Muss ich meinem Arbeitgeber angeben, wenn ich eine Straftat begangen habe?

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mickymaus123

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Seit drei Wochen arbeite ich für eine Zeitarbeitsfirma.

vorige Woche ist bei mir ein Schreiben von der Polizei eingegangen, indem stand, das ein Ermittlungsverfahren gegen mich wegen übler Nachrede läuft. Ich habe mich da leider in was reingebracht....

Muss ich das meinen jetzigen Arbeitgeben mitteilen?
Kann er mich deswegen kündigen?
Wie würde das Jobcenter reagieren?
Kann das Jobcenter mir die Leistungen kürzen, mit dem Argument, ich hätte mich selber in die Notsituation reingebracht?

Vielen Dank für eure Antwort
 

obi68

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AW: Muss ich meinem Arbeitgebe angeben, wenn ich eine Straftat begangen habe?

Natürlich geht das deinen Arbeitgeber nix an.

Ausserdem ist es bisher nur ein Ermittlungsverfahren. Da ist ja im Grunde noch gar nix passiert.
 

obi68

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Sobald eine Anzeige (wegen was auch immer) bei der Polizei eingeht, ermittelt diese - weil sie dazu verpflichtet ist.

Ob da dann überhaupt von der Staatsanwaltschaft Anklage erhoben wird und es dann zu einer Verhandlung kommt, ist damit aber noch keineswegs klar.

Also wie gesagt: noch ist gar nix passiert. Ruhig Blut! :wink:
 

Toko

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Hallo Mickymaus123,

soweit ich weiss, musst Du Straftaten, für die du rechtskräftig verurteilt worden bist, deinem Arbeitgeber nicht angeben - ein Ermittlungsverfahren sowieso nicht, denn da ist ja noch nichts entschieden. Du müsstest eine Verurteilung oder Haftstrafe auch bei Bewerbungen nicht im Lebenslauf angeben. Falls dann im Bewerbungsgespräch konkret danach gefragt wird, könnte es schwierig werden.
Es kommt dabei auch immer auf die Tätigkeit an, die Du gerade ausübst oder für die du dich bewirbst.

Beispiel: Du arbeitest gerade als Fahrer für eine Firma und dein Führerschein wird dir wegen einer Verkehrsstraftat abgenommen - das müsstest du natürlich Deinem Arbeitgeber dann mittteilen.

Oder: Du arbeitest als Bankangestellter und wirst wegen eines Vermögensdeliktes verurteilt....da könnte es schwierig werden, wenn die Bank dies später von jemand anderem erfährt.

Oder du bewirbst Dich als Erzieherin im Kindergarten und bist bereits mehrfach wegen Kindesmißbrauch verurteilt worden.....dann wäre es schwierig, dies verheimlichen zu wollen.

Bei übler Nachrede fällt mir kein Beruf ein, wo dies für die Berufsausübung ein entscheidender Faktor sein könnte.

Aber bisher läuft ja ohnehin lediglich ein Ermittlungsverfahren, da musst du erstmal niemandem etwas mittteilen.
 
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