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Nach Aussteuerung, Aufhebungsbescheid ALG 1 trotz fristgerechtem Antrag auf Reha/Teilhabe

Marie74

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#1
Hallo allerseits,

ich bin am Ende und hoffe, ihr könnt mir helfen bzw. mir mit euren Erfahrungen weiterhelfen.

Ich bin seit Ende August von der Krankenkasse ausgesteuert. Ich bin krank, habe aber noch einen Arbeitgeber. Die Begutachtung der AfA hat bestätigt, dass ich nicht arbeitsfähig bin, weil zu krank und mir bestätigt, dass ich ALG 1 bekomme. Gleichzeitig wurde ich darauf hingewiesen innerhalb von 4 Wochen einen Antrag bei der Rentenversicherung zu stellen auf med. Reha oder Teilhabe am Arbeitsleben.

Da ich hoffe bis Ende des Jahres wiedereingliedern zu können, habe ich bei der RV fristgerecht einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Das Fristende war der 09.09. ich habe den Antrag am 31.08 an die RV per Einschreiben geschickt und den Beleg als Anhang per mail an die AfA gesendet.

Ein paar Tage später hatte ich noch keine Antwort, also habe ich auf der Hotline angerufen, einen genauen Ansprechpartner hatte ich nicht. Ich erklärte die Situation und sagte, dass ich noch keine Rückmeldung hätte, ob dieser Nachweis der Antragsstellung ausreicht und was ich noch tun könnte, da die Frist bald ablaufe und ich Angst habe ALG 1 gestrichen zu bekommen, weil die mails nicht schnell genug bearbeitet werden.

Die Dame am Tel. sagte, sie seien im Verzug wegen der Urlaubszeit, aber die würde meinen Angaben über die Daten der Abgabe und der mail ins System eingeben, damit der zuständige Sachbearbeiter das bei Fristende sieht, falls die mail noch immer nicht bearbeitet wurde bis dahin. Ich solle Mitte nächster Woche vorsichtshalber noch einmal anrufen und fragen, ob bereits etwas im System bzgl. der Mailbearbeitung eingegeben wurde, damit ich beruhigt sein kann. Genau das hatte ich heute vor.


Inzwischen habe ich auch das Schreiben vom 04.09 der RV, dass mein Antrag eingegangen ist und sie ihn der zuständigen Stelle zur Bearbeitung weitergeleitet haben. Doch heute morgen fand ich in der Post den Aufhebungsbescheid meines ALG 1 zum 10.09, weil ich kein Antrag bei der RV gestellt und somit nicht mitgewirkt hätte. Seit Montag bin ich also nicht mehr ALG 1 Empfänger und nicht mehr krankenversichert, war aber heute morgen beim Arzt mit großer Blutabnahme, EKG etc.


Natürlich habe ich gleich wieder auf der Hotline angerufen. Die Dame am Telefon sagte, dass das nicht meine Schuld sei und mein Anruf von letzter Woche im System eingegeben sein, aber sonst noch nichts. Sie seien mit den mails stark im Verzug, das sei aber nicht meine Schuld.

Auf dem Bescheid stand nun endlich eine spezifischere Mailadresse. An diese sollte ich meine mail von Anfang September mit dem Einschreibungsbeleg und am besten mit einer Kopie des Empfangsschreibens der RV schicken und gleichzeitig als Widerspruch titulieren. Sie würde einen Rückruf des Sachbearbeiter arrangieren, der bis kommenden Freitag getätigt werden sollte.

Ich habe alles umgehend erledigt und sitze nun hier und zerbreche mir den Kopf, ob die AfA den Aufhebungsbescheid wirklich aufhebt und wie lange das dauert. Und vor allem, ob sie das rückwirkend tun! So dass ich nahtlos versichert bin, denn die Arztrechnung von heute könnte ich niemals bezahlen.

Außerdem traue ich mich nicht mehr aus dem Haus, damit ich ja nicht verunglücke etc., weil ich nicht versichert bin.


Könnt ihr mir sagen, wie lange so etwas dauert, dass ein Bescheid rückgängig gemacht wird?
Wird das auch rückwirkend gemacht?
Und wird die Krankenkasse das dann auch bald erfahren?

Meine Krankenkasse war heute gar nicht zu erreichen nur der Anrufbeantworter. Ich wollte denen mitteilen, dass die Abmeldung nicht gerechtfertigt ist und sie bitte abwarten mögen, bis die AfA meine Versicherung erneut bestätigt.

Was könnte ihr dazu sagen?

Ich habe sowieso schon eine ganz schreckliche Existenzangst und das ist für mich nun der absolute GAU. Ich werde kein Auge zumachen können die nächsten Nächte.

Bitte helft mir!

Marie
 
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vidar

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#2
Moin @Marie74, :welcome:

könntest du bitte, der besseren Lesbarkeit wegen, einige Absätze einfügen. Verwende hierfür den Änderungsbutton unter rechst. (wurde erledigt)

Vielen Dank dafür :bigsmile:
 
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Doppeloma

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#3
Hallo Marie74, :welcome:

Habe dein Thema mal in einen besseren Bereich verlegt, dort findest du mehr Antrworten betreffs Aussteuerung aus dem Krankengeld und den Vorgängen bei der AfA dabei.

Ich bin seit Ende August von der Krankenkasse ausgesteuert. Ich bin krank, habe aber noch einen Arbeitgeber. Die Begutachtung der AfA hat bestätigt, dass ich nicht arbeitsfähig bin, weil zu krank und mir bestätigt, dass ich ALG 1 bekomme.
Soweit alles korrekt verlaufen.

Gleichzeitig wurde ich darauf hingewiesen innerhalb von 4 Wochen einen Antrag bei der Rentenversicherung zu stellen auf med. Reha oder Teilhabe am Arbeitsleben.
Das ist in diesem Falle auch zu erwarten gewesen.

Da ich hoffe bis Ende des Jahres wiedereingliedern zu können, habe ich bei der RV fristgerecht einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Das Fristende war der 09.09. ich habe den Antrag am 31.08 an die RV per Einschreiben geschickt und den Beleg als Anhang per mail an die AfA gesendet.
Per Mail schickt man so was Wichtiges allerdings NICHT, das ist noch immer kein rechtssicherer Weg und du kannst nie sicher sein, dass es dort auch angekommen ist.

Besser ist per Fax, persönliche Abgabe bei der AfA gegen Eingangsbestätigung oder per Post (Übergabe-Einschreiben) auch an die AfA ...

Ein paar Tage später hatte ich noch keine Antwort, also habe ich auf der Hotline angerufen, einen genauen Ansprechpartner hatte ich nicht.
Bei der Hotline ruft man da auch nicht an, die wissen (fast) nie richtig Bescheid. :icon_evil:

Ich erklärte die Situation und sagte, dass ich noch keine Rückmeldung hätte, ob dieser Nachweis der Antragsstellung ausreicht und was ich noch tun könnte, da die Frist bald ablaufe und ich Angst habe ALG 1 gestrichen zu bekommen, weil die mails nicht schnell genug bearbeitet werden.
Das ist ja nun passiert, obwohl du viel getan hast um das zu verhindern ... schicke bitte nie wieder was per Mail an die AfA ... die sicheren Wege habe ich dir beschrieben ...

Die Dame am Tel. sagte, sie seien im Verzug wegen der Urlaubszeit, aber die würde meinen Angaben über die Daten der Abgabe und der mail ins System eingeben, damit der zuständige Sachbearbeiter das bei Fristende sieht, falls die mail noch immer nicht bearbeitet wurde bis dahin.
Das muss dich (eigentlich) nicht wirklich interessieren, ob die Probleme haben wegen der Urlaubszeit, die finden immer irgendwelche Gründe warum man nicht voran gekommen ist ... ob kranke Sachbearbeiter oder Urlaub oder defekte Technik, es ist Sorge dafür zu tragen, dass deine Anliegen pünktlich und ordentlich erledigt werden.

Inzwischen habe ich auch das Schreiben vom 04.09 der RV, dass mein Antrag eingegangen ist und sie ihn der zuständigen Stelle zur Bearbeitung weitergeleitet haben.
Das ist ja sehr gut, welchen "Nachweis zur Antragstellung" hattest du denn per Mail gesendet, der Postbeleg macht ja keine Aussagen dazu, dass du tatsächlich den geforderten Antrag gestellt hast ...:icon_kinn:

Doch heute morgen fand ich in der Post den Aufhebungsbescheid meines ALG 1 zum 10.09, weil ich kein Antrag bei der RV gestellt und somit nicht mitgewirkt hätte. Seit Montag bin ich also nicht mehr ALG 1 Empfänger und nicht mehr krankenversichert, war aber heute morgen beim Arzt mit großer Blutabnahme, EKG etc.
So machst du nun leider die Erfahrung, dass man sich auf telefonische Auskünfte von Behörden nicht verlassen sollte und auch keine wichtigen Unterlagen per Mail verschickt ... dein Brief (mit dem Postbeleg, du hast hoffendlich eine Kopie davon für dich gemacht ???) mag ja angekommen sein.

Aber der kommt nicht sofort auf den richtigen Schreibtisch und belegt eigentlich NUR, dass du "irgendwas" an die DRV geschickt hast ...

Du hast aber jetzt die schriftliche Bestätigung der DRV, dass dein Antrag dort am 04.09. bereits eingegangen ist !!!
Füge eine Kopie deinem Widerspruch bei (die AfA braucht nicht unbedingt das Original, das ist ja von der DRV für deine Unterlagen gedacht).

Natürlich habe ich gleich wieder auf der Hotline angerufen. Die Dame am Telefon sagte, dass das nicht meine Schuld sei und mein Anruf von letzter Woche im System eingegeben sein, aber sonst noch nichts. Sie seien mit den mails stark im Verzug, das sei aber nicht meine Schuld.
Merke dir, dass man NICHT mit der AfA telefoniert, mit diesen Auskünften kannst du NICHTS anfangen ... :icon_evil:

Auf dem Bescheid stand nun endlich eine spezifischere Mailadresse. An diese sollte ich meine mail von Anfang September mit dem Einschreibungsbeleg und am besten mit einer Kopie des Empfangsschreibens der RV schicken und gleichzeitig als Widerspruch titulieren.
Lass dich doch bitte NICHT wieder auf irgendeinen "Kuhhandel" per Mail ein, Kopiere deine aktuelle Eingangsbestätigung von der DRV und wenn du den ersten Einlieferungsbeleg hast, den bitte auch noch mal beifügen.

Dann schreibst du direkt einen Widerspruch gegen die Aufhebung deiner Leistung, da du deiner Mitwirkungspflicht (Schreiben der AfA vom XX) in vollem Umfang und pünktlich nachgekommen bist.
Was auch deinen beigefügten Anlagen klar zu entnehmen ist.

Mehr brauchst du nicht zu schreiben und fügst deine Nachweise bei (als Anlagen bitte auch konkret erwähnen).
Das bringst du entweder persönlich zur AfA (kannst du am Empfang abgeben) und lässt dir das auf einer Kopie deines Widerspruches bestätigen, dann ist es immerhin schon mal DIREKT bei der AfA.

Ansonsten machst du das BITTE unbedingt per Übergabe-Einschreiben, damit du erneut einen Nachweis dafür in den eigenen Händen hast.
Bis zum Zahltag am Monatsende sollte das noch alles wieder geregelt sein.

Den Empfangsbeleg von der Post kannst du dir dann selber ausdrucken ...

https://www.deutschepost.de/sendung/simpleQuery.html

Sie würde einen Rückruf des Sachbearbeiter arrangieren, der bis kommenden Freitag getätigt werden sollte.
Warum sollst du so lange auf diesen RR warten müssen, wenn man dir doch sogar bestätigt, dass du keine "Schuld" daran haben sollst ... fällt dir gar nichts auf dabei ???

Man hatte (angeblich) KEINE Zeit alles zu überprüfen, wo dein Nachweis sein könnte (obwohl du ja bereits einmal deswegen angerufen hattest und man nur die Mails hätte prüfen müssen?).

ABER am 10. 09. bereits deinen Bescheid aufzuheben dafür hatte Jemand gerade noch genug Zeit trotz aller Arbeits-Überlastung ...

Der 09.09. (Fristende) war ein Sonntag, die hätten eigentlich den 10.09. noch abwarten MÜSSEN, am Wochenende wird ja bei der AfA nicht gearbeitet.
Soviel dazu, dass man angeblich bei der AfA keine Zeit hatte, sich um deine Angelegenheiten zu kümmern ... die Zeit "reichte" aber für den Aufhebungs-Bescheid.

Ich habe alles umgehend erledigt und sitze nun hier und zerbreche mir den Kopf, ob die AfA den Aufhebungsbescheid wirklich aufhebt und wie lange das dauert. Und vor allem, ob sie das rückwirkend tun!
Ja sicher ist dieser Bescheid umgehend wieder aufzuheben und wenn die bei der AfA nur wollen, dann geht das genau so schnell wie der Aufhebungsbescheid rausgegangen ist ...
Da es dafür gar keinen echten Grund gegeben hat, ist natürlich auch "nahtlos" dein ALGI weiter zu zahlen.

So dass ich nahtlos versichert bin, denn die Arztrechnung von heute könnte ich niemals bezahlen.
Außerdem traue ich mich nicht mehr aus dem Haus, damit ich ja nicht verunglücke etc., weil ich nicht versichert bin.
Mach dir nicht so viele unnötige Gedanken, du bist weiter versichert für mindestens 4 Wochen (es gibt eine gesetzliche Nachversicherungs-Pflicht) und bis die abgelaufen sind, ist der Bescheid auch wieder aufgehoben.

Könnt ihr mir sagen, wie lange so etwas dauert, dass ein Bescheid rückgängig gemacht wird?
Wie ich schon beschrieben habe dürfte das sehr schnell gehen wenn du machst was ich dir oben beschrieben habe, auf irgendwelche RR solltest du allerdings NICHT warten, die bleiben oft genug dann auch aus (und es ist wieder eine Woche vergangen ohne Ergebnis).

Wenn tatsächlich noch Jemand anruft von der AfA, dann bedankst du dich "brav" und erklärst die Angelegenheit für erledigt, auf dem üblichen Postwege, es gibt keinen Grund mehr dazu zu telefonieren. :icon_evil:

Wird das auch rückwirkend gemacht?
Der aktuelle Aufhebungsbescheid vom XX wird einfach auch aufgehoben und dein ursprünglicher Leistungsbescheid wieder "in Kraft gesetzt" = FERTIG ...

Meine Krankenkasse war heute gar nicht zu erreichen nur der Anrufbeantworter. Ich wollte denen mitteilen, dass die Abmeldung nicht gerechtfertigt ist und sie bitte abwarten mögen, bis die AfA meine Versicherung erneut bestätigt.
Lass bloß die KK in Ruhe damit, so fix meldet dich die AfA nicht ab, auch mit der KK führt man zu so wichtigen Dingen keine Telefongespräche, da entstehen schnell neue unangenehme Missverständnisse.
Die warten schon, mindestens die gesetzlichen 4 Wochen ansonsten muss dir auch die KK schriftlich mitteilen wenn sich an deiner Versicherung was ändern soll.

Dann würde zuerst deine Karte beim Arzt nicht mehr funktionieren.

Ich habe sowieso schon eine ganz schreckliche Existenzangst und das ist für mich nun der absolute GAU. Ich werde kein Auge zumachen können die nächsten Nächte.
Mach dich nicht so "verrückt", bis du das nächste Geld von der AfA zu bekommen hast, wird wahrscheinlich ALLES wieder in Ordnung sein.

Zur Not gibt es eine Beschwerde nach Nürnberg, wenn sich da bis Ende nächster Woche nichts getan haben sollte.

Mach den Widerspruch fertig wie oben beschrieben und wenn es nicht zu viele Umstände macht, gib das am Besten DIREKT bei deiner AfA ab, dann fällt schon die Postlaufzeit weg und tu dir selbst einen großen Gefallen ... rufe dort NIEMALS wieder an ... und schicke KEINE Unterlagen per Mail.

Es ist immer sicherer mit Behörden ALLES NUR schriftlich und nachweislich zu machen.

MfG Doppeloma
 

Tabu

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#4
Hallo zusammen,

wie oft habe ich schon diesen Satz von Doppeloma gelesen:

"Es ist immer sicherer mit Behörden ALLES NUR schriftlich und nachweislich zu machen."

Ich blicke zurück in meine Vergangenheit und stelle fest, dass keine einzige telefonische Aussage eine rechtliche Grundlage hatte. Ich kann meine dadurch verlorene Zeit nicht zurückholen, diese Zeit ist weg und ich kann nichts nachweisen.
Ich kann nicht mal den SB sagen, dass sie einfach das Kommunikationsmittel (Telefon) nur missbrauchen, wohl wissen, dass sie straffrei ausgehen.

Gruss
Tabu
 

Marie74

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#5
Ach Doppeloma,

ganz, ganz herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort!
Ich werde es genau so machen, wie du es geschrieben hast und heute noch zur Post bringen per Einschreiben. Ich bin scheinbar wirklich zu gutgläubig und denke immer, dass jeder schon sein Bestes geben wird. Ich hab ja aber auch null Erfahrung mit dem Amt. Die KK habe ich auch erreicht. Ich wurde bereits zum 08.09. dort abgemeldet!!!! Sie haben mir angeboten eine freiwillige Versicherung abzuschließen, dir wieder storniert wird, sobald die Aufhebung von der AfA rückgängig gemacht wird. Der Beitrag wären erst am 15.10. fällig. So um die 180 Euro rum. Bis dahin wird hoffentlich alles geklärt sein.
Ich hätte nie gedacht, dass die AfA wirklich so feindseelig ist. Bisher waren immer alle sehr freundlich und hilfsbereit. Ich fall echt vom Glauben ab.
Vielen, vielen Dank! Du hast mich sowas von beruhigt! ❤❤❤
Liebe Grüße
Marie

Hallo Marie74, :welcome:

Habe dein Thema mal in einen besseren Bereich verlegt, dort findest du mehr Antrworten betreffs Aussteuerung aus dem Krankengeld und den Vorgängen bei der AfA dabei.
..................................................................
MfG Doppeloma
 
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Bertolino

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#6
Hallo, Marie74,

Ich werde es genau so machen, wie du es geschrieben hast
Da bist du sicher gut beraten!

und heute noch zur Post bringen per Einschreiben.
Aber bitte mit Übergabe- Einschreiben, damit du einen konkreten Nachweis hast.

Ich bin scheinbar wirklich zu gutgläubig
Das mit der Gutgläubigkeit geht so lange gut, bis einem die knallharten Konsequenzen der Gesetze um die Ohren fliegen.

Ich hab ja aber auch null Erfahrung mit dem Amt.
Umso mehr ist es doch gut, dass du hierher gefunden hast. Vielleicht mutierst du mit Hilfe von Doppeloma und vielen anderen von hier :icon_motz: gegenüber KK und Behörden nach dort:icon_twisted: und machst am Ende diesen Eindruck::biggrin:.

Ich hätte nie gedacht, dass die AfA wirklich so feindseelig ist. Bisher waren immer alle sehr freundlich und hilfsbereit. Ich fall echt vom Glauben ab.
Feindselig würde ich die AfA bzw. die Menschen, die dort arbeiten, nicht bezeichnen (manche vielleicht:icon_mrgreen:). Aber viele (einschließlich ich) verwechseln die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der SB mit der Vorstellung, dass sie "auf meiner Seite" stehen und das "mächtige Gesetz" bekämpfen.

Dabei ist es genau umgekehrt. Aufgabe der SB ist es, nach geltendem Gesetz zu handeln, und das tun sie - freundlich und hilfsbereit, manche vielleicht sogar mit Genuss, wenn sie wieder jemanden über den Tisch gezogen haben, der es mangels besseren Wissens nicht einmal merkt. Bedenke, wieviel Geld die sparen können! SB sind nicht deine Feinde, ganz sicher aber sind sie auch nicht deine Freunde! Von diesem Glauben solltest du abfallen. Amen.:biggrin:

Gruß
Bertolino
 

Marie74

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#7
Hallo ihr Lieben,

ich wollte euch ein kurzes Update geben, wie es weiter gegangen ist:

Gestern habe ich die Reaktion auf meinen Widerspruch in der Post gehabt. Ihm wurde in vollem Umfang entsprochen. Puh! Also alles wieder gut. Der Brief bezog sich übrigens auf meinen Widerspruch per mail, den ich direkt nach meinem Telefonat auf der Hotline direkt an die Zweigstelle geschickt hatte. Mein Widerspruch per Einschreiben kam lt. Sendungsverolgung erst gestern bei der AfA an. Da hatte ich deren Brief schon im Kasten und der bezog sich auch auf meinen WS vom 12.09. und nicht vom 13.09.

Es gibt scheinbar doch noch Sachbearbeiter, die möglichst Effizient und Zeit sparend arbeiten wollen und auch auf emails reagieren. Da habe ich wohl ausnahmsweise mal Glück gehabt. Trotzdem war ich erst beruhigter, als ich das Einschreiben verschickt hatte. Ich werde es also, sollte ich noch mal in so eine Situation kommen, gleich mit Einschreiben arbeiten.

Ich danke euch allen von Herzen für eure schnelle Hilfe und Unterstützung.

Marie
 
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