Muss ich Fahrtenbuch führen

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Oliver38

Gast
Hallo, ich grüße Euch!


wenn ich hier manchen Frust mit reinschreibe, dann bitte ich um Verständnis, ich muss es mal loswerden. dann einfach überlesen

Vorwort (musss man nicht lesen ;- ) :


als Kleinkrauterselbständiger mit 2 Kindern und Frau beziehe ich derzeit Wohngeld und manchmal den "Kinderzuschlag."

Kinderzuschlag empfinde ich aber mittlerweile als Terror in Form von Bürokratie. Immer wieder neue Nachweise, Belege, und erneut Belege und noch mal dies und nochmal jenes...dann vorläufige Einnahmen, dann endgültige Einnahmen.. und am Ende Rückzahlung weil ich zuviel oder zuwenig verdient habe, dann Einspruch/Widerspruch usw. usf. Also im Grunde das gleiche wie bei Hatz, nur mit dem kleinen Unterschied, dass das alles schriftlich geht und das man nicht beim Amt persönlich schikaniert wird!

Das ist für mich daher keine Familienkasse sondern eine reine Familienterrorkasse, mit dem einzigen Ziel den Menschen, die eh nicht soviel haben, das wenige vorzuenthalten. Ende aus!

Mittlerweile werden auch hier 30 Prozent unsinnigerweise in die Verwaltung gestopft.

Warum wehrt sich niemand dagegen:icon_cry:

Hauptteil: (wäre nett wenns jemand liest und einen Tipp weiss ;-)


Nachdem ich derzeit mit diversen Rückforderungen wegen "zuwenig Einkommen", gelegentlich auch mal "etwas zuviel" Einkommen belästigt und wirklich auch belastet werde, habe ich trotzdem gewagt einen Antrag ab Januar für Kizuschlag zu stellen. Hier gibt es ähnliche/gleiche Berechnungsgrundlagen wie beim Hatz.

Dieser Antrag wurde bis jetzt noch nicht beschieden, da nach Ansicht der Familienkasse diverse Belege fehlen.

Das heisst wir bekommen ab Januar aktuell nichts mehr.

Sie schreiben folgendes:
Sie haben angegeben, dass Sie ein Betriebsauto haben, das Sie auch privat nutzen.lch bitte nochmals um Erläuterung, welche Reisekosten geltend gemacht werden- ansonsten kann
ich sie leider nicht berücksichtigten
lch bitte daher um entsprechende Angaben auf dem Erklärungsvordruck KlZSa.


Was heisst das? Muss ich jetzt ein Fahrtenbuch führen, und um es glasklar zu sagen; Das will ich nicht!

Und wenn ich das kurz begründen darf: Ich komme in der Regel meist abends völlig erschlagen nach Hause, oft mit starken Rückenschmerzen vom schleppen, empfinde die ganzen Pflichten für dieses Kleinkrautergewerbe sowieso als völlig überzogen. Um es kurz zu machen: Hätte ich einen vernünftigen bezahlten Job, würde ich sofort hinschmeissen! Das kanns doch nicht sein...Keine Altersvorsorge...nix. Ich bewege mich derzeit von der Armut direkt in die Altersarmut! (Ich bin nämlich schon deutlich über 40!) Mir gehts gesundheitlich leider nicht mehr so gut. Ich geh aber auch nie zum Arzt, weil ich (wirklich) Angst vor einer niederschmetternden Diagnose habe. Der einzige Grund warum ich mich so ausbeute, ist meine Familie. Urlaub? Völlig unbekannt! Diesen Sch* (mit einer kleinen Änderung) mache ich jetzt im Grunde seit gut 10 Jahren. Das heisst bis auf Wohngeld und nun der Kizuschlag musste ich nicht harzen und mich vom Amt kaputtmachen lassen.

Fakt ist, daß mein Auto zum Betriebsvermögen mit 51 Prozent Nutzug zum Betriebsvermögen erklärt wurde und ich ca. 1200 Km betrieblich ausliefere und 600 km ca.privat fahre.

Gegenüber dem FA war es bisher völlig ausreichend, wenn ich meine Tageskilometer aufschreibe. Hier werden dann 30 cent pro Kilometer berücksichtigt, was eh schon recht wenig ist. Fahrtenbuch wird aber nicht verlangt!

10 Cent/km oder garnichts???!!! die man mir aber "ohne Nachweis" von der Familienkasse androht nur noch zu berücksichtigen, ist ein schlechter Witz! Das entspricht doch in keinster Weise den realen Kosten! Warum kann man sich dagegen nicht wehren?

Oder was schreibe ich jetzt in das geheimnisvolle FormblattKiz 5 a? Das ist doch exakt der gleiche Vordruck, wie ich ihn jedesmal ausfülle?! Was schreibe ich da rein?
Oder soll ich mir lieber so einen Kleintransporter mit LKW Zulassung zulegen? ich habe gehört, daß dann alle Kosten berücksichtigt werden müssen?

Kann ich dieses Problem irgendwie lösen oder soll ich jetzt akzeptieren, dass man mir ohne Nachweis nur 10 cent berücksichtigt? warum hat mir dann ein Sozialberater früher mal empfohlen, daß ich das Auto kurzerhand zum Betriebsvermögen erklären soll?

Danke! War gut auch mal sich den Frust von der Seele zu schreiben.
 

wolliohne

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Puh Oliver,

was aber wieder einmal beweist,in diesem Land lohnt arbeiten nicht mehr!

ich empfehle,auch a.Grund deiner Gesundheit, hinzuschmeissen
und "nur noch vom Amt zu leben"wobei dies inzwischen ebenfalls (für mich) ein Vollzeitjob geworden ist.

sonst sehe ich ohne Fahrtenbuch zu führen leider nur weitere Schikanen auf dich zukommen.

Alles gute-woher kommst du?
 

Koelschejong

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Das ist das erste Mal, das ich dieses Formular KiZ 5a sehe, aber es entspricht praktisch 1 : 1 der "beliebten" Anlage EKS. Wesentlicher Unterschied - in der EKS wird ausdrücklich auf ein Fahrtenbuch hingewiesen, hier aber fehlt dieser Hinweis. Daher gehe ich einmal davon aus, es ist zumindest so lange nicht erforderlich, wie Dich die Familienkasse nicht dazu auffordert.
 
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Oliver38

Gast
Erstmal Guten Abend und vielen Dank für die Beiträge.

Also EXPLIZIT dazu aufgefordert wurde ich ja so direkt nicht, wenn man den Satz unten liest Koelschejong. Da steht "nur" drin, daß hier nähere Erläuterungen zu den Fahrtkosten gewünscht wird... Was schreibt man denn dan?! " Das sind Fahrten zu den Kunden um Ihnen Ihre Lieferung zu bringen...:icon_wink: "

fertig. Oder welche Formulierung soll ich als Antwort auf die Frage (siehe erster Beitrag) wählen?

Aber 2 Sachen beschäftigen mich in dem Zusammenhang:

10 cent pro Kilometer für Fahrtkosten sind doch defintiv zu wenig. Völlig unrealistisch, denn die tatsächlichen Kosten sind doch viel höher. Das war vielleicht in den 70ern ok ;-)

Kann/Könnte man nicht dagegen klagen?

und

in mir reift wirklich der Gedanke, mir lieber noch einen Zusatzjob "aufzuhalsen" um diesen ganzen BÜROKRATIEDRECK nicht mehr ertragen zu müssen! Ich bin mittlerweile wirklich, sehr vorsichtig ausgedrückt, voller Unmut auf die "Ämter"
(Ich will das Wort Stinkwut nicht benutzen)

Vor allen Dingen die Rückforderungen der gesamten Zahlung wegen "zuwenig Einkommen" oder aber ein paar Euro zwanzich zuviel (nach deren Berechnung) nerven völlig!!!


DAS IST DEFINITIV KEIN INSTURMENT ZUR FAMILIENFÖRDERUNG. Kinderzuschlag mit der Berechnungsorgie ist ein Treppenwitz!

Ich lese hier auch manchmal im Forum und finde die Beiträger und Erlebnisse mancher user dermaßen deprimierend, daß sich hier ganz ganz dringend und nachhaltig etwas ändern muss. Die daumenschrauben bei den Ärmsten werden solange weiter angezogen, bis sich die "Masse" , das Volk erhebt. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß solche Figuren in den Ämtern dauerhaft die Hilfesuchenden weiterhin so drangsalieren dürfen/können.


Man darf sich das einfach nicht gefallen lassen.

Was macht jemand, dem es psychisch nicht gut geht?! Lassen wir den mittlerweile verhungern?!

Da kriegt eine Forenteilnehmerin mittlerweile "schlaflose" Nächte, weil sie 65 Euro nicht angegeben hat, da wollen Schergen in Facebook "recherchiren" usw. usf.

ich sag euch:

Bald bekommen Harzer eine elektronische Fußfessel, weil sie ja laut BLÖD alle schwarz arbeiten.
Einige lachen? ich nicht! Ich sehe das wirklich als Zukunftsszenario, wenn sich die Menschen nicht bald erheben.

Hartz, das absolute Minimum muss es nur OHNE jegliche Sanktionen geben. BASTA. Das wäre nur der erste Schritt.
 

Olllllli

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Ich könnte das jetzt erklären, warum ich, der Threadverfasser, hier mit anderem nick poste und der obige leider gesperrt wurde, aber das wäre nichts zum Thema. (Das hängt mit emailproblemen zusammen, aoladressen werden irgendwie nicht akzeptiert)Ich habe und kann das auch alles wirklich logisch begründen, aber auf meine zahlreichen mails an den Forenchef, die wurden allesamt nicht beachtet . Hat wahrscheinlich anderweitig viel zu tun.

Meine abschließende Frage war jetzt eigentlich noch, was erkläre ich denn nun auf diese Frage, die ja nur darauf abzielt, mir nur 10 cent pro Kilometer zu berücksichtigen.

Und hat das denn nichts zu bedeuten, daß mein Fahrzeug als Betriebsfahrzeug gilt, mit MINDESTENS 51 Prozent (bzw. deutlich mehr!) Nutzung?!


Hier das war die Frage der "Familienkasse":

lch bitte daher um entsprechende Angaben auf dem Erklärungsvordruck KlZSa.
 

Koelschejong

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Entscheidend dürfte die Frager sein, ob Du "beweisen" kannst, dass Du ein Betriebsfahrzeug hast. Ein Fahrtenbuch ist da sehr hilfreich, und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie der Beweis ohne Fahrtenbuch möglich ist.
 

Olllllli

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Warum muß ich, warum müssen wir, immer alles beweisen?

Ist den Angaben des Hilfesuchenden nicht vollumfänglich Glauben zu schenken?

Das Finanzamt erkennt derzeit ja auch den Tageskilometerzähler an und damit 0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer (was übrigens auch nicht großzügig bemessen ist!)

Notfalls kann ich das aber auch pausibel beweisen, indem ich nämlich meine Kundenadressen die ich regelmäßig beliefere vorlege.

Und warum soll das plötzlich bei der Familienkasse anders sein?!
 

Koelschejong

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Beim Finanzamt kannst Du aber auch ab 10% betriebliche Nutzung das Fahrzeug als Betriebsfahrzeug laufen lassen. Da sind die dann deutlich lockerer beim Fahrtenbuch. Im Gegenzug aber darfst Du Dir dann 1% des Neuwerts (Listenpreis) Deines Fahrzeugs als Einnahme anrechnen. Also bitte nicht Äpfel mit Möhrchen vergleichen.
 
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Rounddancer

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Also der Online-Steuerberater, der hier uns in der Ausbildung zum Kompetenzpaß Zertifizierter Berater im Networkmarketing zur Seite steht, gibt ja einen kostenlosen, wöchentlichen Newsletter heraus.
Und in dem steht immer mal wieder, daß man, gerade, wenn man das Auto sowohl geschäftlich, wie privat nutzt, auch dem Finanzamt bloß ein "Teil-Fahrtenbuch" vorlegen kann. Das bedeutet: Hat man weniger private, als geschäftliche Fahrten, dann reiche es das, die privaten Fahrten einzutragen,- hat man weniger geschäftliche Fahrten als private dann trage man halt die geschäftlichen ein.

Übrigens: Wer selbstständig, und umsatzsteuerpflichtig ist, der kann, wenn er sein privates Auto zu mindestens zehn Prozent geschäftlich nutzt, dauerhaft die Hälfte der 19prozentigen Mwst für die ganzen (!) Kfz-Kosten (Benzin, Öl, Werkstattrechnung, etc.) als Vorsteuer absetzen. Auch das stammt aus dem oben erwähnten Newsletter.

Denen in den Sozialämtern, etc. ist vielfach nicht nur das eigentliche Fundament der Sozialgesetzgebung (SGB I) verloren gegangen, nämlich der Auftrag, den armen Menschen zu helfen und sie zu deren Gunsten zu beraten. Nein, zu viele sehen diese auf sie angewiesenen Untergebenen als lästige Schmarotzer an.
Und wirtschaftliche Erfordernisse der Selbstständigkeit sind ihnen eh suspekt.
 

Olllllli

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ist eh alles komplizierter... SCH*** ...ob "Hartz" oder Kizuschlag...

...
mit dem einzigen Ziel, den Hilfebedürftigen, das dringend benötige Geld vorzuenthalten, um es den Reichen noch mehr in den AR*** zu blasen..."wo ist denn noch eine Stelle frei, wo wir Ihnen das Geld reinstecken können???!!!
Oh, keine Stelle mehr frei?! Ja, dann verpulvern wir es sinnlos in Drohnen oder sonstige dümmliche Flughafengeschichten...

Meiner Meinung ändert sich wirklich erst dann was, wenn Massen auf die Straßen gehen...so werden die unteren immer mehr ausgequetscht; Unbarmherzigkeit ist dem Menschen wohl in der Genetik verankert...wer am skrupellosesten ist, ist ganz oben
 

Olllllli

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@Koelschejong und Cyberfreunde.

Das stimmt was du schreibst, ich finde das aber trotzdem alles ungerecht. Ich habe mal überschlagen. Ich fahre ca. 1200 Kilometer "betrieblich" rum und ca. nur 300 Kilometer privat.

Da will man mir jetzt 120 Euro anrechnen?! Alleine die Spritkosten sind doch schon mindestens doppelt so hoch. Das ist doch total ungerecht.

Warum verlangt die familienkasse zu, Beispiel den Einkommenssteuerbescheid und den Wohngeldbescheid etc. , was ich als Bürger schon "abgerichtet" ohne Nachfrage eh abgebe .

Was ist die Rechtsgrundlage und warum wird am Ende sowieso ungünstig für mich errechnet, wenn schon das Einkommen aus dem Wohngeldbescheid UND den Einkommenssteuerbescheid hervorgeht?

(Klar, weil bei Kinderhartz auch gespart werden muss , um die Reichen noch mehr zu stopfen!!!)

DAS IST SO UNGERECHT!

Wir brauchen das Grundeinkommen, damit diese lähmende, alles zersetzende Hartz*** aufhört! :mad: Hartz macht krank und kaputt. Das sage ich auch als "nur" Randbetroffener mit "Kinderhartz". Man sieht auch hieran, was dem Staat die Kinder wert sind!

neulich kam auf Stern TV Inge ?...ich hoffe ihr habt das gesehen
 
R

Rounddancer

Gast
Warum verlangt die familienkasse zu, Beispiel den Einkommenssteuerbescheid und den Wohngeldbescheid etc. , was ich als Bürger schon "abgerichtet" ohne Nachfrage eh abgebe .
weil das verschiedene Ämter, verschiedene Kassen sind.
Und, weil föderal organisiert, jede nur darauf guckt, es nicht aus dem eigenen Topf zahlen zu müssen. St.Florians-Prinzip eben.

Denn: Wohngeld ist kommunal, Familienkasse ist Bund, und Einkommenssteuer ist, weil das Finanzamt dem Bundesland untersteht, Land.

DAS IST SO UNGERECHT!
stimmt.

aber die Reichen, die dran verdienen, sie können sich Anwälte und Lobbyisten kaufen.


Wir brauchen das Grundeinkommen, damit diese lähmende, alles zersetzende Hartz*** aufhört!
Nein. Grundeinkommen ja, aber kein Bedingungsloses. Das würde nur dazu führen, daß die Reichen, etc. das eben auch "mitnähmen",- und finanziert würde es durch weitere Leistungseinschränkungen für die Leute mit keinem, kleinem und mittlerewm Einkommen. Und durch eine massive Erhöhung der Umsatzsteuern. Die Umsatzsteuern, die Reiche fast gar nicht,- und die Mehrheit des Volkes, eben die Leute mit keinem, kleinem und mittlerem Einkommen vorwiegend zahlen.

Was tun? Wählen gehen. DieLinke. wählen.
Bei jeder Wahl.
 

Olllllli

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Könnte man gegen die 10 cent pro Kilomter Klausel nicht klagen? Warum wird das anders gehandhabt als beim FA? Hätte man mit einer Klage Erfolg? was passiert als nächstes? Wird als nächstes nur die Hälfte meines Wareneinsatzes anerkannt, weil ich die andere Hälfte ja privat verbrauchen könnte?! Ist doch völlig ungerecht.!


Gehört zwar nicht zum Thema, aber nur mal so völlig ins unreine gesprochen:

bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1000 für alle Personen mit einem Nettoeinkommen von weniger als 30.000 ...Auszuzahlen vom Finanzamt. Automatisch ohne weitere Anträge etc.

Die Linke wähle ich bereits länger...bin aber einer von sehr wenigen, wenn ich nachher immer lese, wieviel "Stimmen" in meinen Bezirk die Linke gewählt haben. Der Großteil der Menschen wählt halt nur die "Etablierten" weil sie von der "Mainstreampresse" eingeredet bekommen, daß die "Linken" unser "Unglück" sind.

Dabei stelle ich fest, daß es genau umgekehrt ist!

Ich behaupte das wenn sich die Menschen nicht wehren, es immer weniger Schranken und Grenzen bei der Ausgrenzung der ärmeren geben wird.

2 Klassen Gesellschaft ist ja eh bereits Realität, wenn man hinter die Kullissen schaut.
Die Fussfessel für Hartzer sehe ich in den kommenden 3 Jahren! Begründung: Je nach Stimmung in der Bevölkerung keine oder eben eine an den Haaren herbeigezogene, um "Schwarzarbeit zu vermeiden" oder so.
 

Olllllli

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hiermit teile ich Ihnen mit, daß ich den sog. "Kindergeldzuschlag" keinesfalls als "Instrument zur Familienförderung" von einkommensschwachen Familien empfinde.

Kinderzuschlag ist für mich Bürokratie-Terror in Reinform.

Gerade für mich als kleinen Selbständigen der sich Tag für Tag aufs neue quält um seine Familie über Wasser zu halten, wird bereits im Job sehr viel abverlangt. Abend für Abend komme ich von meinem körperlich anstrengenden Job schmerzgeplagt nach Hause. Urlaub ist mir leider ein Fremdwort. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ebenso!

Ständig erhält man "Briefe von der Familienkasse" wo neue Nachweise, Belege oder ähnliches unsinniges abverlangt wird.

Warum ist es nicht möglich sein Einkommen einmal jährlich mit dem Einkommenssteuerbescheid nachzuweisen?! Meinetwegen auch noch den Mietvertrag beilegen?!

Immer wieder werden sich neue Gemeinheiten ausgedacht, um den hilfebedürftigen Familien das dringendst notwendige vorzuenthalten.

"Rückforderungen" aber sind für mich der Gipfel der Gemeinheit. Insbesondere Rückforderungen, weil man "zuwenig" verdient hat ist unglaublich zynisch!

Sparmaßnahmen auf Kosten der Familien.

Das ist die bittere Realität. Familienförderung 2013
 

Olllllli

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ich bin immer noch auf der Suche nach einen bezahlbaren Kleintransporter (bis max. 2000 Euro) ist aber echt schwer zu finden!. Viel Schrott aufm Markt, wenn Du wenig Kohle hast.

Ist es so, daß die Kosten und Betriebskosten für einen LKW seitens der Familienkasse (oder meinetwegen auch der Arge, da tut sich ja nicht viel) voll anerkannt werden?

Oder gibt es da auch wieder neue Gemeinheiten?
 
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Rounddancer

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Frag doch mal den Daniel Adrian, der hat auch ein kleines Transportunternehmen und hat sich aus Alg-2-heraus selbstständig gemacht, wie der das mit seinen Transportern hält.
 

The_Vulcan

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Wie ist das Buch eigentlich zu führen?

Zu mir meinte man mal auf dem Amt das es denen nur darum geht zu sehen wieviel man Betrieblich fährt. Eine spezielle Form ist nicht vorgeschrieben.

Da viele nur Datum, Uhrzeit, Name der Stadt, Name des Kunden führen... müsste sowas ja eigentlich reichen.. wobei wenn man immer in derselben Stadt ist sollte dann auch Straßenname ja reichen...

Wenn man aber keinen Kunden hat sondern Orte auf eigene Faust aufsucht... was dann bei Kunde hmmm


Und ich verhau gerne mal das Eintragen, verrutsche in der Zeile, oder habe das falsche Datum im Kopf... bin Psychisch leider sehr verpeilt... und beim Papierlosen hat man zudem auch das Problem das evtl. die aktuelle Adresse nicht erkannt/gefunden wird = erneute Fehlerquelle.


Welche Daten muss das JC-Fahrtenbuch eigentlich zwingend enthalten?!
 

Koelschejong

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Datum, Abfahrtsort-Ankunftsort mit jeweils Straße und zumindest ungefährer Hausnummer(nach meiner Meinung ohne Namen des Kunden), Fahrtstrecken und gewerblich oder privat. Bei privat reicht Fahrtstrecke und Datum.
 

The_Vulcan

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Und was macht man bei Orten wo es keine Hausnummern oder Straßennamen gibt hmmm. Ja auch das Kommt vor. Wenn man irgendwo auf nen Feld fährt z.B.

Das mit Straße und ggf nummer dachte ich mir nach einer weile auch als ich mich mal selber schlauer geacht... beim JC wollten die ja nichts in der Art.
 

The_Vulcan

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Mal zwei Fragen zum Fahrtenbuch.

1. Gibt es hier jemand der sein Wagen überwiegend Betrieblich nutzt, aber nie sein Fahrtenbuch vorlegen musste oder nicht immer ?!

2. Wie legt man das am besten vor? Am Schalter drüber schauen lassen? Oder eine 1:1 Kopie machen und einreichen? Oder eine Kopie einreichen wo Namen und ggf. Straßen geschwärzt sind zum Datenschutz?


Bei mir wurde nämlich abschließend das Fahrzeug nicht als Betrieblich anerkannt weil ich kein Fahrtenbuch eingereicht hatte.... es wurde aber auch nie verlangt das ich dies tue.
 
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