Muss ich einen Urlaubs / ortsabwesenheits antrag beim SB persönlich abgeben und darf diesen nicht schriftlich in den haus BK schmeißen ?

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Dernos

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Hallo.
Ich bin seit anfang Januar arbeitslos geworden, war vorher Postbote bei der Deutschen Post.
Ende Februar sollte ich ( erster termit meines SB's ) sofort ohne mich mit ihm unterhalten zu haben eine maßnahme antreten, da ich aber noch eine gebrochene hand hatte konnte ich diese nicht sofort antreten.
antritt zur maßnhame war dann ende März ( dort bin ich jetzt noch diese woche )
In der EGV die ich unterschrieben habe steht das die maßnahme vom 25.03.2019 - 21.04.2019 geht, nin meinte heute ein MT mitarbeiter das ich mir doch bitte ein Modul aussuchen solle wo ich die nächsten 8 wochen hingehe. ich sagte diesem das ich keines wähle da ja mit meinem SB vereinbart war das ich nur 4 wochen hier hin gehe und dies auch in meiner EGV steht.

Desweiteren habe ich Gestern ( 15.04.2019 ) einen Urlaubs / Ortsabwesenheits Antrag schrifftlich gestellt und in den hausbriefkasten des Jobcenters geschmissen.
Heute: 16.04.2019 rief mich mein SB zuhause an ich sollte doch bitte meinen Antrag persönlich stellen ich dürfe diesen nicht schriftlich stellen dieses recht hätte ich nicht.
Mein SB versucht nun natürlich weil dieser auch mit meinen MT gesprochen hat das ich nochmal 8 wochen dahin gehen soll um irgend ein modul zwecks Sicherheit / Lager Logistic / Gastro Verkauf oder Gebäude Service machen soll.
Dies sehe ich aber nicht ein da es zum einen Maßnahmen sind für langzeitarbeitslose ( was der MT selbst sagte ) sind und ich unter dieses kriterium nicht falle, und zum anderen es eine frechheit finde das ich weder darüber informiert wurde was diese maßnahme beinhaltet noch wieso ich da hin gehen soll.

Das einzige was mein SB sagte als ich fragte wieso is die maßnahme für mich ?
Sagte dieser, das ich ja nicht aus meinen alltag kommen soll und mogenens aus dem bett kommen soll.

Ich fragte ihn ob das sein ernst sei da ich als postbote schon um 4 uhr morgens wach bin und um 5 uhr auf der arbeit war.
Dies interessierte ihn nicht, er schickte mich raus für 30 minuten vor die tür wärend er die EGV schrieb, als ich wieder reingerufen wurde sollte ich diese unterschreiben, ich wollte sie erst durchlesen und er sagte nein unterschreiben sie.
Als ich fragte ob ich sie mitnehmen kann um sie in ruhe durchlesen zu dürfen und dann unterschrieben ihn zuschicken oder am folgetag abgeben könnte, wurde sein tön extrem harrsch und er brüllte jetzt unterschreiben sie oder ich streiche ihnen ihre leistung.
Ich unterschrieb natürlich darauf weil ich angst hatte Sanktioniert zu werden und meine Wohnung zu verlieren.

In der EGV steht zb das er mich über die maßnahme informiert hätte : Hat er nicht
Das ich zur Maßnahme ein flyer mitbekommen hätte: Hab ich nicht.

Habe nach reichlicher überlegung auch gleich einen antrag auf SB wechsel gestellt wo ich aufgezählt habe wie Diskriminierend / und Unsachlich mir gegenüber verhällt.


Jetzt ist meine frage:
Muss ich einen Urlaubs / ortsabwesenheits antrag echt nur bei ihm persönlich abgeben und darf diesen nicht schriftlich in den haus BK schmeißen ?
 

SB Feind

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Guten Abend.

Also Unterschreiben musst du die EGV nicht. Unter Drohung und Nötigung hat er dir eine Unterschrift ab verlangt. Das sind Straftaten!!
Zu der Sache mit das du lernen sollst früh auf zu stehen hätte ich Ihm gesagt während sie sich noch im Bett drehen bin ich schon am arbeiten. Also das hätte ich mir nicht gefallen lassen.

Es reicht wenn du nachweislich den Antrag auf Ortsabwesenheit beim Amt einreichst.
 

apfelkuchen

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Es ist ausreichend, wenn du den Antrag schriftlich stellst.

Und als nächstes stelle bitte den Antrag, deine Telefonnummer bzw. Emailadresse löschen zu lassen. Nur schriftlich kommunizieren, alles andere ist nicht nachweisbar.

Außerdem nie wieder direkt unterschreiben. Immer sagen: "ich muss das von meiner Rechtsberatung prüfen lassen und erst einen Termin ausmachen".
Am besten in Zukunft einen Beistand mit zum Amt nehmen. Vor Zeugen nehmen sich SB sowas nicht heraus und verhalten sich meistens ganz anders.
 

HermineL

Super-Moderation
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Unter Drohung und Nötigung hat er dir eine Unterschrift ab verlangt. Das sind Straftaten!!
Unsinn. Zur Unterschrift gezwungen werden kann man nur wenn man den Unsinn eines SB glaubt und davon abgesehen war der TE wohl alleine mit dem SB. Ergo er kann nichts nachweisen aber der SB hat seine Unterschrift. Wie er an die gekommen ist spielt insofern keine Rolle mehr.
Ist ärgerlich aber nicht zu ändern. Da hilft auch nichts von Straftaten zu reden mal ganz davon abgesehen das dies, wenn überhaupt, nur eine Straftat wäre.
 
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