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Nach berufl. Reha in altem Job arbeiten?

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Nimrodel

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#1
Hallo, vielleicht kann mir jemand Auskunft geben.
Ich habe vor zwei Jahren eine berufliche Reha gemacht und umgeschult zur Bürokauffrau.
Die Reha erfolgte über die Rentenversicherung.
Nun suche ich wieder Arbeit als Bürokauffrau, aber mehr wie Minijobs, meistens jedoch nur stundenweise, ist nicht drin. Höchstverdienst 5 € die Stunde. Hatte erst gestern wieder ein Vorstellungsgespräch: Arbeitszeit 2 Stunden täglich, dafür möchte sie drei Minijobber einstellen , bei einem Verdienst von 5 € die Stunde für eine ausgelernte Bürokauffrau, natürlich mit allen Qualifikationen. Die Zeitungen sind voll mit diesem Mist. Es findet sich nichts gescheites, wovon man irgendwie leben könnte.
Ich habe langsam die Nase voll davon und überlege, wieder in meinem alten Beruf als Krankenschwester zu arbeiten.
Hätte da gerade was an der Hand, in der ambulanten Pflege mit 20 Stunden die Woche.
Meine Frage ist jetzt: Ich habe ja damals aus gesundheitlichen Gründen umgeschult, die Kosten hat die BfA getragen.
Darf ich denn überhaupt wieder in meinem alten Beruf arbeiten, ohne Schwierigkeiten mit der BfA zu bekommen?
Vom gesundheitlichen würde das schon gehen mit max. 20 Stunden. Da hätte ich aber die Chance, mehr zu verdienen und evtl. sogar aus Harzt-IV zu fallen.

Gruß
Nimrodel
 

Silvia V

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#2
Für den Rentenversicherer ist Dein Fall erstmal erledigt.
Niemand kann Dir verbieten im alten Beruf zu arbeiten..aber sollte es wider erwarten doch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Arbeit in der Pflege kommen,dann wird der Versicherer kein Geld mehr für irgendwelche Rehamaßnahmen locker machen,bzw. wirst Du Dir diese dann hart erkämpfen müssen.

Woher weißt Du das Dir die Arbeit in der ambulanten Pflege keine Schwierigkeiten bereitet,für ein paar Stunden hin und wieder will ich das glauben,aber unter Dauerbelastung sieht die Sache dann anders aus.

Gruß
Silvia
 

Nimrodel

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#3
Für den Rentenversicherer ist Dein Fall erstmal erledigt.
Niemand kann Dir verbieten im alten Beruf zu arbeiten..aber sollte es wider erwarten doch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Arbeit in der Pflege kommen,dann wird der Versicherer kein Geld mehr für irgendwelche Rehamaßnahmen locker machen,bzw. wirst Du Dir diese dann hart erkämpfen müssen.

Woher weißt Du das Dir die Arbeit in der ambulanten Pflege keine Schwierigkeiten bereitet,für ein paar Stunden hin und wieder will ich das glauben,aber unter Dauerbelastung sieht die Sache dann anders aus.

Gruß
Silvia
Hallo Silvia,

die Reha ist abgeschlossen. Ich habe nach der Umschulung als Bürokauffrau (Minijob natürlich) gearbeitet, die BfA hat Eingliederungsgeld an den Arbeitgeber gezahlt, 6 Monate lang.
Jetzt bin ich kein Rehafall mehr.
Eine zweite Reha gibts doch eh nicht oder, wenn schon mal eine gemacht wurde. Mir ist klar, dass ich keine Leistungen bekomme, sollte sich mein Gesundheitszustand verschlechtern durch die Pflegetätigkeit.
Ich denke aber mit 20 Stunden geht das schon. Vollzeit würde ich das nie mehr machen und auch nicht machen können.
Aber nach meiner Selbsteinschätzung müsste ein Teilzeitjob zu schaffen sein.
20 Stunden verteilen sich in der Pflege auch auf sieben Tage in der Woche. Das wären dann 3 Stunden täglich, oder alle zwei Tage ein paar Stunden.
Die Arbeitszeiten muss ich noch aushandeln.
In einer Stunde hab ich den Termin dort.
Ich muss es mir erstmal ansehen. Wichtig ist mir, dass mir keine Schwierigkeiten gemacht werden können, weil ich wieder im alten Beruf Arbeit suche.

Wie gesagt, als Bürokauffrau gibts nur Minijobs mit Hungerlohn. Und davon hab ich die Nase voll. Ist auch nicht ganz meine Welt...das Büro hüten.
 

Silvia V

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#4
Ich muss es mir erstmal ansehen. Wichtig ist mir, dass mir keine Schwierigkeiten gemacht werden können, weil ich wieder im alten Beruf Arbeit suche.
Geh nur ganz in Ruhe zum Temin...man kann Dir keine Schwierigkeiten machen.

Ich drück Dir die Daumen:icon_smile:

Silvia
 
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#5
Probier es, wenn Du merkst daß es zu viel wird kannst Du immer noch mit einem Attest Deines Arztes in der Hand kündigen..
 

Nimrodel

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#6
Bin jetzt dort gewesen.
Die Arbeitszeiten scheinen doch recht unregelmäßig zu sein. Mal mehr, mal weniger Stunden pro Woche.
Stundenlohn 8 € Brutto...das hatte ich vor vier Jahren in demselben Beruf Netto verdient!
Ich muss auch mal sehen, ob das so mit meinem Kind hinhaut. Ich glaube nicht, dass ich mich da auf Regelmäßigkeit verlassen kann.
Eine Zusage hat sie mir jetzt noch nicht gegeben...sie meldet sich...
 

Silvia V

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#7
Stundenlohn 8 € Brutto...das hatte ich vor vier Jahren in demselben Beruf Netto verdient!
Tja...schöne neue Arbeitswelt!
 

Nimrodel

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#8
Tja...schöne neue Arbeitswelt!
Anscheinend will man die Leute nicht aus Hartz-IV rausbekommen. Naja, so brauch ich wenigstens nie wieder GEZ bezahlen:biggrin:
Ich bleibe den Rest meines Arbeitslebens Aufstocker oder Vollzeithartzie.

Mal eine andere Frage..auch wenn sie eigentlich nicht mehr hierher passt:
Wenn ich Wochenende arbeite, bekommt man doch einen Zuschuss für die Kinderbetreuung von der Arge, oder?
Ich kann mein Kind zwar schon mal einen Vormittag oder abends ein paar Stunden alleine lassen, aber so, wie das bei dieser Stelle aussieht, werde ich da wohl doch recht eingespannt sein, so dass ich doch lieber jemanden bei mir zu Hause hätte, wenn ich arbeiten bin.
 
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