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Westzipfler

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1. Gibt es eine bestimmte Form (oder gar einen Antrag), um die OrtsAbwesenheit ausserhalb des zeit- und ortsnahen Bereichs, bei der Arge zu beantragen?

2. Bestimmter Inhalt?

3. Wann darf/ muss frühestens spätestens so ein Antrag gestellt werden?

Irgendwelche Infos?
 

Banquo

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Willst du deinen Jahresurlaub einreichen?

Oder bist du innerhalb der Woche länger abwesend und dein Briefkasten unbeaufsichtigt?
 

Westzipfler

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Ich habe familiäre Angelegenheiten (Familie - über 600 km entfernt) zu klären, was ca. 4-6 Tage dauern wird. Selbstverständlich verbinde ich das mit anderen privaten Aktivitäten, die nichts mit der Arbeitsplatzsuche zu schaffen haben.

Auf Grund der Entfernung wäre ich ausserhalb des definierten zeit- und ortsnahen Bereichs.

Das mit den familiären (privaten) Angelegenheiten will ich der Arge aber nicht auf die Nase binden, weil es die nichts angeht. Somit läuft es für die Arge (vermute ich mal) auf, wie Du schreibst, Urlaub hinaus.

Was für den Antrag schreiben?
 

Banquo

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Man kann im Jahr 21 Kalendertage von der Verfügbarkeit freigestellt werden - alle Kalendertage werden gerechnet, nicht nur Wochentage.^^

Die Zustimmung bekommt nur, wenn die berufliche Eingliederung nicht beeinträchtigt ist. Ausnahmen gäbe es für individuelle und familiäre Situationen.

Antrag ist formlos. Kurz und bündig halten. Wie wolliohne schon sagte.^^
 

Westzipfler

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Habe meinen Antrag kurz und formlos per Email an die Arge geschickt und erhalte einen Tag später diesen Text (ist das normal?):

"[FONT=&quot]bitte sprechen Sie zur Abwicklung der notwendigen Formalitäten Ihrer OrtsAbwesenheit, persönlich zu den bekannten Öffnungszeiten vor."

Also wieder Beistand besorgen, wieder "hindackeln", wieder Zeit verschwenden müssen. Die lassen bei mir wirklich nichts aus, wollen mich aufgrund meiner zahlreichen "Eingaben" zappeln lassen. Haben die zuviel Zeit und nichts zu tun. Die jammern doch immer über ihre Belastung.

Müsst ihr auch persönlich vorbeikommen?
[/FONT]
 

wolliohne

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Formalitäten? ist Unsinn,vorgehen wie oben.
Per Email war kein gute Idee, Faxen oder schriftl.mit Zeugen.
Vor allem ist deine Email jetzt bekannt?
 

Westzipfler

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Hallo wolliohne!

Danke für Deine Antwort. Habe meine Antwort "gerötet" :icon_smile:

Gruss
Westzipfler

Formalitäten? ist Unsinn,vorgehen wie oben.

Habe ich doch so gemacht - formlos! Die Arrhhge besteht aber auf persönlichem Erscheinen.

Was kann ich denn konkret dagegen unternehmen, wenn die das "mit dern erforderlichen Unterlagen" nur auf der
Arrhhge persönlich vornehmen wollen ???? Ich gehe 100% davon aus, wenn ich da nicht hingehe und die schriftliche Antwort weiterhin per Post/ Fax/ Email verlange, dann habe ich auch keine offizielle Genehmigung und werde anschliessend zu 100% für die Tage der OrtsAbwesenheit sanktioniert. Und nun???

Per Email war kein gute Idee, Faxen oder schriftl.mit Zeugen.

Per Email ist für mich ok (ist von Anfang an von mir so gewollt und ich hatte damit bislang keine Probleme - eher die Arge(!) ... wäre jetzt und hier zu viel zu erklären. Separat gerne). Die Arge hat ja umgehend geantwortet und damit den Eingang defacto bestätigt
Vor allem ist deine Email jetzt bekannt?

Ja. Siehe vorheriger Absatz.
 

Westzipfler

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Zusatzfrage (nur so am Rande ...):

Wenn ich persönlich dort erscheinen muss, sind die Fahrtkosten (wenn auch sehr gering) dann auch seitens der Arge zu bezahlen?

Werden Kosten für einen Beistand eigentlich auch übernommen?

Gruss
Westzipfler
 

Westzipfler

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Hast du dich im Forum mal zu OrtsAbwesenheit umgeschaut?

https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/42837-arge-bochum-ortsAbwesenheit.html

Ansonsten schau mal in die Erreichbarkeits-Anordnung (EAO) der Bundesagentur für Arbeit.

Wenn du da was findest, was eine persönliche Vorsprache notwendig macht, teil es uns bitte mit.

Hallo Banquo!

Danke für Deine Antwort! Ja, leider (manchmal brauche ich halt etwas länger, aber das Forum hier hilft mir dabei - es wird jeden Tag besser ... Danke Forum!) habe ich etwas gefunden, was so auslegbar ist, dass mein persönliches Erscheinen vom SB angeordnet werden kann (liegt wohl im Ermessensspielraum des SB):

Link

https://www.arbeitsagentur.de/zentr...Gesetzestext-37-SGB-II-Antragserfordernis.pdf

dort: Seite 6 des PDF (unten), § 37.8 2. Verfahren

es heisst da:

... 2. Verfahren

(1) Die Antragstellung ist zu dokumentieren. Dies betrifft auch die Angaben zu den übrigen Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft. Wird ein Antrag postalisch oder telefonisch gestellt, ist dem Antragsteller unverzüglich ein Antragsvordruck zur Klärung der Anspruchsvoraus-setzungen zu übersenden. Es wird empfohlen, den Antragssteller zur Identitätsprüfung persönlich einzuladen. Wird der Kunde nach § 12a auf die Inanspruchnahme vorrangiger Leistungen verwiesen, ist auch dies zu dokumentieren.
Da muss icke wohl oder übel persönlich "antanzen" und den "Stepptanz im Fettnäpfchen" üben :icon_kotz:

Einen Antrag auf Fahrtkostenerstattung werde ich auch stellen. Wenn schon, denn schon :icon_party:
 

Westzipfler

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Falls es Dir ein Trost ist, ich muß mich auch persönlich zum Gespräch melden. Die Nachricht über die Jobbörse war nicht ausreichend.

Guten Abend Nightvision!

Wenn Du aus meiner Ecke bist (HS), dann kannst Du mir zu meinem Termin ja als Beistand gem. § 13 SGB X assistieren. Ich mache das dann auch für Dich! ***

*** Hier bei uns in der Ecke gibt es keine ELO´s ... die melden sich im Forum unter "Suche/Biete Begleitung zur ARGE/Jobcenter" einfach nicht! Ist das bei Dir auch so? ***
 

Nightvision

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Vielen Dank für das Angebot. Aber ich komme aus Berlin. Bisher habe ich das mit der Begleitung noch nicht gemacht und auch noch nicht in Anspruch genommen. Bisher lief alles in meinem Sinne.

Nur jetzt schwant mir übles, weil ich AU bin und man mich dann für arbeitsfähig erklären will, wenn ich in der Lage bin, drei Stunden auf der Rückbank eines Autos zu verbringen und mich anschließend von meiner Familie verköstigen und von Kind und Stress entlasten zu lassen.

Du bist ein bissl weit weg. Aber ich drück Dir die Daumen, das sich jemand als Beistand findet.
 

Westzipfler

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Die OrtsAbwesenheit ist nun durch SB genehmigt. Ich musste persönlich hin und einen Vordruck unterschreiben (Titel:"Anspruch auf Leistungen während eines Aufenthalts außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereichs").

Von der Wiege bis zur Bahre - Formulare, Formulare. Was für eine Verschwendung an Material, Zeit etc.

Nach meiner Rückkehr muss ich mich bei der SB wieder persönlich zurückmelden (§§59, 31 SGB II i. V. mit § 309 SGB III).

War das o.k. so, oder habe ich "mal wieder veräppeln lassen"?

Gruss
Westzipfler
 

silvie0035

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Ortsabwesenheitsanspruch ja oder nein?

Guten Abend! Erbitte Hilfe und Auskunft!

Ich habe mal hier gelesen, dass die einem 3 Wochen im Jahr Ortsabwesenheit genehmigen müssen? Das steht einem zu?

Sie könnten ja immer behaupten, es könne sein das sie Arbeitsstellen einem zusenden wollen und ich nicht reagieren könne, wenn Ortsabwesend?

Ich hatte vor meine Ortsabwesenheit, ohne Begründung einzureichen, geht die nix an, ob und wo ich hinfahre, möchte frei in meiner Entscheidung sein, einfach mal nicht an den Briefkasten denken müssen, fahre garnicht weg, möchte einfach malprüfen, ob die Schwierigkeiten machen oder nicht und wen ja, welche?

Hat jemand Erfahrungen gesammelt? Denke die müssen es genehmigen, da ich schon 130 Bewerbungen in einem Jahr schrieb ohne jeglichen Erfolg, wird das auch in der Ortsabwesenheit so bleiben.

Gruss silvie0035
 
G

gast_

Gast
AW: Ortsabwesenheitsanspruch ja oder nein?

Ich habe mal hier gelesen, dass die einem 3 Wochen im Jahr Ortsabwesenheit genehmigen müssen? Das steht einem zu?
Das kannst du hier im Forum eigentlich nicht gelesen haben!

Man kann im Jahr 21 Kalendertage von der Verfügbarkeit freigestellt werden - alle Kalendertage werden gerechnet, nicht nur Wochentage.^^

Die Zustimmung bekommt nur, wenn die berufliche Eingliederung nicht beeinträchtigt ist. Ausnahmen gäbe es für individuelle und familiäre Situationen.

Antrag ist formlos. Kurz und bündig halten. Wie wolliohne schon sagte.^^
Kann heißt nicht muß
 
T

teddybear

Gast
Artikel 11 GG

(1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.

Ich beantrage für eine Woche Ortsabwesenheit nichts mehr! Habe ich einmal gemacht und nie wieder!

Wollte damals nur eine Woche in den Ferien nach France mit den Kindern zelten fahren. Und was hat dieser menschenverachtende Haufen gemacht? Genau abgelehnt! Begründung: Ich müsste zwecks Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen! Natürlich bekam ich genau in der Woche damals als ich mit den Kindern zelten wollte auch prompt das erste Mal nach 9 Monaten eine Vermittlungsvorschlag für eine ZAF. Sollte obwohl ich aus der IT- Branche komme mit einem Mal als Lagerarbeiter anfangen. Gabelstaplerführerschein, den ja "logischerweise" jeder IT- Mensch hat, war Bedingung. :icon_neutral:

Jobcenter dachte wohl, ich wäre ohne Erlaubnis des Herren trotzdem losgefahren! Pech gehabt, ich blieb schon brav zu hause und machte mit meinen Kindern in den Ferien einen Erlebnisurlaub auf dem 2 m² Balkon!

Ich frage nie wieder und fahre einfach los. Das einzige was ich beachte ist, dass ich auswärtz, insbesondere im Ausland, nicht mit EC-Karte bezahle, da man so schnell auf den Kontoauszügen auch noch nachträglich feststellen könnte, dass ich mich nicht innerhalb des ortsnahen KZ-Raumes meines Jobcenters aufgehalten habe. Biete also einem versuchten JC-Mord mittels Sanktion keinerlei Raum!
 

Hamburgeryn1

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Ich frage nie wieder und fahre einfach los. Das einzige was ich beachte ist, dass ich auswärtz, insbesondere im Ausland, nicht mit EC-Karte bezahle, da man so schnell auf den Kontoauszügen auch noch nachträglich feststellen könnte, dass ich mich nicht innerhalb des ortsnahen KZ-Raumes meines Jobcenters aufgehalten habe. Biete also einem versuchten JC-Mord mittels Sanktion keinerlei Raum!
Ich mache es genauso wie du. :icon_daumen:
 

Berenike1810

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Moin Silvie,

auf jeden Fall daran denken, dass Dir sowohl für die Abmeldung, als auch für die Rückmeldung (beide haben ja sicher eine RFB) die Fahrtkosten zustehen.

Das steht Dir zu, das ist Dein Recht.

Falls Du nicht mal eben "um die Ecke" wohnst.

.
 

frankfurterin

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Ist das bei dir ein Feiertag? Dann wohl eher nicht. In den meisten Bundesländern ist das ein normaler Arbeitstag, aber wenn dein Jobcenter zu hat, dann brauchst du dafür auch keine OAW zu beantragen.
 
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