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Nach Arbeit verliere ich den Zuschlag ???

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Heidschnucke

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#1
Kurz zur Vorgeschichte:

Ich bekomme ALG II durch eine ARGE (bei uns heißt das anders ist aber wenn man das ganze durcheinander in einen Topf geworfen hat das selbe.) Seid 10/07.

Also die 347 € plus 93 € weil ich aus den ALG I gekommen bin.
Nun kann ich einen neue Arbeit bekommen eigentlich ja hurra, aber wie ich vermute wird es sich nach 14 Tagen erledigt haben, da wird nur jemand gesucht der Fitt ist und nach der Stoßzeit wieder gehen kann (Weihnachtsgeschäft).
Nun habe ich versucht das mit meinen SB zu besprechen, das ich die Sachlage so sehe und er kann sich auch nicht des Eindruckes erwähren.

Also sollte der Fall eintreten würde ich ja zwangsweise wieder in HARZ IV landen weil ja nach 14 Tagen noch keine neuen Ansprüche auf ALG I erbracht worden sind.
Und ich würde dann auch die 93 € befristete Zulage verlieren weil ich ja nicht mehr aus ALG I kommen sondern aus einer Arbeit.

Frage:

Ist das wirklich so?
 

Hartzbeat

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#2
Wiederbeantragung Alg II nach Kurzzeitjob: Berechnungsgrundlage Einkommen

Hallo Heidschnucke, willkommen im Forum,
habe dazu Folgendes in einer Alg-II für Freie-PDf gefunden: (Auszüge)
[...]Seite 29: Nach Ansicht der Bundesagentur für Arbeit (Zentrale in Nürnberg, Schreiben vom 03.03.05 an die ver.di-Bundesverwaltung, Ressort 14) ist nach einer Unterbrechung von mehr als 2 Monaten stets ein neuer Antrag auf Alg II zu stellen; im Umkehrschluss kann man also sagen, trotz einer Unterbrechung von bis zu 2 Monaten lebt der alte Bewilligungsbescheid wieder auf, und mit ihm – rückwirkend – die Einkommensanrechnung.
[...]Gemäß dieser Auffassung stellt also die Bewilligung des Erstantrags einen Verwaltungsakt mit Dauerwirkung dar, dem der Antragsteller auch über den Bewilligungszeitraum hinaus nicht entgegenwirken kann (so das Sozialgericht Berlin S 88 SO 5435/05 ER; gegenteilig jedoch Sozialgericht Düsseldorf S 35 AS 241/05). [...]Notwendige (aber evtl. nicht hinreichende) Bedingung ist, dass man sich mindestens 2 Monate aus dem Leistungsbezug „verabschiedet” (und sich so lange selbst versichert), bis eine komplette Alg-II-Neubewilligung und -berechnung erfolgt und aus dem anrechenbaren Einkommen u. U. nicht anrechenbares Vermögen geworden ist.... (aus der PDF S. 29 > Anhang)

Gruß von
Hartzbeat
 

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lopo

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#3
@ Heidschnucke,

die verlierst den Anspruch auf den Zuschlag natürlich nicht.

1) 1Soweit der erwerbsfähige Hilfebedürftige Arbeitslosengeld II innerhalb von zwei Jahren nach dem Ende des Bezugs von Arbeitslosengeld bezieht, erhält er in diesem Zeitraum einen monatlichen Zuschlag. 2Nach Ablauf des ersten Jahres wird der Zuschlag um 50 vom Hundert vermindert.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__24.html
 
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