (das liegt nicht am ELO sondern am meinen persönlichen Sicherheits-Einstellungen) und ich habe durchaus schnell herausgefunden, wie ich das (bei Interesse oder eher aus Neugierde) dann trotzdem nachlesen kann. :idea:

Mein Fazit, es LOHNT sich meist einfach NICHT ... :icon_evil:

Denn es wird nur endlos wiederholt, was hier schon ausgiebig (zum Teil mehrfach von den gleichen Usern) diskutiert wurde und bewegt sich schnell in Richtungen, die eher nach "Beweihräucherung der Akteure" als nach tatsächlicher Information klingen ...

Wer das unbedingt haben möchte, dem ist dieser kleine "Umweg" auf diese Seiten sicher auch zuzumuten, was als Link gar nicht erwünscht ist wird gelöscht, das sollte dir doch auch aus den Forenregeln schon bekannt sein... :idea:

MfG Doppeloma
 

Spekulatius1985

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#23
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Daaanke euch nochmals, habe den Link zwischenzeitlich natürlich längst öffnen können, aber dennoch danke für die Hilfestellung/Nachhilfe.

Mir kommt gerade noch eine andere Frage auf:
Die letzte AU meiner Hausärztin war vor meiner Reha vom 23.2. bis zum 23.3.2018.
Am 19.3.2018 wurde ich dann in die Reha-Klinik aufgenommen.

Vergangene Woche stellte ich fest, dass ich für den Zeitraum 23.2. bis zum 19.3. von der KK gar kein Krankengeld mehr überwiesen bekommen habe.
Ach du Sch......, hätte ich der KK nochmal gesondert mitteilen müssen, wann genau meine Reha losging? Die Aufnahme in der Klinik erfolgte ziemlich plötzlich und spontan und ich war so mit Packen und Organisieren beschäftigt, dass ich mir darum gar keine Gedanken mehr gemacht hatte.
Ich dachte mir halt, ich bin ja eh bis zum 23.3. von meiner Hausärztin aus AU und in der Klinik dann automatisch weiterhin.
Irgendwie war ich davon ausgegangen, dass meine KK das automatisch durch die Rentenversicherung erfährt - seit Beginn meiner Reha bekomme ich von der ja auch Übergangsgeld statt wie vorher Krankengeld.
Eine Aufenthaltsbescheinigung an meinen Arbeitgeber (hab ja noch einen ruhenden Arbeitsplatz) hat mir das Sekretariat der Klinik gleich in die Hand gedrückt bzw in meinem Auftrag dann per Fax an meinen AG weitergeleitet, aber an die KK.... wurde irgendwie nichts geschickt,.... fällt mir halt jetzt im Nachhinein erst auf, als ich die fehlende Zahlung vom 23.2. zum Aufnahmetag 19.3. bemerke.

Neeeeeeeeiiiiinnnn!!! Ich hoffe, ich hab da jetzt keinen groben Fehler begangen.:doh::doh::doh:
Hilfe!!!!!!!!!!!!!!!


Ansonsten: Schreibe gleich meinen formlosen Widerspruch wegen der Aussteuerungsbenachrichtigung und die gleichzeitige aufforderung zur Auflistung meiner AUs mit Diagnoseschlüsseln der vergangenen zehn Jahre an meine Krankenkasse (per Fax, per Mail und per Einschreiben - richtig?) und geb das dann (vermutlich - so zumindest gerade meine Überlegungen, dass das am schlauesten ist) an die Verdi/den DGB weiter, so dass die sich dann hoffentlich weiter darum kümmern.

Und sonst.... joa, noch nichts Neues bei mir.
Es bleibt wohl dabei, dass ich AU aus der Klinik entlassen werde (nach dann neun Wochen), wie mein Lewistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingestuft wird, weiß ich aber noch nicht (schätze mal, ohne Einschränkungen, aber lass ich mich mal überraschen).

Und bei meiner Entlassung setze ich dann für die Weiterleitung des Entlassungsbericht lediglich ein Kreuzchen für meinen Hausarzt - keine Krankenkasse, richtig?
Die DRV (Kostenträger der Reha) kriegt den Bericht ja sowieso, richtig?


Einen schönen sonnigen Sonntag euch allen (puh, ist das ein Wetterchen heute :cheer2: !)!
 

Machts Sinn

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#24
Hallo Spekulatius1985

die noch ausstehende Krankengeldzahlung dürfte kein Problem sein, wenn die Krankenkasse den Sachverhalt kennt.

Wie lautet denn die Rechtsbehelfsbelehrung im Aussteuerungsbescheid? Zu meinen Zeiten war der Widerspruch nur schriftlich (auch Fax) oder zur Niederschrift möglich, E-Mail ging gar nicht.

Und wieso willst du die Auskunft nur für die letzten 10 Jahre?

Schönen Gruß
Machts Sinn
 

Spekulatius1985

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#26
AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Ich arbeite erst seit neun Jahren (vorher Ausbildung, Schule etc, das interessiert die KK ja nicht, denn da hatte ich keinen Anspruch auf Krankengeld, wenn ich dann mal wegen meiner Krankheit in Kliniken war).
Deshalb die letzten zehn Jahre (mehr bewahren die ja eh nicht auf?).

Okay, die Mail ist nun trotzdem schon mal raus, um das Fax (mit eingescannter Unterschrift) und ein Einschreiben kümmere ich mich dann übermorgen.

So. Und nachher ruf ich bei der KK an und frag da mal wegen meines noch ausstehenden Krankengeldes.

Danke nochmals wie immer.
 

Spekulatius1985

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#27
in die Krankengeldfalle getappt, Hilfe!!

Hallo liebe Elo-Forum-Gemeinde,

ich habe folgendes Problem und hoffe, irgendjemand hat hier einen Rat für mich:
Ich bin jetzt seit fast einem Jahr krank geschrieben und erhalte deswegen Krankengeld.
Vergangenen Mittwoch (den 20.6.) ist meine letzte Krankschreibung ausgelaufen (bzw wurde ich bei der letzten Krankschreibung bis zum 20.6.einschließlich krank geschrieben) und ich hätte demnach spätestens am 21. eine neue Krankschreibung benötigt, um weiterhin Anspruch auf Krankengeldzahlung zu haben. Dies habe ich nun allerdings versäumt. Donnerstag nicht beim Art gewesen, Freitag auch nicht und nun ist heute Samstag, der 23. und mir fällt das Dilemma auf.:doh::doh::doh:
Ich bin völlig verzwefelt, was kann ich tun???
Bei mir besteht noch ein ruhendes Arbeitsverhältnis und eventuell hab ich noch übrig gebliebenen Urlaub (weiß ich nicht) - vielleicht hilft das ein bisschen?
Oder bin ich nun vollkommen raus aus allem?
Ich wäre überaus dankbar für jeden Tipp oder jede Idee.
Tausend Dank und mit freundlichen Grüßen,
Spekulatius
 

Kampfmops

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#28
AW: in die Krankengeldfalle getappt, Hilfe!!

Ich bin leider nicht sicher, was ma da tun muss.

Geh direkt Montag früh zu deinem Arzt und lasse dich weiter krank schreiben. Meist hängen Ärzte (bei denen man vorher schon war) die neue AU an die alte dran. Dann müsstest du auch die Zwischentage krank geschrieben sein.

Erklär dem Arzt vielleicht, warum du nicht eher kommen konntest.

PS: Hoffe jemand anderes hat noch einen besseren Rat, als ich.
 

RobbiRob

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#29
AW: in die Krankengeldfalle getappt, Hilfe!!

Meist hängen Ärzte (bei denen man vorher schon war) die neue AU an die alte dran. Dann müsstest du auch die Zwischentage krank geschrieben sein.
Der Tag der Ausstellung ist entscheidend, deswegen ist er ja in die Falle getappt.
 

Machts Sinn

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#30
AW: in die Krankengeldfalle getappt, Hilfe!!

Hallo Spekulatius1985,

jetzt mal langsam - du bist zwar in die Krankengeld-Falle getappt,
aber ob sie zuschnappt, ist noch völlig offen. Die Krankenkassen sehen
das möglicherweise unterschiedlich genau. Mein Vorschlag wäre also,
halte erst mal den Ball flach, gib´morgen die Folge-AUB bei deiner
Kasse ab und warte, ob die nur bis Mittwoch 20.06.2018 zahlt -
oder etwa bis heute.

Schönen Gruß
Machts Sinn
 

Caye

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#31
AW: in die Krankengeldfalle getappt, Hilfe!!

Solang du noch ein Arbeitsverhältnis hast, ist es keine Falle. Du bekommst vermutlich für die Tage, die du jetzt verpasst hast, kein KG, aber der Anspruch bleibt bestehen, da du ja auch als nicht krankgeschriebener Arbeitnehmer weiter pflichtversichert bist.
 

Spekulatius1985

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#32
Puh, vielen Dank Euch.
Soweit war ich jetzt inzwischen auch schon.

Hab das hier gefunden

https://www.baumann-czichon.de/menu...-krankengeld-bei-luecken-in-der-krankmeldung/

und werde gleich morgen zu meiner Ärztin.

So.
Meine KK hat mir übrigens auf meinen Widerspruch Folgendes geantwortet:

" Sehr geehrte Frau XXX,

wir nehmen Bezug auf Ihren Widerspruch vom 29.05.2018.

Gemäß § 44 SGB X nehmen wir unseren Bescheid vom 25.04.2018 zurück, Krankengeld wird im bestimmungsgemäßen Rahmen weiterhin gewährt.

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre
BARMER "


Wie lange gewährt wird, sagen sie zwar nicht, aber immerhin. Widerspruch war also erfolgreich. :cheer2:
 
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Machts Sinn

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#33
Solang du noch ein Arbeitsverhältnis hast, ist es keine Falle. Du
bekommst vermutlich für die Tage, die du jetzt verpasst hast, kein
KG, aber der Anspruch bleibt bestehen, da du ja auch als nicht
krankgeschriebener Arbeitnehmer weiter pflichtversichert bist.
Hallo Caye,

bist du dir sicher, dass deine Info stimmt und hast du evtl. eine Fundstelle?

(Fatal wäre nämlich, wenn sich dein gut gemeinter und beruhigender Hin-
weis irgendwann als Krankengeld-Fallen-Schubserei erweisen würde.)

Schönen Gruß!
Machts Sinn

Hallo Spekulatius,

es sind inzwischen 3 Threads. Steht die günstige Entscheidung im Zusammenhang
mit der Aussteuerung?

... werde ich TATSÄCHLICH nämlich in knapp drei Monaten ausgesteuert. Ist so. ...
Nein, tatsächlich in knapp drei Monaten die Aussteuerung. ...
Schönen Gruß
Machts Sinn
 
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Doppeloma

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#34
Hallo Machts Sinn,

(Fatal wäre nämlich, wenn sich dein gut gemeinter und beruhigender Hin-
weis irgendwann als Krankengeld-Fallen-Schubserei erweisen würde.)
Noch fataler wäre es wenn der Arzt jetzt eine neue "Erstbescheinigung" ausstellt (weil er so weit rückwirkend schon lt. SGB V gar nicht verlängern DARF) und der AG dann die Chance nutzt den TE wegen "unentschuldigtem Fehlen" fristlos zu entlassen.

Mir ist das schon lange alles zu durcheinander, wollte das nur mal angemerkt haben, dass es durchaus noch mehr Ärger dadurch geben könnte.
Ich werde persönlich NIE verstehen, warum man seine Arzt-Termine "vergisst" wenn der gesamte Lebensunterhalt davon abhängig ist und die KK sowieso schon Wege sucht nicht mehr zahlen zu müssen. :doh:

Sorry, ich war auch lange ziemlich krank (und mir war zeitweise auch "fast" Alles EGAL) aber das ist MIR NIE passiert, schon aus Angst ohne Geld dazustehen ... :sorry:

Zumal wir uns ja hier auch schon seit Wochen mit Infos und Hinweisen "abstrampeln" ... dazu fällt mir echt NICHTS mehr ein. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Machts Sinn

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#35
Hallo Doppeloma,

eine fristlose Kündigung wegen unentschuldigten Fehlens
dürfte unter den bekannten Umständen nicht gerechtfertigt sein.

Ob es einen Arzt-"Termin" gab, wissen wir nicht. Aber du hast wohl
recht: auch zum Bescheid vom 25.04.2018 wurde mit dem
Widerspruch vom 29.05.2018 die Monatsfrist - auch nach
Auffassung der BARMER - nicht gewahrt - trotz
Diskussion darüber.

Schönen Gruß
Machts Sinn
 

Spekulatius1985

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#36
Hallo Machts Sinn,

Noch fataler wäre es wenn der Arzt jetzt eine neue "Erstbescheinigung" ausstellt (weil er so weit rückwirkend schon lt. SGB V gar nicht verlängern DARF) und der AG dann die Chance nutzt den TE wegen "unentschuldigtem Fehlen" fristlos zu entlassen................
MfG Doppeloma
Tut mir leid,Doppeloma.
Ich weiß ja selbst, wie wichtig die fortlaufende, lückenlose AU bei Krankengeldbezug ist. Ich war da bislang auch wirklich sehr gewissenhaft, aber... hätte ich selbst nicht gedacht,...nun ist es mir halt doch passiert. Hatte das Datum nicht auf´m Schirm, weil zu viele andere Themen im Kopf, und schwupps, ist es eben passiert.

Kann ja schon mal vorkommen im Leben, dass einem Fehler unterlaufen. Kein Grund, deswegen so fassungslos und beinahe schon "empört" (sorry, aber für mich klingt/liest es sich ein bisschen so. Möglicherweise bin ich manchmal auch zu sehr Sensibelchen, aber... ja, so nehm ich es halt wahr) zu reagieren.
Zudem schreibst du,
Zumal wir uns ja hier auch schon seit Wochen mit Infos und Hinweisen "abstrampeln" ... dazu fällt mir echt NICHTS mehr ein. :icon_evil:
Hab ich mich auf Eure Ratschläge und Tipps hin denn in IRGENDEINER Art blöd verhalten? Ich wüsste nicht, wenn ja....
Ganz im Gegenteil, ich war bislang sehr dankbar für all die hilfreichen Kommentare und Ratschläge hier auf meine Fragen (insbesondere auch immer wieder für deine!).
"Abstrampeln",...puh.

Tut mir leid, wenn ich hier irgendwen (unbewusst) verärgert habe.
War jedenfalls sicherlich nicht meine Absicht. :icon_eek:
:icon_hmm:
 
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Doppeloma

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#37
Hallo Spekulatius 1985,

Tut mir leid,Doppeloma.
Ich weiß ja selbst, wie wichtig die fortlaufende, lückenlose AU bei Krankengeldbezug ist. Ich war da bislang auch wirklich sehr gewissenhaft, aber...
Warum fühlst du dich gleich "angegriffen" wenn ich anderen Usern was antworte, es waren meine Gedanken, die mir dazu gerade durch den Kopf gegangen sind ???

So ungewöhnlich ist das ja inzwischen auch nicht mehr, dass AG solche Chancen schnell mal für sich zu nutzen wissen, ich wollte diese Möglichkeit tatsächlich nur mal erwähnen.

Kann ja schon mal vorkommen im Leben, dass einem Fehler unterlaufen. Kein Grund, deswegen so fassungslos und beinahe schon "empört" (sorry, aber für mich klingt/liest es sich ein bisschen so. Möglicherweise bin ich manchmal auch zu sehr Sensibelchen, aber... ja, so nehm ich es halt wahr) zu reagieren.
Da mag wohl was dran sein (an dem Sensibelchen :bigsmile:) und ja ich bin "fassungslos", wie man die Existenzgrundlage so aus dem Auge verlieren kann ... das ist mir in fast 4 Jahren AU nicht passiert ...

Vielleicht bin ich da auch "zu sensibel", denn meine größte ANGST wäre es gewesen einen Verlängerungs-Termin beim Arzt zu versäumen und dann (eigentlich) zur Arbeit gehen zu MÜSSEN ... mag schon sein, dass ich diese Sorge auch bei dir mehr im Vordergrund vermutet habe ...

Habe akribisch nach jedem geplanten Urlaub meines Arztes gefragt (und die AU dann "passend" ausstellen lassen, damit es keine Lücken geben kann) und hoffte inständig, dass er nicht mal selber plötzlich krank wäre wenn ich seinen Stempel brauche und die Vertretung mich wegschicken könnte, weil ich "gesund sei" ...

Andere gar "wichtigere Themen" gab es tatsächlich damals nicht für mich, das war sicher auch ziemlich KRANK aber deswegen war ich ja beim Psychiater in Behandlung und AU geschrieben ...

(insbesondere auch immer wieder für deine!).
"Abstrampeln",...puh.
Bin ja schon wieder weg und geh mich jetzt schämen ... :sorry:

Tut mir leid, wenn ich hier irgendwen (unbewusst) verärgert habe.
War jedenfalls sicherlich nicht meine Absicht.

Wenn du jetzt jemanden "geärgert" haben solltest, dann warst du es selber ... ich persönlich brauche mich über solche Sachen NICHT mehr zu ärgern ... "ich stelle nur fest" und was ich mir dazu manchmal denke, muss ja auch nicht Jedem gefallen.

Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg morgen bei deinem Arzt ... und dass du Alles wieder auf die Reihe bekommen kannst, mir liegt nichts daran wenn man dich in Existenz-Nöte bringt, ich weiß nur zu gut, wie sich das anfühlt ...

MfG Doppeloma
 

Spekulatius1985

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#38
Ob es einen Arzt-"Termin" gab, wissen wir nicht. Aber du hast wohl
recht: auch zum Bescheid vom 25.04.2018 wurde mit dem
Widerspruch vom 29.05.2018 die Monatsfrist - auch nach
Auffassung der BARMER - nicht gewahrt - trotz
Diskussion darüber.

Schönen Gruß
Machts Sinn
Nein, es gab keinen "Termin". Dennoch war ich zum letzten Tag der zuvor ausgestellten AU nicht nochmal pünktlich zur Verlängerung der AU bei meiner Ärztin (bzw am Folgetag - das wäre ja auch gerade nochmal so ausreichend gewesen).
So. Heute war ich aber da und hab ´ne Folge-AU bekommen. Wenn es meinem AG nicht auffällt (Ausstellungsdatum heute, krank geschrieben für vier Woche, Häkchen bei Folgebescheinigung), weil ich ja eh schon ´ne ganze Weile jetzt au bin und die sowieso nicht mit meinem Wiederkommen rechnen, hätte ich halt Glück gehabt.
Die Krankenkasse widerum dürfte mir für die versäumten Tage kein KG zahlen, ab heute bzw morgen aber wohl schon. Dank der Tatsache, dass ich (noch) einen AG habe (der wird mir wohl, selbst wenn ihm die Lücke auffällt, nicht prompt heute oder morgen gleich fristlos kündigen deswegen. Da würde erstmal, wie von meinem AG gewohnt, lang und breit in deren Rechtsabteilung abgewägt und so schnell sind die nicht. Könnte ich ja erstmal auch gegen angehen, sollte mein AG es versuchen sollen mit der Kündigung).

So.
Aber was den Widerspruch betrifft, Machts Sinn, nein....
Ich habe sehr wohl Eure vielen Meinungen und Ratschläge ernst genommen, sie berücksichtigt, sie für hilfreich empfunden.
Ich hab den Widerspruch SEHR WOHL fristwahrend eingereicht, nur halt eben erst einmal ohne weitere Begründung. Die Antwort der Barmer bezieht sich auf mein Begründungsschreiben des Widerspruchs, welches ich erst nach Klinik-Entlassung nachreichen konnte (in der Reha hatte ich halt anderes zu tun, als tolle Briefe zu formulieren - hattet Ihr mir ja selbst zu geraten sogar, mich erstmal auf die Reha zu konzentrieren, jawoll).

So.
Und nun.... erstmal abwarten.
Wird mir jedenfalls eine Lehre sein mit den pünktlichen Arztbesuchen.
Dass mir meine KK nicht trotzdem deswegen Theater machen will, schließe ich nicht aus,
aber ich denke mal,... da bin ich im Recht.

Schöne Woche Euch allen!
 
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Machts Sinn

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#39
O. K. - pardon!

Dann kann die BARMER offenbar nicht zwischen Widerspruch und
Widerspruchsbegründung unterscheiden. Und sie hat keine Ahnung,
dass eine Widerspruchsstattgabe nichts mit § 44 SGB X zu tun hat,
aber mit § 63 SGB X.

Das Angebot, Fragen zu stellen, würde ich annehmen, z. B. im Hin-
blick auf den Lauf der Blockfrist und den bisherigen Anspruchsdauer-
Verbrauch.
 

Spekulatius1985

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#40
Lieber Machts Sinn,

diesen Text (Begründung) hatte ich der Barmer geschrieben:


"
xxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx 29.05.2018



An die
Barmer

42267 Wuppertal


Begründung meines Widerspruchs gegen Ihren Aussteuerungsbescheid vom 25.04.2018



Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach § 48 Abs. 1 SGB V erhalten Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung Krankengeld grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens achtundsiebzig Wochen innerhalb von je drei Jahren (Blockfrist), gerechnet vom Tage des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an.

Bei der Ermittlung und Berechnung des Dreijahreszeitraums (der so genannten Blockfrist) ist nach dem Grundsatz der starren Blockfrist vorzugehen. Dies bedeutet, der - erstmalige - Eintritt der Arbeitsunfähigkeit setzt für die ihr zu Grunde liegende Krankheit eine Kette aufeinander folgender Blockfristen in Gang, innerhalb derer wegen derselben Krankheit jeweils bis zu 78 Wochen (= 546 Tage) Krankengeld bezogen werden kann. Der Blockfristbeginn richtet sich ausschließlich nach dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit.
(BSG, Urteil v. 17.4.1970, 3 RK 41/69 USK 7064, auch BSG, Urteil v. 28.8.1970, 3 RK 15/69, USK 7095 und fortlaufende Rechtsprechung)

Aus der mir nun vorliegenden Auflistung meiner Arbeitsunfähigkeitszeiten seit 02.02.2010 geht klar hervor, dass ich auf die betreffende Diagnose (Essstörung, Depressionen), wegen der ich ausgesteuert werden soll, das erste Mal am 8.12.2011 arbeitsunfähig geschrieben worden bin.

Die entsprechenden Blockfristen berechnen sich demnach wie folgt:

08.12.2011 - 07.12.2014 Blockfrist 1,
08.12.2014 - 07.12.2017 Blockfrist 2
08.12.2017 - 07.12.2020 Blockfrist 3, in der ich mich gerade befinde.

Ganz offensichtlich haben Sie bei der Ermittlung des mir mitgeteilten Aussteuerungsdatums 15.09.2018 die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grundsätze der Blockfristbildung nicht beachtet. Ihre Berechnung ist deshalb falsch und ich fordere Sie auf, Ihren Bescheid vom 25.04.2018 entsprechend zu korrigieren.

Mit freundlichen Grüßen,

xxxxxxxxx "



Meinst du auf die Antwort der Barmer ("Sehr geehrte Frau XXX,

wir nehmen Bezug auf Ihren Widerspruch vom 29.05.2018.

Gemäß § 44 SGB X nehmen wir unseren Bescheid vom 25.04.2018 zurück, Krankengeld wird im bestimmungsgemäßen Rahmen weiterhin gewährt.

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre
BARMER ") besteht jetzt von meiner Seite aus noch Handlungsbedarf oder sollte/kann ich das so stehen lassen statt womöglich noch irgendwelche schlafenden Hunde zu wecken oder so?

Liebe Grüße,
Spekulatius

PS: Eine Kündigung von meinem AG bezügl. der Lücke meiner Krankschreibung habe ich bis jetzt übrigens noch nicht erhalten.
Wenn ich die bis morgen nicht habe, greift dann ja ab heute wieder KK, denk ich.
 
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