Muss ich für diesen Lohn wirklich arbeiten gehen?! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Heidschnucke

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Ich möchte heute nun auch mal eine Frage stellen.
Folgender Sachverhalt:
Ich habe einen VV bekommen der sich bei der Vorstellung als eine „Aushilfstätigkeit“ herausstellte, die vorwiegend am Samstag; Sonntag stattfinden soll.

Das sind die Vorstellungen des AG:

Es soll eine Art Stücklohn gezahlt werden (17,00 € pro Stück) für das Abarbeiten wird ca. 1h benötigt, aber man muss ab 8:30 Uhr(Einweisung) bis ca. 13-14:00 Uhr vor Ort und in „Bereitschaft“ sein.

17,00 € Lohn minus 9,60 € Fahrkosten (32 km hin und zurück mal 0,30 € sind 9,60€) sind noch 7,40 € bei 5,5h Arbeitszeit ist das ein Lohn von 1,35 €/h. Und das Samstag bzw. Sonntag!

Ich beabsichtige dieses Angebot NICHT wahr zu nehmen!

Kann es Probleme geben!

Ich bin ja der Auffassung das es nicht nur gegen alles Spricht was wir Gesetze nennen und schlussendlich auch Sittenwidrig ist!
 

iSlave

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

17€ pro Stunde und den Bereitschaftsdienst lässt du dir natürlich auch bezahlen :bigsmile:
 
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mucel

Gast
AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

Irgendwie ist mir der Sachverhalt offen gesagt sehr unklar.

Stücklohn ist laut deiner Aussage 17,00 Euro pro Stück. Pro Stück plant man eine Stunde Arbeitszeit. Das wäre ja dann quasi ein Stundenlohn von 17,00 Euro.

Du sollst von 8.30 bis 13.00 oder 14.00 Uhr anwesend sein.

Bei der "Berechnung des Stundenlohnes" gehst du von der Herstellung eines Stückes, also 17,00 Euro Verdienst für 5,5 Stunden aus.

a.).Was wird denn da überhaupt hergestellt?
b.) Warum gehst du, wenn pro Stück offensichtlich 1 Stunde Arbeitszeit geplant/vorgesehen ist davon aus, dass du in 5,5 Stunden nur 1 Stück schaffst?

Oder habe ich irgendeine wesentliche Info in deinem Text übersehen?
 

Frank71

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

Ist der VV mit RFB?
 

krohne444

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

hi
erst mal müsstest du alles annehmen was nicht gegen Gesetze /Ethik /Gesundheit verstößt um deine Bedürftigkeit zu verringern.
Und wie du zur Arbeit kommst ist dem AG eigentlich egal und dein Problem . Und somit kannst du es ja auch nicht so Einfach gegenrechnen .

Dann würde keiner mehr Arbeiten weil man ja immer einen Grund findet.

Und was ist an 17€ pro Std schlecht .Es muss halt der Mindestlohn dabei herauskommen .
 

arbeitsloskr

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

Hallo Heidschnucke,

also das Gesetz über den Mindestlohn sagt in §1 MiLoG aus, dass du mindestens Anspruch auf die Zahlung des Mindestlohnes hast. Konkretisiert wird in §1 (2) MiLoG, dass dieser Anspruch je Zeitstunde der Arbeit zu verstehen ist.

Wenn du also nun 5,5 Zeitstunden vor Ort beim AG ist, dann muss er dir mindestens den Mindestlohn für 5,5 Stunden zahlen, also 5,5 x 8,84 EUR/h = 48,62 EUR brutto/Arbeitstag.
 

Heidschnucke

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!


a.).Was wird denn da überhaupt hergestellt?
Es ist eine Dienstleistung im Rahmen einer Gästebetreuung! Direkte Arbeit am Gast.
b.) Warum gehst du, wenn pro Stück offensichtlich 1 Stunde Arbeitszeitgeplant/vorgesehen ist davon aus, dass du in 5,5 Stunden nur 1 Stück schaffst?
Ich würde sicher mehr machen können, aber auf Grund von Diensteinteilungen (Festangestelltegehen vor) ist nur eine Dienstleistung und nur in seltenen Ausnahmefälle mal zwei möglich, es kann aber auch dazu kommen das man keinen Einsatz hat und dann natürlich nichts verdient!
Ist der VV mit RFB?
Ja der VV war mit RFB.
hi
erst mal müsstest du alles annehmen was nicht gegen Gesetze /Ethik /Gesundheitverstößt um deine Bedürftigkeit zu verringern.
Ja gut. Hat das noch was mit Ethik zu tuen?
Und wie du zur Arbeit kommst ist dem AG eigentlich egal und dein Problem . Undsomit kannst du es ja auch nicht so Einfach gegenrechnen .
Aber ich muss doch irgendwie auf arbeite kommen irgendwo muss das auch wirtschaftlich sein und klar ist das dem AG egal aber bei mir ist es nicht umsonst!
Dann würde keiner mehr Arbeiten weil man ja immer einen Grund findet.
Und was ist an 17€ pro Std schlecht .Es muss halt der Mindestlohn dabeiherauskommen .
17€/h sindsicher nicht schlecht bloß es ist eben nicht nur eine Stunde sondern 5,5h für17€!
HalloHeidschnucke,

also das Gesetz über den Mindestlohn sagt in §1 MiLoG aus, dass du mindestensAnspruch auf die Zahlung des Mindestlohnes hast. Konkretisiert wird in §1 (2)MiLoG, dass dieser Anspruch je Zeitstunde der Arbeit zu verstehen ist.

Wenn du also nun 5,5 Zeitstunden vor Ort beim AG ist, dann muss er dirmindestens den Mindestlohn für 5,5 Stunden zahlen, also 5,5 x 8,84 EUR/h =48,62 EUR brutto/Arbeitstag.
Ja und genau das möchte er nicht er möchte nur die Dienstleistung bezahlen, die ist für die Gäste für 1h angesetzt, die Wartezeit sowie die Vor und Nachbereitung wir nicht Vergütet!
 

krohne444

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

hi
wenn das so wäre , dann würde ich dort anfangen und gleich wenn die Abrechnung da ist ab zum Zoll und Anzeige erstatten, dann war es das mit dem Laden und du bist halt wieder beim Amt ohne Stress zu haben .

Und ob das Wirtschaftlich für dich ist zur Arbeit zu kommen ist auch eigentlich deine Sache denn es ist eine Fahrzeit von .. Std. zumutbar .Und da gibt es halt verschiedene Wege/Möglichkeiten preiswert hin zu kommen wie Öffentliche /Rad /Fuß oder das Teuerste das Auto .
Und wenn dann der Lohn nicht reicht wird man wieder beim Amt landen als Aufstocker.

Den es ist dem Amt so egal was dabei für dich am Ende über bleibt Hauptsache du bekommst weniger Geld vom Amt und bist nicht mehr in der Statistik
 
M

mucel

Gast
AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

Es ist eine Dienstleistung im Rahmen einer Gästebetreuung! Direkte Arbeit am Gast.
Sorry, dass ich die Frage jetzt so stelle und ich hoffe, die Admins und Moderatoren steinigen mich nicht dafür!!!

Ist das ein Job in einem Bordell? Dann wäre er ja, abgesehen von der Bezahlung, mindestens schon mal sittenwidrig.
 

arbeitsloskr

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

Ja und genau das möchte er nicht er möchte nur die Dienstleistung bezahlen, die ist für die Gäste für 1h angesetzt, die Wartezeit sowie die Vor und Nachbereitung wir nicht Vergütet!
Hallo Heidschnucke,

welche Unterlagen liegen dir seitens AG vor? Wenn dir bereits der Arbeitsvertrag ausgehändigt wurde (und du den erstmal zur Prüfung mit nach Hause nehmen konntest), wäre zu klären, wie dort die Vergütung und Arbeitszeit geregelt. Sollte beides so geregelt sein wie du es in deinem Eingangsposting dargestellt hast, dann würde ich den AG unter Verweis auf das MiLoG (am besten mit konkretem Ausdruck der betreffenden Stellen) um eine schriftliche Stellungnahme dazu auffordern.

Alternativ könntest du mit diesem Arbeitsvertrag auch bereits den Zoll auf diesen AG aufmerksam machen.
 

chromoxidgruen

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

Hallo Heidschnucke,

Bereitschaftsdienst ist Arbeitszeit und muss genau wie diese mindestens mit dem Mindestlohn vergütet werden, bzw. wenn der Lohn durch die Summe aus Arbeitszeit und Bereitschaftszeit geteilt wird, muss mindestens der Mindestlohn heraus kommen. Siehe auch hier BAG: Bereitschaftsdienst durch Grundgehalt abgegolten - Seite 2

Bei Dir wird aber der Bereitschaftsdienst gar nicht vergütet. 17/5,5=3,09 EUR, also auch meilenweit entfernt vom Mindestlohn.

Es gibt die Möglichkeit für 2,50 EUR/Monat (ALG-2-Tarif) Mitglied in einer Gewerkschaft zu werden und den Arbeitsvertrag dort prüfen zu lassen. Das ist deren tägliches Brot. Wenn an dem Vertrag etwas faul ist - und davon gehe ich aus - kann man es Dir dort genau auseinander klamüsern und Dir die Argumente fürs Mopscenter an die Hand geben. Hab selbst damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Viel Erfolg.

Gruß chromoxidgruen
 

Heidschnucke

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

Sorry,dass ich die Frage jetzt so stelle und ich hoffe, die Admins und Moderatorensteinigen mich nicht dafür!!!

Ist das ein Job in einem Bordell? Dann wäre er ja, abgesehen von der Bezahlung,mindestens schon mal sittenwidrig.
@mucel ich kann Dich beruhigen es ist keine Arbeit in einem Bordell, es ist ein großer Freizeitpark.

Es gibt die Möglichkeit für 2,50 EUR/Monat (ALG-2-Tarif) Mitglied in einer Gewerkschaft zu werden und den Arbeitsvertrag dort prüfen zu lassen. Das ist deren tägliches Brot. Wenn an dem Vertrag etwas faul ist - und davon gehe ich aus - kann man es Dir dort genau auseinander klamüsern und Dir die Argumente fürs Mopscenter an die Hand geben. Hab selbst damit sehr gute Erfahrungengemacht.
Ich bin bereits Mitglied einer Gewerkschaft, und das vorgeschlagene werde ich wohl erst mal machen hatte ich gar nicht dran gedacht.
DerArbeitsvertrag soll nächste Woche mit der Post kommen Arbeitsbeginn soll ab den 01.04. sein.
 

arbeitsloskr

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!


@mucel ich kann Dich beruhigen es ist keine Arbeit in einem Bordell, es ist ein großer Freizeitpark.
Hallo Heidschnucke,

könntest du ggfs. näher erläutern, was für eine Arbeit das sein soll, die

a) 1 Stunde Dauer hat und
b) dir nur ein oder zweimal je Arbeitstag zu leisten zugestanden wird?
 

Heidschnucke

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

Hallo Heidschnucke,

könntest du ggfs. näher erläutern, was für eine Arbeit das sein soll, die

a) 1 Stunde Dauer hat und
b) dir nur ein oder zweimal je Arbeitstag zu leisten zugestanden wird?
Die Tätigkeit besteht darin eine Gruppe von Besucher über das Gelände über einen festgelegten Rundweg zu führen und die Verschiedensten Themen und Besonderheiten zu erklären.
Man kann sich das Vorstellen wie eine geführter Stadtrundgang. Ein Rundgang soll 1h dauern.
Sicher könnte man auch mehr schaffen, aber es ist eine Einstellung als Aushilfe und man bekommt nur eine Runde wenn kein Festangestellter zur Verfügung steht. Also auch wenn Du dran wärst ein Festangestellter zur Verfügung steht wird der Vorgezogen.
 

Anna B.

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und der Rest des Tages wäre dann Bereitschaft? Oder hättest du die Möglichkeit einfach nicht anwesend zu sein?
 

Heidschnucke

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und der Rest des Tages wäre dann Bereitschaft? Oder hättest du die Möglichkeit einfach nicht anwesend zu sein?
Also wenn die Dispo sagt man braucht mich nicht mehr dann kann ich nach Hause gehen, es kann auch sein das ich Umsonst bestellt werde, soll auch hin und wieder vor kommen, dann gibt es auch kein Geld, aber es kann auch bis zu 3-4 Einsätzen kommen, dann ist natürlich nicht um 14:00 Uhr Schluss.
Wenn man dan keinen Einsatz hat lege ich das Fahrgeld aus eigener Tasche bei!
 

arbeitsloskr

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Wenn man dan keinen Einsatz hat lege ich das Fahrgeld aus eigener Tasche bei!
Genau deswegen ist die Bereitschaftszeit seitens des AG zu zahlen, bzw. ist ein so hoher Stücklohn zu zahlen, dass dieser auf Basis der gesamten Anwesenheitszeit, den Mindestlohn je Stunde ergibt.
 

tungi

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AW: Muss ich für den Lohn wirklich arbeiten gehen?!

DerArbeitsvertrag soll nächste Woche mit der Post kommen Arbeitsbeginn soll ab den 01.04. sein.
Was steht denn unter Vergütung im Arbeitsvertrag? Da muss doch eine Gesamtsumme stehen, ein Stundenlohn -was sagt das schon aus?

Bereitschaft ist Bereitschaft und muss selbstverständlich bezahlt werden. Ein Beispiel: Im Winter gibt es den sog. Bereitschaftsdienst wo (meist Studenten) angeheuert werden auf 450€-Basis "Bereitschaftsdienst" zu leisten alias Schnee wegräumen. Es ist also eine Wette gegen die Zeit -umso weniger es schneit, umso mehr hat man verdient. Insofern ist das mit "Bereitschaft" nichts außergewöhnliches -nur bei dir will das der AG nicht zahlen. Ein sehr dubiöses Unternehmen also, ich würde nie dort arbeiten wollen.

Die Frage ist jetzt wie du aus der Nummer rauskommst?
 

Matt45

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Bei dem Thema zeigt sich einmal wieder: Besser mehr schreiben am Anfang, sonst blickt da einfach keiner durch. "17 € pro Stück am Gast". Ich dachte der Gast ist "Stückware".

Zum Schluss wurde es verständlich.

@Heidschnucke: Kannst du von dem Job leben oder bist/bleibst du trotzdem Aufstocker?

Falls ja, habe ich immer "Schwierigkeiten" mit unterschiedlichen Lohnabrechnungen pro Monat.
Warum: Durch die flexibele Gestaltung der Bezahlung müssen die Leute auch beim JC jeden Monat den "Aufstockungsbetrag" nach unten oder oben anpassen lassen. Das führt häufig zu Problemen.

Ein Freizeitpark hat allerdings auch nicht das ganze Jahr geöffnet.
 

0zymandias

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Also wenn die Dispo sagt man braucht mich nicht mehr dann kann ich nach Hause gehen, es kann auch sein das ich Umsonst bestellt werde, soll auch hin und wieder vor kommen, dann gibt es auch kein Geld, aber es kann auch bis zu 3-4 Einsätzen kommen, dann ist natürlich nicht um 14:00 Uhr Schluss.
Wenn man dan keinen Einsatz hat lege ich das Fahrgeld aus eigener Tasche bei!
Das ist vom Prinzip her ein Null-Stunden-Vertrag, bei dem ein Teil des unternehmerischen Risikos auf Dich, den Arbeitnehmer, abgewälzt werden soll.

Außer in Sonderfällen, z.B. bei großem, begründetem Vertrauen zum Arbeitgeber und/oder interessanter Arbeit, würde ich mich gegen so etwas sperren.

Inwieweit da irgendetwas sanktionierbar ist, ist meiner Meinung nach auch fraglich, da dieses vergleichsweise neue "Beschäftigungsmodell" bei der Gesetzgebung noch nicht berücksichtigt werden konnte.

Man mag das Dingsbums vielleicht als Arbeitsvertrag ansehen, aber die Entlohnung ist einer Zumutbarkeitsprüfung entzogen.
Die Fahrtkostenlotterie würde ich für mich persönlich als unzumutbar ansehen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Also wenn die Dispo sagt man braucht mich nicht mehr dann kann ich nach Hause gehen, es kann auch sein das ich Umsonst bestellt werde, soll auch hin und wieder vor kommen, dann gibt es auch kein Geld
Ich erinnere an dieser Stelle mal an § 12 TzBfG.

"Null-Stunden-Verträge" sind in Deutschland nicht zulässig.
Der VV verstösst folglich gegen geltendes Recht und ist damit nicht zumutbar.

Je nachdem, wie dein SB drauf ist, musst du ihm das aber möglicherweise gerichtlich erklären lassen.
 
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