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Mutter soll umziehen, weil Wohnung zu groß und teuer, wohnt mit Sohn zusammen

EvaSch

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Nein, sie hat nicht unterschrieben, sondern sie bat um einen Termin bei ihrem SB, damit sie den Bescheid erklärt bekommt.

Wenn man mal nachrechnet, ja, in dem Fall muss man selbst nachrechnen, sieht man, dass sie im März das Guthaben von den Heizkosten angerechnet bekommt (266,33€ Guthaben durch Zwei geteilt macht 133,16€) und dass das Jobcenter den Mietanteil von meinem Bruder bei ihrem Gesamtbedarf abzieht in dem es eben die Miete komplett übernimmt und direkt an den Vermieter überweist.
Ich habe mich jetzt seit gestern Abend da durchgewurschtelt, bin mir zwar noch immer nicht 100% sicher, weil halt überall der Rechenweg fehlt.
Es gibt aber nicht irgendwo einen Hinweis, dass mein Bruder mit in der Wohnung wohnt, abgezogen bekommt sie seinen Anteil aber sehr wohl.

Mein Bruder bezieht kein ALG2, er ist mehr als Vollzeit berufstätig als Koch und nutzt halt, so ü 40, gerne Hotel Mama aus. Würde ich manchmal auch gerne.
 

Couchhartzer

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Mein Bruder bezieht kein ALG2, er ist mehr als Vollzeit berufstätig als Koch und nutzt halt, so ü 40, gerne Hotel Mama aus.
Oh, das ist aber jetzt eine ganz neue Konstellation die du zuvor hier noch gar nicht benannt hattest (oder hab ich diese Angaben irgendwo übersehen?).
Aber, ohne das Wissen darüber und das Wissen welches Einkommen deines Bruders in welcher Höhe dann ggf. mit einbezogen wurden, kann dir aber auch hier niemand die korrekten Ratschläge und ggf. gezielten Fehlerhinweise geben.
 

Helga40

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Steht alles im ersten Beitrag:

.Sie wohnt seit dem Tod von meinem Vater vor fast 4 Wochen mit ihrem erwachsenen ü40 Sohn (berufstätig, nicht im Leistungsbezug) in der Wohnung und das schon seit Ewigkeiten
Und natürlich kann man helfen, ich habe nicht umsonst geschrieben, wozu ich raten würde.
 

EvaSch

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Es ist alles gut! Man kann nicht immer alles mitbekommen.
Auch ich bekomme nicht immer alles mit, gerade schmerzen mir die Augen so, dass ich 10 Kreuze mache, wenn Feierabend ist, denn ich sehe schon gar nicht mehr richtig, alles leicht verschwommen.

Allerdings weiß ich auch gar nicht, was er verdient. Ich weiß nur, dass er eine Lohnpfändung auf dem Konto hat (kein Unterhalt, Schulden halt).

Ich habe meiner Schwester gesagt, sie soll mit meiner Schwester eben so einen Schrieb aufsetzen, wie Helga empfohlen hat.
Sie bekommt ja den Mietanteil vom Bruder bei ihrem Gesamtbedarf abgezogen, also ist es ja doch irgendwie irgendwo bekannt, dass er da wohnt (außerdem wohnt er da schon mindestens 12 Jahre und meine Eltern waren durchgehend im Leistungsbezug).
Dann sollen sie das JC nochmal drauf schubsen und dann ist zumindest der Umzug vom Tisch.
 

karuso

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Ich weiß nicht welcher Unwissende hier meinen Beitrag wegen angeblicher strafbarer Handlungen gelöscht hat. Genau so habe ich es selbst gemacht wie in meinen Beitrag angegeben. Gegenüber dem Jobcenter habe ich schriftlich erklärt das mein Vater weder für mich noch ich für ihn unter Verwandten finanziel aufkommen werden was ja die Haushaltsgemeinschaft bedeutet.Dem zufolge gilt dann eine reine Wohngemeinschaft. Und dann steht dem Hartz 4 Empfänger in dem Falle war ich das damals die volle KDU zu. Mein Vater bezieht ausreichend Rente und ist finanziel unabhängig. Natürlich zweifelt das Jobcenter das erst mal an die Wohngemeinschaft und berechnet nach Haushaltsgemeinschaft das war bei mir auch so dann bin ich mit meinem Anwalt vorgegangen der hat die Sache geklärt.
Das Jobcenter muß beweisen das eine Haushaltsgemeinschaft unter Verwandten vorliegt. Wenn das nicht der Fall ist und das JC kann das nicht beweisen gilt ein Wohngemeinschaft. Das ist ein Unterschied.

Jetzt mal ein Beichspiel:
Zwei Verwandte wohnen in einer 100 m² Wohnung einer bezieht ALG 2 der andere geht arbeiten und ist vom JC nicht abhängig.Die beide teilen sich 50:50 die Wohnung kommen aber finanziel nicht für einander auf dann steht dem ALG 2 Emfänger für 50 m² die KDU zu fertig. Also ganz legal wenn man das so macht.Natürlich kommt mein Vater nicht für mich auf das hat er die ersten 19 Jahre meines Lebens gemacht jetzt nicht mehr.

Da gibt es auch ein BSG Urteil zu.
(BSG, Urteil vom 27.01.2009, B 14 AS 6/08 R)

 
Zuletzt bearbeitet:

TazD

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Ich weiß nicht welcher Unwissende hier meinen Beitrag wegen angeblicher strafbarer Handlungen gelöscht hat.
Der "Unwissende" war ich und ich bin zumindest in der Lage den Sachverhalt eines Themas vollumfänglich zu erfassen.

2 Personen in einer Haushaltsgemeinschaft.
Dem JC ist also bekannt, dass eine HG vorliegt.

Das Jobcenter muß beweisen das eine Haushaltsgemeinschaft unter Verwandten vorliegt.
Zu beweisen ist demnach von Seiten des JC gar nichts. Vielmehr müsste nun von Seiten der LE bewiesen werden, warum plötzlich eine WG und keine HG mehr vorliegt. Was dann wiederum auch den Angaben im Antrag widersprechen würde und somit wäre wir im Bereich der Falschangaben um sich rechtswidrig einen Vermögensvorteil zu verschaffen. Allgemein auch als Betrug bekannt.

Bevor du dich also so aufplusterst und hier Urteile postest, die mit dem Sachverhalt gar nichts zu tun haben, solltest du lieber mal genauer lesen. Das Ganze dann auch noch vor dem Hintergrund, dass einfach mal ein anderer Nutzer (Mod hin oder her) als "unwissend" bezeichnet wird.
 

EvaSch

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Es ist tatsächlich schon immer eine Haushaltsgemeinschaft. Meine Mutter wäscht und kocht für meinen Bruder mit, sie hält die Wohnung sauber und geht fast ausschließlich für alle im Haus einkaufen. Er beteiligt sich, mal mehr mal weniger, an den Lebenshaltungskosten.
Aber prinzipiell ist es eben eine Haushaltsgemeinschaft. Er hat sein eigenes Zimmer in dem er sich fast ausschließlich auf hält, aber sie nutzen Bad, WoZi und Küche gemeinsam. Von daher für mich eine Haushaltsgemeinschaft. Was bisher auch für alle okay war.
Davon ab ging ich bisher davon aus, dass es eben nur so geht, wenn man als Familie zusammen wohnt.
 

Helga40

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Der "Unwissende" war ich und ich bin zumindest in der Lage den Sachverhalt eines Themas vollumfänglich zu erfassen.


Dem JC ist also bekannt, dass eine HG vorliegt.


Zu beweisen ist demnach von Seiten des JC gar nichts. Vielmehr müsste nun von Seiten der LE bewiesen werden, warum plötzlich eine WG und keine HG mehr vorliegt. Was dann wiederum auch den Angaben im Antrag widersprechen würde und somit wäre wir im Bereich der Falschangaben um sich rechtswidrig einen Vermögensvorteil zu verschaffen. Allgemein auch als Betrug bekannt.

Bevor du dich also so aufplusterst und hier Urteile postest, die mit dem Sachverhalt gar nichts zu tun haben, solltest du lieber mal genauer lesen. Das Ganze dann auch noch vor dem Hintergrund, dass einfach mal ein anderer Nutzer (Mod hin oder her) als "unwissend" bezeichnet wird.
Dessen ungeachtet, dass von Anfang an ("Hotel Mama") erkennbar war, dass es eine HG ist. Trotz der Kenntniss dazu zu raten, es plötzlich als WG zu deklarieren (obwohl das aufgrund der angemessenen halben Miete noch nicht mal notwendig ist), ist Aufforderung zum Betrug.
 

EvaSch

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Meine Mutter hatte gestern einen Termin bei der ARGE (bzw Jobcenter, sie sagt immer noch ARGE).
In der Akte ist die Haushaltsgemeinschaft mit dem Sohn vermerkt, sprich sie ist bekannt.
Da haben die Herren und/oder Damen im JC gepennt. Die Bescheide/Aufforderungen werden nun nochmal geprüft und sie bekommt dann neue Bescheide etc.
Sie hat sich das aber auch schriftlich geben lassen, damit sie für die Zukunft direkt einen Nachweis hat.
Allerdings musste sie in der Leistungsabteilung was unterschreiben, was das war, versuche ich gerade rauszufinden.

Edit: Sie hat nur unterschrieben, dass ihr Sohn in der HG mit wohnt und die Bescheide/Aufforderungen nochmal überprüft werden. Ihrer Meinung nach völlig neutral.
 

EvaSch

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Sie hatte auf das Schreiben der Kostensenkung nicht reagiert, weil sie um einen Termin bei ihrem Fallmanager bat.
Diesen Termin hatte sie am Donnerstag. Es wurde ihr schriftlich versichert, dass die Bescheide und alles nochmal überprüft werden, weil in ihrer Akte vermerkt ist, dass sie mit ihrem Sohn in einer Wohnung lebt und so eine HG bildet.
Gestern hatte sie dann einen Bescheid vo, 5.3. in den Händen, dass ab September 19 nur noch die angemessene Miete in Höhe von 230€ monatlich übernommen wird. Hiervon wird ihr zudem nur die Hälfte genehmigt.
Sie schreibt jetzt einen Widersprich, geht nächste Woche nochmal beim Jobcenter vorbei und versucht das zu klären.
Sie muss, wegen der Überzahlung weil mein Vater gestorben ist, 42,40€ an das Jobcenter zurück bezahlen, sie hat ca 150€ diesen Monat zum Leben. Meine Geschwister greifen ihr ein wenig unter die Arme, aber, auch wenn ich keinen Kontakt mehr habe, hat die Frau mit dem Tod ihres Mannes schon genug zu kämpfen und jetzt weiß dort oben weder die linke, noch die rechte Hand, was sie da tun.
 
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