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Nach 3 Monaten noch immer keinen bescheid

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Hasiii

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Hi,

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich denke, ich sollte euch erstmal meine Situation schildern.

Ich bin Anfang des Jahres aufgrund einer Arbeit in eine andere Stadt gezogen. Ich war zuvor ca. 2 Jahre arbeitslos gewesen. Da in dieser Stadt mein bester Freund wohnt, bin ich erstmal zu ihm gezogen, weil ich noch keine eigene Wohnung hatte. Während ich nun dort gearbeitet hab, haben wir beschlossen als WG in der Wohnung zusammen zu leben. So kann ich in der Miete sparen und er hat jemanden, der auf die Wohnung aufpasst, wenn er wieder 4-6 Monate unterwegs ist. ( Es ist eine 2 Zimmerwohnung, er der Hauptmieter - Ich schlafe auf der schlafcouch in der stube)
So, nun bin ich leider wieder arbeitslos geworden und habe mitte Juni einen Antrag gestellt. Habe auch angegeben das wir eine WG haben.
Nach einem monat bin ich hin undnhabe gefragt was mit meinem Antrag ist. Die antwort: Der wurde noch nicht bearbeitet habe aber dennoch schon mal 300 euro vorschuss bekommen. Dann ende August kamen zwei mitarbeiter vorbei mit der begründung das ich vergessen hab, etwas im Antrag anzukreuzen und zu unterschreiben (da kann man mal sehen, wie die SB sich den Antrag anschauen :-S) naja als ich dann mein kreuz gesetzt hab und auch unterschrieben hab, wollten die in die Wohnung sich umschauen. Da hab ich erstmal um einen Termin gebeten und auch gesagt das sie sich die Wohnung anschauen können wenn mein mitbewohner wieder zuhause ist, weil es nicht meine Wohnung ist. Den Termin woltten die mir nicht geben, weil es angeblich keine Termine gibt. Darauf hin hab ich gesagt das sie dann wieder kommen sollen, wenn mein Mitbewohner auch wieder zuhause ist. Fazit: Sie kamen nicht wieder.
Mittlerweile sind jetzt 3 Moante rum und mein Dispokredit, von dem ich moentan lebe ist auch fast ausgeschöpft. Vor zwei Wochen war ich wieder beim aamt und da sagte man mir das der bericht erst eingegangen sei und jetzt schnellstmöglich bearbeitet wird...

Nun meine Fragen: Kann der Hausbesuch für mich negativ bewertet werden und was kann ich noch tun, da ich, wie gesagt, fast kein geld mehr habe. Und werden die, wie immer, einen Aufstand machen?? Ich frage mich auch warum das solange dauert??
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
 

Andi_

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Den nicht stattgefundenen Hausbesuch können sie nicht gegen dich verwerten. Einen Bescheid musst du anmahnen. 3 Monate sind eindeutig zuviel. Du solltest erneut hingehen und sagen, dass du keinerlei Geld hast und auf einen Vorschuss bestehen. Ansonsten ab zum Amtsgericht, Beratungsschein holen und einen Anwalt einschalten :pfeiff:
 
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ExitUser

Gast
Anspruch auf Alg 1 hast du nicht? Dann erneut einen Antrag auf Vorschuß stellen, weil du dem Grunde nach Anspruch hast,

Untätigkeitsklage einreichen.

Am besten, du gehst zu einem Anwalt für Sozialrecht und läßt dich beraten oder ihn das Richtige gleich machen.

Noch kostet dich eine Beratung bei einem Anwalt einen Beratungshilfeschein, 10 Euro und die Märchensteuer. Wie es dann mit der Prozeßkostenhilfe im Bedarfsfall zu regeln ist, wird Dir gleichfalls der Anwalt sagen.

Zukünftig will die Regierung Prozeßgebühren auch für die Sozialgerichte einführen. Ein Grund mehr, am 21.10.2006 zu protestieren und um sich für die Einführung einer angemessenen repressionsfreien Grundsicherung von 500 Euro einzusetzen.

Um in die Städte der Protestveranstaltungen zu kommen, kannst du dich bei den örtlichen Gewerkschaften oder den DGB Regionen melden. Auch erwerbslose Nichtgewerkschaftsmitglieder werden kostenlos in den Bussen mitgenommen.
 

harzallerliebst

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Du solltest erneut hingehen und sagen, dass du keinerlei Geld hast und auf einen Vorschuss bestehen. Ansonsten ab zum Amtsgericht, Beratungsschein holen und einen Anwalt einschalten :pfeiff:
Wie soll man dieses "eneute Vorsprechen und um Voschuß bitten" dokumentieren, wenn die das ablehnen?

Sich auf einem Zettel quitieren lassen "Die Anfrage nach einem Vorschuss wird abgelehnt"

Oder

Den Sachverhalt aufschreiben, an der Pforte abgeben und sich dann die Kopie nur als abgegebenes Schriftstück bestätigen lassen?

Ersteres werden die vermutlich gar nicht machen, weil das auch so eine Art Bescheid wäre oder wie seht Ihr das?

Grüsse harzallerliebst
 

Heiko1961

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Wie soll man dieses "eneute Vorsprechen und um Voschuß bitten" dokumentieren, wenn die das ablehnen?

Sich auf einem Zettel quitieren lassen "Die Anfrage nach einem Vorschuss wird abgelehnt"

Oder

Den Sachverhalt aufschreiben, an der Pforte abgeben und sich dann die Kopie nur als abgegebenes Schriftstück bestätigen lassen?

Ersteres werden die vermutlich gar nicht machen, weil das auch so eine Art Bescheid wäre oder wie seht Ihr das?

Grüsse harzallerliebst
Ich glaube das Problem hat sich schon erledigt, so alt wie der Thread ist.:icon_hihi:
 

harzallerliebst

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Ich glaube das Problem hat sich schon erledigt, so alt wie der Thread ist.:icon_hihi:
Danke für den Hinweis!

ABER
In dem Thread wurde diese von mir angesprochene Frage aufgeworfen, die sich auch bei mir und vermutlich anderen stellt.
Deswegen wäre das schon gut, wenn die beantwortet würde, egal wie alt der ursprüngliche Thread ist.

Grüsse Harzallerliebst
 
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