Nach Aussteuerung ALG 1 - worauf muss ich mich einstellen?

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unemp

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Habe nach der Aussteuerung nun ALG 1 beantragt, weil ich weiter krank bin. Auf den Bescheid warte ich noch. Mal angenommen, ALG 1 wird gewährt: Was erwartet mich dann?

Werden die versuchen, mich umzuschulen, zu einem EM-Rentenantrag zu zwingen, zu Bewerbungen bei Zeitarbeitsfirmen zwingen?

Gibt es irgendeine Chance, dass ich das volle Jahr ALG 1 bekomme oder wird man da vorher schnell wieder rausgedrängt?

Falls es wichtig ist: Bin noch relativ jung, habn Hochschulabschluss.
 

flowerpowe

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Hallo,

so lange du krank geschrieben bist, kannst du kein ALG1 (also "normales Arbeitslosengeld" beantragen... )

Wurde mir vor 2 Jahren jedenfalls so gesagt...wenn du von der KK ausgesteuert wurdest, bist du ja schon länger krank - und da macht Arbeitslosmeldung auch gar keinen Sinn, oder?

Wegen evtl. Reha-Maßnahmen, Rente müsstest du dich an die Rentenversicherung wenden.....was sagt dein Arzt dazu?
 

Machts Sinn

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Hallo,

Arbeitsunfähigkeit und Verfügbarkeit schließen sich nicht zwangsläufig aus. Entweder besteht Anspruch auf "normales" Arbeitslosengeld oder auf Arbeitslosengeld nach der Nahtlosigkeitsregelung. Das muss die Arbeitsagentur erst mal klären.

Gruß!
Machts Sinn
 

Holger01

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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ExitUser

Gast
Hallo,

ich vermute mal stark, war jedenfalls bei mir so, dass die Dich erstmal zum Ärztlichen Dienst schicken, der dann klären soll, inwieweit Du eingeschränkt bist, für wie lange voraussichtlich noch etc.
Und dann gibt es mehrere Möglichkeiten. Es kann sein, dass Du als nicht erwerbsfähig für längere Zeit eingestuft wirst, dann musst Du den Rentenantrag stellen, erhälst aber übergangsweise bis zur Bewilligung (oder auch Ablehnung ) ALG I. Es kann auch festgestellt werden, dass Du grundsätzlich erwerbsfähig bist, aber wegen der Erkrankung nur diese oder jene Tätigkeit ausüben kannst. Und dementsprechend musst Du Dich dann bewerben auf "leidensgerechte Tätigkeiten". Bzw. Du stellst dann erstmal einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, da gibt es dann Maßnahmen, die Dich langsam aber sicher wieder fit machen sollen, um entweder danach in Deinem gelernten Beruf wieder arbeiten zu können. Oder, falls Dein Studium was ist, wo Du krankheitsbedingt vermutlich nie wirst arbeiten können, dann könnte so eine Maßnahme auch auf eine Umschulung hinauslaufen. Aber zwingen wird Dich keiner zu einer Umschulung.
Na ja, das erste wird jedenfalls sein, dass man Dich zum ärztlichen Dienst schickt. Wenn Du dort dann das Gutachten hast, dann sieht man weiter.
 

unemp

Elo-User*in
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Habe natürlich Alg 1 nach Paragraph 145 beantragt. War schon beim Amtsarzt, Ergebnis noch offen. Aber mündlich meinte er, ich sei arbeitsfähig, nur nicht in meinem Job.
Also läufts wohl auf bewerben raus... Erwähnt man die Krankheit und 1,5 Jahre AU da dann? Dann nimmt mich eh keiner.

Meine AU-Bescheinigung wollte ich der Afa einfach nicht vorlegen, damit sie mir nix verweigern deswegen. Dachte, das macht man so bei 145.
 
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ExitUser

Gast
@unemp:

genau kann ich da jetzt nichts sagen wegen zu wenig Infos. Aber mach Dich nicht verrückt. Das läuft nicht unbedingt auf bewerben hinaus. Stimmst Du dem Arzt zu, dass du arbeitsfähig bist, aber nicht in Deinem Job? Falls ja, dann besteht die Möglichkeit auf Förderung zu Umschulung oder Weiterbildung etc. Berufliche Reha eben. Oder stimmst Du ihm nicht zu und denkst einfach, dass Du nur noch etwas mehr Zeit brauchst, um zu genesen? Da könnte man dann sicherlich auch was machen.
 

unemp

Elo-User*in
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. Oder stimmst Du ihm nicht zu und denkst einfach, dass Du nur noch etwas mehr Zeit brauchst, um zu genesen? Da könnte man dann sicherlich auch was machen.
was könnte man denn dann machen? Möchte eigentlich lieber wieder fitter werden und zurück in den alten Job als umschulen. Gibt einem die Afa diese Zeit?

Ist natürlich auch ein gewisses Risiko, falls man nicht wieder fitter wird. Denn dann landet man in Alg II.
 
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