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Muß ich mich bei altem Arbeitgeber Bewerben

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speedy310

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Hallo Leute,

ich habe folgende Frage

Die Agentur für Arbeit hat mir einen Vermittlungsvorschlag geschickt für einen Arbeitgeber bei dem ich 1999 schon einmal gearbeitet hatte aber dann von mir selbst gekündigt wurde da die Gehälter zu spät oder gar nicht eingingen.

Muß ich mich nun auf diesen Vermittlungsvorschlag einlassen oder droht eine Sperrzeit.
 

Kerstin_K

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Ich würde versuchen, das , mit dem Arbeitsvermittler zu klären.
 

speedy310

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Leider habe ich das Kündigungsschreiben nicht mehr allerdings das Zeugnis reicht das auch ??
 

Rote Socke

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Wenn drinsteht, das er keine Zahlungsmoral hat?
Glaube ich aber nicht.:icon_sad:
 

speedy310

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Muß man sich denn generell bei einem ehemaligen Arbeitgeber bewerben ??
 

Kerstin_K

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Muß man sich denn generell bei einem ehemaligen Arbeitgeber bewerben ??
Ich würde mal sagen, das muss man im Einzelfall entscheiden. Soll ja auch vorkommen, dass man sich im Guten getrennt hat. Oder wenn der Arbeitgeber jemenden entlassen hat, weil er z. B. selber keine AUfträge hatte oder so, warum soll er den Menschen nicht Jahre später wieder einstellen?

Ich habe schon Fälle erlebt, wo Leute selber gekümdigt haben, weil sie wo anders was machen wollten oder auch aus familiären Gründen und später haben sie dann wieder beim alten Arbeitgeber angefragt und wurden gerne genommen, wei der Arbeitgeber ja schon wußte, worauf er sich einließ.

Wenn man sich allerdings im Streit getrennt hat, wird einen der Arbeitgeber vielleicht eh nicht wieder einstellen. Wenn das auf der Hand liegt wäre das eine Sinnlosbewerbung, dagegen würde ich mich wehren. Oder Vielleicht ist ja für einen selber eine Tätigkeit dort einfach nicht mehr zumutbar, weil das Vertrauensverhältnis total kaputt ist oder so. Auch dann würde ich mich nicht zu einer Bewerbung zwingen lassen.
 
E

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Gast
Das sollte mich wirklich wundern, wenn dieser AG unter den geschilderten Umständen (Eigenkündigung etc.) den "Kandidaten" wieder einstellt.

Sowas passiert doch wohl eher selten.

Ich würde spätestens das Vorstellungsgespräch so gestalten, daß der AG garantiert von einer Einstellung Abstand nimmt.
 

Muzel

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Ich würde mir den Stress mit den SBs auch sparen und mich bewerben. Die Chance eingestellt zu werden die konvergieren monoton gegen Null.
 

Rounddancer

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Zehn Jahre sind eine lange Zeit.
Vielleicht haben die mittlerweile einen anderen GF, oder ein Qualitätsmanagementsystem, das auch darauf achtet, daß Gehälter rivhtig und pünktlch gezahlt werden?

Also ich würde mich bewerben,- dann kriegte ich zumindest schon keine Pfanne.
 

Kerstin_K

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Heinz,

dass diese Antwort von Dir kommt war mir irgendwie klar.

Muzel,

man muss ja nicht auf Biegen und Brechen mit dem Arbeisvermittler streiten deswegen, aber ich bin schon dafür, dass man sinnlose Bewerbungen nicht schreibt, nur weil die ARGE da so will. Ohne Rückmeldung wird sich die Vermittlung niemals verbessern. Kann sein, dass ich das zu idealistisch dehe, aber irgendwo muss man doch anfangen, diesen Quatsch aufzuräumen.
 

Individualistin

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Muß man sich denn generell bei einem ehemaligen Arbeitgeber bewerben ??
Hast du beim ersten Termin im Arbeitsamt kein Arbeitspaket III unterschrieben? Dort steht unter anderem Folgendes:

SGB III – Version September 2007
Weitere Informationen für Ihren Vermittler / Ihre Vermittlerin
Bitte legen Sie meine Bewerbung nicht vor bei (Firma):
Dort kann man eine solche Firma dann eintragen. Seite 3.
 

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blinky

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Ich hatte auch mal Vermittlungsvorschlag für Ex-Arbeitgeber, der mich sogar vorm Arbeitsgericht geschleift hatte, weil ich angeblich Firmenwagen zu schrott gefahren haben soll. Verfahren wurde ausgesetzt weil Firma Konkurs.

Jahre später erhielt ich Aufforderung durch Arbeitsamt mich dort zu bewerben. Hab ich nätürlich gemacht. Allerdings per Einschschreiben. Eine Woche später kam Bewerbung zurück mit Vermerk Annahme verweigert.

Somit war ich aus Schneider.

Blinky
 
E

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Ich hatte auch mal Vermittlungsvorschlag für Ex-Arbeitgeber, der mich sogar vorm Arbeitsgericht geschleift hatte, weil ich angeblich Firmenwagen zu schrott gefahren haben soll. Verfahren wurde ausgesetzt weil Firma Konkurs.Wegen des Wagens? :icon_twisted:

Jahre später erhielt ich Aufforderung durch Arbeitsamt mich dort zu bewerben. Hab ich nätürlich gemacht. Allerdings per Einschschreiben. Eine Woche später kam Bewerbung zurück mit Vermerk Annahme verweigert.

Somit war ich aus Schneider.

Blinky
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blinky

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ja wegen des Wagens. Ich sollte angeblich beim einparken in der Fahrzeughalle Wagen paar Beulen verursacht haben. Tatzeit war bereits nach meiner Entlassung. Im Güteverfahren korrigierte es die Gegenseite nachdem ich nachgewiesen hatte, das ich da nicht mehr gearbeitet hatte.

Mir wurde kurz davor eine Änderungskündigung angeboten, die ich ablehnte. Dann kamen erst mündlich Zahlungsaufforderungen, dann schriftliche. Als die schriftliche Zahlungsaufforderung kamen, hab ich Rechtsanwalt eingeschaltet. Den Anwalt habe ich Infos über die Zeugin gegeben, das Sie auf Mahnbescheide nie reagiert hatte und somit Titel erhielt und der Chef ihr aus der Patsche geholfen hatte. Vor dem Gütetermin beim Arbeitsgericht bot mir der Anwalt der Gegenseite Vergleich an. Ich abgelehnt. In der Verhandlung die Richterin Herr blinky geben Sie zu das Sie es waren. Die Gegenseite hatte mich so in die Mangel genommen das mir fast die Tränen gekommen währen. Ich bin hart geblieben und es wurde Hauptverhandlung anberaumt. Paar Tage vor der Hauptverhandlung hab ich Post bekommen, das das Verfahren ausgesetzt wird, weil die Gegenseite Konkurs angemeldet hatte.

Ich mußte sogar über meinen damaligen Anwalt sogar mein Lohn einfordern. Bis auf 36 DM habe ich alles bekommen. Denn die hat der Arbeitgeber einbehalten für nicht erhaltene Arbeitskleidung.

Anzumerken sei, das ich damals um eine Sanktion drumrum gekommen bin weil mich der Arbeitgeber verklagte. Denn es war vorgesehen mich zu Sanktionieren weil ich die Änderungskündigung abgelehnt hatte.

Blinky
 

destina

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Das war vor zehn Jahren.
Scheint das die Firma dazu gelernt hat, sie gibt es ja noch.
Das Volk von damals dürfte kaum noch das Selbe sein.

Vielleicht gibt es die Firma noch, weil die Arbeitnehmer nicht bezahlt werden?
Ich war auch einmal bei so einer Firma. Immer wenn es brenzlig wurde, hat die Firma bezahlt. Aber nur eben dann. So kann man sich auch über Wasser halten und das über viele Jahre. Alle hoffen auf Geld und schicken die Firma nicht in die Insolvenz.
 
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