Muss man Jobcenter Bewerbungsunterlagen vorlegen ? (1 Betrachter)

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ExitUser

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Siehe §67 SGBX:
- § 67b Zulässigkeit der Datenverarbeitung und -nutzung

(2) Wird die Einwilligung bei dem Betroffenen eingeholt, ist er auf den Zweck der vorgesehenen Verarbeitung oder Nutzung sowie auf die Folgen der Verweigerung der Einwilligung hinzuweisen. Die Einwilligung des Betroffenen ist nur wirksam, wenn sie auf dessen freier Entscheidung beruht. Die Einwilligung und der Hinweis bedürfen der Schriftform, soweit nicht wegen besonderer Umstände eine andere Form angemessen ist. Soll die Einwilligung zusammen mit anderen Erklärungen schriftlich erteilt werden, ist die Einwilligungserklärung im äußeren Erscheinungsbild der Erklärung hervorzuheben.

Ich gebe meine Daten auf freiwilliger Basis bei Bewerbungen ab, um evtl. einen Job zu bekommen.
Nur weil so ein Hansel von JC-Mitarbeiter meinen Lebenslauf haben will, muss ich das doch nicht machen.
 
T

teddybear

Gast
Danke Teddy :biggrin: aber das meine ich nicht, weil in dem von dir eingestellten geht es ja um den Fragebogen bei einer ZAF.
Ja könnte man aber auch heranziehen. Es geht auch dort um den Tenor, dass ich selbst entscheide, wer meine Daten bekommt und wer nicht. Ein Maßnahmeträger bedarf nicht meiner personenbezogenen Daten, wenn er mich nicht einmal einstellen will. Die Daten braucht er nicht einmal für ein Bewerbungstraining, weil ein Training auch mit Musterdaten durchgeführt werden kann.

edit:

Könntest du die Beschlüsse

SG Leipzig: Lebenslauf geht Massnahmeträger einen Feuchten an

Kein Lebenslauf für Maßnahmenträger-Schmarotzer

hier

Urteile / Entscheidungen - Wichtige Entscheidungen zu Hartz-IV, ALG, Sozialhilfe, Schulden... - Sanktionen SGB II im Erwerbslosen Forum Deutschland

als Sammlung noch hinzufügen? Danke
 

desmona

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Siehe §67 SGBX:
- § 67b Zulässigkeit der Datenverarbeitung und -nutzung

(2) Wird die Einwilligung bei dem Betroffenen eingeholt, ist er auf den Zweck der vorgesehenen Verarbeitung oder Nutzung sowie auf die Folgen der Verweigerung der Einwilligung hinzuweisen. Die Einwilligung des Betroffenen ist nur wirksam, wenn sie auf dessen freier Entscheidung beruht. Die Einwilligung und der Hinweis bedürfen der Schriftform, soweit nicht wegen besonderer Umstände eine andere Form angemessen ist. Soll die Einwilligung zusammen mit anderen Erklärungen schriftlich erteilt werden, ist die Einwilligungserklärung im äußeren Erscheinungsbild der Erklärung hervorzuheben.

Ich gebe meine Daten auf freiwilliger Basis bei Bewerbungen ab, um evtl. einen Job zu bekommen.
Nur weil so ein Hansel von JC-Mitarbeiter meinen Lebenslauf haben will, muss ich das doch nicht machen.
...nochmal...es geht in der Fragestellung um die Anforderung der Bewerbungsschreiben !!!
 
E

ExitUser

Gast
...nochmal...es geht in der Fragestellung um die Anforderung der Bewerbungsschreiben !!!
Falsch !!!

Ich soll beim nächsten Termin beim "Unternehmerservice" des Jobcenters meine Bewerbungsunterlagen mitbringen.
Es geht um Bewerbungsunterlagen und dazu gehört auch der Lebenslauf.

Was das Bewerbunganschreiben betrifft so gilt hier das gleiche. Der TE ist verpflichtet seine Bewerbungsbemühungen
nachzuweisen. Nicht mehr und nicht weniger. Das kann mit einer Liste erfolgen in der die Firmen und das Datum eingetragen
werden usw. Die meisten JC nutzen solche Listen.
Der Inhalt der kompletten Bewerbung, dies umfaßt das Anschreiben, den Lebenslauf und die Zeugnisse, unterliegt dem
Datenschutz und geht den SB nichts an. Es gibt auch keine rechtliche Grundlage dazu. Auch sind diese Unterlagen nicht
relevant für die Vermittlung durch den SB. Zu Vermittlung muss der SB nur wissen welchen Beruf man erlernt hat und welche
zusätzlichen Qualifikationen man hat. Hierzu genügt es dies dem SB mündlich mitzuteilen oder dies in einem durch manche JC
genutzte Fragebogen anzugeben. Einen Nachweis das man tasächlich diese Qualifikationen hat muss mann nur dem
zukünftigen Arbeitgeber erbringen und nicht dem JC.
 

xj3Qr1nL7ys

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Der Thread heisst: Muss man Jobcenter Bewerbungsunterlagen vorlegen ?

Immerhin diese Frage sollte mittlerweile eindeutig beantwortet sein :icon_smile: Dass der TE sich selbst bisher nicht mehr gemeldet hat, erleichtert die versuchte Hilfestellung vieler User natürlich nicht unbedingt...
 

fffrank

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Gerne melde ich mich wieder:

Mir geht es vor allem um die gesamten Zeugnisse.

Ich finde, dass geht den PAP nichts an.

Außerdem bekomme ich bei nicht so guten Noten eventuell nur schlechte Vermittlungsvorschläge.

Mich freut, dass ich keine Zeugnisse abgeben brauche.
Ihr habt mir gut geholfen.
Danke !!!
 

OpfersNam

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Der Inhalt der kompletten Bewerbung, dies umfaßt das Anschreiben, den Lebenslauf und die Zeugnisse, unterliegt dem
Datenschutz und geht den SB nichts an. Es gibt auch keine rechtliche Grundlage dazu. Auch sind diese Unterlagen nicht
relevant für die Vermittlung durch den SB.
Wenn dem wirklich so wäre, könnte seitens des SB überhaupt nicht geprüft werden, ob ernsthafte Bewerbungen oder gar absichtliche Negativbewerbungen vorliegen. Insofern sind diese Unterlagen schon relevant für die Vermittlung.
Da wird man sich jedes bischen Datenschutz argumentativ erkämpfen müssen.
OpfersNam
 
E

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Gast
Wenn dem wirklich so wäre, könnte seitens des SB überhaupt nicht geprüft werden, ob ernsthafte Bewerbungen oder gar absichtliche Negativbewerbungen vorliegen. Insofern sind diese Unterlagen schon relevant für die Vermittlung.
Da wird man sich jedes bischen Datenschutz argumentativ erkämpfen müssen.
OpfersNam
Du magst ja aus logischen Gründen Recht haben aber es gibt keine rechtliche Grundlage dafür das man
dem JC diese Unterlagen aushändigen muss.:icon_evil: Für mich stellt sich auch die Frage was will SB damit ?
SB braucht es nicht für die Vermittlung und als Nachweis für Eigenbemühungen auch nicht unbedingt.
Bei meinen Bewerbungen sieht der SB nur den Briefkopf mit dem Adressaten aber nicht den Inhalt.
Das erste mal wollte SB auch mehr haben. Da habe ich nach der rechtlichen Grundlage gefragt und SB
wollte das klären. Nächstes mal war es kein Thema mehr. :icon_klatsch:

Ich weiß ja nu nicht ob es sich bei dir um Schulzeugnisse oder um Arbeitszeugnisse handelt.

Aber ich habe hier was gefunden, kannst ja hier mal rein schauen und das PDF von User Janis lesen

https://www.elo-forum.org/alg-ii/85274-erstantrag-alg2-muenchen.html#post1025953
Zur besseren Verbreitung hänge ich das Schreiben hier nochmal an :icon_sleep:
Relevant sind die beiden letzten Absätze auf der letzten Seite.
 

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fffrank

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Ich habe beim Jobcenter nachgefragt:

Die meinen jeder Lesitungsbezieher sei verpflichtet, ALLEZeugnisse vorzulegen die er hat oder haben muss.

Kann das denn wirklich sein ?
 

fffrank

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Sehr konkrete gute Hilfe.

Danke Janis !!!
 
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Ich habe beim Jobcenter nachgefragt:

Die meinen jeder Lesitungsbezieher sei verpflichtet, ALLEZeugnisse vorzulegen die er hat oder haben muss.

Kann das denn wirklich sein ?
Dann stelle deine Anfrage nochmals schriftlich und bitte das JC dir dieses mit einer Rechtsgrundlage nachvollziehbar
zu begründen. Vermutlich werden Sie dann auf die Mitwirkungspflicht verweisen aber die gibt das nicht her.
Es gibt keine rechtliche Grundlage das man diese Sachen dem SB geben muss und es gibt genauso
keine rechtliche Grundlage das man es nicht muss. Dies ist gesetzlich nicht eindeutig geregelt !
 
E

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Wie Janis schon schrieb, die würden sich wahrscheinlich auf die Mitwirkungspflicht berufen.

Die Vorlage von Zeugnissen ist nicht leistungsrelevant.
Leistungsrelevant wäre z.B., dass du keine Arbeit und kein Vermögen hast.

Was würde SB denn machen wenn man gar keine Zeugnisse hat oder nicht mehr hat, möchte SB einen dann sanktionieren :icon_neutral:
 

Piedro

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Und warum hast du dann doch unterschrieben, weil SB so nett ist?
Hattest du nicht eine Maßnahme in deiner EGV stehen? So etwas würde ich nicht unterschreiben. Wenn ich lese was in deiner EGV steht kann dein SB nicht ganz so viel drauf haben.
https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/90270-geht-los.html#post1103435
Aber hier im Thema ging es ja gar nicht um EGVen, also treten wir hier keine Diskussion über EGVen los.
ich antworte trotzdem, wenn's recht ist. ich habe unterschrieben, weil die massnahme nicht in der egv war (meine argumente wurden akzeptiert) und das, was ich an zukünftigen förderungsmöglichkeiten drin stehen haben wollte drin steht. so soll's ja sein: die egv wird verhandelt.


Wen interessiert es wo SBs ihr Handwerk erlernt haben, oder auch nicht?
es ist schon interessant, dass die bundesagentur für arbeit ihre mitarbeiter im mitteleren und höheren dienst auf einer fachhochschule ausbildet. von den mitarbeitern in den jobcentern kann man das nicht sagen, gelle?

Mir würde im Traum nicht einfallen SBs ihr Verhalten oder ihr Tun damit zu entschuldigen, dass es bei dem Flickwerk ja nicht soo leicht ist .
Die sollen ihren Job vernünftig machen, werden schließlich dafür bezahlt.
Wenn wir so arbeiten würden wie die meisten SBs, würde es eine Abmahnung geben oder es würde gleich die Kündigung ins Haus flattern.
würde mir auch nicht einfallen. inkompetenz ist weder in der wirtschaft noch in einer behörde akzeptabel. aber inkompetenz ist ja nicht das problem, nur eines der beschönigungsargumente des herrn alt. mir ist jedenfalls ein altgedienter und gutgelernter sb lieber, der keinen zeitvertrag hat und von seinen vorgesetzen nicht nach belieben unter druck gesetzt werden kann um rechtswidrig zu handeln.


Sicher gehört das zu ihren Pflichten ein Profil zu erstellen, so wie viele andere Dinge auch, wo sie sich aber nicht dran halten.
Warum sollte man gezwungen sein seinen Lebenslauf einzureichen.
Ich habe auch keinen eingereicht, ich habe meinem SB so erzählt was wie und wo und er hat getippt.
natürlich geht das auch mündlich. aber dann kann man's auch schriftlich einreichen.
Muss jeder für sich selber entscheiden was er macht.
Ich hatte in meiner ersten Antwort lediglich meine Meinung gesagt.
ein hoch auf die unsaktionierte entscheidungsfreiheit. :biggrin:
 

Piedro

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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Ich habe beim Jobcenter nachgefragt:

Die meinen jeder Lesitungsbezieher sei verpflichtet, ALLEZeugnisse vorzulegen die er hat oder haben muss.

Kann das denn wirklich sein ?
nö.

wenn ich mir das vorstelle... spassig...

ahem. bist du vielleicht auf ausbildungsplatzsuche? dann könne ich da noch sinn drin sehen, trotzdem geht die nur dein abschluss was an...
 
E

ExitUser

Gast
Wie Janis schon schrieb, die würden sich wahrscheinlich auf die Mitwirkungspflicht berufen.

Die Vorlage von Zeugnissen ist nicht leistungsrelevant.
Leistungsrelevant wäre z.B., dass du keine Arbeit und kein Vermögen hast.

Was würde SB denn machen wenn man gar keine Zeugnisse hat oder nicht mehr hat, möchte SB einen dann sanktionieren :icon_neutral:
Gelöscht weil Doppelt
 
E

ExitUser

Gast
Wie Janis schon schrieb, die würden sich wahrscheinlich auf die Mitwirkungspflicht berufen.

Die Vorlage von Zeugnissen ist nicht leistungsrelevant.
Leistungsrelevant wäre z.B., dass du keine Arbeit und kein Vermögen hast.

Was würde SB denn machen wenn man gar keine Zeugnisse hat oder nicht mehr hat, möchte SB einen dann sanktionieren :icon_neutral:
Auch bei mir wird dieses Spielchen demnächst beginnen. Was für ein Spass wird das für mich werden:biggrin::biggrin::biggrin:
 

ElFatale

Neu hier...
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Da für mich auch aktuell, ich kann dem SB mein Zeugnis zeigen muss es aber nicht.
Und kopieren und dalassen brauch ich es auf keinen Fall?

Gruss ElFatale
 
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ExitUser

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Da für mich auch aktuell, ich kann dem SB mein Zeugnis zeigen muss es aber nicht.
Und kopieren und dalassen brauch ich es auf keinen Fall?

Gruss ElFatale
Siehe mein Post # 35 dort findest du einen Anhang mit einer Stellungnahme des Bundesdatenschutzbeauftragten.
Letzte Seite die letzten beiden Absätze.
Du mußt dein Zeugnis weder zeigen,noch kopieren oder sonst irgendetwas. Dein Zeugnis geht das Jokecenter
nichts an !!!
 

paprika23

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"Vollnazi" - genau richtig. Die verstehen auch unter Arbeit das gleiche wie die Nationalsozialisten. Von der Leyen ist ja auch aus einer Nazifamilie. Hört man ja auch an dem Volksgemeinschaftston!
 

salka

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Hallo,
Bitte nicht steinigen wenn ich hier die frage stelle, da mein neues Thema nicht erschienen ist...
Ich habe morgen eine einladung §59 sgb2 und da werden auch die Bewerbungsunterlagen verlangt. Ich bin aber seit 1,5 Jahre Aufstocker und Vollzeitbeschäftigt und habe es nicht vor mich zu bewerben ode gar den Job zu wechseln...
Brauch ich jetzt wirklich die Bewerb.unt. mit zu nehmen?:icon_eek:
 

Dirkus

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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Grundsätzlich muss man dem Jobcenter NICHTS vorlegen! Man muss nur mit den Konsequenzen leben und die ergeben sich aus der EGV und den gesetzlichen Rahmenbedingungen :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:

LG
 

jockel

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Müssen Arbeitsagenturen und Jobcenter ihre amtlichen Pflichten erfüllen und die belastungsfähigen Unternehmer zu Einstellungen zwingen und sanktionieren?

Ja das müssen sie, sonst wäre der Verfassungsartikel 14 Abs. 2 GG eine Luftnummer.

Und er ist eine Luftnummer, weil Arbeitsagenturen und Jobcenter genau dieser Kontrollpflicht nicht nachkommen und die Belastungsfähigkeit der Unternehmen kontrollieren.

Aufgabe der Arbeitsagenturen und Jobcenter ist es, die Unternehmen zu Einstellungen von geeigneten und fähigen jobsuchenden Erwerbslosen zu zwingen.

Dazu brauchen die Ämter ihre Fachleute (Bilanzbuchhalter, Wirtschaftsprüfer und Controller), die was von Betriebswirtschaftslehre und Betriebsführung verstehen, Bilanzen , Gewinn- und Verlustrechnungen, Jahres- und Quartalssbrechnungen, Wirtschafts- undf Arbeitsverträge verstehen und auslegen können. Wenn sie zu Gutachten und Expertisen bei unangemeldeten Betriebsprüfungen kommen, daß Unternehmen wirtschaftlich und rentabel arbeiten, dann muß es zu amtlichen Einstellungsauflagen führen.

Da man das amtlich als fördernde Unterstützung für jobsuchende Erwerbslose unterläßt und diese Prüfer gleich gar nicht im Amt arbeiten läßt, dürfte man von den Erwerbslosen auch nicht die Erfülliung von Bewerbungsauflagen und Mitwirkungsdpflichten verlangen. Denn so wird das Fördern der Wirtschaft undf das Fordern der Arbeitslosen zur nicht erfüllbaren Utopie.

Es liegt nicht am mangelnden Vermögen der Erwerbslosen, sich geschickt selbst zu verkaufen und zu vermarkten, sondern am mangelnden privatwirtschaftenden Unternehmerwillen sozial gerecht in einer Marktwirtschaft sich zu verhalten. Die Profitgier der Unternehmer führt zum asozialen Unternehmerverhalten, eierlegende Wollmilchschweine zu Null- oder Billigstlöhnen, zu Null- oder Miniunternehmer- und -lohnsteuern und Null- oder Billigst-SV-Beiträgen arbeiten zu lassen oder in der Langzeitarbeitslosigkeit massenweise verrecken zu lassen.

Deshalb ist die Verhartzungspolitik eine gezielte Verarschung der Bevölkerung Arbeitslosigkeit, wirkungsvoll bekämpfen zu wollen. Man tut nur so als ob.

Also was soll das Kontrollieren abgefasster Bewerbungsanschreiben. Da ist doch das Zuschieben des schwarzen Peters vorprogrammiert - Der Arbeitslose ist schuld und nicht die Ausbeutung und Unterdrückung der Menschen durch eine profitgeile Privatwirtschaft.
 

jockel

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Na klar, lasse den doch in die Anschreiben reinschauen. Damit der oder die SB sehen kann, ob du es richtig ! machst. Allerdings würde ich die denen nicht überlassen. Ansonsten fertige eine Liste an der Firmen , wo du dich beworben hast. So als Liste, mit Anschrift und Datum, eventuell die Begründung, warum du den Job nicht bekommen hast. Unterschreibe das du alle Angaben wahrheitsgemäß gemacht hast und geben diesen Bogen ab. Fertig.

Also Formulare kann ich auch gut entwerfen!:biggrin:
So zur sinnlosen Selbstbeschäftigung der Arbeitslosenverwahrlosungsbürokratie, damit bei denen die tägliche Arbeitszeit abläuft. Wer sich mit so sinnlosen Kontrollen als Bürokrat beschäftigt, scheut sich gesellschaftliche Mißstande an der Wurzel zu bekämpfen. Und Arbeitslosigkeit wird durch Unternehmer vorsätzlich verursacht - aus Profitgier und Raffsucht. Das ist doch das Wesensmerkmal von Privatwirtschaft. Daran will aber kein Bürokrat ran. Das ist ihm zu heiß.

Wenn er das bekämpfen würde, säße er schnell auf einem heißen Stuhl. Also bekämpft er Untertanen, von denen er kerine wirksame Gegenwehr erwarten kann. sein Feindbild ist klar - der Arbeitslose ist selbst schuld.
 
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