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Muß man Bandscheibenvorfall bei Vorstellungsges. angeben?

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romantische83

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#1
Hallo,

ich arbeite seit Montag über eine Zeitarbeitsfirma als kfm. Mitarbeiterin im Büro. Eigentlich 35 Wochenstunden, aber meistens werden es dann doch 40 Wochenstunden.

Jetzt merke ich schon das mein Rücken wieder ziemlich schmerzt und ins Bein zieht, da ich einen Bandscheibenvorfall habe.

Hätte ich den müssen beim Vorstellungsgespräch oder vor Arbeitsantritt müssen angeben? Dachte das wäre nicht meine Pflicht.
 

martinpluto

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#2
Hallo, Es kommt auf den Sachverhalt an: Wenn es konkret Auswirkungen auf die berufliche Tätigkeit hat ja (scheint bei dir der Fall zu sein); ansonsten nein. Die Frage ist auch kannst du alles belegen? Eine Krankmeldung muss bei der Arge abgegeben werden. Ein Verschweigen einer Krankheit kann eventuell eine Kündigung (fristlos?) vom Arbeitgeber nach sich ziehen (Vertrauensbruch)!
 

romantische83

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#3
Momentan habe ich eine Krankmeldung wegen Prellung der Lendenwirbel, da ich bei dem Wetter auf Glatteis gestürzt bin auf dem Weg zur Arbeit.

War schon mal krankgeschrieben letztes Jahr wegen meinem Bandscheibenvorfall. Könnte mir den sonst noch etwas drohen wenn die nicht wussten das ich einen Bandscheibenvorfall habe ausser der fristlosen Kündigung? Die Arge weiss das ich diesen habe.
 

Rudi

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#4
Momentan habe ich eine Krankmeldung wegen Prellung der Lendenwirbel, da ich bei dem Wetter auf Glatteis gestürzt bin auf dem Weg zur Arbeit.

War schon mal krankgeschrieben letztes Jahr wegen meinem Bandscheibenvorfall. Könnte mir den sonst noch etwas drohen wenn die nicht wussten das ich einen Bandscheibenvorfall habe ausser der fristlosen Kündigung? Die Arge weiss das ich diesen habe.
Wenn im Arbeitsvertrag nicht ausdrücklich drin steht das Erkrankungen oder gesundheitliche Einschränkungen anzugeben sind kann man Dich, aus meiner Sicht, "nicht" wegen der fehlenden Angabe mit dieser Begründung kündigen.
 

romantische83

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#5
Also ich habe nichts davon gelesen, die haben mich ja auch nicht danach gefragt und ich dachte immer das man das eh nicht angeben muss.
 

Muzel

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#6
Chronische Erkrankungen muss man auf Anfrage nur dann angeben, wenn sie tätigkeitsrelevant ist. Unaufgefordert muss man nur beichten, wenn die Leistung ausgeschlossen ist.
 

romantische83

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#7
Also ausüben kann ich die Tätigkeit ja, vorallem war ich bis 09.12. in einer Rehakur und die haben mich arbeitsfähig entlassen und auch nichts gesagt ob ich nur soviel Stunden arbeiten kann oder sowas in der Art
 

Hopefull

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#8
Ich denke mal, dass man bei einer Bürotätigkeit nicht unbedingt mit schweren Lasten-Tragen-Aufgaben , sondern mit überwiegend sitzender Tätigkeit beschäftigt wird.( wenn du nicht gerade zum Aktentragen in Keller und wieder rauf eingestellt bist)

Also wenn du dich als Regalauffüllerin beim Discounter beworben hättest, wissend, dass du nicht schwer Heben darfst, sähe für mich die Sache anders aus, aber in deinem Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass dir dein Arbeitgeber daraus nen Strick drehen kann.

Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass man das im Vorstellungsgespräch hätte mit angeben müssen. Es sei denn man hätte dich, wie bei mir, sofort angesprochen, ob du Rückenschmerzprobleme hättest, wohl im Zusammenhang mit Kartons heben.
Dann hättest du das verschwiegen und dann könnte es brenzlig werden ( mit deinem Arbeitgeber.)
 

romantische83

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#9
Danke für eure vielen Antworten. Nein also ich wurde nicht gefragt und wurde als kfm. Mitarbeiterin eingestellt für normale Bürotätigkeiten. Wenn ich gewusst hätte, dass etwas schwer zu heben ist oder so hätte ich das schon gesagt aber wenn ich ja auch von der Klinik arbeitsfähig entlassen werde bin ich davon eben ausgegangen das ich auch wieder voll belastbar bin. Der Orthopäde meinte, solle mir überlegen ob ich nicht lieber nur Teilzeit arbeiten gehen möchte. Besonders da ich noch Übergewicht habe und ich dann noch mehr Druck darauf habe. Naja ich bin ja schon am abnehmen, aber geht halt nicht alles so wie man will.
 
E

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Gast
#10
Ich denke mal, dass man bei einer Bürotätigkeit nicht unbedingt mit schweren Lasten-Tragen-Aufgaben , sondern mit überwiegend sitzender Tätigkeit beschäftigt wird.( wenn du nicht gerade zum Aktentragen in Keller und wieder rauf eingestellt bist)

Also wenn du dich als Regalauffüllerin beim Discounter beworben hättest, wissend, dass du nicht schwer Heben darfst, sähe für mich die Sache anders aus, aber in deinem Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass dir dein Arbeitgeber daraus nen Strick drehen kann.

Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass man das im Vorstellungsgespräch hätte mit angeben müssen. Es sei denn man hätte dich, wie bei mir, sofort angesprochen, ob du Rückenschmerzprobleme hättest, wohl im Zusammenhang mit Kartons heben.
Dann hättest du das verschwiegen und dann könnte es brenzlig werden ( mit deinem Arbeitgeber.)
Das hat mit schwerem Heben usw nur wenig zu tun. Das Sitzen, wenig Bewegung und evtl auch noch alte oder falsche Stühle gehen sehr wohl auch auf die Bandscheiben. Im Gegensatz zum heben dauert es etwas länger, aber es kann genauso heftig schmerzen.
 

Hopefull

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#11
Das hat mit schwerem Heben usw nur wenig zu tun. Das Sitzen, wenig Bewegung und evtl auch noch alte oder falsche Stühle gehen sehr wohl auch auf die Bandscheiben. Im Gegensatz zum heben dauert es etwas länger, aber es kann genauso heftig schmerzen.
Das braucht du mir garnicht erklären. Mein Mann war davon auch schon mal betroffen.Ein Rezidiv ist allerdings nie durch sitzende Tätigkeit ausgelöst worden und davon gehen wir hier bei der Bürotätigkeit ja mal aus.
Das Problem hier ist ein ganz anderes.

Mußte romantische83 diese Angabe machen....siehe Titel ?

So gesehen dürfte sie/er sich ja dann nirgends mehr vorstellen. Die Bandscheibe kann nämlich auch im Stehen oder nur beim kurzen Bücken starke Schmerzen verursachen. Sie/er kann das wahrscheinlich am besten selber einschätzen, welcher Job für sie ausführbar ist.
 

Muzel

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#12
So ist es, ein Bandscheibenvorfall ist meist anlagebedingt.
 
E

ExitUser

Gast
#13
Hätte ich den müssen beim Vorstellungsgespräch oder vor Arbeitsantritt müssen angeben? Dachte das wäre nicht meine Pflicht.
Hallo romantische83,

welch' Nick. :icon_smile:

Da Du ja einen Bandscheibenvorfall hattest, warst Du auch in ärztlicher Behandlung.
Welche Tätigkeiten solltest Du lt. ärztlichem Gutachten auf keinen Fall ausüben?
 

ela1953

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#14
Ich habe auch Rückenprobleme und einen kaufmännischen Beruf.

Schmerzen stellen sich auch im Sitzen ein, allerdings auch im Stehen.

Man muss eben zusehen, dass man sich zwischendurch mal hinstellen kann, etwas hin und her geht und versucht, einen möglichst rückenfreundlichen Stuhl zu erwischen. Und nicht stur auf einer Stelle sitzen bleiben, sondern die Positionen wechseln.

Beim Einsortieren hat meine junge Kollegin die oberen Schrankfächer bearbeitet, weil dort immer auf ein Podest gestiegen werden musste und ich hab die unteren genommen.

Ich hatte letztens auch einen befristeten Bürojob und ich konnte mich da so bewegen, wie ich wollte. Das war aber im ö.D. und ich habe meinen GdB angegeben und auch welche Beschwerden ich habe.



Ich könnte z.B. nicht als Kassiererin arbeiten, da ich ja da gezwungen bin über Stunden an einem Fleck zu sitzen. Und die Möglichkeit, mal die Beine hochzulegen besteht ja da auch nicht.
 

romantische83

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#16
Also der Arzt sagte gar nichts welche Tätigkeit ich noch machen kann und was nicht und die aus der Kur haben mich ja auch arbeitsfähig entlassen. Naja und ich soll halt nur nicht schwerer wie 5kg sonst haben die nichts gesagt.

Ja wenn man sich frei bewegen kann auf der Arbeit ist gut, aber dort wo ich momentan bin geht das nicht und die Stühle sind auch nicht das wahre.
 
E

ExitUser

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#17
Hallo romantische83,

Naja und ich soll halt nur nicht schwerer wie 5kg sonst haben die nichts gesagt.
Dann war dies auch für Deine jetzige Tätigkeit offensichtlich kein Hindernisgrund.

Da Du aber Probleme hast ("und ins Bein zieht") solltest Du Deinen behandelnden Arzt aufsuchen.

Gute Besserung. :icon_smile:
 
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