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Siamun

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#1
Hallo,

bin neu hier. Nun bin ich auch dran und muss zwecks "Zusammenleben" ein neuen Antrag auf Alg2 stellen. Muss sagen ich hab mich ziemlich drüber geärgert.

Ich wohne mit meiner Tochter und meinem Freund in einem Miethaus. Ich zahle meinen Teil der Miete und er seinen. Auch hat jeder von uns sein eigenes Geld. Nun will das Amt, das mein Freund für mich aufkommt.

So, nun will weder er für mich aufkommen, noch möchte ich es. Ich war zweimal verheiratet. Das reicht. Ich möchte so eine feste Beziehung gar nicht mehr.

Ich hab meinen Antrag schon ausgefüllt. Ich hoffe auch richtig. Da war ja gleich so ein schönes Blatt zur feststellung einer eäG dabei *g*

Würde mich freuen wenn ich mich mal mit jemandem austauschen könnte. War ziemlich fertig in den letzten Wochen zwecks dieser Angelegenheit.

Lg
 

Arco

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#2
... na dann mache Dich auf viel Ärger bereit :(

Lese dich mal durch das Forum - darüber wurde schon sooooo viel geschrieben
 
E

ExitUser

Gast
#3
Hi Siamon ,
wie Arco schon geschrieben hat , wird da einiges auf Dich zu kommen.

Es wird ganz sicher der Antrag abgelehnt werden , und dann geht der Ärger los.
Du musst dann Widerspruch einlegen und vermutlich zum Sozialgericht gehen mit einer Klage und Eilantrag.
Wenn es soweit ist , solltest Du schnellstmöglich Handeln .
Ist das Kind von deinem Mitbewohner ?
Wenn ja , dann sieht es eher schlecht aus.
Ansonsten kannst Du ja im Forum lesen , worauf es ankommt.
Du solltest deinen Mitbewohner nicht in deine BG mit rein setzen , bzw. angeben.

Bei mir läuft derzeit die Angelegenheit bei Gericht und wird am 11.12. verhandelt.
Den Beschluss und das Urteil der Hauptklage stelle ich dan hier ein.

Gruß
Rüdiger
 

Siamun

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#4
Also, mein Mitbewohner ist nicht der Vater meines Kindes.

Das mit dem nicht angeben schaut eher schlecht aus. Das haben die gleich reingeschrieben als ich den Antrag abholte.

Lg

:|
 

Rupi

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#5
Hallo Siamun,

ist es ein Erstantrag oder Folgeantrag?

Hoffen Du hast diesen Antrag noch nicht abgegeben?
Mach unkenntlich was die da reingeschrieben haben u. mach dein kürzel ran.
VG Rupi
 

Siamun

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#6
Also ich wollte meinen Folgeantrag abgeben und mir wurde gesagt, das ich einen neuen Antrag stellen muss eben zwecks der Gesetzesänderung. Wenn ich des rausstreich nimmt die mir des nicht an.

Hilfe ich muss den Antrag morgen abgeben. Weiss echt nicht mehr was ich machen soll.
 

Rupi

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#7
Hallo Siamun,

ich würde das rausstreichen und diesen Bogen zur eäg ausfüllen,natürlich vorher hier die Anleitung für das richtige Ausfüllen lesen.
komisch ich habe ja dasselbe prob. mir hat keiner diesen fragebogen mitgegeben.die sb hat mich auch nicht dazu befragt, als ich den widerspruch gegen meine vorläufige bewilligung eingereicht habe.

VG Rupi
 

Siamun

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#8
Also der Antrag ist jetzt schon komplett ausgefüllt mit allem drum und dran.
Den Fragebogen zur eäG hab ich bestimmt richtig ausgefüllt *fg*
-es besteht keine Haushalts-und Wirtschaftsgemeinschaft
-ich bin Mitmieter (geht net anders der Vertrag läuft auf uns beide)
-die Miete wird von jedem anteilig gezahlt
-einkauf des täglichen bedarfs jeder für sich allein
-das persönliche einkommen wird nicht zur sicherstellung des gemeinsamen lebensunterhalts verwendet
-zusammenleben mit gemeinsamen kinder nein
-versorgung angehöriger nein
-gemeinsames Konto oder einzugs- oder verfügungsermächtigung nein (mit Beweis)
-gemeinsame Vermögenswerte nein
-gemeinsame versicherungen nein (mit Kopie wer in meiner LV begünstigt ist)

Lg
 

Rupi

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#9
hi,
was haben die denn genau in deinen antrag geschrieben?
vg
 
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#10
@ siamun

Wichtig - streich, falls sie irgendwo vorkommt, die Bezeichnung Partner und ersetze sie durch Mitbewohner. Für die ARGE ist -anscheinend- Partner gleichbedeutend mit Lebensgefährte und somit ein Nachweis für das Bestehen einer eäG

Ich hab Termin schon am 06.12. also noch vor FB und bereits vor dem Landessozialgericht. Info über Ausgang des Erörterungstermin folgt.

LG
strümpfchen
 

vagabund

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#11
Wenn die ARGE den Antrag nicht annehmen will, drauf bestehen -die sind dazu verpflichtet! Ansonsten zum nächsten Fax-Gerät :D und das Ding durchfaxen.
 

Arco

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#12
... oder bei einer anderen Behörde oder Krankenkasse etc. abgeben, die sind verpflichtet den Antrag weiterzuleiten ;)

Aber immer auf Kopie Eingangsstempel geben lassen .....
 

Siamun

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#13
@ Rupi : Die haben gleich als ich den neuen Antrag abholte den Namen und die alte BG-Nummer (er bezieht inzischen kein alg2 mehr) von meinem mitbewohner reingeschrieben.

@ Strümpfchen : Danke werd ich gleich nochmal alles kontrollieren


Neues

Wollte heute meinen Antrag komplett ausgefüllt abgeben. Durfte ich aber nicht, weil da mein Mitbewohner auch noch einige Unterschriften drunter setzen muss lt. Sachbearbeiterin. Sie hat mir auch gleich noch mitgeteilt, dass trotz Ausfüllen des Zusatzblattes das ganze als eäG gerechnet wird.
Ich hab auch einige Sachen als Beweise beigelegt. Schreiben von der Bank zwecks Einzugs- bzw. Verfügungsberechtigung. Dann hab ich denen sogar eine Kopie meiner LV-Police gegeben, dass sie sehen wer begünstigt ist ( eigentlich geht die das gar nix an). :motz:

Ich bin ja gespannt wie des dann mit dem Vorschuss ausschaut nachdem ich ja am 01. kein geld krieg. Muss ja schließlich meine Miete zahlen. :cry:

Lg Siamun
 
E

ExitUser

Gast
#14
Hi Siamun ,
was soll der Mitbewohner denn unterschreiben ???

Du bist doch der Antragsteller !!!

Wenn er was unterschreibt wird das ganz sicher als Indiz für eine innige Vertrautheit angesehen.

Nicht unterschreiben , und per Einschreiben mit Rückschein den Antrag dort hin senden , wenn möglich den Brief auf der Post verschließen und auf dem Beleg den Inhalt ( Leistungsantrag nach SGB II ) und den Namen des Postangestellten oder Poststelleninhaber angeben.

Stellt euch auf ein Gerichtsverfahren ein.
Ich würde Dir empfehlen , dich mal an das zuständige Sozialgericht zu gehen , und den Rechtsberater dort befragen und gegebenenfalls Eilantrag dort gleich vor Ort zu stellen.
Kopiere Dir den Antrag besser vorher mal.

Einen Vorschuss wirst Du vermutlich nicht erhalten , da die ja eine eäG unterstellen wollen und auch tun werden.

Also verschwende keine Zeit mit denen , da es sowieso zur Verhandlung kommen wird, wie bei Strümpfchen und bei mir und einigen anderen.

Gruß
Rüdiger
 

Rupi

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#15
Hallo Siamun,

hab mal eben auf meinem Erstantrag und die Folgeanträge geschaut, da ist nicht mal ein Unterschriftsfeld für eine andere Person, ausser dem Antragsteller. Und eins extra zur Bestätigung der korrekten Änderungen des SB.

Du kannst ja diese Unterschrift nicht von deinem Mitbewohner erzwingen!
Und wie wollen die denn deinen Mitbewohner zwingen sein Einkommen darzulegen?

Hast Du das nun so stehengelassen, was die da reingekritzelt haben?

Da kommt ja noch jede Menge auf mich zu, wie das aussieht. :kratz:

Ich würde morgen gleich wieder hingehen und sagen, dass Du deinen Mitbewohner nicht angetroffen hast und ob sie dir das schriftl. geben, das sie verweigern dir den Antrag abzunehmen. Oder besser Du sagst denen, das es dein Recht ist, diesen Antrag zu stellen und verlangst den Vorgesetzten! Jeder hat das Recht den Antrag zu stellen und dann wird geprüft.

VG Rupi
 

Rupi

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#16
@Fighting Bulldogg
Hallo,

wann hast Du einen Termin?


Stellt euch mal vor ein Mitbewohner erbt in Erbengemeinschaft z.B. ein Haus. Muss dann die Erbengemeinschaft, wozu der Mitbewohner eines Hilfebdürftigen gehört, dieses verkaufen o. denjenigen auszahlen, damit der wiederum seine Mitbewohnerin "aushalten" kann? Da würden ja völlig unbeteiligte Menschen mit reingezogen.
Wieviele Klagen sollen denn noch eingehen?
VG Rupi
 
E

ExitUser

Gast
#17
Hi Rupi ,
guckst Du Beitrag # 3

@ Siamun ,
wenn Du den Antrag dort hin sendest wie ich es geschrieben habe , müssen die ebenfalls schriftlich reagieren und auch begründen warum nicht.

Mündliches wird Dich nicht weiter bringen.
Verlange für die Zukunft nur schriftliche Stellungnahmen und Aufforderungen.

Dazu sind die verpflichtet und macht arbeit. :mrgreen:

Gruß
Rüdiger
 

Siamun

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#18
@ Rupi : tja, die hat "gesetzlichen Vertreters minderjähriger Antragsteller" durchgestrichen und H. .......... hingeschrieben bzw. teilweise selber Zeilen gemalt.

@Fighting Bulldog : ich sagte der Sachbearbeiterin auch, dass ich doch Antragsteller sei, aber das hat sie nicht interessiert und sagte es sei unbedingt erforderlich und jetzt ist die Unterschrift auch schon drauf. :(

Lg
 

Grubenpony

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#19
Siamun sagte :
und jetzt ist die Unterschrift auch schon drauf. :(
Lg
:x Na toll. Liest du auch was hier geschrieben wird? Das ist wieder mal ein prima Beispiel dafür, wie man sich Probleme selber macht indem man in eine Art "Kadavergehorsam" verfällt.
 
E

ExitUser

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#20
Hallo Siamun,

du könntest doch bei der Arge anrufen und sagen das du dringend einen neuen Antrag brauchst...weil du gestern über den anderen "aus Versehen" z.B. deinen Kaffee drüber geschüttet hast.

Vielleicht klappt es...und schon wäre die Unterschrift, die wohl nicht auf den Antrag gehört, verschwunden :hihi:

LG Felicitas
 

Siamun

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#21
@ Grubenpony : ich habs gelesen. Kann schon sein, dass ich mir damit noch mehr Probleme mache. Vielleicht hab ich einfach zu wenig Selbstbewusstsein und zuviel Angst. Ich konnte mich in solchen Situationen schon immer schwer durchsetzen :| :| :|
 

MamaMia

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#22
kein problem... ich mache dir aber, was ein glückliches ende dieser situation angeht, keine hoffnung. hier in berlin interessiert es niemanden, wie die verhältnisse wirklich sind. mein widerspruchsverfahren läuft seit knapp einem dreiviertel jahr und es tut sich nichts. zeit, um zum sozialgericht zu rennen, hab ich nicht. das wissen die. deshalb spielen die auch mit mir, demütigen mich und lassen mich mit meinen kindern auf der strecke. finanziell läuft immernoch nichts. ich werde meinen freund jetzt heiraten, dass er uns nach seinen abzügen, mit dem unterstützen kann, was er durch die heirat mehr hat. ohne die heirat würde er in ein noch viel größeres schuldenloch fallen, weil ihm selbst zum eigenen leben nichts mehr bleibt. das interessiert die behörden aber nicht. deshalb gehen wir jetzt unseren eigenen weg und versuchen UNS durchzubeißen, bis der kleinste in die kita kann, damit ich auch wieder arbeiten kann und wir endlich wieder jeder unser eigenes gehalt haben. ich hoffe ich pack das. bin schon ziemlich abgemagert, weil ich durch den stress und die geldknappheit kaum was esse. wie schon in einem meiner beiträge geschrieben, verzichte ich für meine kinder, weil man ja sonst noch das jugendamt aufgehetzt bekommt... beamte und politiker... sollten alle mal in unserer haut stecken. vielleicht würden sie dann endlich kapieren, was sie da oben verbocken. die haben ja nicht die leiseste ahnung, dass DIE die schuldigen sind, wegen denen unser land stück für stück vor die hunde geht!!!
und wenn alle stricke reißen, soll sich dein freund halt ne 1-raumwohnung suchen, damit er ne andere meldeadresse hat. das wäre unsere lösung gewesen, weil mein freund und mitbewohner mir und den kids kein stein im weg sein wollte. aber dann kam ja die idee mit dem heiraten. eine zwangsheirat, sozusagen. weil man uns trotz widerlegung des bestehens einer eheä. gem. eine solche unterstellt und sich vor zahlungen drückt! ich sags ja... beamte und politiker... tzzz

ich drücke dir trotzdem die daumen für den kampf, der mit großer wahrscheinlichkeit als niederlage ausgeht. wenn alles vorbei ist, vergiss nicht, bescheid zu sagen für wen... :kinn:

liebe grüße und viel glück von der mama mia
 

Siamun

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#23
Nun ich hab meinen Antrag jetzt abgegeben.

Zu meinem Erstaunen hab ich dann heut gleich ohne Meckern einen Vorschuss bekommen, dass ich am Freitag meine Miete zahlen kann.

Jetzt werde ich wohl warten und sehen was passiert.

Viel Hoffnung brauch ich ja eh nicht haben.
 

Seestern

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#24
@ Siamun, mach dir nix draus, geht mir genauso. Ich hatte auch Angst vor denen. Man hört und liest auch so viel von dieser Behördenwillkür...

Was deinen Antrag angeht: Das hat die SB im voraus schon so hingedreht. Mein SB war auch so. Hat mich stinkenfreundlich gefragt, ob mein Mitbewohner und ich denn zusammen einkaufen würden. Das habe ich verneint. Bei meinem ersten Antrag ging auch alles noch gut: Wir haben damals erst ein knappes halbes Jahr zusammen gewohnt. Und das "Fortentwicklungsgesetz" gab es noch nicht. Dann bekam ich wieder Arbeit, befristet. Danach mußte ich erneut einen Antrag stellen. Es war der selbe SB. Von dem bekam ich überhaupt keinen Bescheid und kein Geld - dafür aber Hausbesuch. Den hab ich nicht reingelassen, weil keine Ankündigung mit Bergündung da war. Die haben einfach versucht, hier herein zu kommen. Nachdem die damit gescheitert sind, bekam ich wieder nichts, nicht einmal einen Ablehnungsbescheid, gegen den ich ja Widerspruch hätte einlegen können. Es war schlimm. Nur durch den verrückten Zufall, dass die mich aufgefordert haben, mich bei der Arge zu bewerben (als Arbeitsvermittlerin - die Situation war total irre) ist mein Antrag dann doch von oben durchgewinkt worden. Glück gehabt, sonst hätte ich den Weg zum Gericht gehen müssen. Das hätte ich auf jeden Fall getan. Denn wir haben, genau wir ihr auch, zusammen gewohnt, eine Beziehung gehabt, aber getrennte Konten, Haushaltskasse mit monatlicher Endabrechnung und getrennt Miete zahlen. Es war einfach keine eäg.

Vermutlich wirst du übers Gericht gehen müssen. Ich halte mich, was die Bestimmung der eäg angeht, immer noch an das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, auch wenn das Fortentwicklungsgesetz meiner Ansicht nach versucht hat, selbiges auszuhebeln. Bei euch liegt der Fall doch so, daß ihr ohne weiteres beweisen könnt, daß ihr keine eäg seid. Es ist nur so, daß die Argen das von vorherein unterstellen und man dann dagegen angehen muss. Das kostet Zeit und Nerven. Aber man kann sich den Dreck auch nicht gefallen lassen, bloß weil der Gesetzgeber seine Gesetze wirklichkeitsfremd und unsozial ausgestaltet.

Viel Glück und Durchhaltevermögen! :daumen:
 

Siamun

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#25
@ Seestern

danke für die Aufmunterung. Wir sind wirklich keine eäG und wie schon gesagt möchte ich das auch gar nicht mehr. Wir sind damals nur zusammen gezogen weil sich keiner eine eigene wohnung hätte leisten können. Ich war damals noch nicht vom Staat abhängig. Hab damals noch Unterhalt bezogen für mich und meine Tochter. Inzwischen bekomm ich gar nix mehr von meinem Ex.

Irgendwie werd ich des jetzt schon hinkriegen. Bis jetzt bin ich immer wieder nach oben gekommen :)

Ganz ohne weiteres werd ich mir das nicht gefallen lassen.

Nur will ich halt auch nicht umziehen, alleine schon wegen meiner Tochter nicht

Lg
 
E

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#26
Felicitas sagte :
du könntest doch bei der Arge anrufen und sagen das du dringend einen neuen Antrag brauchst...
Msn kann sich den Antrag auch downloaden!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arco

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#27
Ludwigsburg sagte :
Felicitas sagte :
du könntest doch bei der Arge anrufen und sagen das du dringend einen neuen Antrag brauchst...
Msn kann sich den Antrag auch downloaden!

Gruß aus Ludwigsburg
... allerdings vorsicht, wenn ich es richtig gesehen habe sind die Antragsformulare unter Download nicht mehr aktuell ! ! !

Die sollten schon vor längere Zeit ( hatte das mal angesprochen ) ersetzt werden .....

Dann lieber unter AA die NEUEN downloaden.
 

Rupi

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#28
Hallo,

wie schreibe ich Widerspruch zu einem "vorläufigen Bewilligungsbescheid", der dazu noch befristet ist?

Vorläufig= wegen Nachreichung von Unterlagen (Vermutung eäG,steht aber im Extraschreiben)

befristet auf 2 Monate= ohne Begründung

Wie verhalte ich mich jetzt?
Kann jemand helfen?
VG Rupi
 
E

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#29
Rupi sagte :
Hallo,

wie schreibe ich Widerspruch zu einem "vorläufigen Bewilligungsbescheid", der dazu noch befristet ist?

genauso wie wenns ein endgültiger wär...Hiermit lege ich fristwahrend Widerspruch ein. Begründung folgt.

Vorläufig= wegen Nachreichung von Unterlagen (Vermutung eäG,steht aber im Extraschreiben)

befristet auf 2 Monate= ohne Begründung

Damit gibt man dir zu verstehen, daß du in 2 Monaten ohne Geld dastehst, wenn du nicht spurst...

Wie verhalte ich mich jetzt?
Kann jemand helfen?
VG Rupi
Du weißt nicht, wie du die Widerspruchsformulierung begründen sollst?
Ist es das?

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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#30
Rupi sagte :
Hallo,

wie schreibe ich Widerspruch zu einem "vorläufigen Bewilligungsbescheid", der dazu noch befristet ist?

genauso wie wenns ein endgültiger wär...Hiermit lege ich fristwahrend Widerspruch ein. Begründung folgt.

Vorläufig= wegen Nachreichung von Unterlagen (Vermutung eäG,steht aber im Extraschreiben)

befristet auf 2 Monate= ohne Begründung

Damit gibt man dir zu verstehen, daß du in 2 Monaten ohne Geld dastehst, wenn du nicht spurst...

Wie verhalte ich mich jetzt?
Kann jemand helfen?
VG Rupi
Du weißt nicht, wie du die Widerspruchsbegründung formulieren sollst?
Ist es das?

Gruß aus Ludwigsburg
 

Rupi

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#31
Hallo Ludwigsburg,

genau das ist es, die Begründung zu formulieren.

VG Rupi
 
E

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#32
Rupi sagte :
Hallo Ludwigsburg,

genau das ist es, die Begründung zu formulieren.

VG Rupi
Schreib mal genau auf, was bisher passiert ist. Eine "normale" Widerspruchsbegründung wird nu bei dir nicht ausreichen, fürchte ich.

So wie ich das in Erinnerung hab, hat die SB deinen Antrag ja abgeändert... und du hast den dann abgegeben, ohne unseren Rat zu befolgen, das nicht mitzumachen?

Was genau hast denn da nu unterschrieben? Ich fürchte: damit hast es dir unnötig schwer gemacht...

Gib aber den fristwahrenden Widerspruch sofort ab und laß dir auf einer Kopie den Erhalt bestätigen... du kannst auch zur Widerspruchsstelle gehen und den fristwahrenden Widerspruch zu Protokoll geben.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Rupi

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#33
@Ludwigsburg


So wie ich das in Erinnerung hab, hat die SB deinen Antrag ja abgeändert... und du hast den dann abgegeben, ohne unseren Rat zu befolgen, das nicht mitzumachen? Da verwechselst Du mich, das war Siamun,glaub ich.

Zu meinem Vorgang:
Hab auf meinen letzten Folgeantrag eine vorläufigen Bescheid bekommen, der befristet auf 2 Monate ist.

Die vorläufige Bewilligung war mit Nachreichen von Unterlagen begründet.
Welche Unterlagen die genau anfordern, ist in einem 2. beigelegten Schreiben (was kein Rechtsbehelf enthielt) dargelegt worden.
"Vermutung einer eäG....."
"Unterlagen von Ihrem Partner.....Einkommen etc."

Die Befristung von nur 2 Monaten ist allerdings nicht begründet worden.

???
VG Rupi
 
E

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#34
Rupi sagte :
Da verwechselst Du mich, das war Siamun,glaub ich
Zu meinem Vorgang:
Hab auf meinen letzten Folgeantrag eine vorläufigen Bescheid bekommen, der befristet auf 2 Monate ist.

Die vorläufige Bewilligung war mit Nachreichen von Unterlagen begründet.
Welche Unterlagen die genau anfordern, ist in einem 2. beigelegten Schreiben (was kein Rechtsbehelf enthielt) dargelegt worden.
"Vermutung einer eäG....."
"Unterlagen von Ihrem Partner.....Einkommen etc."

Die Befristung von nur 2 Monaten ist allerdings nicht begründet worden.

???
VG Rupi
Zur Befristung hab ich ja schon was geschrieben, ebenso daß du erstmal fristwahrend Widerspruch einlegen sollst.

Du mußt dem Amt jetzt nachweisen, daß du in keiner eäG lebst, so will es das SGB II.

Unterlagen deines Mitbewohners solltest du nicht abgeben - sonst legt man das garantiert so aus, als wär er bereit dich zu unterstützen...
und packt ihn im nächsten Bescheid garantiert in deine BG.
Teil denen mit, daß dein Mitbewohner nicht einverstanden ist, dir irgendetwas zum Weiterleiten zu übergeben, und daß du auch keinen Zugang zu den Unterlagen hast. Man möchte sich direkt an ihn wenden!

Und überleg dir schon mal, wie du finanziell zurecht kommen willst, falls man dich in 2 Monaten aushungern will - auch eine einstweilige Anordnung kann dauern!

Ansonsten: schreib mal einen Entwurf der Widerspruchsbegründung... dann helfen wir dir weiter.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Rupi

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#35
Hi,

hatte ja schon Widerspruch eingelegt, aber das dazugelegte Schreiben ist kein Verwaltungsakt, wurde mir erklärt.
Jetzt hab ich, wie Du vorgeschlagen hast, Widerspr. direkt gegen den vorläufg.Bescheid eingelegt ohne Begründung, weil sonst die Frist abläuft.
Bring ich gleich noch hin.
Den anderen nicht zulässigen Widerspruch hab ich zurückgezogen.
Dann habe ich noch ein Schreiben zum Extra-Schreiben verfaßt, um zu erklären, dass ich die geforderten Unterlagen nicht -wegen Nichtzugangs- einreichen kann und sie sich diese selbst beschaffen möchten.
----------------
Ist denn diese Befristung ohne Begründung statthaft?
--------------------
Vorläufig ist ja verständl., wenn die auf eäG prüfen wollen, aber Befristung?
---------------------------
Kann ich für den Fall der Fälle einen Vorschuss für Lebensmittel beantragen?

VG Rupi
 

Siamun

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#36
Hallo,

habe nun heute meinen Bescheid bekommen. Wurden natürlich als eäG berechnet. Steht zwar jetzt mehr geld drauf wie vorher aber ich werd trotzdem Widerspruch einlegen, weil wir ja keine eäG sind. Bin ja mal gespannt was noch kommt.

Bin ja trotzdem schon mal beruhigt.

Liebe Grüße

Siamun :stern:
 

Rupi

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#37
Hallo,

@Siamun

hattest Du denn die Einkommensnachweise von deinem Mitbewohner mit abgegeben?

@Ludwigsburg

Wenn ich wüßte ob die Befristung rechtens ist, könnte ich vielleicht auch ne Begründung schreiben.
Ansonsten könnte ich mich nur auf das Extraschreiben beziehen oder?

VG Rupi
 
E

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#38
Rupi sagte :
Wenn ich wüßte ob die Befristung rechtens ist, könnte ich vielleicht auch ne Begründung schreiben.
Ansonsten könnte ich mich nur auf das Extraschreiben beziehen oder?

Kein Widerspruch, was die Befristungangeht - die ist rechtens - und besser als dir Leistung wegen fehlender Unterlagen zu verweigern, wie es so einige SB - rechtswidrig - tun.


Gruß aus Ludwigsburg
 

Siamun

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#39
@ Rupi

ja die hatte ich mit abgegeben.

lg Siamun
 

Rupi

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#41
Hallo,

morgen gehe ich zum Amt, habe Mitteilung bekommen, dass ich dort vorbeikommen soll.

Meine Frage: Kann ich die Begründung zum Widerspruch auch mündlich abgeben?

Und dann weiß ich immernoch nicht, wie ich denen beweisen soll, dass ich nicht zwangsverheiratet werden will.

VG Rupi
 
E

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#42
Rupi sagte :
Hallo,

morgen gehe ich zum Amt, habe Mitteilung bekommen, dass ich dort vorbeikommen soll.

Meine Frage: Kann ich die Begründung zum Widerspruch auch mündlich abgeben?

Und dann weiß ich immernoch nicht, wie ich denen beweisen soll, dass ich nicht zwangsverheiratet werden will.

VG Rupi
Du kannst ihn zur Niederschrift geben... das heißt du diktierst, die/der SB i der Widerspruchsstelle schreibt.

Solltest aber nur einen fristwahrenden abgeben: Begründung erst nachreichen, wenn er gut formuliert und inhaltlich richtig ist.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Rupi

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#43
Hi,

@Ludwigsburg

den Widerspruch hab ich schon schriftl. eingereicht.

Bei der Begründung geht nischt. :| Weiß immer noch nicht genau wie ich die schreiben soll. Mündlich geht also keine Begründung? Würde mündl. warscheinlich eh nichts werden.

Mir fällt nur das mit den Unterlagen vom "Partner" ein, dass ich die nicht besorgen kann, aber das hab ich denen ja auch schon mitgeteilt.

Von der Bank hab ich mir auch ein Schriftstück geholt, was mehr o. weniger aber auch nur meine Adr. und den Kontostand wiedergibt. Was anderes haben die da wohl nicht.

???
VG Rupi
 

Arania

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#44
Also die Befristung ist begründet, das Du nicht einfach Unterlagen eines anderen beibringen kannst ist auch Fakt.

Dieses ist Begründung genug, falls sie Dich darauf ansprechen sollten - und das werden sie tun- warum Du Deinen Mitbewohner nicht um die Unterlagen gebeten hast, kannst Du sagen das Du das getan hast er/sie das aber nicht einsieht und deshalb persönlich vom Amt aufgefordert werden müsste,
 
E

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#45
Rupi sagte :
Hi,

@Ludwigsburg

den Widerspruch hab ich schon schriftl. eingereicht.

Bei der Begründung geht nischt. :| Weiß immer noch nicht genau wie ich die schreiben soll. Mündlich geht also keine Begründung? Würde mündl. warscheinlich eh nichts werden.

Mir fällt nur das mit den Unterlagen vom "Partner" ein, dass ich die nicht besorgen kann, aber das hab ich denen ja auch schon mitgeteilt.

Von der Bank hab ich mir auch ein Schriftstück geholt, was mehr o. weniger aber auch nur meine Adr. und den Kontostand wiedergibt. Was anderes haben die da wohl nicht.

???
VG Rupi
Dann such dir einen guten Fachanwalt für Sozialrecht...und vom Amtsgericht holtst dir einen Beratungshilfeschein.
Damit zahlst beim Anwalt dann nur noch 10 €.

Wenn dich meine Meinung interessiert: zieh sofort aus... dann muß das Amt zahlen! Auch rückwirkend, denn das ist der beste Beweis, daß ihr nur eine Wohngemeinschaft seid.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Rupi

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#46
@Ludwigsburg

Hab schon ernsthaft übers ausziehen gedacht, aber da fehlt mir auch die Kohle für die Kaution. Und gerade wegen dem Aspekt der Einsparung sind wir ja in eine WG zusammengezogen. Außerdem wäre es auch so schade.
Und irgend ein Darlehen zu beantragen ( u. deswegen Schulden machen) wollte ich eigentlich nicht.

Wenn nichts nutz muss ich mir halt nen Beratungsschein holen.

Trotzdem Danke.

VG Rupi
 

Rupi

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#47
Hi,

@Arania

Das die sich die Unterlagen selbst besorgen möchten, hab ich denen schon mitgeteilt.

VG Rupi
 

Arania

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#48
DAS schriftlich als Begründung für den Widerspruch, Mitbewohner verweigert sich!
 
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#49
Rupi sagte :
@Ludwigsburg

Hab schon ernsthaft übers ausziehen gedacht, aber da fehlt mir auch die Kohle für die Kaution. Und gerade wegen dem Aspekt der Einsparung sind wir ja in eine WG zusammengezogen. Außerdem wäre es auch so schade.
Und irgend ein Darlehen zu beantragen ( u. deswegen Schulden machen) wollte ich eigentlich nicht.

Wenn nichts nutz muss ich mir halt nen Beratungsschein holen.

Trotzdem Danke.

VG Rupi
Da kann dir niemand helfen, die Entscheidung mußt selbst treffen.

Aber bedenke: je länger das ganze dauert, desto schwieriger wird es die Frage zu beantworten wovon du in der Zwischenzeit deinen Verpflichtungen nachgekommen bist und wovon du gelebt hast...

ein Darlehen wirst in jedem Fall brauchen: entweder für die Kaution oder zum Überbrücken der Zeit bis du ein hoffentlich poitives Urteil erhälst.

Ich würd nochmal zum Amt gehen und auf Lebensmittelgutscheie drängen.. selbst wenn du nichts bekommst zeigst du damit, daß sie dich nicht unterstützt.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Rupi

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#50
@Ludwigsburg

Aber bedenke: je länger das ganze dauert, desto schwieriger wird es die Frage zu beantworten wovon du in der Zwischenzeit deinen Verpflichtungen nachgekommen bist und wovon du gelebt hast...


Mit den Einsparungen hab ich nur die Miete gemeint. Hab ja immer irgendwie was dazu verdienen können, so dass ich über die Runden kam.
Ich haushalte und verfüge seit meiner Trennung/Scheidung über Finanzielles und Sonstiges allein und das ist auch gut so.

War ja heute bei der SB. Sie hat mir Fragen (aus dem Katalog zur eäG) gestellt und ich musste sie beantworten.

Weggelassen hat sie die Frage nach den gegenseitigen intimen/sexuellen, innigen Bindungen. Das war ihr wohl auch zu blöd. Sie hat eh oft den Kopf geschüttelt und gesagt, dass sie dies jetzt nicht fragt u. gemeint, dass sie sich diese Fragen nicht ausgedacht hat.
"Partner" habe ich in den Fragen streichen lassen.
Nun graust es mir vor dem angekündigten "könnte sein" Hausbesuch, obwohl der eigentlich gar nicht mehr nötig wär. :uebel:
Ich zuck hier schon bei jeglichen Klingeln zusammen. Man lebt ja normaler Weise nicht so extrem nach den Wünschen anderer Leute, die sich etwaige Dinge ausdenken um zu sehen, ob man auch wirklich mit dem anderen keine gemeinsamen Sachen macht, wie z.B. mal nen Kaffee zu trinken.
Eigentlich ist mein Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung eh schon im A.....Außerdem fühl ich mich ständig beobachtet.

VG Rupi
 

Rupi

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#51
Hallo,

man hat mich zwangsverheiratet.

Auf meinen Widerspruch ist nicht gesondert eingegangen worden, d.h. ich habe lediglich einen bzw. zwei neue Bescheide bekommen. Im zweiten -wieder vorläufigen Bescheid- war dann der Satz zu finden, dass meine Erklärungen die Vermutung nicht entkräften.
Es wurde ein pauschales Bruttoeinkommen meines Mitbewohner auf Grund seines Arbeitsvertrages (er hatte ja mal Leistungen beantragt, somit hat das Amt ja Unterlagen von ihm) als Berechnungsgrundlage genommen. Ich soll jetzt wieder von ihm Einkommensnachweise einreichen, so dass die Korrekturrechnen können.

Ich bekomme somit entschieden weniger Geld.
Mein Mitbewohner ist Vater auf ungewöhnliche Weise geworden. Mein Kind hat jetzt zwei Väter, die unterhaltspflichtig wären.

Ich nehme mal an, dass jetzt bloß noch ein Anwalt hilft.
Oder weiß hier noch jemand Rat?

VG Rupi
 
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#52
Rupi sagte :
Hallo,

man hat mich zwangsverheiratet.

Auf meinen Widerspruch ist nicht gesondert eingegangen worden, d.h. ich habe lediglich einen bzw. zwei neue Bescheide bekommen. Im zweiten -wieder vorläufigen Bescheid- war dann der Satz zu finden, dass meine Erklärungen die Vermutung nicht entkräften.
Es wurde ein pauschales Bruttoeinkommen meines Mitbewohner auf Grund seines Arbeitsvertrages (er hatte ja mal Leistungen beantragt, somit hat das Amt ja Unterlagen von ihm) als Berechnungsgrundlage genommen. Ich soll jetzt wieder von ihm Einkommensnachweise einreichen, so dass die Korrekturrechnen können.

Ich bekomme somit entschieden weniger Geld.
Mein Mitbewohner ist Vater auf ungewöhnliche Weise geworden. Mein Kind hat jetzt zwei Väter, die unterhaltspflichtig wären.

Ich nehme mal an, dass jetzt bloß noch ein Anwalt hilft.
Oder weiß hier noch jemand Rat?

VG Rupi
Ja, ich schätze, du wirst einen Anwalt brauchen.

Haben sie bei mir auch gemacht, da haben sie bei meiner Tochter, für die ich die Aufnahme in die BG abgelehnt habe, auch alte Beträge genommen, aus der Zeit, wo sie zwangsweise in der BG war...

allerdings hab ich gegen die Schätzung nichts mehr unternommen, weil ich meinen SB davon überzeugen konnte, daß meine Tochter, da ausreichend eigenes Einkommen, wirklich nicht in die BG gehört.

Aber da nicht jeder SB vernünftigen Argumenten zugänglich ist und eäG erstmal angenommen wird... denke, du brauchst nicht nur einen Anwalt, sondern einen Fachanwalt für Sozialrecht, der sich auch wirklich bereit ist sich einzusetzen.

Dein Mitbewohner wird nur dann zwangsverheiratet und "Vater", wenn er das mit sich machen läßt...
auch er braucht einen guten Anwalt, will er nicht ausziehen oder zuschauen, wie ihr beide, du und das Kind, unter den Kürzungen leidet.


Gruß aus Ludwigsburg
 

Rupi

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#53
Hallo Ludwigsburg,

Also Anwalt auf jeden Fall!

Mein Mitbewohner hat ja nicht mal was vom Amt bekommen, dass er z.B. Unterlagen einreichen soll oder jetzt Gehaltsnachweise. Das wird ja wieder von mir verlangt, obwohl ich ja schon erklärt habe, dass ich keinen Zugang habe usw...
Stiftet mich man wieder zu ner Straftat an.
Mich kotzt das sowas von an. Die haben sich ja der Unterlagen, der er mal für seine Antragbearbg. und Arbeitsaufnahme, also Abmeldung beim Amt, vorgelegt hat - bedient-intern. Der taucht auf einmal in meinen Berechnungsbögen auf.
Und Vater ist er doch geworden, weil mir und meinem Kind ja Leistungen dementspr. gekürzt worden sind. Natürlich lässt er sich das nicht gefallen, zumal die seine Daten ja mißbraucht haben.

Hätten die nun auf meinen Widerspruch gesondert eingehen müssen?

VG Rupi
 
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#54
Rupi sagte :
Hallo Ludwigsburg,

Also Anwalt auf jeden Fall!

Mein Mitbewohner hat ja nicht mal was vom Amt bekommen, dass er z.B. Unterlagen einreichen soll oder jetzt Gehaltsnachweise.

Warum auch, man will ja nur deine Leistungen senken...diese Praxis finde ich auch mehr als unmöglich... sie müßten sich an den wenden müssen, den sie unterhaltspflichtig machen wollen!


Das wird ja wieder von mir verlangt, obwohl ich ja schon erklärt habe, dass ich keinen Zugang habe usw...
Stiftet mich man wieder zu ner Straftat an.

Stimmt, uind deshalb muß man da etwas unternehmen! Aber da wirst einen Anwalt brauchen... nicht mal die Datenschützer helfen einem da weiter...

Mich kotzt das sowas von an.

Kann ich gut verstehen...

Die haben sich ja der Unterlagen, der er mal für seine Antragbearbg. und Arbeitsaufnahme, also Abmeldung beim Amt, vorgelegt hat - bedient-intern. Der taucht auf einmal in meinen Berechnungsbögen auf.

Hab ich schon verstanden...und als Antwort hab ich bekommen, daß das ja nur zu meinem Besten wäre, damit man mir die Leistung weiter zahlen könne...
selbst die Datenschützer helfen einem da nicht weiter...da kann man nur per Anwalt etwas unternehmen


Und Vater ist er doch geworden, weil mir und meinem Kind ja Leistungen dementspr. gekürzt worden sind. Natürlich lässt er sich das nicht gefallen, zumal die seine Daten ja mißbraucht haben.

ist er nicht :mrgreen:



Hätten die nun auf meinen Widerspruch gesondert eingehen müssen?

Was meinst du mit : gesondert?


VG Rupi
 

Rupi

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#55
@Ludwigsburg

gesondert, damit meine ich, dass ich direkt auf meinen Widerspruch eine Antwort erhalte. Vielleicht von der Widerspruchsstelle, die ja die Widersprüche bearbeitet?

Ich musste doch och den Fragebogen zur eäG beantworten, die Fragen wurden mir vor Ort von der SB gestellt und sie hat ihn auch ausgefüllt.
Darauf ist auch keiner eingegangen.

Das meine Erklärungen die Vermutung nicht entkräftigt haben, heißt ja nicht, dass sie sie bestärkt haben!
Im Prinzip haben die außer den Mietvertrag, da kann ich ja schlecht was gegen sagen, habe ja erklärt aus Kostengründen wohnen wir in einer Whg., nichts was irgendwas vermuten läßt.

VG Rupi
 
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#56
Rupi sagte :
@Ludwigsburg

gesondert, damit meine ich, dass ich direkt auf meinen Widerspruch eine Antwort erhalte.



Ja, darauf hat man Anspruch, aber...nicht immer kommt einer... den muß man oft genug auch einfordern.


Vielleicht von der Widerspruchsstelle, die ja die Widersprüche bearbeitet?

Ich hab x Widersprüche geschrieben aber nicht einen Widerspruchsbescheid bekommen, und das 2 Jahre nach dem ersten Widerspruch :)
Die denken offenbar wenn einzelne Punkte doch noch durch den SB geklärt werden, dann kann man auf Bescheide wohl verzichten...

Hast du 3 Monate nach Widerspruch keinen Widerspruchsbescheid, kannst du ihn einklagen...



Ich musste doch och den Fragebogen zur eäG beantworten, die Fragen wurden mir vor Ort von der SB gestellt und sie hat ihn auch ausgefüllt.
Darauf ist auch keiner eingegangen.

Warum hast du nicht selbst ausgefüllt? Hast du das unterschrieben? Hast du eine Kopie davon?

Das meine Erklärungen die Vermutung nicht entkräftigt haben, heißt ja nicht, dass sie sie bestärkt haben!

Aber du bist nach dem SGB II verpflichtet, die Vermutung zu entkräften... nur wie sagt dir keiner!


Im Prinzip haben die außer den Mietvertrag, da kann ich ja schlecht was gegen sagen, habe ja erklärt aus Kostengründen wohnen wir in einer Whg., nichts was irgendwas vermuten läßt.

Doch:Die meisten SB vermuten grundsätzlich, daß man nicht die Wahrheit sagt...

VG Rupi
 

Rupi

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#57
Hallo Ludwigsburg,

Warum hast du nicht selbst ausgefüllt? Hast du das unterschrieben? Hast du eine Kopie davon?

Also die SB hat mir die Fragen genauso vorgelesen wie sie auf dem Bogen standen und sogar was weg gelassen (die Frage nach den innigen,sexuellen, intimen Bindungen wurde nicht gestellt, war ihr zu blöd).
Ich habe alle "Partner" rausstreichen lassen, weil ja nicht mein Partner.
Unterschrieben habe ich und mir ne Kopie geben lassen. Kopien lasse ich mir von allem geben, was ich dort unterschreiben muss.

Hab ja hier im Forum schon viele nützl. Tipps erhalten und gefunden, deshalb wußte ich auch welche Hinterlistigkeit dahinter steckt und wie ich auf die Fragen zu antworten habe.

VG Rupi
 
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#58
Rupi sagte :
Hab ja hier im Forum schon viele nützl. Tipps erhalten und gefunden, deshalb wußte ich auch welche Hinterlistigkeit dahinter steckt und wie ich auf die Fragen zu antworten habe.

VG Rupi
Na, dann ist ja gut :)
 

Rupi

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#59
Hallo,

also ich war bei einem Anwalt. Leider sehe ich kaum Chancen. Er sagt, ich sollte bis vors SG gehen. Okay, aber, was nützt es? Wenn ich mir den Beitrag von Marpi ansehen, vergeht mir schon wieder alles.
Mein Mitbewohner hat nichts von der Arge bekommen. Er will aber trotzdem, wenn er einen Beratungsschein bekommt, zum Anwalt und sich kundig machen. Weiß auch nicht, wie ich das ab nächsten Monat alles schaffen soll-finanziell. Ich hab ja trotzdem die gleichen Kosten. Die haben ja nicht nur meinen Bedarf gekürzt, sondern auch den meines Kindes.(Stiefelternregl.)
Alles zum K...

VG Rupi
 
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