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Muss ich mich darauf bewerben??

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ExitUser

Gast
Habe gerade 3 Stellenvorschläge bekommen. Alle drei haben eine Anforderung, die ich nicht erfülle, für die es aber eine Ausbildung gibt, über die ich aber nicht verfüge.

Wenn ich mich nun dort bewerbe, ist das von vornherein sinnlos, weil ich eben über diese geforderte Ausbildung nicht verfüge. Das Amt weiß das auch, weil ich eben genau für diese Ausbildung eine Förderung beantragt habe, die aber abgelehnt wurde. Sind das nun Schildbürger oder ist das einfach Schikane?

Was soll ich tun? Muss ich mit einer Kürzung rechnen, wenn ich Widerspruch einlege? Kann ich das überhaupt? Die Bewerbung ist von vornherein sinnlos.

Dank + LG
Luna
 

Silvia V

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Jeder von uns hat schon mal derartige Vorschläge bekommen.
Wenn Du es Dir einfach machen willst,dann bewirb Dich,auch wenn es sinnlos ist.Die Chance genommen zu werden,ist eh verschwindend gering.

Solltest Du Dich nicht bewerben,dann richte Dich auf Schwierigkeiten ein.
Die "Schatulle" in der die Grausamkeiten liegen,wirst Du ja schon kennen.



Gruß

Silvia
 
E

ExitUser

Gast
Dies ist Schikane im vorletzten Stadium. Bitte bewirb dich auch auf diese Stellen, denn jede Stelle ist dem ALG II Sklaven zumutbar. Ob er sie nun bekommt ist eine andere Baustelle ... nur bewerbe dich und füge deine Kompetenzen anbei.

;)

ups ... nun doppelt (Silvia war schneller)
 
E

ExitUser

Gast
Danke erstmal, Ihr Lieben. Das geht ja superschnell.

Ich befürchte nur, wenn ich mich auf diese 3 Stellen bewerbe, habe ich kein Geld mehr für die Bewerbungen, die wirklich was bringen könnten.(Sind zwar wenige, aber die gibt es tatsächlich noch!)

Und noch was: können die mir zumuten, in einer Woche 3 Bewerbungen abzuschicken, obwohl in der EGV nur 1 gefordert ist?

Danke nochmal + LG
Luna
 
E

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Gast
Wenn eine gefordert ist, dann ist eine gefordert und nicht 2. Wenn du aber im 3 Monatsrytmus 2 mehr hast, dann :hug: dich jeder Sozialrichter.
 

heinbloed

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moin moin,

erstmal würde ich mich grundsätzlich bei fast allen stellen bewerben, die mir vorgeschlagen werden, es sei den ich habe vortreffliche gründe.

gerade bei deiner einschätzung, dass du mit einer fortbildung für diese arbeit geeignet wärest, durften deine gründe ziemlich mager sein.

die bewerbungskosten müssen vom amt übernommen werden, machen sie es nicht, bewirbst du dich halt die nächsten 2 wochen nicht.

ausserdem hast du mit eventuellen ablehnungen eine gute begründung für die fortbildung.

grüsse
 
E

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Gast
Vielen Dank noch einmal für Eure Antworten.

heinbloed schrieb:
ausserdem hast du mit eventuellen ablehnungen eine gute begründung für die fortbildung.

grüsse
Daran hatte ich überhaupt noch nicht gedacht. Danke, heinbloed.

Gilt diese Begründung eigentlich auch, wenn die Frist zum Widerspruch schon abgelaufen ist? Vielleicht kann ich nochmal den gleichen Antrag auf Fortbildung stellen, dann nur mit mehr ´Futter´?

LG
Luna
 

Rote Socke

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ich hatte, 10 jahre ist es her, leichte Probs mit der Netzwerktechnik und UNIX-Kenntnissen weil zu lange raus. :shock:
Ich wollte unbeding einen längeren Grundkurs.
Ich ging also ans SIS (oder wie dat Dingen hieß) und druckte mir ganz bewusst Angebote, egal woher, mit den Kenntnissen drauf aus, die ich nicht hatte.
Damit dann zum SB, die Zettel auf den Tisch "geknallt" und ihm dann gesagt:
"Sehen se mal ich könnte mich auf all das bewerben, wenn ich denn einen Lehrgang für so was hätte".
Zack ich hatte den Lehrgang, der 1 Jahr lief.

Gruß
Rote Socke
 

zulu

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Muss man sich denn immer gleich mit einer kompletten Bewerbungsmappe bewerben?
Ich hörte, viele machen es per email und schicken, falls Interesse, die Mappe dann nach. Oft kommt auf die Mail aber schon die Absage.
 
E

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Gast
Rote Socke schrieb:
Ich ging also ans SIS (oder wie dat Dingen hieß) und druckte mir ganz bewusst Angebote, egal woher, mit den Kenntnissen drauf aus, die ich nicht hatte.
Damit dann zum SB, die Zettel auf den Tisch "geknallt" und ihm dann gesagt:
"Sehen se mal ich könnte mich auf all das bewerben, wenn ich denn einen Lehrgang für so was hätte".
Zack ich hatte den Lehrgang, der 1 Jahr lief.
Hallo Rote Socke,

heute läuft sowas nicht mehr. Es wird grundsätzlich alles abgeblockt, wenn Du erstmal im ALG-II-Bezug bist. Gefördert werden nur noch ALG-I-Leute (unter einem Jahr Arbeitslosigkeit wird es als wahrscheinlicher angesehen, schnell wieder einen Job zu bekommen).

Bei uns ´Langzeiterwerbslosen´ wird alles, was nur nach Förderung hinsichtl. Weiter- oder Zusatzqualifikation aussieht, abgeschmettert, und anschließend wird schikaniert, weil man sich überhaupt erlaubt hat, danach zu fragen bzw. Antrag zu stellen (habe jetzt verschiedene Fälle in unserer ´lieben Gemeinde´ erlebt, bei denen das so lief).

Den SB ist es egal, ob Du für eine Stelle geeignet bist. Hauptsache, Du bewirbst Dich. Und wenn nicht, gibt´s Sanktionen. Oder Du verlierst ganz und gar die Nerven und nimmst irgendeinen Drecks-Job an, der nicht mal Deine Existenz sichert, nur damit sie Dich in Ruhe lassen (wieder ein Strich auf der Kopfgeld-Liste ...)

Heute ist eben alles anders als vor 10 Jahren ...

@zulu:

Ob man immer eine Bewerbungsmappe schicken muss, weiß ich nicht genau. Ich weiß nur, dass Du Deine Eigenbemühungen nachweisen musst. Und da könnte es sein, dass Deine E-Mail-Bewerbungen nicht als Eigenbemühung angesehen werden. Weiß ich aber nicht genau.

LG
Luna
 

rom22

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Hallo,

auch e-mail-Bewerbungen gelten als volle Bewerbungen. Bewerbungsbemühungen sind auch telefonische Anfragen bei Betrieben etc. Es sollte aber alles genau dokumentiert werden, falls man das nachweisen muss.

LG rom22
 
E

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Gast
Hallo rom22,

kannst Du uns sagen, wo das steht, damit man sich darauf berufen kann? (Quelle?)

LG
Luna
 

rom22

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Ich habe das hier im Forum gelesen, und zwar wurde das bereits viel diskutiert und von den Redakteuren so erklärt. Vielleicht mal die Suchfunktion benutzen...

LG rom22
 

zulu

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@luna
war als Tipp für Dich gedacht, zwecks Reduzierung unnötiger Bewerbungskosten.
Also ich weiss von mehreren Freunden, ALG2-Empfänger:
Sie haben en bloc 100 Bewerbungen per email versandt, nicht immer antworten alle, aber 52 Absagen kamen immer zusammen, ausgedruckt, Antrag auf Ersatz der Bewerbungskosten an die ArGe gestellt, 260,00 Euro erhalten und Ruhe für das Jahr (da ja kein Geld für weitere Bewerbungen).
Manche haben einen neuen Antrag auf Übernahme von Bewerbungskosten gestellt, um sich weiter bewerben zu können, ob es da schon Antworten gibt, weiss ich nicht.
 

belzebub

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Luna schrieb:
Hallo rom22,

kannst Du uns sagen, wo das steht, damit man sich darauf berufen kann? (Quelle?)

LG
Luna
Hallo!

Bei uns in Lübeck werden alle Bewerbungsformen akzeptiert - Schriftlich - Email - telefonisch - persönlich - muss nur dokumentiert werden. Man bekommt vom Arbeitsamt oder Arge einen Vordruck, wo man alles eintragen muss. Das wären dann im viertel Jahr ca 11 Bewerbungen. Bewerbungskosten gibt es keine. Das wird aber von Region zu Region anders gehandhabt.

Ich mache meine Bewerbungen meistens per Email oder telefonisch - Bewerbungskosten gibt es ja nicht bei uns.
 

rom22

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Allerdings habe ich AUCH gelesen, dass es auf e-mail-Bewerbungen keine Erstattung gibt, logischerweise. Aber vielleicht es nicht in allen Bundesländern gleich geregelt.

LG rom22
 
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Gast
Danke Euch für die Tipps. Ich werde dann also auch E-Mail-Bewerbungen schreiben. Ist ja im Prinzip auch viel einfacher.

LG
Luna
 

Arania

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Also ich kann nur sagen das man mir schon noch Qualifizierungsmaßnahmen anbietet nur zu solchen Dingen wo ich dann wegen meines Alters, Schwerbehinderung und anderer Sachen eh keinen Job bekomme, ich sehe das damit begründet das man ja wegen der Prämien die an ARGE-Mitarbeiter gezahlt werden aus der Statistik fallen soll
 
E

ExitUser

Gast
Offenbar geht die Schikane weiter:

Habe diese Woche mittlerweile 6 Stellenvorschläge bekommen, bei allen ist es so, dass ich mindestens eine Anforderung nicht erfülle (man hat wirklich das Gefühl, die gucken gar nicht, was da gefordert wird; einfach ausdrucken und weg), eine ist sogar dabei, wo der Job nur eine 25-%-Stelle ist, also 10 Stunden die Woche. Man kann mir doch nicht erzählen, dass ich für 10 Stunden die Woche sonst wo hin soll.

Weiß nicht, wie ich nun weiter verfahren soll, weil bei allen steht ´Bitte bewerben Sie sich umgehend schriftlich.´ Da geht E-Mail-Bewerbung wohl nicht. Bei den dreien, die ich Anfang der Woche bekommen habe, habe ich mich beworben. Aber sechs in der Woche sind mir nun doch zu viel.

Kann mir noch mal jemand sagen, wenn dieser Widerspruch besteht (in der EGV steht ´mindestens 1 Bewerbung pro Woche´, und dann werden einem 6 Stellenvorschläge geschickt), mit der Androhung von Sanktionen, wenn man sich nicht bewirbt, wo steht das, dass dann die EGV gilt und nicht diese Sinnlos-Vorschläge? Gibt es dazu einen §§?

Und was hat das auf sich mit ´mindestens 1 Bewerbung´?

Bin sicher, das hängt damit zusammen, dass ich meine EGV nicht so einfach unterschrieben habe, sondern mit dem Zusatz ´Vorbehalt von Schadenersatz, wenn EGV verfassungswidrig sein sollte´. :mrgreen:
Und außerdem noch Antrag auf Förderung gestellt! Wahrscheinlich versuchen sie jetzt alles, mich irgendwie loszuwerden.

LG
Luna
 
E

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Bewerbungskosten gibt es keine. Das wird aber von Region zu Region anders gehandhabt.
Wie du bekommst keine Bewerbungskoster erstattet ?? hast du darüber einen schriftlichen Ablehnungsbescheid erhalten ???
 

Trixi

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zulu schrieb:
@luna
war als Tipp für Dich gedacht, zwecks Reduzierung unnötiger Bewerbungskosten.
Also ich weiss von mehreren Freunden, ALG2-Empfänger:
Sie haben en bloc 100 Bewerbungen per email versandt, nicht immer antworten alle, aber 52 Absagen kamen immer zusammen, ausgedruckt, Antrag auf Ersatz der Bewerbungskosten an die ArGe gestellt, 260,00 Euro erhalten und Ruhe für das Jahr (da ja kein Geld für weitere Bewerbungen).
Manche haben einen neuen Antrag auf Übernahme von Bewerbungskosten gestellt, um sich weiter bewerben zu können, ob es da schon Antworten gibt, weiss ich nicht.
ich würde dies nochmal überdenken, denn die schriftlichen bewerbungen mögen zwar ausgeschöpft sein, aber es gibt noch persönliche vorstellungen. ;)
 
E

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Gast
Vor allen Dingen, wenn auf der Stellenzuweisung steht, dass man sich "umgehend schriftlich" bewerben soll!! Dann akzeptieren die keine E-Mail- oder telefonische Bewerbungen!

Nochmal die Bitte, kann mir jemand was auf meine Frage sagen:

Luna schrieb:
... wenn dieser Widerspruch besteht (in der EGV steht ´mindestens 1 Bewerbung pro Woche´, und dann werden einem 6 Stellenvorschläge auf einmal geschickt), mit der Androhung von Sanktionen, wenn man sich nicht bewirbt, wo steht das, dass dann die EGV gilt und nicht diese Sinnlos-Vorschläge? Gibt es dazu einen §§?
Oder soll ich doch mal in einem anderen Forum fragen?

LG
Luna
 
E

ExitUser

Gast
§ 31
Absenkung und Wegfall des Arbeitslosengeldes II

Text ab 01.01.2005

(1) Das Arbeitslosengeld II wird unter Wegfall des Zuschlags nach § 24 in einer ersten Stufe um 30 vom Hundert der für den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen nach § 20 maßgebenden Regelleistung abgesenkt, wenn

1. der erwerbsfähige Hilfebedürftige sich trotz Belehrung über die Rechtsfolgen weigert,

a) eine ihm angebotene Eingliederungsvereinbarung abzuschließen,

b) in der Eingliederungsvereinbarung festgelegte Pflichten zu erfüllen, insbesondere in ausreichendem Umfang Eigenbemühungen nachzuweisen,

c) eine zumutbare Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit aufzunehmen oder fortzuführen, oder

d) zumutbare Arbeit nach § 16 Abs. 3 Satz 2 auszuführen,
und für die Bewerbungen, welche du noch so nebenbei bekommst, ist eine Rechtsfolgebelehrung angeheftet, wobei der erwerbsfähige Hilfebedürftige über die Rechtsfolgen, die sich aus einem sozialwidrigen Verhalten nach diesen Regelungen ergeben können, belehrt worden ist. Die Rechtsfolgen können nur eintreten, wenn der Arbeitsuchende trotz dieser Belehrung gehandelt hat, diese also der Handlung vorausgegangen ist und er aktiv Kenntnis über die drohenden Sanktionen hat, weil ihm die Rechtsfolgenbelehrung selbst in der notwendigen Qualität zuteil geworden ist.
Die Belehrung nach Abs. 1 unterliegt keinen Formerfordernissen, sie kann also insbesondere auch mündlich erteilt werden. Die Rechtsfolgenbelehrung hat rechtsmängelfrei vor jeder neuen Rechtsfolgendrohung zu erfolgen, sie muss also ggf. regelmäßig oder häufig wiederholt werden, z.B. vor jedem Arbeitsangebot, nach jedem Nachweis über durchgeführte Eigenbemühungen bei Aufforderung zu erneuten Nachweisen, mit jeder Meldeaufforderung usw. Nur dann entfaltet die Belehrung die gesetzlich vorgesehene Wirkung.


;)
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Janchen,

bin wohl im Moment etwas ´bregenklöterig´, wie man bei uns in HH sagt. Ich kapiere nicht, was damit gemeint ist, was Du geschrieben hast.

Denn: eine Rechtsfolgebelehrung ist ja in beidem enthalten, sowohl in der EGV als auch in den Stellenzuweisungen. Ergo: Wenn ich die EGV nicht einhalte, gibt´s Sanktionen, wenn ich mich nicht auf die zusätzlichen 5 Stellenzuweisungen bewerbe, auch. Kannst Du mir das nicht mal ´für Dumme´ erklären, was denn nun gilt, damit auch ich das verstehe?

Lieben Dank + Gruß :)
Luna
 
E

ExitUser

Gast
:daumen: .. hast du schon selber perfekt erkannt. Du mußt dich auf diese Stellen bewerben. Wenn du sie dann - wegen mangelnder Kompetenz in diesem Job - diesen nicht bekommst, kann man dir keinen Strick drehen. Wichtig ist der Nachweis der Einreichung von Bewerbungen. Sehr schnell kommen diese weg und dann bist du in der Beweispflicht, welche schwer werden kann und wieder die o.g. Sanktionen eintreffen. Ich verwende daher immer die Faustregel: Bekommst du was vom Amt, nimmt es die Post gern zur Hand. (ergo Einschreiben mit Unterschrift, denn für die Bewerbungen bekommst du ja auch Bewerbungskosten)

;)
 
E

ExitUser

Gast
Janchen, jetzt bin ich völlig verwirrt.

Das würde ja bedeuten, die können mich mit den Sinnlos-Stellenzuweisungen zudonnern, und ich kann sehen, wo ich das Geld her bekomme, um die Bewerbungen zu bezahlen (immerhin: "Bitte bewerben Sie sich umgehend schriftlich.")

Natürlich werden mir die geforderten schriftlichen Bewerbungen erstattet, aber nur bis zu einem Höchstbetrag von 260 Euro im Jahr. Und was ist dann mit der EGV, in der dann immer noch steht, mindestens 1 Bewerbung pro Woche? Ich meine, wenn ich im ersten halben Jahr die 260 Euro Erstattung schon verbraucht habe, muss ich im zweiten halben Jahr die geforderten Bewerbungen aus dem Regelsatz bezahlen. Ist das überhaupt erlaubt? Vor allen Dingen, weil es sich bei den zugewiesenen Stellenangeboten um absolut sinnlose handelt.

*immernochratlos* :?:

LG
Luna
 
E

ExitUser

Gast
... immer locker bleiben bei sowas. Wenn die Grenze erreicht wurde, dass die Kosten der Bewerbungen die erstatteten Kosten nicht mehr zu decken scheint, dann stellt du einen Antrag auf zusätzliche Kostenübernahme oder wie es in den Ämtern machbar ist, die Bewerbungen im Amt zum Versand zu geben. Sollten diese dies verweigern, kannst du ... wenn nichts mehr geht, diese Bewerbungen verweigern bzw. in mündliche Vorstellungen wandeln lassen, da dir die Mittel zur Kostendeckung nicht zu Verfügung stehen.

Rechne doch mal durch, wann du ihnen die Grenze bekannt geben musst:

1 x je Woche + 6 vom Amt * je Bewerbung 5 Euro = 50 Euro im Monat

260 / 50 = 5,2 Monate kannst da mitspielen, bis du mal anklopfst und um weitere Mittel "bettelst".

;)
 

Linchen0307

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Moin Luna...
schau mal dein eigenes Posting genau an. ich stolperte auch beim zweiten Lesen darüber.
Die wollen MINDESTENS eine Bewrbung, das heißt nichts anderes als open end!!!
 
E

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Gast
In Sachen >muss ich mich darauf bewerben< gehe ich lieber den leichteren Weg und schreibe dann halt eine Kurzbewerbung. Dann habe ich meine Pflicht getan und kann dem Affen etwas vorlegen.

Würde gerne meinem "Arbeitsberater" mitteilen das ich auf die weitere Zusendung von Vorschlägen verzichte und, wie bisher, lieber selbst nach einer Beschäftigung suche.
Die zugeschickten Angebote sind so weit weg von meinem Profil das ich mich dann auch gleich als Astronaut bewerben könnte.
:mued:

Übrigens gilt NICHT jede Arbeit als zumutbar, zumindest nicht für mich denn ich habe zahlreiche gesundheitliche Einschränkungen.
Der gesamte gewerbliche Bereich fällt dann schon mal weg. :p

Schönen Sonntag noch euch allen.
 

kyra54

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Ein aussagefähiges Bewerbungsanschreiben (evtl. Foto mit einscannen) und Lebenslauf beifügen, die beiden Schriftstücke in einen normalen Briefumschlag ist meiner Meinung nach auch eine schriftliche Bewerbung. Die entsprechenden Anlagen schickt man dann, wenn der Arbeitgeber Interesse zeigt, im Nachhinein zu. Habe meine Bewerbungen meist so verschickt und auch einige positive Antworten bekommen.

Anders sieht es natürlich aus, wenn der Arbeitgeber eine komplette Bewerbungsmappe verlangt, dann ist diese maßgebend.

Meine jetzige Stelle hat sich auf so eine Bewerbung ergeben, sie ist zwar befristet, habe aber schon eine Fristverlängerung bekommen.
 

kohlhaas

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zabadooo schrieb:
Übrigens gilt NICHT jede Arbeit als zumutbar, zumindest nicht für mich denn ich habe zahlreiche gesundheitliche Einschränkungen.
Der gesamte gewerbliche Bereich fällt dann schon mal weg. :p
Aus dem SGB II :

§ 10

Zumutbarkeit

(1) Dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass

1. er zu der bestimmten Arbeit körperlich, geistig oder seelisch nicht in der Lage ist,

2. die Ausübung der Arbeit ihm die künftige Ausübung seiner bisherigen überwiegenden Arbeit wesentlich erschweren würde, weil die bisherige Tätigkeit besondere körperliche Anforderungen stellt,

3. die Ausübung der Arbeit die Erziehung seines Kindes oder des Kindes seines Partners gefährden würde; die Erziehung eines Kindes, das das dritte Lebensjahr vollendet hat, ist in der Regel nicht gefährdet, soweit seine Betreuung in einer Tageseinrichtung oder in Tagespflege im Sinne der Vorschriften des Achten Buches oder auf sonstige Weise sichergestellt ist; die zuständigen kommunalen Träger sollen darauf hinwirken, dass erwerbsfähigen Erziehenden vorrangig ein Platz zur Tagesbetreuung des Kindes angeboten wird,

4. die Ausübung der Arbeit mit der Pflege eines Angehörigen nicht vereinbar wäre und die Pflege nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann,

5. der Ausübung der Arbeit ein sonstiger wichtiger Grund entgegensteht.
http://db03.bmgs.de/Gesetze/sgb02x010.htm
 
E

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Gast
Janchen schrieb:
... Wenn die Grenze erreicht wurde, dass die Kosten der Bewerbungen die erstatteten Kosten nicht mehr zu decken scheint, dann stellt du einen Antrag auf zusätzliche Kostenübernahme oder wie es in den Ämtern machbar ist, die Bewerbungen im Amt zum Versand zu geben.
Hallo Janchen,

ich glaube nicht, dass die den Versand verweigern, aber wohl schon die Erstattung der Kosten für die übrigen Unterlagen.

Lieben Dank + Gruß :)
Luna
 
E

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Gast
Linchen0307 schrieb:
Moin Luna...
schau mal dein eigenes Posting genau an. ich stolperte auch beim zweiten Lesen darüber.
Die wollen MINDESTENS eine Bewrbung, das heißt nichts anderes als open end!!!
Hallo Linchen,

ja, ich bin da leider auch erst vor kurzem drüber gestolpert.

LG
Luna
 
E

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Gast
zabadooo schrieb:
Würde gerne meinem "Arbeitsberater" mitteilen das ich auf die weitere Zusendung von Vorschlägen verzichte und, wie bisher, lieber selbst nach einer Beschäftigung suche.
Die zugeschickten Angebote sind so weit weg von meinem Profil das ich mich dann auch gleich als Astronaut bewerben könnte.
Hallo zabadooo,

ja, so komme ich mir auch vor. :kratz: Warum nicht gleich als Bundeskanzlerin bewerben! Obwohl, was die Qualifikation dafür anbelangt, braucht es da wohl nicht viel, die gute Angie hat zwar einen Doktor in irgendwas, das hat aber mit ihrer jetzigen Tätigkeit so gar nichts zu tun. Aber dafür hat sie ja ihre sogenannten ´Berater´ (man muss für diese Tätigkeit also nichts wissen, sondern nur jemanden kennen, der eine überzeugend vorgetragene Meinung hat ...)

LG + Dank
Luna
 
E

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Gast
kyra54 schrieb:
Ein aussagefähiges Bewerbungsanschreiben (evtl. Foto mit einscannen) und Lebenslauf beifügen, die beiden Schriftstücke in einen normalen Briefumschlag ist meiner Meinung nach auch eine schriftliche Bewerbung. Die entsprechenden Anlagen schickt man dann, wenn der Arbeitgeber Interesse zeigt, im Nachhinein zu. Habe meine Bewerbungen meist so verschickt und auch einige positive Antworten bekommen.
Hallo kyra54,

Dir auch vielen Dank für den Tipp. Hatte das mit der Kurzbewerbung auch schon überlegt. Es liegt so ungeheuer viel im Ermessen des Sachbearbeiters.

Meine jetzige Stelle hat sich auf so eine Bewerbung ergeben, sie ist zwar befristet, habe aber schon eine Fristverlängerung bekommen.
Super, herzlichen Glückwunsch!!! :daumen: Es gibt also doch noch Hoffnung.

LG
Luna
 
E

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Gast
Vor Erziehungsmaßnahmen habe ich nach einreichen mehrerer Klagen beim SG und erreichen mehrerer Beschlüssen gegen die ARGE nun keine Angst mehr.
Sollen nur kommen denn:
Wie man in den Wald hinein ruft....

Wenn die mir blöd kommen klage ich, notfalls für jeden Sche...!
Hab die Schnauze gestrichen voll von dem ahnungslosen Verein!

In Anweseheit eines Zeugen habe ich mit dem sogenannten Arbeitsberater (der Ahnungslose) meinen Kenntnisstand und Qualis besprochen.
Er kennt somit in groben umrissen mein Profil.
Nur, weicht dieser immer weiter davon ab.

Werde mir heute überlegen ob ich dem Ahnungslosen nicht schreibe das ich auf weitere "Angebote" verzichte.

Wenn Du den Posten als Bundeskanzlerin kriegst bewerbe ich mich bei Dir als Arbeitsminister. Dann schließe ich ALLE ARGEn und Arbeitsämter und schick die Horde Ahnungsloser in die Wüste!

Macht euch noch nen schönen Sonntag.
 
E

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Gast
Hallo zabadooo,

das mit Widerspruch und Klage vor dem SG sehe ich auch schon auf mich zukommen.

LG
Luna
 

gelibeh

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Was eine Bewerbungsmappe ja so schwer macht, sind die Zeugniskopien.
Ich habe einen Lebenslauf, in dem das wichtigste drinsteht (kann ich Dir gerne mal mailen). Dann noch ein Blatt, das ich Qualifikationsprofil nenne, da steht grob drin, was ich alles kann.
Das plus ein Anschreiben passt locker in einen normalen Umschlag. Wenn ein Arbeitgeber interessiert ist, kann er die kompletten Zeugnisse gerne habe.
 
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...nur die Frage WO die Unqualifizierten sitzen!

Mein 5. sogenannter Arbeitsberater ballert mich seit Mitte Dezember mit Stellenangeboten zu.
Ob ich für diese Stelle qualifiziert bin oder über die geforderten Kenntnisse verfüge scheint keine Rolle zu spielen. :|
Kein Wunder das bei dem Verein die Vermnittlungsquote unter 1% liegt.

Ich denke dort, im Amt, und besonders in den Argen sitzt die größte Horde Unqualifizierter.

Dieses Vorgehen scheint, zumindest für die Heinis beim Arbeitsamt aber Sinn zu machen.
Nachdem dieser Arbeitsberater mir 100 Stellenvorschläge zugeschickt hat die allesamt mit einer Absage beantwortet wurden werde ich hochqualifizierter Mensch als "unvermittelbar" ausgemustert und verschrottet.
 

Scoop

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hmm...also eines verstehe ich hier nicht....


"Schriftliche Bewerbung"


Ist eine E-Mail nicht schriftlich?
Wenn auf ein Stellenangebot eine E-Mailadresse steht...bewerbe ich mich schriftlich via E-Mail und gut ist.
 
E

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Die Bewerbungen sind mir auch die liebsten, da kostenlos und keine Verschwendung von Steuergeldern (Bewerbungskostenerstattung)
 

DerPepsiman

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Oh man

Ich persönlich habe in den letzten 2 Jahren genau 2 Angebote zugeschickt bekommen,das 3. Angebot war telefonisch vom Jobcenter bei einer Zeitarbeitsfirma. Da wurde ich auch eingestellt,konnte Nachmittags sofort anfangen. Als ich dann mitte Oktober wieder entlassen wurde 1 Monat nach meiner Einstellung in eine Teilzeitstelle konnte ich wieder ALG II beantragen. Ich habe kaum mehr als das ALG II verdient.
Also für so einen mickriglohn so ein Aufwand?
Ich wurde wiedereinmal nur als Lückenbüßer und Pausenclown Mißbraucht,ja mit mir erklärtem faulem Arbeitslosen ist ja halt nicht mehr anzufangen.
Ich würde mir schon ein bisschen mehr unterstützung und Hilfe wünschen,ich komme aus dem Münsterland in NRW. Wenn ich in der Bauindustrie nochmal einen Job finde,dann in meiner Umgebung und das auch längerfristig und bei Kündigung wäre die Zeit bis zur neueinstellung nicht so lang.
Man hat bei uns in NRW echt eine Chance wenn man da bleibt und abwartet anstatt wie ein Nomade durch die BRD zu ziehen.
Wenn umziehen dann ab nach Österreich/Schweiz/Niederlande,da ist zwar auch nicht alles besser aber vieles nicht so schlecht.
Dafür muß ich aber erstmal Geld verdienen in Deutschland um dies zu können,einen Zinsloskredit von meiner Gemeinde kommt für micht nicht in frage,Blutgeld nehme ich nicht.
Gruß DerPepsiman
 
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Gast
Es ist schon grausam was man so mit uns macht.
Wir werden nach unserem Hausverkauf Deutschland verlassen und anderswo unser Glück versuchen. Hier wirds mir zu kalt, menschlich gesehen!
 
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