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Nach 8 Monaten wieder H4, wieder volle Mietübernahme für 6 Monate ?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

lommler

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#1
Hallo,

leider stürze ich nach ca. 8 Monaten erneut in das H4-Loch.

Nun frage ich mich, ob man mir erneut für 6 Monate die Miete übernimmt oder ob man mir nur anteilig (weil Wohnung gg.f zu groß) die Miete berücksichtig.


Ich danke für eure Antworten !
 

Kalkulator

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#2
Wurdest du im vorherigen Bezug schriftlich aufgefordert die KdU zu senken?

Und wenn ja, wurde KdU bereits abgesenkt?
 

lommler

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#3
Hallo und Danke für die Antwort.

Die KdU wurde bei meinem Erstbezug bereits nach 6 Monaten abgesenkt. Bezahlt wurde die Miete dann Anteilig in dem Rahmen einer vergleichbar "angemessenen" Wohnung.
 

ela1953

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#4
nach acht Monaten ist das ja ein Neuantrag - meiner Meinung nach beginnt dann alles von vorne
 

Erolena

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#5
Nur wegen der Größe darf nicht gesenkt werden. Nur wegen zu teurer Wohnung. (Produkttheorie)
Du solltest mit Hilfe einer Beratungsstelle vor Ort noch überprüfen, ob überhaupt die Absenkung rechtens war und jetzt wäre.
Falls nicht, Überprüfungsantrag für die Vergangenheit stellen.
 

DieDa

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#6
nach acht Monaten ist das ja ein Neuantrag - meiner Meinung nach beginnt dann alles von vorne
Ich denke, das gilt eher nicht - denn an der Wohnung hat sich ja nichts geändert, sie weiß ja aus der vorherigen Belehrung um die Unangemessenheit, so dass direkt von Anfang an gemindert wird. :icon_kinn: :confused:

Hast du denn vielleicht zwischenzeitlich versucht, eine günstigere Wohnung zu bekommen oder auf anderer Weise versucht, die Miete zu mindern und das dokumentiert?
 

Donauwelle

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#7
Wäre der 6-monatige Zeitraum noch im Laufen gewesen, als das damalige Bezugsende war, hätte ich gesagt, dass diese Frist jetzt neu beginnt, da mit Ende der Bedürftigkeit ja die Wohnung für einen Arbeitenden wieder zumutbar war.

Da diese Frist aber abgelaufen war und die Wohnung nicht gewechselt wurde, denke ich, dass nun nur noch die KdU für eine angemessene Wohnung gezahlt wird. Die 6 Monate sind ja die Frist, die man bekommt, um entweder sich etwas angemessenes zu suchen oder sich damit abzufinden, dass man von seinem Regelsatz Teile der Wohnung selbst zahlt.
 

Koelschejong

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#8
Ich denke, das gilt eher nicht - denn an der Wohnung hat sich ja nichts geändert, sie weiß ja aus der vorherigen Belehrung um die Unangemessenheit, so dass direkt von Anfang an gemindert wird. :icon_kinn: :confused:

Hast du denn vielleicht zwischenzeitlich versucht, eine günstigere Wohnung zu bekommen oder auf anderer Weise versucht, die Miete zu mindern und das dokumentiert?
Ein recht pikantes Problem:

Wenn ich aus dem ALG II Bezug ausscheide, habe ich ja keine Veranlassung/Obliegenheit mehr, mich nach einer "angemessenen" Wohnung umzuschauen. Nach meiner Ansicht spricht schon Einiges für die Version: Alles auf Null

Modifizieren wir den Fall mal etwas:

ALG II Bezieher erhält Kostensenkungsaufforderung und zieht in kleinere, angemessene Hucke. Nicht mehr plazierbare Möbel etc. aus der unangemessenen Wohnung lagert er kostenlos in Papa's Garage ein.
Jetzt bekommt er einen Job, unbefristet. Sobald wir möglich sucht er sich wieder eine größere Wohnung, nicht zuletzt auch, damit Papa's Auto wieder ein Dach überm Kopf bekommt.
Nach 8 Monaten ereilt seinen Arbeitgeber plötzlich und unverhofft die Insolvenz - unser ALG II Empfänger muss erneut bei der ARGE anklopfen. Nach meiner Meinung kann ARGE jetzt nicht hinkommen und ihm erklären - Du hättest erst gar nicht wieder umziehen dürfen. Denn das hieße ja einmal in "angemessener" Hucke = immer in angemessener Hucke.
Und hier haben wir genau diese Situation - nur ohne Umzug. Der kann aber nach meiner Meinung nicht zu einer ungleichen Behandlung führen.
 

gelibeh

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#9
Wäre aber eben gut zu wissen, ob die Bude wirklich unangemessen war.
 

Kerstin_K

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#10
Kommt drauf an. Ich kann aus dem, was der TE geliefert hat, nicht ersehen, ob der erneute ABsturz in ALg II absehbar war, z. B. weil das Arbeisverhältnis befristet war.
 

lommler

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#11
Hallo, mir wurde heute bei der Antragsannahme die Information gegeben, das es sich in meinem Fall um einen Neuantrag handelt und deswegen die 6 Monate Übernahmezeit erneut beginnt.

Ich danke allen für die Antworten.
 

lommler

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#12
Ich denke du kannst generell einen Widerspruch gegen deinen Bescheid einwerfen mit der Begründung, dass du deinen Antrag, anhand der Unterbrechung, als Neuantrag siehst und die Rechtmäßigkeit der Absenkung von den KdU deswegen anzweifelst.

Natürlich weiß ich nicht WANN du den Bescheid bekommen hast und ob es, rein von den Widerspruchsfristen, machbar ist.

Das Klügste scheint hier immer der Widerspruch, schriftlich und formlos um Fristen zu wahren.

Ich hoffe, du hast da eine Chance !
 
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