Muß ich jedesmal ein neues Mietangebot vorlegen?

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Mamabär

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Hallo Ihr Lieben!heute habe ich auch mal wieder eine wichtige Frage an Euch!Und zwar wohne ich seit fast 14 Jahren in ein und derselben Wohnung, die aber inzwischen kaum mehr bewohnbar ist! ( Schimmel an und in den Wänden, Wasser im Keller, marode Fenster - Normalglas - usw. usw. )Vor ein paar Wochen habe ich nun begonnen, mich nach einer neuen Wohnung umzuschauen und auch was passendes gefunden.Vermieter stellte mir eine Mietbescheinigung für die ARGE aus und ich lieferte sie am nächsten Tag dort ab. Nun begann das lange Warten, weil die Hälfte der ARGE Mitarbeiter mit Grippe Zuhause lag. In einigen Gesprächen mit dem Vermieter versicherte er mir immer wieder, das er warten würde, kein Thema, sei ja noch nicht so eilig. Vor 10 Tagen und unzähligen Nachfragen per Tel. bin ich wieder hin.Nach 3 Stunden und einer Reise durch unzählige Büros ( waaas sie haben ja gar keinen Termin!!) hatte ich dann doch alle Bescheinigungen und schriftliche Zusagen zusammen: Darf die Wohnung anmieten.... Umzug und Kaution wird als Darlehen übernommen! Nur der Vermieter hatte genau einen Tag zuvor die Wohnung anderweitig vermietet!Heul!!Letztes WE fand ich eine andere Wohnung die passte!Wieder Mietangebot am nächsten Tag eingereicht! Man versprach mir innerhalb von zwei Tagen habe ich Bescheid! Der kam dann nach fast einer Woche und Wohnung war wieder weg!Nun habe ich morgen wieder einen Besichtigungstermin, der gut klingt, aber ich frage mich, wo liegt der Sinn, wenn ich mich wieder freue, alles klar mache und Arge wieder soviel Zeit verstreichen läßt das die Wohnung wieder weg ist!?Darum nun meine Frage:Weiß jemand von Euch, ob ich wirklich jedesmal erst ein neues Mietangebot vorlegen muß, wenn die Wohnung sich im genehmigten Rahmen bewegt, oder ich bereit bin, die Summe, die sie teurer ist, selbst zu tragen? Ich möchte die Zusage der Umzugskosten und Kautionsübernahme( wenn auch nurals Darlehen) nicht gefährden, sehe aber ehrlich gestanden den Sinn in dieser Maßnahme nicht ganz, denn letztendlich kann der ARGE die Adresse ja egal sein, wenn sich sonst für sie nix ändert!( sie übernehmen doch eh nur die Kosten die sie auch bisher bezahlt haben)Die jetzige Wohnung ist ca. 35,- € teurer als die letzte, die genehmigt wurde, aber wie schon gesagt, würde ich diese Kosten selber tragen, da ich jetzt sogar 50,- € an Heizkosten selbst tragen muß, weil die ARGE sie nicht mehr komplett übernimmt.Ich danke Euch schon jetzt für Eure Hilfeund wünsche noch einen schönen Sonntagabend,Mamabär
 

vagabund

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Geh mit einem Zeugen zur ARGe und verlange die sofortige Entscheidung!

Die Angemessenheitskriterien scheinen ja festzustehen, so dass die SB anhand der Vermieterbescheinigung auch sofort entscheiden kann! Notfalls den Vorgesetzten verlangen und nicht wieder gehen ohne Zustimmung!

Viel Glück!
 

Arania

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Bitte bedenke wenn Du nun schon 50 Euro mehr für Heizkosten zahlst, musst Du aber bei der nicht angemessenen Wohnung den Mietanteil zuzüglich Heizkosten selber aus dem Regelsatz zahlen, zumal für die Wohnung dann eventuell auch keine Umzugskosten übernommen werden, da nicht angemessen
 

Stoffele2001

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Hallo Mamabär,

wir hatten dieses Problem auch als wir letztes Jahr umziehen mußten. Mit der letzte Mietbescheinigung haben wir einfach ein Schreiben abgegeben worin der Mieter die Freihaltung der Wohnung für uns für 5 Tage zugesagt hat. Sollte bis dahin kein Bescheid vom Amt vorliegen die Wohnung an den nächsten Interessenten gehen würde. Innerhalb von 2 Tagen war die Genehmigung der Wohnung da.

Warum willst du bei Schimmelbefall die Kosten des Umzuges als Darlehn tragen? Vorallem da die Wohung eh Sanierungsbedürftig ist.
 

gerda52

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Arania meinte:
Bitte bedenke wenn Du nun schon 50 Euro mehr für Heizkosten zahlst,

Ja, was dann? Da Heizkosten in tatsächlicher Höhe zu übernehmen sind, ist hier dringend ein Überprüfungsantrag angebracht und der Betrag nachzufordern. Aufgrund der Beschreibung der zur Zeit bewohnten Bude (einfache Verglasung der Fenster) wird ein überhöhter Verbrauch kaum beeinflussbar gewesen sein. Die Isolierung entspricht gewiss auch nicht dem heutigen Standard.

musst Du aber bei der nicht angemessenen Wohnung den Mietanteil zuzüglich Heizkosten selber aus dem Regelsatz zahlen, zumal für die Wohnung dann eventuell auch keine Umzugskosten übernommen werden, da nicht angemessen
Wenn einfach angemietet wird, könnte letzteres zutreffen.

Mamabär meinte:
.. denn letztendlich kann der ARGE die Adresse ja egal sein,

Die Adresse ist auch egal, es geht um den Preis.

wenn sich sonst für sie nix ändert!( sie übernehmen doch eh nur die Kosten die sie auch bisher bezahlt haben)

Bei einem notwendigen Umzug ist der Preis der jetzigen Wohnung nicht maßgeblich, die neue Miete muss allerdings im Rahmen der KDU-Richtlinien der Region liegen.

Die jetzige Wohnung ist ca. 35,- € teurer als die letzte, die genehmigt wurde, aber wie schon gesagt,

Das sagt jetzt aber gar nichts aus. Hier möchte ich mich Vagabunds Ratschlag anschließen.

würde ich diese Kosten selber tragen,

Naja, behalte das mal im Hinterkopf. Solange es einen Markt für angemessenen Wohnraum gibt, ist die Genehmigung fraglich.

da ich jetzt sogar 50,- € an Heizkosten selbst tragen muß, weil die ARGE sie nicht mehr komplett übernimmt.
Siehe ganz oben. Auch ich wünsche Dir viel Glück.
 
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