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Nach 1,5 Jahren Aufforderung zur Mitwirkung

Loci

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Hallo Experten,

gestern fand ich im Briefkasten ein Aufforderung zur Mitwirkung, die ich schon bis zum 01.06.2014 mit Belegen einreichen soll:

EKS Dez 2012 - Nov 2013

Folgende Unterlagen beziehungsweise Angaben werden hierzu noch benötigt:

- Kopie der Nachweise und die Notwendigkeit der Kosten aus dem Punkt B14 einreichen bzw. nachweisen (wie bereits in den Bewilligungsbescheiden mitgeteilt).
Liegen diese nicht vor, können die Kosten nicht berücksichtigt werden.

Die Beratungskosten werden nicht berücksichtigt, da Sie nicht umsatzsetuerpflichtig sind.
Die von Ihnen geltend gemachten Fahrkosten können nicht als Betriebsausgaben berücksichtigt werden, da diese unter die Abesetzungsbeträge nach § 11b fallen.
Werden keine Absetzungsbeträge nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nr.3 bis 5 nachgewiesen oder liegen diese unter 100,00 EURO, wird nur der Grundfreibetrag von 100,00 Euro in der Maske "Absetzungen unabhängig von der Einkommensart" erfasst.

Bitte reichen Sie diese bis zum 1.06.2014 ein.


Ich persönlich finde die mir gegeben Zeit recht knapp, in der ich alle Belege kopieren und erklären soll. Auch kommt die Aufforderung recht spät. Aber momentan scheinen sie mich eh im Auge zu haben. Vor einer Woche bekam ich plötzlich 2 Schreiben bezüglich der Verletzung meiner Anzeigepflicht in zwei Fällen, was totaler Quatsch war. Ich hatte stets alles gemeldet und eingereicht. Habe die Beweise kopiert und eingereicht, mal gucken was draus wird. 2 Tage später kam der Weiterbewilligungsbescheid, allerdings ohne Miete und nun das.

Momentan bin ich damit beschäftigt meine Selbständigkeit auszubauen und trotzdem nebenbei Bewerbungen zu schreiben.
Alle Quittungen zusammenzusuchen einzuscannen und auszudrucken und dann noch deren Notwendigkeit zu begründen kostet mich extrem viel Zeit, die ich eigentlich meinen Kunden widmen müsste.

Wie sind eure Erfahrungen, kann mir jemand einen Tipp geben? Lieben Dank
 

Koelschejong

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Die wollen doch nur B14 - sonstige Betriebsausgaben. So viel kann das doch eigentlich nicht sein.

Beratungskosten - ist das ein Steuerberater? Wenn ja, der macht ja keineswegs nur USt. - Du bist ja auch verpflichtet eine ESt-Erklärung abzugeben. Damit kannst Du argumentieren.

Fahrtkosten - was hast Du für Fahrtkosten. JC meint nur von zu Hause zum Geschäft. Wenn das korrekt ist, dann stimmt die Argumentation des JC.
 

Loci

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  • Nun, da sind auch sensible Dinge dabei. Rechnungen zu Domains, mit denen man auf meine Kunden schließen kann. Ganz zu schweigen von meinen Kundennummern usw. Ist halt kein gutes Gefühl diese Daten in Kopie herauszugeben. Am liebsten wäre es mir, dies persönlich zu zeigen und zu klären.

    Ich denke aber, dass es ihnen um die Neuanschaffung meines PCs geht, den ich aber samt Angebot von meinem Sachbearbeiter beim JC vorgelegt und abgesegnen hab lassen.

  • Bei den Beratungskosten handelt es sich um die Mitgliedschaft bei verdi.

  • Ich fahre zu meiner Kundschaft und wieder zurück. Besitze eine Monatskarte.
 

Koelschejong

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Alle Daten, die das JC nix angehen, kannst Du auf den Rechnungen etc. schwärzen (natürlich nur auf den Kopien).

Verdi-Mitgliedschaft - da solltest Du begründen, warum die nötig und "kostengünstig" ist.

Fahrtkosten per Monatskarte - da wir man, ähnlich wie beim Telefon, eine Privatnutzung mit unterstellen, aber zumindest teilweise muss die Karte anerkannt werden. Schau mal im www wie viel im Regelbedarf für "Nahverkehr" vorgesehen ist, das sollte dann der maximale private Nutzen sein.
 
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