Nach Arbeitsaufnahme bin ich nicht mehr hilfebedürftig, steht mir trotzdem Einstiegsgeld zu? (1 Betrachter)

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G

Gelöschtes Mitglied 58027

Gast
Ihr Lieben,

in der nächsten Woche trete ich meine Festanstellung an, in der Hoffnung, nach der Probezeit bleiben zu dürfen. Hier verdiene ich so viel, dass ich mich selbst versorgen kann.

Ich habe einen GdB von 60, mit einer Autismus-Diagnose und ich hatte ziemliches Glück die Stelle zu erhalten. Der Arbeitsmarkt ist noch nicht uneingeschränkt offen für uns "Eigenbrötler".

Bei Meldung der Arbeitsaufnahme habe ich direkt nach Einstiegsgeld gefragt. Ich erhielt einen Rückruf mit der Aussage, dass das Einstiegsgeld nur bis 12 Euro Lohn die Stunde gezahlt wird. Ich schätze, dass ich mit einem Bruttolohn von 2.700 Euro darüber bin, auch wenn ich einen Festbetrag erhalte.

Ist dies denn auch richtig so?! Ich habe leider gar nichts zur Höhe und Berechnungsgrundlage gefunden.
 

Gaddezwerg

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@lauraka89

Im Gesetz gibt es keine Einschränkung bzgl. des Lohnes. Allerdings ist das Einstiegsgeld eine Kann-Leistung. Dein Jobcenter kann sich hier diese Grenze selbst gelegt haben, bis zu der sie nur bereit sind, Einstiegsgeld zu bewilligen.

Wenn ich deine Aussage aber richtig verstehe, hast du nur mündlich nach Einstiegsgeld gefragt. Du kannst den Antrag auch noch schriftlich stellen, um einen Bescheid zu bekommen, den du dann nochmal prüfen und ggbf. Widerspruch einreichen kannst.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58027

Gast
Ja, ich habe per E-Mail danach gefragt und die Dame hat mich dann angerufen und mir das so gesagt.

Es ist die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, dennoch den Antrag schriftlich zu stellen. Es wird ja dann sowieso eine Ablehnung kommen. Dann vielleicht mit einer anderen Begründung.
 
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