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Muss man eine AU immer beim JC abgeben, seit Jahren schon krank?

Zwangsregistrie

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Muss das Jobcenter die AU unbedingt haben. Bin vom Psychiater 4 Wochen krank geschrieben worden. Ich bin ja ohnehin so gut wie ausgemustert. Soll ich die AU abgeben?
 
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Wird (muss) in der EGV geregelt.
Selbst wenn dort Vorlage verlangt wird, ist die Nichtvorlage nicht sanktionabel.

§ 56 SGB II Abs. 1 Satz 2

2§ 31 Absatz 1 findet keine Anwendung.
 
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humble

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Mit einem nachweisbar kranken Menschen kann keine EGV, auch kein EGV-VA geschlossen werden. Zeigst Du die AU nicht an, könnte versucht werden zumindest per EGV-VA Dir was unterzuschieben, bzw. Meldetermine festzulegen. Mehr Kampf, mehr Aufwand auch für einen selbst. Zumal in so einem Fall dann vor einem SG deutlich bessere Karten auf der Hand liegen.

Was spricht gegen eine Vorlage der AUB? In dem kleinen Schein für den AG stehen ja keine Diagnosen/Befunde.
 
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Mit einem nachweisbar kranken Menschen kann keine EGV, auch kein EGV-VA geschlossen werden.
Korrekt. Wobei das aber erst greift, wenn die EGV abgelaufen ist und man schon länger krank ist?

Was spricht gegen eine Vorlage der AUB? In dem kleinen Schein für den AG stehen ja keine Diagnosen/Befunde.
Sehe ich auch so. Vor allem verzichtet der pAp dann evtl. auf Einladungen. Nicht jedes JC erlangt gleich eine WUB.
 
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romeo1222

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Anzeigen musst du die Krankmeldung auf jeden Fall, aber darum geht es dir ja nicht.

Entweder hinbringen / hinschicken oder alternativ per Fax (qualifizierter Sendebericht) eine Kopie hinschicken. Wenn die sich nicht melden, dann wird das schon so passen, dass sie das Original nicht brauchen.
 
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Zwangsregistrie

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Der nächste Termin wäre der medizinische Dienst im EGV festgelegt. Muss ich die AU dann dem medizinischen Dienst geben?
 
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Nein, die AUB ist dem JC vorzulegen.
Zum Thema ÄD in der EGV kann ich leider nichts sagen.
Denke aber, das hat da nichts zu suchen.
 
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Zwangsregistrie

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Da kommen wieder schwere Konflikte auf. Ohh je...
Was ist ÄD?
Und.. Wenn ich krank geschrieben bin, muss ich dann den Termin beim medizinischen Dienst wahrnehmen?

Muss ich die AU nicht auch dem Versorgungsamt vorlegen, damit ich endlich aus der sinnlosen Arbeitsvermittlung heraus komme, die den Fallmanager zur Pflicht macht, immer neue EGVs zu erstellen?

Seit 6 Jahren geht das jetzt. Er sagt: entweder Sie sind tot, oder arbeitsfähig, was anderes gibt es nicht laut SGB.
Mein Psychiater will mich die nächsten 18 Jahre jeden Monat krank schreiben, dann bin ich 68 und kann endlich in Rente gehen.
 
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ÄD bedeutet Ärztlicher Dienst.
Die offizielle Bzeichung für das, was du medizinischer Dienst nennst.

Zum Rest kann ich leider nichts beitragen.
 
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romeo1222

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Und.. Wenn ich krank geschrieben bin, muss ich dann den Termin beim medizinischen Dienst wahrnehmen?
Ein Termin beim ÄD hat in der Tat nichts in einer EGV zu suchen. Aber vom Gesetz aus bist du verpflichtet, dem Termin folge zu leisten.

Auch wenn du AU bist, musst du dem Termin nachkommen (Ausnahmen gibt es natürlich auch hier, liegst im Krankenhaus, hast ein Bein gebrochen und der Termin ist in einer ganz anderen Stadt und du hast keinen der dich hinfahren kann usw.)
 
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Doppeloma

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Hallo Zwangsregistrie,

Es ist doch eigentlich ganz einfach ... wenn du die AU NICHT beim Amt abgeben willst dann bist du für das Amt GESUND.

Was also stört dich so daran dem Amt regelmäßig nachzuweisen, dass du NICHT gesund bist, auch dann wenn es nicht direkt verlangt wird. :confused:

Bei einem AG muss man sich auch mit AU entschuldigen wenn man nicht zur Arbeit kommen kann und das JC "ersetzt" eben aktuell den AG (Arbeitgeber), die zahlen dir immerhin jeden Monat deinen Lebensunterhalt.

Die Hinweise zur EGV sind nur teilweise richtig, es ist nicht "verboten" eine EGV abzuschließen wenn man mal AU geschrieben ist, das gilt nur für den Fall, dass an der gesamten Erwerbsfähigkeit gezweifelt wird.

Das wird hier (leider) sehr gerne verwechselt, eine AU "vergeht" in der Regel mal wieder und dann könnte man (theoretisch) wieder arbeiten wenn man denn Arbeit hätte.

Und für diesen Fall darf durchaus auch eine EGV abgeschlossen werden, ob das immer sinnvoll ist (besonders bei Langzeit-AU) ist eine ganz andere Frage, es ist aber NICHT "verboten". :icon_evil:

Da kommen wieder schwere Konflikte auf. Ohh je...
Was ist ÄD?
Und.. Wenn ich krank geschrieben bin, muss ich dann den Termin beim medizinischen Dienst wahrnehmen?
In einer EGV haben aber medizinische Sachen nichts zu suchen, denn die soll ja die Arbeitsvermittlung unterstützen und keine medizinischen Untersuchungen regeln.

Bei längerer Krankheit steigen natürlich die "Zweifel" an deiner gesamten Erwerbsfähigkeit und dann wird der ÄD beauftragt zu prüfen, ob du überhaupt Anspruch auf ALGII hast oder gar nicht (wenigstens 3 Stunden täglich) Erwerbsfähig bist.

Da bist du verpflichtet diesen Termin auch wahrzunehmen (nach § 62 SGB I), wenn du nicht gerade in der Klinik bist oder "im Koma" liegst, das erfolgt ja weil du (meist schon länger) KRANK bist ...

Muss ich die AU nicht auch dem Versorgungsamt vorlegen,
Was bitte soll das Versorgungsamt damit anfangen können ???

damit ich endlich aus der sinnlosen Arbeitsvermittlung heraus komme, die den Fallmanager zur Pflicht macht, immer neue EGVs zu erstellen?
Es wird ja Gründe geben, dass du immer noch dein Geld vom JC bekommst, obwohl du schon sehr lange krank bist und gar nicht in Arbeit vermittelbar ... sonst hätte man dich schon längst in die EM-Rente oder an das Sozial-AMT abgeschoben.

Seit 6 Jahren geht das jetzt. Er sagt: entweder Sie sind tot, oder arbeitsfähig, was anderes gibt es nicht laut SGB.
Das ist völliger Unsinn und soll dich nur verunsichern, du bist entweder Erwerbsfähig (für mindestens 3 Stunden täglich) ODER du bist es NICHT nach dem Renten-Recht (UNTER 3 Stunden Erwerbsfähig), das wäre letztlich von der DRV (Rentenkasse) gutachterlich zu prüfen.

Was dir dein Fallmanager dazu erzählt ist eine Frechheit aber du gehst (vermutlich) auch immer ohne Beistand (§ 13 SGB X) zum Amt, sonst würde der sich solche Sprüche nicht erlauben. :icon_evil:

Bis die Rentenkasse was machen wird, ist aber zunächst der ÄD vom JobCenter dran und dann würde man weiter sehen was du dann beantragen sollst ... EM-Rente (sofern du Anspruch haben solltest) ODER den Übergang in das SGB XII, das muss nicht unbedingt bis zum Renten-Alter dauern.

In der Regel ist das längst durch nach so langer Zeit, aber wenn die DRV (deren Gutachter) dich NICHT für Erwerbsgemindert ansehen möchte, dann bleibt das JC auch weiterhin zuständig ...

Mein Psychiater will mich die nächsten 18 Jahre jeden Monat krank schreiben, dann bin ich 68 und kann endlich in Rente gehen.
AU bleiben kannst du so lange deine Ärzte dich AU schreiben, das hätte damit auch nichsts zu tun, dass die DRV meint du bist trotzdem als Erwerbsfähig anzusehen, das bedeutet NUR, dass man dich beim JC weiter behalten muss.
Dein Psychiater kann auch nicht wissen, ob er dich überhaupt noch so lange behandeln wird und warum kannst du erst mit 68 Jahre "in Rente", bisher liegt das späteste Renten-Alter noch bei 67 Jahren ???

Wenn du jetzt schon seit 6 Jahren nicht mehr Berufstätig gewesen bist, wird es wohl dann auch nicht viel Rente geben (können), du bleibst wohl ein Sozial-Fall dein Leben lang, beim Sozial-AMT (im SGB XII) ist es auch nicht viel besser, nur bewerben muss man sich dann nicht mehr.

Vielleicht ist das ganze sogenannte "Sozial-System" bis dahin auch schon finanziell zusammengebrochen ... wer weiß das schon ... :sorry:

MfG Doppeloma

PS: Ich veschiebe das Thema mal in einen besseren Bereich, so "allgemein" ist ja deine Frage eigentlich NICHT ... :icon_evil:
 
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Sowhat

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AW: Muss man eine AU immer beim JC abgeben, seit Jahren schon krank, da ist

Also ich weiss nicht, wo das Problem liegt. Ich bin auch seit sehr langer Zeit krank geschrieben (Schlaganfall, Scheidung, viele Jahre Schikane von H4 und jetzt psychisch einfach nicht mehr belastbar und auch depressiv) und ich schicke meine AU jeden Monat zum JC wie es sich gehört. Die 1,40€ pro Monat ist es mir wert, per Einschreiben mache ich es nicht mehr weil ich nicht im Lotto gewonnen habe.

Inzwischen habe ich auch schon ein Gutachten vom äD, bin unter 3 Std am Tag arbeitsfähig. Man ist dabei mich in SLG XIII (oder wie das heisst) abzuschieben, weil in unserem Land ja Leute, die hier immer gelebt haben, 15 Jahre inkl. Ausbildung gearbeitet und einbezahlt haben und zwei Kinder geboren und grossgezogen und zu Steuerzahlern gemacht haben, wie Dreck behandelt werden. Nur weil sie ihre Krankheit nicht haben kommen sehen (man ist ja kein Hellseher) und die Jahre vor dem Schicksalschlag nur im Minijob gearbeitet haben.
EM Rente steht mir also niemals zu und mein Rentenalter ist übrigens mit 66 Jahren und 8 Monaten erreicht, trotz GdB 50.

Ich hoffe dass es irgendwann mal aufhört, dass ich ( Geburtsjahr 62 , ein Fehler) und viele andere aus den geurtenstarken Jahrgängen durch jedes Raster falle. Kinder nach 1992 geboren da ist das Thema Mütterente schon mal erledigt, die Scheidungsrechte wurden kurz bevor ich geschieden auch zu meinen Ungunsten geändert, stand nach 20 Jahren Ehe vor dem nichts.
 
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