Muss ich meinen Minijob einer Festeinstellung opfern? (1 Betrachter)

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fredebar

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Hallo Leute :smile:


Folgendes Szenario: Ich bin Hartz IV Empfänger und übe einen Minijob in der Warenverräumung, 3 x wöchentlich etwa 6 – 9 Stunden / Woche in den Abendstunden aus.


Angenommen, das JobCenter schickt mir ein Stellenangebot zu. Mein neuer Arbeitgeber verlangt, dass ich meinen Minijob kündige!

Frage: Muss ich dem Begehren meines neuen Arbeitgebers nachkommen oder nicht? :icon_kinn:


Zusatzfrage: Falls die Frage mit „Ja“ zu beantworten ist. Habe ich dann das Recht, darauf zu bestehen, dass ich das Begehren meines neuen Arbeitgebers erst nach Ablauf der vertraglichen Probezeit nachkomme? :icon_kinn:



Vielen Dank im Voraus :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Eigentlich muss man so etwas mit dem neuen Arbeitgeber aushandeln. Bei den meisten ist es schon vertraglich verboten, bei Fest- und gar Vollzeitarbeiten einer anderen Tätigkeiten nachzugehen. Der Arbeitnehmer ist dann nämlich mit seinen Gedanken nicht voll dabei und zeitlich nicht sehr flexibel.

Wenn du aber so viele Stunden pro Woche arbeitest, kannst du ja zusätzlich keinen Vollzeitjob mehr ausüben. Wann willst du das denn machen?

Sollten es 2 Jobs sein, die nicht in Vollzeit sind, würde es gehen, sofern der Vertrag von einem Arbeitgeber es nicht verbietet. Sehr empfindlich reagieren Arbeitgeber, wenn die beiden Jobs konkurrierende Unternehmen sind.
 
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Habe ich dann das Recht, darauf zu bestehen, dass ich das Begehren meines neuen Arbeitgebers erst nach Ablauf der vertraglichen Probezeit nachkomme?
Sehr gutes Argument, welches nach meiner Meinung verfangen sollte :icon_daumen:.

Denn im schlimmsten Fall stündest du nach der Probezeit komplett ohne Job da.

Das im Vorfeld zu verhindern ist nur legitim und sollte daher im Arbeitsvertrag als Zusatz aufgenommen werden.
 

Rechtsverdreher

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Warte es doch erstmal ab. Wenn Du bei Deinem neuen Arbeitgeber 3000 Euro/Monat Netto verdienst, dann brauchst Du den Ausbeuter-Mini-Job doch gar nicht mehr.
 
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