Nach Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug jetzt Bescheid der AfA erhalten nach §136 SGB3. Warum nicht nach §145 SGB3? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Hannibal1967

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Februar 2018
Beiträge
7
Bewertungen
2
Hallo,:welcome:

Ich bin seit 03.08.2016 durchgehend AU Aufgrund eines Tumors an der Thymusdrüse der dann in der Thoraxchirurgie in der Lungenklinik Hemer entfernt wurde. Nach Aussage der Ärzte war alles gut und ohne Probleme verlaufen. Wie sich aber im nachhinein herausstellte wurde bei mir der Zwerchfellnerv rechts durchtrennt, was aber in Hemer abgestritten wurde. Seit diesem Zeitraum habe Ich eine Lungenvolumen von 48% und kann meinen Beruf als Maschinen und Anlagenführer in der Küchenmöbelindustrie nicht mehr wahrnehmen. Nach 2 Lungenfachärzten und einem weiterem Krankenhausaufenthalt in der Lungenklinik Köln - Mehrheim, wo mir eröffnet wurde das nachweislich der Zwerchfellnerv verletzt und die Thymusdrüse drin gelassen wurde, ( Mit Tumorgewebe ), wurde ein aktiver Nerv der rechten Rippenregion entnommen, und mit den durchtrennten Enden verbunden. Jetzt bin Ich in einer halbjährigen Warte und Beobachtungsphase, wo geschaut wird ob der Nerv wieder Anspricht und seine Arbeit von selbst wieder aufnimmt. Jetzt bin Ich zum 31.01.2018 Ausgesteuert worden, und hatte mich frühzeitig bei der AFA für ALG 1 §145 Nahtlos gemeldet. Bescheid ist bewilligt worden, aber nicht Nahtlos, sondern als §136 weil Restleistungsvermögen festgestellt wurde. ( 6 Stunden vollschichtig ) nach Aktenlage.

Jetzt zur Problematik

1.Kann Ich darauf pochen das der §145 nachträglich angewendet wird, und muss Ich dafür zwingend die EMR einreichen?

Als Anmerkung, alle Voraussetzungen sind eigentlich aus meiner Sicht erfüllt. ( 25 Jahre in ungekündigter Stellung, Vertrag ruht).

Widerspruch wegen Berechnung des Bescheides wurde abgelehnt, mit Möglichkeit der Klage am Sozialgericht in Dortmund. Diese Möglichkeit möchte Ich mit einer Anwältin für Sozial und Arbeitsrecht wahrnehmen. Mittlerweile hatte Ich den ersten Termin bei meinem SB der mich aber Aufgrund der Einschätzung des Ärztlichen Dienstes nach einem weiterem Gutachten des MDZ der AFA vermitteln will.

Aktuell sieht es so aus, das Ich in Köln wahrscheinlich nochmal operiert werden muss, ( Zwerfellraffung, um mein Lungenvolumen wieder Herzustellen), und jetzt brauche Ich eure Hilfe, was Ich am besten machen kann!
Ich möchte nicht die AFA im Nacken haben, wenn Ich so eine schwierige Entscheidung treffen muss.

Rechtsschutzversichert bin Ich, und bin 50 Jahre alt. REHA wurde Anfang Februar 2016 gemacht und wurde arbeitsunfähig Entlassen. Den Teil A des Bescheides zur Beschlussfindung werde Ich mir am Montag beim MDZ der AFA abholen.

Hoffentlich kann mir jemand hier helfen wie Ich weiterverfahren soll, Danke.
 

Fabiola

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
12 Mai 2015
Beiträge
2.199
Bewertungen
3.300
AW: Nach Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug jetzt Bescheid der AfA erhalten nach §136 SGB

Hoffentlich kann mir jemand hier helfen wie Ich weiterverfahren soll, Danke.
Bitte mache ein eigenes Thema für Deinen 'Fall' auf. Es ist nicht freundlich, das Thema eines anderen Users zu 'kapern'.
Du kannst auf das rote Dreieck links unten neben Deinem eigenen Post klicken und dort Deinen Wunsch an den Moderator formulieren. Danke!
 

Hannibal1967

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Februar 2018
Beiträge
7
Bewertungen
2
AW: Nach Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug jetzt Bescheid der AfA erhalten nach §136 SGB

Ich war der Überzeugung ein eigenes Thema aufgemacht zu haben, aber leider kenne Ich mich hier noch nicht aus. Entschuldigung. Ich habe den Moderator angewiesen mich zu verschieben.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.523
Bewertungen
16.461
AW: Nach Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug jetzt Bescheid der AfA erhalten nach §136 SGB

Hallo @Hannibal1967

ist doch okay keine Sorge dein Faden wird verschoben und :welcome:
 

Hannibal1967

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Februar 2018
Beiträge
7
Bewertungen
2
Zur Ergänzung:

Kann Ich durch die AFA Aufgrund einer EVA aus meinem bestehendem Arbeitsverhältnis gedrängt werden, um dem Arbeitsmarkt zu Verfügung zu stehen? Das wäre ja wohl nicht Rechtens oder? Die Vorgeschichte habe Ich im Vorfeld ja erwähnt.
Leider hatte Ich beim ersten Gespräch mit meinem Sachbearbeiter im Anschluß eine EVA unterschrieben, wo Ich dem SB unterstelle das Er das nur getan hat um mich Sanktionieren zu können.Aber selbst dann kann man ja nicht von mir verlangen eine Arbeit anzunehmen wenn Ich eine habe ,und die auch weiter ausüben will.

Vielleicht kann sich jemand meiner Problematik annehmen.
Danke
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.515
Bewertungen
8.347
Das hat nichts mit einer Eingliederungsvereinbarung zu tun. Dein Problem ist, dass der ÄD der BA ein Restleistungsvermögen festgestellt hat, so dass du eben nicht unter § 145 SGB III fällst.

In solchen Fällen musst du dich mit deinem Restleistungsvermögen zur Verfügung stellen. Tust du das nicht, hast du keinen Anspruch auf Alg1. Zur Verfügung stellen bedeutet, dass du bereit bist, eine Arbeit aufzunehmen in dem festgestellten zumutbaren Umfang von 6 Stunden.
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.163
Hallo Hannibal1967, :welcome:

auf deine Krankengeschichte gehe ich jetzt mal nicht näher ein, liest sich natürlich nicht wirklich "erfreulich" aber diesen Bereich betreffend, werden wir dir hier kaum weiter helfen können ...

Jetzt bin Ich zum 31.01.2018 Ausgesteuert worden, und hatte mich frühzeitig bei der AFA für ALG 1 § 145 Nahtlos gemeldet. Bescheid ist bewilligt worden, aber nicht Nahtlos, sondern als § 136 weil Restleistungsvermögen festgestellt wurde. ( 6 Stunden vollschichtig ) nach Aktenlage.
Ich gehe schon davon aus, dass dir ALGI "nahtlos" (direkt an die Aussteuerung ab 01.02.2018) bewilligt wurde, der § 136 SGB III steht dann immer als gesetzliche "Leistungsgrundlage" drin und für deinen Anspruch (Betrag/ Zahldauer) hat das auch keine weitere Bedeutung. :idea:

Wie wurde denn konkret dein "Restleistungsvermögen" festgestellt, gab es eine Untersuchung beim ÄD der AfA oder wurde nach "Aktenlage" begutachtet, dass du voll Einsatzfähig sein sollst am allgemeinen Arbeitsmarkt ???

Hast du medizinische Unterlagen dafür beim ÄD eingereicht oder nur brav die vorgelegten Schweigepflicht-Entbindungen (ALLE ?) unterschrieben ???

Du solltest dir das erstellte "Gutachten" jedenfalls mal DIREKT beim ÄD deiner AfA abholen, du hast Anspruch auf eine Kopie davon, es gibt einen Teil B (den bekommt der Arbeitsvermittler) und einen Teil A mit den medizinischen Informationen, also wo der ÄD seine Einschätzung hergenommen hat.

1.Kann Ich darauf pochen das der § 145 nachträglich angewendet wird, und muss Ich dafür zwingend die EMR einreichen?
Der § 145 SGB III wird ja "angewendet" sonst bekommt man weiter krank und mit Arbeitsplatz überhaupt KEIN ALGI, es wird aber gerne anders erzählt bei der AfA ..., dass der im Bescheid stehen muss, darauf kannst du nicht pochen.

Als Anmerkung, alle Voraussetzungen sind eigentlich aus meiner Sicht erfüllt. ( 25 Jahre in ungekündigter Stellung, Vertrag ruht).
Das hat keine Bedeutung dafür nach welchem § dir ALGI bewilligt wird nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld, es geht dabei einzig, um den Fakt der Aussteuerung und deinen Rechtsanspruch auf weitere Lohnersatzleistungen, wenn du noch immer in deiner Leistung eingeschränkt bist.

Wie man nun darauf kommt (beim ÄD der AfA), das sei "alles nicht so schlimm", das kannst du nur aus dem ÄD-"Gutachten" erfahren, im Moment sieht man dich als vermittelbar in eine andere Tätigkeit an und negiert die Tatsache der Aussteuerung.

Ändert aber nichts an der Rechtslage, deine bisherige Arbeit kannst du ja offenbar (noch) nicht wieder aufnehmen, das hätte dann Vorrang ... und du würdest kein ALGI bekommen (können). :icon_evil:

Widerspruch wegen Berechnung des Bescheides wurde abgelehnt, mit Möglichkeit der Klage am Sozialgericht in Dortmund.
Die Berechnung ist ja nicht anders, ob da nun § 136 oder § 145 drin steht, wenn die Berechnung ansonsten korrekt ist, wirst du mit einer Klage gegen den Bescheid auch kein anderes Ergebnis erzielen.

Was konkret nimmst du denn an ändert sich für dich, wenn man da § 145 SGB III reinschreiben würde ???

Was konkret hast du denn selber vor, wenn es dir wieder besser gehen sollte, die angebliche Vermittlung wird nicht funktionieren, denn kein AG will dich haben mit deiner "Restleistungsfähigkeit", du musst aber "mitspielen" denn Verfügbarkeit ist erforderlich, um ALGI beziehen zu können.

Den zumutbaren Rahmen deiner (theoretisch) möglichen Arbeitsvermittlung bestimmt die "Restleistungsfähigkeit" (lt. ÄD) und der § 140 SGB III, den du dir sehr gut einprägen solltest.

Natürlich solltest du einem potenziellen AG auch nicht verschweigen (im Anschreiben), dass du erst nach einer längeren (ordentlichen) Kündigungsfrist beim aktuellen AG dann die neue Arbeit aufnehmen kannst ...

Das wird den SB nicht gefallen aber das gehört sich einfach so ...

Dein bestehender Arbeitsvertrag "ruht" zwar aber die vertraglichen Regelungen dazu bleiben natürlich weiter gültig ... ich nehme an deine Aussichten (mit Ü 50) überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, halten sich da schon in "überschaubaren" Grenzen.

Diese Möglichkeit möchte Ich mit einer Anwältin für Sozial und Arbeitsrecht wahrnehmen.
Das kannst du dir sparen wenn es nicht um echte Berechnungsfehler geht, die hätte man ganz sicher im Widerspruch korrigiert und es nicht auf ein Gerichtsverfahren ankommen lassen ... :icon_evil:

Wenn es eine kluge Anwältin ist, wird sie das genau so einschätzen.

Mittlerweile hatte Ich den ersten Termin bei meinem SB der mich aber Aufgrund der Einschätzung des Ärztlichen Dienstes nach einem weiterem Gutachten des MDZ der AFA vermitteln will.
Hast du mit ihm deine gesundheitliche Lage besprochen, ich glaube kaum, dass er sich dazu medizinisch überhaupt äußern kann (zudem ist der kein Arzt also spricht man darüber so genau gar nicht mit Arbeitsvermittlern) ... hast du vom SB schon den Teil B bekommen ?

Wenn er damit nichts anfangen kann, ist er natürlich verpflichtet "Nachbesserung" beim ÄD einzufordern, er darf dich ja (auch gesundheitlich) nur zumutbar vermitteln.

Aktuell sieht es so aus, das Ich in Köln wahrscheinlich nochmal operiert werden muss, ( Zwerfellraffung, um mein Lungenvolumen wieder Herzustellen), und jetzt brauche Ich eure Hilfe, was Ich am besten machen kann!
Wie hat sich denn der SB nun konkret geäußert, was er unternehmen wird und worauf du jetzt warten sollst ???
Gibt es ein neues "Gutachten" (wieder ohne Untersuchung ?) könnte es tatsächlich dazu kommen, dass man dich nun doch offiziell dem § 145 SGB III "zuordnen" möchte und dich schriftlich auffordert einen Antrag auf med. Reha oder EM-Rente an die DRV zu stellen.

Damit zieht dann (nach der Antragstellung und dem Nachweis an die AfA dazu innerhalb eines Monats) meist erst mal Ruhe ein, bis die DRV sich dann dazu äußern wird (also vorerst keine "Vermittlungsbemühungen" durch die AfA).

Ich möchte nicht die AFA im Nacken haben, wenn Ich so eine schwierige Entscheidung treffen muss.
Du wirst die AfA immer "im Nacken" haben in der Zeit, wo du dort Leistungen beziehst, die zahlen das schließlich und keineswegs "bedingungslos", die Forderungen sind nur etwas geringer / seltener wenn man tatsächlich einen Antrag an die DRV laufen hat.

Rechtsschutzversichert bin Ich, und bin 50 Jahre alt. REHA wurde Anfang Februar 2016 gemacht und wurde arbeitsunfähig Entlassen.
Da nützt dir auch kein Anwalt was, wie ich es dir oben schon erklärt habe, es gibt gesetzliche Bedingungen im SGB III und daran kommt auch kein Anwalt vorbei ... ALGI ist KEIN "Ersatz-Krankengeld" ... :icon_evil:

Hast du diesen Reha-Bericht für den ÄD mit eingereicht, eine AU-Entlassung aus einer Reha vor 2 Jahren macht ja keine konkreten Aussagen zu deinem aktuellen Gesundheitszustand, das könnte ja nur mit Berichten von deinen Ärzten belegt werden, welche Probleme immer noch bestehen.

Den Teil A des Bescheides zur Beschlussfindung werde Ich mir am Montag beim MDZ der AFA abholen.
Das ist einfach nur ein Teil des AfA- "Gutachtens" das der Schweigepflicht unterliegt, eine ärztliche Stellungnahme und sonst gar nichts.
Ist leider inzwischen üblich bei der AfA nach Aussteuerungen, dass man sich nicht mehr die Mühe macht die Betroffenen wirklich zum Arzt zu schicken, sondern nach "Aktenlage" urteilt.

Welche "Aktenlage" es dafür überhaupt beim ÄD gegeben hat, kannst du nur selber wissen oder auch nicht wenn du nur den Gesundheitsfragebogen ausgefüllt und Schweigepflicht-Entbindungen für "Hinz und Kunz" unterschrieben hast dafür, die sind übrigens volle 3 Jahre gültig wenn du das nicht selber eingeschränkt hast.

Werde das mal in einen besseren Bereich verlegen, da findest du auch schneller Beiträge von anderen Ausgesteuerten.
Mit regulärem ALGI (bei "normaler" Arbeitslosigkeit) hat das nicht so viel zu tun, auch wenn die AfA in deinem Falle aktuell noch was Anderes behauptet.

Ergänzung 02:17

Kann Ich durch die AFA Aufgrund einer EVA aus meinem bestehendem Arbeitsverhältnis gedrängt werden, um dem Arbeitsmarkt zu Verfügung zu stehen?
Bitte nutze die Abkürzungen die hier bereits als "geläufig" gelten, was steht denn konkret drin in deiner EGV (Eingliederungsvereinbarung), das ist ein Vertrag den Niemand sofort und ungeprüft unterschreiben muss. :icon_evil:

Das hat allerdings keine Bedeutung für deinen bestehenden Arbeitsvertrag, den kannst du nur regulär beenden, wenn das auch für dich sinnvoll wäre, das lässt man nach einer Aussteuerung aber besser bleiben.

Dein Vermittler gibt dir sicher nicht schriftlich, dass du diesen Arbeitsplatz aufgeben musst, du stellst dich ja (fiktiv / theoretisch) mit deiner "Restleistungsfähigkeit" zur Verfügung, mehr verlangt auch die "Nahtlosigkeit" nicht von dir. :icon_evil:

Leider hatte Ich beim ersten Gespräch mit meinem Sachbearbeiter im Anschluß eine EVA unterschrieben, wo Ich dem SB unterstelle das Er das nur getan hat um mich Sanktionieren zu können.
Im SGB III gibt es keine Sanktionen und die Sperrzeit-Tatbestände sind bereits abschließend im § 159 SGB III geregelt, darin steht nichts davon, dass man dich zwingen könnte einen vorhandenen Arbeitsplatz aufzugeben.

Im Gegenteil kann man 12 Wochen Sperre bekommen wenn man das macht ... die AfA darf das auch nicht per EGV von dir fordern.

Aber selbst dann kann man ja nicht von mir verlangen eine Arbeit anzunehmen wenn Ich eine habe ,und die auch weiter ausüben will.
Sofern es eine Stelle geben würde, die komplett der Zumutbarkeit nach § 140 SGB III entspricht, kann man das rein theoretisch, der AG müsste dich aber auch einstellen wollen (und deine Kündigungsfrist abwarten), das entscheidet ja nicht die AfA. :icon_evil:

Ob du das als realistisch ansehen würdest kannst du nur selber wissen, wir kennen ja deine aktuelle Tätigkeit nicht und aktuell reicht ja dein "Restleistungsvermögen" dafür noch nicht (wieder) aus.
Da wirst du wohl selbst erst die weiteren Behandlungen abwarten müssen und ob das dann wieder möglich ist dort weiter zu arbeiten.

Wäre schon gut und dir zu wünschen, denn ALGI endet ja auch mal irgendwann und was machst du wenn es dann immer noch nicht wieder möglich sein sollte, an deinen alten Arbeitsplatz zurück zu kehren ???

MfG Doppeloma
 
Zuletzt bearbeitet:

Hannibal1967

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Februar 2018
Beiträge
7
Bewertungen
2
Vielen herzlichen Dank an Doppeloma, für deine ausführliche und gute Erklärung. Überhaupt möchte Ich Danke sagen für die wirklich gute Hilfestellung hier im Forum. Jetzt bin Ich schonmal wieder beruhigter, und kann jetzt nur hoffen, das Ich nicht nochmal operiert werden muß.

Mit dem Teil B:konnte Er tatsächlich nichts mit anfangen und hat mir auch erklärt warum. Daraufhin, hat Er das zweite Gutachten angefordert, das Ich jetzt auch am 09.02.2018 wieder beim ärztlichen Dienst der AFA abgegeben hatte zur Entscheidung. Komisch fand Ich nur, das Ich bei der Abholung des Teil A: eine Aussage der SB bekam, das die Unterlagen vorlägen, aber mein SB noch kein Bearbeitungsauftrag gegeben hatte. Er hatte mir ja auch gesagt, das Ich jetzt erstmal nichts mehr von ihm hören würde, bis das neue Gutachten für seine Vermittlungsbemühungen da wäre.Und das Ich die AU Bescheinigungen nicht mehr abgeben muß, sondern verwahren soll. Die EMR wollte Ich jetzt eigentlich in Angriff nehmen, damit mein SB mich noch länger in Ruhe lässt.:bigsmile:Ich hoffe jetzt, das mein Prof. Dr in Köln nach der Begutachtung meines neuen CT sagen kann das mein Zwerchfell rechts wieder arbeitet, dann hat der ganze Alptraum endlich ein bald ein Ende. Und Ich könnte dann in absehbarer Zeit meine Arbeit wieder aufnehmen.
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.163
Hallo Hannibal1967,

Jetzt bin Ich schonmal wieder beruhigter, und kann jetzt nur hoffen, das Ich nicht nochmal operiert werden muß.
Das hoffen wir sicher gerne mit dir zusammen :))

Mit dem Teil B:konnte Er tatsächlich nichts mit anfangen und hat mir auch erklärt warum. Daraufhin, hat Er das zweite Gutachten angefordert, das Ich jetzt auch am 09.02.2018 wieder beim ärztlichen Dienst der AFA abgegeben hatte zur Entscheidung.
Schade, dass du nicht beantwortest welche Unterlagen du für das erste "Gutachten" beim ÄD der AfA eingereicht hattest, das wäre schon sehr interessant, zumal du ja offenbar nicht vom Arzt dort untersucht wurdest dafür ???

Was hast du am 09.02. nun beim ÄD abgegeben für welche "Entscheidung", du schreibst ein wenig in Rätseln, das macht es nicht einfacher dir weiter zu helfen ...
Der ÄD "entscheidet" NICHTS, der gibt nur eine medizinische Stellungnahme zu deinem "Restleistungsvermögen" ab und mit dem Teil B sollte der Vermittler dann für seine Aufgaben (eigentlich) dann auch was anfangen können. :idea:

Z.B. leichte, mittlere oder schwere Arbeit, im Sitzen / Gehen oder Stehen / in geschlossenen Räumen / keine Schichtarbeit / keine Nachtarbeit / kein Stress / kein Zeitdruck / keine (hohe) Verantwortung für Werte oder andere Menschen / keine Arbeit an Maschinen oder auf Leitern usw.

Komisch fand Ich nur, das Ich bei der Abholung des Teil A: eine Aussage der SB bekam, das die Unterlagen vorlägen, aber mein SB noch kein Bearbeitungsauftrag gegeben hatte.
Hast du denn nun einen Teil A bekommen, den muss es ja geben wenn der Vermittler-SB einen (wenn auch mangelhaften) Teil B schon vorliegen hatte, das sind ja 2 feste Bestandteile eines ÄD-"Gutachtens" der AfA.

Wahrscheinlich verstehst du nun langsam warum ich das immer wieder in Gänsefüßchen verpacke ... denn wirklich ernst nehmen kann man diese "ÄD-Ferndiagnosen" zu deinem Leistungsvermögen nicht. :icon_evil:

Er hatte mir ja auch gesagt, das Ich jetzt erstmal nichts mehr von ihm hören würde, bis das neue Gutachten für seine Vermittlungsbemühungen da wäre.
Wenn er nichts anfordert beim ÄD dann kann das ja noch dauern ... ohne verwertbare Grundlagen für deine Vermittlung ist aber (eigentlich) auch der Abschluss einer EGV überflüssig :icon_hihi:

Und das Ich die AU Bescheinigungen nicht mehr abgeben muß, sondern verwahren soll.
Na immerhin, dann kann ich mir ja diesen Hinweis schon sparen, dass du keine AU-Bescheinigungen bei der AfA abgeben sollst, dein AG bekommt seine und die KK bekommt ihr Exemplar (wenn sie es denn haben möchte) den Rest solltest du wirklich gut zu Hause aufbewahren.

Die EMR wollte Ich jetzt eigentlich in Angriff nehmen, damit mein SB mich noch länger in Ruhe lässt.
Oben schreibst du, dass du gerne deine vorhandene Arbeit wieder aufnehmen möchtest, warum willst du dann EM-Rente beantragen, eine med. Reha wäre ja dafür eher als geeignet anzusehen.

Wird die abgelehnt, muss man sehen warum genau und dann kannst du immer noch EM-Rente beantragen, wenn du die Ergebnisse deiner nächsten Untersuchungen kennst und eine Wiederaufnahme deiner Arbeit (z.B. bei Ablauf des ALGI spätestens) eher unwahrscheinlich wäre.

Die AfA (der SB) hat ja im Moment offenbar auch keine Ideen weiter für dich, also hast du doch (vorerst) deine Ruhe.
Wenn die AfA das noch einfordern würde (nach einem weiteren "Gutachten") kannst du auch wählen zwischen Reha und EM-Rente ... :idea:

Ich hoffe jetzt, das mein Prof. Dr in Köln nach der Begutachtung meines neuen CT sagen kann das mein Zwerchfell rechts wieder arbeitet, dann hat der ganze Alptraum endlich ein bald ein Ende.
Das wäre doch toll und dann hast du sowieso keine Aussichten mit einem Antrag auf EM-Rente weit zu kommen, nehme ich mal stark an.

Und Ich könnte dann in absehbarer Zeit meine Arbeit wieder aufnehmen.
Da wäre doch ein solcher Antrag völlig sinnlos gestellt, das braucht man auch nicht unbedingt in der DRV-Renten-Akte ... :icon_evil:

Wäre nett wenn du uns weiter auf dem Laufenden halten möchtest, es ist immer etwas schade, wenn man helfen konnte und dann nichts mehr von den Usern lesen darf, wie es weiterging ...

MfG Doppeloma
 

Hannibal1967

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Februar 2018
Beiträge
7
Bewertungen
2
Der ursprungsgedanke war, durch die Beantragung der EMR Zeit zu gewinnen, weil, das ist es was Ich brauche, um durch die OP, wenn Sie denn anstünde, ein grösseres Zeitfenster zu gewinnen.(Den Gedanken habe Ich aber wieder verworfen). Damit mein SB nicht auf die Idee kommt mir irgendwas vermitteln zu wollen. Das ist im Moment meine grösste Sorge, weil Ich nicht weiß, wie lange es dauert eine Zwerchfellraffung die als letzte Möglichkeit in Betracht kommt bei mir Auskurieren zu können. Der Druck auf dem Kessel steigt also nicht nur von Seiten meines Arbeitgebers,( Obwohl die die ganze Zeit hinter mir stehen) sondern mit Sicherheit auch von Seiten der AFA in Form meines SB. Zu deiner Frage zu den neuen Unterlagen die Ich einreichen sollte beim MDZ der AFA: Das sind exakt die gleichen die man auch am Anfang zu Findung der Bemessung zur Einstufung einreichen muß.( Für die Festlegung zum ALG 1).Also müssen Sie da wieder die Unterlagen nach Aktenlage prüfen, und dem SB wahrscheinlich mitteilen für was genau Er mich eigentlich einsetzen kann bei der arbeitsfindung in seinem Sinne. Zur Frage nach dem Teil A: Was da drin Stand, lässt mir die Zornesröte ins Gesicht steigen, nach deren Einschätzung hätte Ich meinen derzeitigen Beruf nie ausüben können, wegen Asthma ( was auch von einem meiner 3 Fachärzte in dieser Zeit festgestellt wurde). Ich dürfte also keinen Gasen, Rauch , Staub,Heben und Tragen , Belastungsspitzen , Treppensteigen und Tätigkeiten im Freien, Hitze und Kälte nicht mehr ausgesetzt werden. Und zu meiner letzten OP hatte Sie dann auch noch geäußert, das Sie zweifel daran hegen würde, das dieser Eingriff überhaupt von Erfolg gekrönt sein wird. Weil Ich unmittelbar danach ja immer noch über Belastungsstörungen klagen würde, und nach wie vor noch AU bin. Abgesehen davon spreche Ich ihr einfach mal die Kompetenz ab sich darüber überhaupt ein Urteil bilden zu können, weil diese OP Methoden schon sehr Fachbezogen sein müssen. Deswegen macht es ein Professor für Thoraxchirurgie in zusammenarbeit mit einem Professor für Neurchirurgie.
Anmerkung: Eine " Schnorchelkiste " wegen angeblicher Atemaussetzer nachts , darf Ich auch noch mein eigen nennen, die zufälligerweise auch in dem Zeitraum festgestellt wurde in der Ich diese ganze Problematik mit meinem Lungenvolumen habe.
 

Hannibal1967

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Februar 2018
Beiträge
7
Bewertungen
2
Update zur Situation!

Aktuelle bin Ich soweit wieder genesen, das Ich in nächster Zeit eine Wiedereingliederung machten möchte, allerdings wurde

Ich im Anhang an dieser Erkrankung, bei einer Koloskopie(wegen Blut im Stuhl) an der Leiste operiert (die Diagnose wurde hierbei festgestellt), womit Ich aktuell noch 1 Woche erkrankt bin.
Jetzt das Problem, wie oben beschrieben, bin ich ausgesteuert und bekomme ALG 1, da Ich aber wegen einer neuen Erkrankung ( Insgesamt 6 Wochen im Anhang an die alte) zum auskurieren habe,ist die Krankenkasse laut deren Aussage für eine Wiedereingliederung nicht zuständig,

und somit stehe Ich jetzt da, und weiß im Moment nicht was ich noch Unternehmen kann, damit Ich eine Wiedereingliederung von der Krankenkasse bekommen kann.
Das Problem ist wie gesagt, das nach der Ursprünglichen Ausgesteuerten Krankheit eine neue im Anschluß daran eingetreten ist, und sich diese nicht über diese 6 Wochengrenzte bewegt, womit wieder die Krankenkasse zuständig wäre.

Mein Hausarzt sagt, Er darf mich auf den Leistenbruch nicht Wiedereingliedern.Gibt es keine Härtefallregelung in solchen Fällen? Mein Sachbearbeiter der AFA sagt das die AFA auch nicht Wiedereingliedern kann, und somit stehe Ich jetzt da, und müßte nach 2 Jahren Krankheit voll Einsteigen bei meinem Arbeitgeber was extrem Problematisch wird.

Vielleicht hat ja jemand Rat.Danke
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.163
Hallo Hannibal1967,

zunächst mal eine Bitte von mir, zum Aufbau deiner Beiträge.
Mach mal einen Punkt, Absatz und gelegentlich einen Leerzeile dazwischen, es ist sonst sehr schwer zu lesen so "im Block und ohne Punkt und Komma".

Aktuelle bin Ich soweit wieder genesen, das Ich in nächster Zeit eine Wiedereingliederung machten möchte, allerdings wurde
Dann hättest du frühzeitig eine Reha / LTA bei der DRV beantragen müssen, sonst ist dafür aktuell KEIN Anderer zuständig.
Schade, dass alle immer nur ablehnen, anstatt dir die korrekten Informationen dazu zu geben.

Ich im Anhang an dieser Erkrankung, bei einer Koloskopie(wegen Blut im Stuhl) an der Leiste operiert (die Diagnose wurde hierbei festgestellt), womit Ich aktuell noch 1 Woche erkrankt bin.
Du warst aber trotzdem (zumindest für die KK und deinen AG) weiter auf die bereits ausgesteuerte Krankheit AU geschrieben, da entsteht kein neuer Anspruch auf Krankengeld.

Eine andere Krankheit zählt die KK als "hinzugetreten" und würde auch nach 6 Wochen KEIN Krankengeld zahlen (müssen).

Jetzt das Problem, wie oben beschrieben, bin ich ausgesteuert und bekomme ALG 1, da Ich aber wegen einer neuen Erkrankung ( Insgesamt 6 Wochen im Anhang an die alte) zum auskurieren habe,ist die Krankenkasse laut deren Aussage für eine Wiedereingliederung nicht zuständig,
Diese Aussage ist (leider) korrekt,. denn die KK übernimmt diese Kosten NUR wenn du auch noch Krankengeld-Anspruch haben würdest und das 2. Argument ist dann eben doch die neue (direkt anschließend) "hinzugetretene" Krankheit, für die man eine solche Maßnahme ohnehin nicht bewilligt bekommt.

und somit stehe Ich jetzt da, und weiß im Moment nicht was ich noch Unternehmen kann, damit Ich eine Wiedereingliederung von der Krankenkasse bekommen kann.
Da kannst du gar nichts unternehmen, denn die KK muss und wird das nicht übernehmen. :icon_evil:

Das Problem ist wie gesagt, das nach der Ursprünglichen Ausgesteuerten Krankheit eine neue im Anschluß daran eingetreten ist, und sich diese nicht über diese 6 Wochengrenzte bewegt, womit wieder die Krankenkasse zuständig wäre.
Das trifft auch nicht zu, denn die KK sieht dich noch nicht als "ausgeheilt" an (für die ausgesteuerte Krankheit), daher besteht sowieso noch kein Anspruch auf Krankengeld und damit gibt es auch keine Wiedereingliederung über die KK.

Mein Hausarzt sagt, Er darf mich auf den Leistenbruch nicht Wiedereingliedern.Gibt es keine Härtefallregelung in solchen Fällen?
Nein, dafür gibt es keine Sonderregelungen, dein Arzt könnte dich auch NICHT über die KK wiedereingliedern lassen, die müssen ja nicht mehr zahlen ... :icon_evil:

Mein Sachbearbeiter der AFA sagt das die AFA auch nicht Wiedereingliedern kann, und somit stehe Ich jetzt da,
Da hat leider auch die AfA Recht, denn sie wäre sowieso nicht zuständig dafür und würde einen solchen Antrag (auf LTA / berufliche Reha) nur direkt an die DRV weiterleiten ...
dort kannst du es natürlich versuchen, aber auch nicht auf die letzte Erkrankung sondern wegen der ausgesteuerten langen Krankheit.

Ob die DRV das so anerkennen wird / muss kann ich nicht beurteilen, ich hatte nie eine solche Maßnahme ... nicht von der KK und auch nicht von der DRV ...

und müßte nach 2 Jahren Krankheit voll Einsteigen bei meinem Arbeitgeber was extrem Problematisch wird.
Das glaube ich dir gerne, bei mir war es "nur" fast 1 Jahr und ich hatte sogar noch genug Krankengeld-Anspruch nach der Herz-OP aber die KK hat einer Wiedereingliederung (nach "Hamburger Modell") trotzdem NICHT zugestimmt.

Die wollten nicht mehr zahlen müssen, also habe ich meine Tätigkeit auch direkt voll (Schichtarbeit) wieder aufgenommen.
Mein AG wäre auch einverstanden gewesen und hat mir dann erst mal meinen aufgelaufenen Urlaub genehmigt.
War zwar sehr nett aber es hat nicht verhindern können, dass dann nach weniger als 7 Monaten die nächste Langzeit-AU eingetreten ist ...

Die endete später nach Aussteuerung / AfA und fast 3 Jahren Kampf mit der EM-Rente, ich weiß natürlich nicht, ob eine Wiedereingliederung daran wirklich was geändert hätte. Wenigstens musste die KK in meinem Falle dann erneut Krankengeld zahlen, denn ich hatte ja mehrere Monate gearbeitet bis dann die neue Krankheit eingetreten ist.

Du dürftest ja auch noch einigen Urlaubsanspruch haben, vielleicht kannst du einen Teil davon in Absprache mit deinem AG für eine gewisse Zeit (Stundenweise / halbe Tage) nutzen, um etwas langsamer wieder einzusteigen.

Dafür ist Urlaub zwar auch nicht vorgesehen aber es dürfte wohl aktuell die einzige Möglichkeit sein, das für den Anfang etwas besser zu gestalten.

MfG Doppeloma
 

Hannibal1967

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Februar 2018
Beiträge
7
Bewertungen
2
Erstmal vielen Dank an Doppeloma!

Aktuell sieht es so aus, das nach Rücksprache mit meinem Sachbearbeiter der AFA eine mögliche Wiedereingliederung an die Leistungsabteilung übergeben wurde, von denen Ich in kürze Benachrichtigt werde, ob, und wie diese bewilligt bzw. umgesetzt werden kann.

Mein SB hat diese Maßnahme Explizit unterstüzt.

Von daher kann Ich nur hoffen, daß Ich diese bewilligt kriege und in dieser Zeit zumindest mein ALG 1 weiter bezahlt bekomme.
 
Oben Unten