Nach Abmeldung vom JC am 01.03.2019 wegen Erbschaft, habe ich jetzt viele Fragen zum Neuantrag auf ALG II, bitte um Hinweise was muß ich beachten?

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Spiteri

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Liebe Forianer,

seit heute schiebe ich echt Panik und benötige Eure Hilfe.

Zum Sachverhalt: Wegen Erbschaft meldete ich mich zum 01.03.19 von der Leistung ab und verblieb als " Karteileiche" im JC. Da ich seit 2017 krankgeschrieben bin und auch ein Antrag auf EMR läüft ( derzeit im Klageverfahren mit dem VdK vor dem hiesigen SG) war ich sozusagen komplett weg vom JC. Dem JC mußte ich Anfang Juni alle erbrelevanten Nachweise vorlegen (Erbmasse, Nachlasskosten) und ich war so frei, denen auch aufzulisten was ich mir bis dato an Neuanschaffungen gegönnt habe und wie hoch meine monatlichen Fixkosten momentan sind.
Da die meisten Neuanschaffungen mit der kastratophalen Wohnungshavarie wenige Tage vor dem Tod meiner Mama zu tun hatten gab es von der LA keinerlei Beanstandungen.

Im Laufe der Monate schrumpfte nun die Erbmasse, die 182 Tage habe ich überschritten und ich denke daß ich so 11/12 2019
ALG2 neu beantragen muß.

Also rief ich ganz unverbindlich am 02.09.2019 die nette Hotline an (Callcenter in Nürnberg, Typ den man kaum verstand wegen ausgeprägtem Dialekt) und fragte höflich an, ob mir das hiesige JC evtl einen neuen HA + Anlage VM zusenden könnte, da ich DEMNÄCHST wieder ALG2 beantragen müßte.
Nein, geht nicht- sollte auf mein zuständiges JC gehen und die Formulare dort abholen.
Soweit so gut.

Heute erhielt ich Post und habe so eine ohnmächtige Wut in mir: ich hätte am 02.09.2019 telefonisch ALG2 beantragt (!!) und bis heute noch nicht vorgesprochen. Solle am 18.09.2019 am Empfang mit Ausweis dort vorsprechen und beantragen, ansonsten verstoße ich gegen die Mitwirkungspflichten!
Und natürlich der Hinweis, daß ich dann nicht kranken/pflegeversichert wäre...ob ich seit März wohl in der AOK gesetzlich freiwillig versichert bin und jeden Monat 187 € bezahle weil ich ja keine Leistungen von nirgendwo beziehe?!? ...da dreht sich mir der Magen um bei soviel Unkenntnis, man könnte ja einfach mal in die e- Akte schauen??

Jetzt zu meinen Fragen:

  1. Hauptantrag bedeutet, daß ich neue EGV erhalte mit Zwang zu einer Maßnahme zur " Orientierung/ Bewerbungstraining etc" ?
  2. Gilt das auch, wenn ich schon lange au bin und der EMR- Antrag läuft?
  3. Ich muß meinen Mietvertrag vorlegen- vllt ist plötzlich meine Whg zu groß?
  4. habe noch ca 3000 € auf Sparbuch, davon 1000 VOR dem Erbfall ( diese sind nicht verwertbar, weil sie der SPK als DispoSicherung dienen) - muß ich wirklich erst den letzten Cent verbrauchen?
  5. Wie bzw inwiefern können die mich sanktionieren wenn ich erst im November nen Neuantrag stelle?
Früher hab ich mich um alles selbst gekümmert, alle Fragen und Unstimmigkeiten geklärt. Seit dem Zusammenfall von Havarie mit wirtschaftlichem Totalschaden ( und daraus resultierenden Problemen) UND dem Schlaganfall mit dem 4 Tage später erfolgtem letalen Ausgang meiner Mama bin ich psychisch so angeschlagen daß ich momentan nix auf die Reihe bringe. Reaktive Depression + PTBS sind nicht die besten Voraussetzungen um sich mit dem JC anzulegen.

Ich hoffe auf Euer Verständnis und Eure Ratschläge
Vielen Dank
Spiteri
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag Spiteri

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder "ALG2 Neuantrag "

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:


Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Kerstin_K

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Hauptantrag bedeutet, daß ich neue EGV erhalte mit Zwang zu einer Maßnahme zur " Orientierung/ Bewerbungstraining etc" ?
Nein, Antrag und EGV sind 2 voneiander unabhängige Dinge und eie EGV muss man nicht unterschreiben und kann sie individuell aushandeln.
Gilt das auch, wenn ich schon lange au bin und der EMR- Antrag läuft?
So lange dien Erwerbsfähigkeit nihct geklärt ist, darf keine EGV abgeschlossen werden. Und Massnahmen gehen nicht, wenn du au bist.
Ich muß meinen Mietvertrag vorlegen- vllt ist plötzlich meine Whg zu groß?
Wieso sollte die plötzlich zu gross ein, wenn sie vorher angemessen war?
habe noch ca 3000 € auf Sparbuch, davon 1000 VOR dem Erbfall ( diese sind nicht verwertbar, weil sie der SPK als DispoSicherung dienen) - muß ich wirklich erst den letzten Cent verbrauchen?
Schonvermögen darfst Du behalten 150 EUR je Lebensjahr und einmal 750 EUR für Anschaffungen.
Wie bzw inwiefern können die mich sanktionieren wenn ich erst im November nen Neuantrag stelle?
Gar nicht. es fibt keine Pflicht, ALG II zu benatragen. Du kannst den Angelichen Antrag einfach zurückziehen oder warten, bis er wegen fehlender Mitwirkung agelehnt wird.

Die Formulae kannst du übrigens im Internet runterladen.
 

JuleSH

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Also rief ich ganz unverbindlich am 02.09.2019 die nette Hotline an
Heute erhielt ich Post und habe so eine ohnmächtige Wut in mir: ich hätte am 02.09.2019 telefonisch ALG2 beantragt (!!)

Du kannst hierzu einen 2-Zeiler an Dein zuständiges JC schreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

den am 02.09.2019 im Telefonat mit ihrem Mitarbeiter der Serviceline gestellten ALG2-Antrag ziehe ich hiermit zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Hab ich auch mal so gemacht. Dann kommt ein Bestätigungsschreiben mit DuDuDu und Paragraphen-Gedöns, was alles....wenn....

Dann stellst Du Deinen Antrag wie beabsichtigt 😀
 

Spiteri

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Vielen Dank für Eure Antworten.

Was die Größe meiner Wohnung betrifft: ich bin vor 10 Jahren hier eingezogen. Damals fiel die Zustimmung zur Anmietung unter Sonderregelung bei Freizug.
Bedeutet, die Miete durfte bei mir 50 € höher sein als in den damaligen KdU festgelegt.
Da unser JC gelegentlich unter kollektiver Amnesie leidet könnte es sein daß man sich bei einem Neuantrag an meinen m² stört, obwohl man heute für meine Miete gerade mal eine 2- Raumwohnung mit 38m² bekommt...

Was das Schonvermögen betrifft: Mir wurde von der LA im Juni gesagt, daß ich erst mein Erbe verbrauchen muß bevor ich wieder Leistungen beantragen kann. Bei ca 14 000 € netto Erbmasse war klar daß ich mit "angemessenem" Verhalten über die Frist von 182 Tagen für einen WBA komme.
Deshalb erschließt sich mir nicht weshalb jetzt der Rest des "Erbgeldes" plötzlich Schonvermögen sein soll? Gibt es dazu was Gesetzliches nachzulesen?
Wenn dem nämlich so wäre würde ich mein Sparbuch auf mein Schonvermögen von 8500 € auffüllen bevor ich den Antrag abgebe.
Ich muß mir also ganz sicher sein!!

Übrigens übersteigen meine jetzigen monatlichen Fixkosten Regelsatz + KdU. Geschuldet eben der freiwillig gesetzlichen KV/PV,
meiner neu abgeschlossenen Hausrat/ Haftplicht - Versicherung ( aus der Havarie gelernt) und solchen Dingen wie Hundesteuer/ Hundehaftpflicht welche in den letzten 22 jahren immer meine Mama für mich zahlte- wir waren immer eine hundefreundliche Familie.
Hatte ich der LA damals tabellarisch mal vorgelegt damit die sehen, daß 800€ monatlich viel Geld sind, ohne daß man eine Scheibe Brot gekauft hätte.

Danke für Eure Hilfe
LG Spiteri

 

Kerstin_K

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Bedeutet, die Miete durfte bei mir 50 € höher sein als in den damaligen KdU festgelegt.
Da unser JC gelegentlich unter kollektiver Amnesie leidet könnte es sein daß man sich bei einem Neuantrag an meinen m² stört, obwohl man heute für meine Miete gerade mal eine 2- Raumwohnung mit 38m² bekommt...
Naja, die KdU angemessenheitsgrenze wird sich ja in den letzten 10 Jahen wohl auch erhöht haben. Das heisst, dass Du jetzt weniger als 50 EUR drüber sein düftest. Und selbst wenn dien JC dann auf den Trichtr kommen sollte, dir eine Kostensenkungsauffforderung zu schicken, dann müssen sie ja erstmal weiter die bisherige KdU übernehmen. UNd dann würde ich bei einer so geringen Überschreitung erstmal eine Wirtschaftlichkeitsberechnung anfordern. So ein Umzug kostet ja auch.
Was das Schonvermögen betrifft: Mir wurde von der LA im Juni gesagt, daß ich erst mein Erbe verbrauchen muß bevor ich wieder Leistungen beantragen kann. Bei ca 14 000 € netto Erbmasse war klar daß ich mit "angemessenem" Verhalten über die Frist von 182 Tagen für einen WBA komme.
Deshalb erschließt sich mir nicht weshalb jetzt der Rest des "Erbgeldes" plötzlich Schonvermögen sein soll? Gibt es dazu was Gesetzliches nachzulesen?
Wenn dem nämlich so wäre würde ich mein Sparbuch auf mein Schonvermögen von 8500 € auffüllen bevor ich den Antrag abgebe.
Ich muß mir also ganz sicher sein!!
Du warst jetzt nicht im Bezug. Das heisst Ddien Erbe ist inzwischen Vermögen. Und ic sehe keinen Grund, warum dir nicht die normaen Freibeträge zustehen sollten. Uch musst du derzeit nicht auf Hartz IV-Niveau leben. Du darftst durchaus so Geld ausgeben, wie es jeder tun würde, der nicht von Szialleistungen lebt.
 

Spiteri

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Liebe Forianer,

wollte kurz meine Odyssee schildern bei Neuantrag ALG2 nach 8monatigem Nichtbezug wegen Zufluß/ Erbschaft- keine 182 Tage- Regelung.

Hatte telefonisch gebeten mir die nötigen Antragsformulare + Anlagen zu schicken. Na denkste. Termin zur Antragsabholung erhalten. Und das möchte ich Euch schildern weil ich so pappsatt war.

Termin: früh anstehen vor Öffnung des JC, am Empfang melden mit Ausweisvorlage und dem Schreiben. Bitte eine Etage höher, Aufruf nach gezogener Nummer.
50 min später bin ich dran: Ausweis, Abfrage aller Daten und evtl Veränderungen seit Aufhebungsbescheid. E- Akte??? Ja, aber unvollständig...egal. Bitte eine Etage höher, Sie werden aufgerufen und erhalten dort die Anträge/ Formulare.

Tja, dort nochmal als einzige Kundin 90 min gewartet. Sehr unfreundlicher MA ( dessen Status ist mir nicht bekannt) dann sehr intensives Gespräch mit mir geführt. Thema: erst EGV und dann bekommen Sie die Anträge und Merkblätter von mir. Er fängt an auf der Tastatur zu klimpern...10 min später rauscht der Laserdrucker. Bitte unterschreiben. Ich lese mir Punkt 3,4 und 5 durch und sage ihm: das unterschreibe ich nicht. Wuthörnchen beim MA und die Frage wieso. Ich: Sie haben doch gerade meine Vermittlungsakte offen als E- Akte? Ja. Dann sehen Sie irgendwo rot markierte Texte oder nicht? Hmmmm....ja jetzt. Und was steht da?? Geben Sie das Papier her und ratsch durchn Schredder. Machen wir neu. Sagen Sie mir doch vorher was Sie reinschreiben wollen dann sag ich Ihnen ob ich damit einverstanden bin! Nö, werden Sie dann schon lesen.

Diese EGV hab ich dann unterschrieben obwohl ich mich vor innerlichem Lachen kaum halten konnte: Beendigung bzw Verringerung der Hilfebedürftigkeit durch Integration in Arbeit. Oki.

Unterstützung durch das JC mit Beratung und Vermittlung.

Ich reiche bei AU alle Krankenscheine ein, melde Umzug, OA, Lottogewinn etc.



Leute...das ROT markierte in der E- Akte ist: EMR- Antrag seit 02/05/17, genauso lange läuft AU.



Zur Abgabe des Antrages bekam ich Termin in einer Aussenstelle- dort ging es echt gemütlich und freundlich zu.


was mich irritiert: die Unterschrift auf der EGV: sein Name so wie im Formular auch steht-- er hat unterschrieben mit: Im auftrag und seinen namen

Sollte er mein neuer FM werden setze ich alle Hebel in Bewegung um wieder in " meinem" Integrations/Reha- Team zu landen.


LG
Spiteri
 

HermineL

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Spiteri

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Die EGV läuft ab 01.11.2019, bis mein Rentenantrag durch ist weil ja Klage vorm SG werd ich mir nicht die Blösse geben mich ans SA abschieben zu lassen. Natürlich bemüh ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten um nen SV-pflichtigen Job...ist mit meiner Krankheit nicht ganz so einfach. Mehr als 3 Stunden tgl sind nicht mehr drin und das nur unter bestimmten Gegebenheiten- JETZT weiß ich aber bereits daß meine Akte wieder in die 5te Etage wandert und ich im alten Reha- Team bin, wenn...ich dann Ende des Monats einen Bewilligungsbescheid erhalte.Im Moment klemmts also bei der LA.

Danke für´s Zuhören, mir ging es einfach mal auch um den Umgang mit Menschen in diesen Behörden.
 

HermineL

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Bei unter 3 Stunden stehst du der Vermittlung überhaupt nicht mehr zur Verfügung.
Du musst keine Bewerbungen schreiben und dich auch nicht um einen Job bemühen.
Warum also tust du dir das an ?
 

Spiteri

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Liebe Hermine, ich bin evtl bis 3 h arbeitsfähig. Dies ist abhängig vom Job an sich und den Gegebenheiten ( Arbeitsweg, Bestuhlung, klimatische Verhältnisse etc).
Davon abgesehen würde das SA mich zum jetzigen Zeitpunkt mit ungeklärtem EMR- Anspruch / Arbeitsmarktrente ans JC zurückweisen.
Das letzte Gutachten vom ÄD der AfA 2016 hält mich für 8h tgl arbeitsfähig. OT der Gutachterin: " Ich schreib das hier nur rein, damit Sie nicht ans SA abgeschoben werden. Sie wissen ja selbst welche Konsequenzen das für Sie hätte."
Ich mach halt im Moment gute Miene zum schlechten Spiel, verhalte mich kooperativ aber werde mir weder irgendwelche Sinnlosmaßnahmen noch gutgemeinte Jobangebote- welche nicht "leidensgerecht" sind- antun.

Der Begriff " leidensgerecht" stammt übrigens von der DRV.
2009 war ich über die DRV in einer sog. IRAM ( integrative rehabilitative Anpassungsmassnahme)- mit Hilfe eines Vertrags- BT der DRV sollte ein AG für mich gefunden werden. Dieser hätte bei Einstellungszusage von der DRV alle für den Job notwendigen Quali´s bezahlt bekommen sowie Eingliederungshilfe für 18 Monate= 80% des Lohnes als Zuschuss.
Ich hatte damals 2 potentielle AG gefunden: Im Security- Bereich und im Logistikbereich. Beide Tätigkeiten wurden von der DRV als " nicht leidensgerecht" abgelehnt, mir aber gleichzeitig empfohlen mich als Pförtner zu bewerben. Kein Witz!! Bei denen ist bis heute nicht angekommen daß es klassische Pförtner nimmer gibt und auch das über Security läuft.

Mit meinem jetzigen Gesundheitszustand ist auch Security nicht mehr machbar, egal in welcher Form.

Egal, momentan warte ich auf Bewilligungsbescheid ( GEZ aka Beitragsservice im Nacken) vom JC und nebenbei mach ich Zuarbeit für meine Fachärzte weil sie jetzt Anschreiben vom SG erhielten.

Danke fürs Zuhören

LG Spiteri
 

franzi

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Kleine Zwischenfrage wegen der 182-Tage-Frist. Wo steht das?
War mir bisher nicht geläufig.

Angenommen, ich habe ein Erbe, von dem ich z. B. 2 Jahre oder länger leben kann. Dann melde ich mich logischerweise aus dem Leistungsbezug ab.
Muss man dann
a) sehr sparsam leben und darf monatlich nur Geld in Höhe des Regelsatzes verbrauchen und das Geld bis auf Höhe des Schonvermögens aufbrauchen oder
b) wie Kerstin_K schrieb, darf man ganz normal leben, z. B. monatlich ca. 1000 € verbrauchen. Gibt es hier eine Obergrenze, wiewiel man angemessenerweise monatlich zum Leben verbrauchen darf?

Muss man dann nach den 2 Jahren (Beispiel) einen Neuantrag auf Leistungen stellen und wieder als JC-Kunde wieder bei Null beginnen?
 

Spiteri

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So...Briefkasten auf, Post von der LA:

die Stände meines Sparbuches ( innerhalb Schonvermögen) + dem Guthaben auf Giro übersteigen...deshalb wollen die jetzt die Kontoauszüge und Sparbuchauszug vom 08.10. bis 31.10.( Antragsanstellung per 01.11.) bis zum 04.11.2019.
An dem 08.10. war vom Giro ( ca 640€) ausser Miete nix ab. Bis heute sind AOK ( freiwillig gesetzliche Versicherung in Höhe von 187 € ab), Telefon, Internet , Hundesteuer gezahlt. Stromrate steht am letzten des Monats noch aus. Leben sollte ich evtl auch noch von irgendwas, ebenso mein Hund. Also hatte ich noch 250 € bar aufs Konto überwiesen...Verkauf einer Erbsache.

Jetzt geht Panik richtig los.
 
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