😷 Muss man während der Corona-Epidemie zur Umschulung?

Lightseeker

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Nächste Woche schließen ja in NRW bekanntlich die Schulen.
Gilt das eigentlich auch für private Bildungsträger? Also könnte man ohne Konsequenzen einfach zuhause bleiben, falls die nicht schließen?
 

ZynHH

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Ich hocke auch in einer Massnahme in einer Bildungsakademie & habe auch Angst vor Corona & frage mich auch wie das JC ( ich bin ja an deren Weisungen gebunden ) das handhaben wird. Ich finde es eine Frechheit das nicht vorsichtshalber gehandelt wird. Mit ‚uns‘ kann man’s ja machen !!!
An wen sollte ich mich wenden was meint ihr? An meinen SB?
 

ZynHH

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An wen sollte ich mich wenden was meint ihr?
Mal in den Link geguckt und dort die pdf heruntergeladen? Was ist bei dir anders, als bei allen anderen betroffenen?
Ich würde das am Montag erstmal mit dem Massnahmeträger klären. Das jc wird nichts anderes sagen, als das der MT dafür verantwortlich ist....
 

Fox29

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Zudem ist bei Umschulungen zu beachten, dass ein bestimmter Fehlzeiten über einem bestimmten Prozentsatz dazu führen können, dass man von der Prüfungsstelle nicht zur Abschlussprüfung zugelassen wird. Die prüfen zwar nur stichprobenartig, aber man weiß ja nie.
Hier mal ein Beispiel der IHK Berlin.:


Und solange der Träger oder das JC nichts sagt gilt die Angst vor Ansteckung nicht als Grund nicht zur Maßnahme zu gehen.
S. #7 in den zitierten Thread
 

Lightseeker

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@Fox29
Die Angst vor Ansteckung kein Grund. Sorry, aber wenn die Gefahr besteht sich mit einem real lebensgefährlichen Virus zu infizieren ( und andere mit ) Plus Äußerungen der Kanzlerin man solle jegliche (!) Sozialkontakte meiden, wenn das kein Grund ist fern zu bleiben, weiß ich auch nicht. Man hat auch noch etwas was sich Eigenverantwortung nennt und Selbstschutz etc.Ich will mal sehen was passiert wenn man die verklagt weil man sich was eingefangen hat bzw. ob jemand der fern bleibt tatsächlich sanktioniert werden kann.
 

TazD

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Da wurde nichts verschoben. Wenn man aber genau den unsinnigsten Beitrag im gesamten Thema verlinkt, dann muss man sich nicht wundern, wenn die Verlinkung nicht mehr funzt, weil so ein Doofmanns-Beitrag gelöscht wurde.
Ich hab die Verlinkung gefixt und jetzt verweist der Link nämlich auch direkt auf den Beitrag mit dem Verweis zur AfA.
 
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ZynHH

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TazD

Super-Moderation
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Die Angst vor Ansteckung kein Grund. Sorry, aber wenn die Gefahr besteht sich mit einem real lebensgefährlichen Virus zu infizieren ( und andere mit ) Plus Äußerungen der Kanzlerin man solle jegliche (!) Sozialkontakte meiden, wenn das kein Grund ist fern zu bleiben, weiß ich auch nicht.
Du solltest mal die Kirche im Dorf lassen. Genau so wie Millionen andere Berufstätiger kann ich auch nicht einfach meinem Job fernbleiben, weil da ein Virus grassiert. Und ich hab auch täglich mit Kunden zu tun.
Natürlich wäre es richtig, wenn ohnehin sinnlose Maßnahmen jetzt pausiert/beendet werden, aber das muss vom MT ausgehen. "Angst vor Ansteckung" ist nunmal kein ausreichender Grund.
 

Fox29

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Warte doch erstmal ab, was die Bildungsträger Montag sagen.

Wenn du nicht gehen willst, dann geh nicht. Es ist deine Entscheidung, deren Konsequenzen du dann zu tragen hast. Im schlimmsten Fall musst du halt den Rechtsweg gehen, wenn das JC tatsächlich sanktionieren sollte.

Was wir richtig und logisch finden muss nicht zwangsläufig auch die Meinung des Jobcenters sein. Und wie TazD schon geschrieben hat sind die meisten Berufstätigen auch nicht freigestellt. Daran wird das JC sicherlich die Maßstäbe ansetzen, sollten die Träger nicht von sich aus zu machen.
 

Birt1959

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Nun mach dich doch nicht kirre - warte doch erst einmal ab, was der MT sagt bzw. auf seiner Homepage veröffentlicht. Manche in dieser Region sind auf e-learning umgestiegen. Ob die Teilnehmer*innen auch etwas getan haben, scheinen durch Hausaufgaben und Tests abgefragt zu werden.

Die Frage, ob Du ein Mensch mit nachweisbaren Vorerkrankungen vor allem der Lunge bist, bei dem das Virus leichteres Spiel hat, sei erlaubt. Wenn dem so ist, solltest Du in einem Jura-Forum nachfragen, ob du da eventuell einen Sonderstatus hast, falls der MT die Schulungen weiterführt. Wenn Du keine einschlägigen Vorerkrankungen hast, musst Du, wie @TazD bereits schrieb da auftauchen. Da TazD Jurist ist, solltest Du diese Aussage schon als Rechtsauskunft ansehen. Solange der MT aufgrund seiner Weisungsbefugnis die Abwesenheit nicht anordnet und andere Unterrichtsformen anbietet, gilt die Teilnahmepflicht vor Ort. Gehst Du da einfach so nicht hin, wirst Du wohl die entsprechenden Konsequenzen erfahren. Auch Teilnehmer*innen an Maßnahmen können abgemahnt oder vom Maßnahmeträger gekündigt werden. Mit den entsprechenden Reaktionen des JCs oder der AfA musst du dann rechnen.

Bei meiner Fortbildung vor etlichen Jahren tobte eine massive Grippewelle durchs Land - wir mussten da trotzdem hin. Das bedeutete in meinem Fall 1 Stunde einfach in knallvollen Pendler*innenzügen. Da ich hier schreibe, kannst Du davon ausgehen, dass ich diese Grippewelle überlebte. An der Grippe sterben jährlich Tausende (im letzten Jahr starben laut statistischem Bundesamt 3500 Menschen) - gehst Du dann vom Herbst bis zum Frühjahr nicht zur Arbeit oder in die Schulung?
 
G

Gelöschtes Mitglied 67216

Gast
Äußerungen der Kanzlerin man solle jegliche (!) Sozialkontakte meiden

Nur private, berufliche nicht. :icon_neutral:
Ich komme jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn und im Zug mit hunderten von Menschen in Kontakt. Da werden die drei privaten Kontakte das Risiko kaum erhöhen.

p.s. ob die Viren sich durch Flatterbänder im Bus aufhalten lassen? Es ist einfach alles inszenierte Hilf- und Planlosigkeit.
 

Hesse90

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Bei der Grippewelle gab es aber keine Staatlichen Maßnahmen wie jetzt, Schulen und Kitas zu, Öffentliches Leben sehr Eingeschränkt, Reaktionen und Empfehlungen von Hohen Tieren der Politik und und und.
Die Jobcenter werden wohl regieren müssen bzw. Anweisungen befolgen, und Maßnahmeträger sollten auch erstmal dicht machen und die Mitarbeiter sich bei der AfA melden :p
Ich bin gespannt wie meine Optionskommune im MK Kreis reagiert bzw. was der Landkreis macht. Gespräche über die "Momentane Berufliche Situation" sollten jetzt nicht wichtig sein. Ich denke die Mitarbeiter haben auch keine Lust auf eventuellen Besuch eines oder mehrere Kranker, die vielleicht aus Angst einer Sanktion zum Jobcenter gehen oder es nicht wissen das sie andere anstecken können, weil sie denken " is ja nur eine Erkältung" oder " Fühl mich aber gesund ".
 
G

Gelöschtes Mitglied 50193

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Also wenn ‚mein‘ JC seine Tore schliesst & ggf. deren Mitarbeiter zuhause bleiben sollen, gehe ich davon aus dass auch ich & andere Elos in Massnahmen o.ä. befindliche in ‚dieser‘ neuen Massnahme/Weisung inkludiert sind & auch zuhause bleiben sollen!

Nachtrag zu meinem Fred vorhin: Ich bin ja in einer Maßnahme in einer ‚Akademie‘ & die werden als letzte uns sagen wir sollen zuhause bleiben weil die ja Geld verdienen mit uns, selbst wenn deren Krankenstand z.Zt. bei fast 100% ist & ‚wir‘ dann nur blöd rumsitzen!!!
 

analena5

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Hallo Elo-Gemeinde!

Die Diakonie Michaelshoven in Köln hat auch für den 16.03.2020 Teilnahmepflicht ausgerufen.

Die Diakonie vertritt die Meinung, dass die Schulrechtsreforrm nicht für Ihre Einrichtung gilt, aber hohe Fordergelder vom Schulministerium einfordern kann.

Ich selbst leide genau an den Vorerkrankungen, welche nicht gerade kompatible mit dem Corona-Virus sind.

Auch frage ich mich, warum eine Impfung gegen Lungenentzündung (welche es nur für die Baktierielle gibt) helfen soll, wenn es sich hier um einen Virus handelt.

Über China wurde hergezogen und Deutschland veräppelt seine eigenen Bürger. Es geht hier nicht um Gesundheit sondern um das Kapital und die Geldgier in diesem System.

Die Berufsgruppen, welche beim Staat verbeamtet sind, sind in so einem Fall (z.B. Pandemie = Katastrophenfall) dafür zuständig, Schaden vom Volke abzuwenden und somit die Notversorgung aufrecht zu erhalten und Sicherheit zu sorgen. Nur aus diesem Grund gibt es überhaupt die Verbeamtung in einem Staat. Statt das Volk zu schützen, verziehen sich die Beamten in Ihre Kammern und streiten über Zuständigkeiten und Befügnisse. Der Grund wird wohl in unserer deutschen Geschichte liegen.

Hier ein paar Infos bezüglich Arbeitsschutz und Fortzahlung vom BMAS:

Moderation:

Leider hast du bei diesem eigentlich interessanten Text weder eine verlinkte Quelle angegeben noch den Text als Zitat kenntlich gemacht. Bei Zitaten ist schon auf Grund des Urheberrechts immer der Urheber und die Quelle (mind. Quelle) anzugeben sowie der Text als Zitat kenntlich zu machen (Quatieren). Beiträge ohne Quellenangabe werden umgehend gelöscht. Bitte in Zukunft auf richtiges zitieren achten. Weitere Hilfe zum richtigen zitieren kannst du hier finden: Richtiges Zitieren ! LG @HermineL



Bis bald!
 

MoHo

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Du solltest mal die Kirche im Dorf lassen. Genau so wie Millionen andere Berufstätiger kann ich auch nicht einfach meinem Job fernbleiben, weil da ein Virus grassiert. Und ich hab auch täglich mit Kunden zu tun.
Natürlich wäre es richtig, wenn ohnehin sinnlose Maßnahmen jetzt pausiert/beendet werden, aber das muss vom MT ausgehen. "Angst vor Ansteckung" ist nunmal kein ausreichender Grund.

Genau so sehe ich das auch! Schauen wir uns doch mal um was passieren würden, wenn alle so denken würden:
Pflegedienst wäre nicht mehr vorhanden
Einkaufen wäre nicht mehr machbar
Es gäbe kein Internet mehr, weil die ITler das Netzt nicht mehr aufrecht erhalten
Wir könnten nicht mehr tanken
Fernwärme wäre auch nicht mehr von Abwasser und Trinkwasser möchte ich gar nicht erst anfangen
Strom hätten wir auch keinen mehr

Das sind nur ein paar die mir spontan einfallen. Die Aussage auf soziale Kontakte zu verzichten, ist so zu verstehen, dass diese eine zusätzliche Quelle der Ansteckung sein kann.

Was wir hier im Quartier machen, wir gehen für unsere älteren Einkaufen, haben unseren Nachbarschaftstreff geschlossen, sehen von privaten Gruppentreffen ab. Meine Tochter kommt mich erst mal nicht besuchen, obwohl ich meine Enkeltochter gerne sehen würde. Sie ist grade mal 9 Monate alt.

Mein Ehrenamt mache ich weiter, denn sonst könnte niemand im Sozialkaufhaus mehr einkaufen für wichtige Dinge, Genau wie die Tafel weiter betrieben wird, wenn auch mit Einbußen, da im Moment weniger Spenden kommen, wegen Hamsterkäufe.

Und ja das Flatterband beim Bus bringt eine ganze Menge! Denn Die Busfahrer verkaufen keine Fahrscheine mehr und laufen nicht Gefahr direkt angehustet oder genießt zu werden.

Wir können eine ganze Menge noch machen! Im erweiterten Kreis von meinen Pflegedienst gibt es 2 Verdachtsfälle. Ich wurde darüber informiert und der Pflegedienst handelt nun entsprechend, kommt aber dennoch 2x die Woche zu mir. Ich handel auch entsprechend, passe noch mehr auf und wasche noch öfter meine Hände! Kernseife habe ich inzwischen in meinen Rucksack ständig dabei, da ich auf andere Seife reagiere.

In diesem Sinne, passt auf Euch auf, dann passt das schon!
 

Maximus Decimus

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Die Berufsgruppen, welche beim Staat verbeamtet sind, sind in so einem Fall (z.B. Pandemie = Katastrophenfall) dafür zuständig, Schaden vom Volke abzuwenden und somit die Notversorgung aufrecht zu erhalten und Sicherheit zu sorgen. Nur aus diesem Grund gibt es überhaupt die Verbeamtung in einem Staat. Statt das Volk zu schützen, verziehen sich die Beamten in Ihre Kammern und streiten über Zuständigkeiten und Befügnisse. Der Grund wird wohl in unserer deutschen Geschichte liegen.
Magst du mal erklären warum ausgerechnet Beamten für alles zuständig sein sollen?
Wo verziehen die sich in ihre Kammer?
Viel Ahnung vom Beamtentum scheinst du nicht gerade zu haben.
Hast du eine Quelle für deine Behauptung das es nur aus diesem Grund Beamten gibt?
 

Zermürbt38

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Bei der Grippewelle gab es aber keine Staatlichen Maßnahmen wie jetzt
Wir haben immer noch die Grippewelle und zwar ziemlich ausgeprägt und aggressiv. Das Problem ist nur, dass das Coronavirus und die Grippewelle aufeinander prasseln und somit solche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Diese Maßnahmen hätten jedoch schon früher ergriffen werden müssen und zwar bevor sich Menschen aller 16 Bundesländer infizierten. Durch das Zusammentreffen der Grippe und Coronaviren (welche der RNA Viren der normalen Wintergrippe zuzuordnen sind), ist es auch klar das die Fälle in die Höhe schnellen. Da dieses jetzige Coronavirus neu ist, wird dieses nun auch in den Mittelpunkt gestellt was auch widerum ganz normal ist. Dadurch gerät aber die Aggressivität der zurzeit vorhandenen Grippewelle in Vergessenheit.
 
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SusaHa

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Wir haben immer noch die Grippewelle und zwar ziemlich ausgeprägt und aggressiv. Das Problem ist nur, dass das Coronavirus und die Grippewelle aufeinander prasseln und somit solche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Diese Maßnahmen hätten jedoch schon früher ergriffen werden müssen und zwar bevor sich Menschen aller 16 Bundesländer infizierten. Durch das Zusammentreffen der Grippe und Coronaviren (welche der RNA Viren der normalen Wintergrippe zuzuordnen sind), ist es auch klar das die Fälle in die Höhe schnellen. Da dieses jetzige Coronavirus neu ist, wird dieses nun auch in den Mittelpunkt gestellt was auch widerum ganz normal ist. Dadurch gerät aber die Aggressivität der zurzeit vorhandenen Grippewelle in Vergessenheit.
Soll ich dir mal aus erster Hand berichten wie das momentan mit der Grippe läuft? Wie zu dieser Jahreszeit üblich sind die Haus- und Kinderarztpraxen überfüllt und sehr gut besucht. Letzten Sonntag hat mein Sohn hohes Fieber bekommen. Paracetamol und Nurofen im Wechsel brachten nur sehr wenig Besserung (statt 40 Grad 39,5). Hier läuft das so, die Kinderarztpraxis ist ab 7Uhr besetzt, hat man für den Tag keinen Termin ruft man dort an , beschreibt die Symptome und bekommt mit Glück noch einen freien Termin oder soll am nächsten Tag kommen (wenn es nicht so schlimm ist) oder soll kommen muss aber 2-3h Wartezeit mitbringen.
Da die Symptome doch eindeutig waren konnten wir 9 Uhr kommen und ohne viel reden wurde ein Abstrich genommen. Nichts verordnet, viel trinken, Paracetamol und Nurofen hatte ich ja noch daheim. Die Praxis war voller röchelnder und hustender Kinder, kein Sitzplatz mehr frei, die Schwestern am Ende und sie wussten wirklich schon nicht mehr wie sie alles schaffen sollen.
Am nächsten Morgen 7Uhr habe ich den Anruf erhalten der Abstrich war positiv, Influenza. Ob ich einen Kinderkrankschein benötige, dann kann ich ihn abholen.
Keine weiteren Informationen, keine Zeit. 11 Uhr war ich in der Praxis den Schein abholen, vor mir schon wieder 7 Leute am Tresen, die ganze Praxis voll. Als ich an der Reihe war habe ich gefragt ob ich eigentlich irgendwas beachten soll, können seine Geschwister weiter in die Schule? Die Antwort? Schulterzucken, um die Grippe macht aktuell keiner Theater. Sie werden auch keinen Negativabstrich machen, wenn er nicht mehr hustet kann er wieder gehen. Die Geschwister können weiter in die Schule, bis sie Fieber bekommen. Haben sie die Tage darauf beide bekommen, ich habe nur angerufen, kurz abgesprochen das es wahrscheinlich die Grippe ist und wir nur wenn es Komplikationen gibt vorbeikommen sollen.
Schon ohne Corona war die Praxis an der Belastungsgrenze
 
G

Gelöschtes Mitglied 67216

Gast
Die Praxis war voller röchelnder und hustender Kinder

Das sollte ja gerade vermieden werden.

Ich war am Dienstag beim Hausarzt und es war nicht eine Person im Wartezimmer. Patienten mit Erkältungssymptomen werden vorsorglich gar nicht in die Praxis gelassen.
 
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