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muss man sich auch bei ARGE/JC innerhalb von drei Tagen arbeitslos melden?

Zukunftruft

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Hallo,

eine Frage zu folgendem Fall:

eine Freundin hat ihre Kündigung erhalten. Sie war innerhalb von drei Tagen bei der zuständigen Arbeitsagentur und hat sich arbeitslos gemeldet. So weit so gut.
Da sie aber auch auf ergänzendes ALG II angewiesen sein wird, stellt sich nun die Frage ob sie sich ebenfalls innerhalb von 3 Tagen bei der ARGE /beim Job Center persönlich hätte melden müssen oder ob das auch noch zu einem spätere nzeitpunkt geht?
Drohen nun Konsequenzen seitens der Arge / des Job Centers, da sie das nicht getan hat?

Vielen Dank!
 

Caso

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eine Freundin hat ihre Kündigung erhalten. Sie war innerhalb von drei Tagen bei der zuständigen Arbeitsagentur und hat sich arbeitslos gemeldet. So weit so gut.
Da sie aber auch auf ergänzendes ALG II angewiesen sein wird, stellt sich nun die Frage ob sie sich ebenfalls innerhalb von 3 Tagen bei der ARGE /beim Job Center persönlich hätte melden müssen oder ob das auch noch zu einem spätere nzeitpunkt geht?
Drohen nun Konsequenzen seitens der Arge / des Job Centers, da sie das nicht getan hat?
Nein, sie muß nicht termingebunden und in Frist zum JC.
Aber sie braucht fürs JC den Bescheid von der Agentur.
Vorher kann das JC nichts berechnen beim ergänzenden Alg2.
 

Zukunftruft

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Danke!
Heißt das sie muss sich erst dann bei Arge /JC melden ,wenn sie den Bescheid der Arbeitsagentur in Händen hält? DEn ndas kann ja mitunter dauern.
Oder doch besser am 1. Tag der Arbeitslosigkeit...wegen Wahrung der Ansprüche auf ergänzendes Alg 2?
 

Caso

Elo-User/in

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Danke!
Heißt das sie muss sich erst dann bei Arge /JC melden ,wenn sie den Bescheid der Arbeitsagentur in Händen hält? DEn ndas kann ja mitunter dauern.
Oder doch besser am 1. Tag der Arbeitslosigkeit...wegen Wahrung der Ansprüche auf ergänzendes Alg 2?
Stimmt!!
Also noch möglichst noch im Mai beantragen.
Dann wird der Anspruch für Mai "aufbewahrt".
Und später im Juni gezahlt.
§ 37 SGB II
 

Purzelina

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Danke!
Heißt das sie muss sich erst dann bei Arge /JC melden ,wenn sie den Bescheid der Arbeitsagentur in Händen hält? DEn ndas kann ja mitunter dauern.
Oder doch besser am 1. Tag der Arbeitslosigkeit...wegen Wahrung der Ansprüche auf ergänzendes Alg 2?
Sie meldet sich in dem Monat beim JC an, für welchen sie ALG2 beziehen möchte.
 

Zukunftruft

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Danke euch beiden.

Sie meldet sich in dem Monat beim JC an, für welchen sie ALG2 beziehen möchte.
Das wäre dann ab dem 1. August, da in der Kündigung die ihr zugestellt wurde als Kündigungsdatum 31.07. drin steht.
Dazu noch zwei kurze Fragen:

- muss zur Anspruchswahrung die Arbeitslosmeldung beim JC persönlich erfolgen oder genügt da ein Brief?
- ab wann genau zählt der Anspruch- ab dem genauen Tag wo man sich dort meldet oder auch rückwirkend zum 1. eines Monats?
 

gelibeh

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Rückwirkend zum ersten. Der Antrag selber ist an keine Form gebunden, sollte aber nachweislich gestellt werden Einen einfachen Brief würde ich nicht machen, denn da kann sie nicht nachweisen, dass das JC den erhalten hat. Da verschwinden nämlich schon mal gerne Unterlagen.

Sie meldet sich beim JC nicht arbeitslos, sondern beantragt aufstockendes ALGII, weil man bedürftig ist.
 

Purzelina

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Danke euch beiden.



Das wäre dann ab dem 1. August, da in der Kündigung die ihr zugestellt wurde als Kündigungsdatum 31.07. drin steht.
Die Bedürftigkeit hat nichts mit dem Kündigungsdatum zu tun, sondern nur mit dem Bedarf und dem jeweiligen Einkommen innerhalb des Kalendermonates.
Dazu noch zwei kurze Fragen:

- muss zur Anspruchswahrung die Arbeitslosmeldung beim JC persönlich erfolgen oder genügt da ein Brief?
- ab wann genau zählt der Anspruch- ab dem genauen Tag wo man sich dort meldet oder auch rückwirkend zum 1. eines Monats?
Die Arbeitslosmeldung ist bei der Agentur für Arbeit vorzunehmen, nicht beim JC.

Die Antragstellung wirkt immer auf den ersten des Monats zurück. Ist man finanziell nicht unbedingt auf die schnelle Bearbeitung des Antrags angewiesen, dann kann eine recht späte Antragstellung vorteilhaft sein.
 
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Hm...kann man sich das denn frei aussuchen ob man ergänzend ALG 2 oder Wohngeld beantragt? Ich dachte ALG 2 wäre sozusagen "vorrangig" oder wie das heisst.
Nee, umgekehrt. Wohngeld geht vor.

Wenn Wohngeld reicht, um den Bedarf zu decken, gibt es kein Alg-II.

Das ist auch die bessere Lösung, weil man sich der Verfolgungsbetreuung durch das Mobzenta nicht unbedingt freiwillig aussetzen sollte.

p.s.:
Wohngeld hat Vorrang vor Hartz IV

Dennoch gilt, dass das Wohngeld im Vergleich zu Hartz IV vorrangig zu beantragen ist, wenn damit die Hilfebedürftigkeit (§ 9 SGB II), die zwingende Antragsvoraussetzung auf Leistungen nach Hartz IV ist, verhindert oder abgewendet werden kann. Diese Regelung ergibt sich aus § 7 WoGG.

Quelle: http://www.wohngeld.org/
 

Zukunftruft

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Nee, umgekehrt. Wohngeld geht vor.

Wenn Wohngeld reicht, um den Bedarf zu decken, gibt es kein Alg-II.

Das ist auch die bessere Lösung, weil man sich der Verfolgungsbetreuung durch das Mobzenta nicht unbedingt freiwillig aussetzen sollte.
Ach..Wohngeld geht vor? Ich hatte es umgekehrt in Erinnerung. Gibt es irgendwo eine Seite/ Link wo man sich das ungefähr ausrechnen kann,? Oder anders gefragt: in welcher Höhe sollte das ALG1 sein, damit man mit Wohngeld in etwa auf die gleiche Gesamtsumme kommt wie mit ergänzendem ALG 2?
 

Zukunftruft

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also die Lage ist so: das JC will dass sie Wohngeld beantragt weil dort die leistungen höher seien. Das scheint soweit wir das nachrechnen können auch zu stimmen. Das Wohngeld wäre gerade mal ca 15- 20 euro mehr als das alg2.

Frage: hat man mit Wohngeld auch Vergünstigungen wie z.B GEZ- Befreiung und billigeres Ticket für den öffenlichen Nahverkehr?
Falls nicht: könnte man sich darauf berufen und trotzdem alg 2 weiter beziehen? Denn sonst bliebe am Ende ja weniger unterm Strich zum Leben übrig.
 
E

ExitUser

Gast
also die Lage ist so: das JC will dass sie Wohngeld beantragt weil dort die leistungen höher seien. Das scheint soweit wir das nachrechnen können auch zu stimmen. Das Wohngeld wäre gerade mal ca 15- 20 euro mehr als das alg2.

Frage: hat man mit Wohngeld auch Vergünstigungen wie z.B GEZ- Befreiung und billigeres Ticket für den öffenlichen Nahverkehr?
Falls nicht: könnte man sich darauf berufen und trotzdem alg 2 weiter beziehen? Denn sonst bliebe am Ende ja weniger unterm Strich zum Leben übrig.
Rundfunkbeiträge nein. Es könnte die Härtfallregelung greifen:

Der Rundfunkbeitrag - Ermäßigung und Befreiung

Informationen zum Sozialticket gibt es beim Verkehrsverbund. Im VRR bekommt man das auch als Wohngeldempfänger.
 
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