Muss ich eine Einverständniserklärung unterschreiben, die dem Maßnahmenträger für JobSpeedDating erlaubt willkürlich Bewerbungsunterlagen weiterzureichen?

Harzmaniac

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Also, ich hab da folgendes. Hab mich auch auf so ein JSD eingelassen. So schlecht fand ich die Idee nun nicht.
Auf den Vorbereitungstagen wurde nur auf meinen Berufswunsch eingegangen und der Flyer auch auf Zwei Berufsgruppen ausgelegt.
Ich bekomme die Einladung mit Tag und Uhrzeit, und der Mitteilung das für Meine Berufsfelder keine Passenden Arbeitgeber zu Verfügung stünden.
Dennoch hätte ich die Möglichkeit bei den Vorhandenen Firmen vorzusprechen und Termine vereinbaren könne.

Zu meinem Erstaunen sind tatsächlich ca. 20 bis 25 % gute Sachen dabei die mir tatsächlich gefallen würden. Da hätte ich mich auch gerne an die Stände begeben. Nun kam Corona und alles viel in`s Wasser.
Jetzt möchte man von mir eine eine Einverständniserklärung unterschrieben haben, die dem Träger erlaubt "AUSGEWÄHLTEN" Arbeitgebern die Bewerbungspapiere zuzusenden. ( Flyer/Lebenslauf ). Meinerseits gab es keine Kommunikation darüber wer "AUSGEWÄHLT" sein soll.

Ich habe vor diesen Blankoscheck abzulehnen und mich auf die Stelle die mir da zusagen selber zu bewerben. Was denkt ihr.....Sanktionsgefahr ???


Harzmaniac
 
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HermineL

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Moderation Themenüberschrift:

Hallo ,

Ich möchte dir Forenregel 11 in Erinnerung bringen, immer eine aussagekräftige Überschrift für neue Themen zu erstellen.
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage, die sich auch auf den Inhalt deines Erstpostings, bzw. dein Anliegen bezieht, soviel Zeit sollte sein.
Ergänzend verlinke ich auf Forenregel #11 und den Hinweis der Administration dazu...

Um dein Thema wieder allgemein für weitere Antworten zu öffnen, kannst du rechts oben, über deinem Beitrag, in dem 3 Punkte Menü "Deine Themenüberschrift bearbeiten" wählen und selbige aussagekräftiger gestalten.
Danach informiere bitte hier im verlinkten Forum einen Moderator
dass das Thema wieder geöffnet werden kann.

Wir bitten zukünftig um Beachtung und wünschen dir weiterhin einen angenehmen und hilfreichen Aufenthalt im Forum.


Stell dir einfach folgende Situation vor und frage dich selbst, ob du so auch mit deinen Mitmenschen kommunizierst:

Elo: "Hey du, ich brauch mal Hilfe."
Helfer: "Was gibt's denn?"
Elo: "Job Speed Dating Corona und Einverständniserklärung"
Helfer: "????.Worum geht es jetzt genau?.... Und wie ist jetzt deine Frage?...."
 

Kerstin_K

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Der Massnahmeträger braucht dafür deine Erlaubnis und solche datenschutzrechtlichen Erklärungen müssen immer freiwilig sein.

Ich würde da auch nicht zustimmen, denn so hast du keinerlei Kontrolle mehr darüber, an wen deine Bewerbungsunterlagen weitergegeben werden.

Bei den Jobcentern wess man ie, auf was für Ideen sie kommen. Aber fall man da wirklich meinen sollte, dich sanktionieren zu woen, kann ich mir nicht vorstellen, dass das JC damit durchkommt.
 

Harzmaniac

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Hier mal der genauere Wortlaut der Aufforderung.

"mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass das Job-Speed-Dating ( meine Stadt.. ) Corona bedingt abgesagt werden musste.

Selbstverständlich sind wir nach wie vor daran interessiert, Ihren Wünschen und Bedürfnissen nach unkomplizierter Kontaktaufnahme mit potentiellen Arbeitgebern nachzukommen.

Hierzu benötigen wir von Ihnen unmittelbar eine Datenfreigabeerklärung, welche sich ausschließlich auf die Weitergabe Ihrer in der Vorbereitung auf das Job-Speed-Dating gefertigten Bewerbungsunterlagen an ausgewählte Arbeitgeber beschränkt.

Die Arbeitgeber sind über diesen Vorgang informiert und werden Ihre Bewerbungsunterlagen vorrangig behandeln und sich bei individuellem Bedarf mit Ihnen in Verbindung setzen.

Hierzu bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten an:" ....usw.
 

HermineL

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Es ist egal von wem das schreiben kommt. Eine Unterschrift wäre immer freiwillig, das ergibt sich schon aus dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
 

Kerstin_K

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ISt mir klar. Aber wenn der MT das von sich aus einfach umgestellt hat, hätte man noch zusätzliche Arguente, weil er das eventuell gar nicht darf. Schaden kann das nie, noch einen Pfeil im Köcher zu haben.
 

Kerstin_K

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Ja, ist vom Maßnamenträger.
Ohne jetzt Deine Zuweisung odeer was auch immer es da an Schriftverkehr gibt zu kennen: Ich meine, dass der Massnahmeträger hier nur versucht, sien Geld zu retten. Vermutlich geht es ihm um die Vermittlungsquote oder gar eien Vermittlungsprovision oder er will die Beziehung zu en teilnehmenden Firmen retten, nicht dass die denken, er sei nicht mehr in der Lage, genügend Frischleisch zu kiefern ud sich zukünftig eien anderen Partner suchen.

Netter Versuch, aber eine Pflicht, a mitzspielen, sehe ich nicht.
 

Harzmaniac

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Das ist ja das Ding. Wenn Zuweisunge, dann wurden die ohne mein Beisein gemacht.

Da waren ja auch viele Schrottanbieter dabei. Viel Lager, welche die Reisebereitschaft fordern, bis hin zum Klinkenputze für Versicherer und Vertriebsfirmen. Zudem existieren bei mir ja auch lang bekannte gesundheitliche Vermittlunmgshemmnisse.

Meine zweite Gesundheitsüberprüfung wurde übrigends von deren Seite ( AA/JC ) nie beendet. In dieser Zeit bot man mir allerdings Weiterbildungen an, die ich dann auch in Anspruch genommen hab, da die mir gefallen haben. Wie sieht das denn nun mit meinem noch ungeklärten Gesundheitsstatus aus?

Wie kann ich den geltend machen? Hab ja noch einen alten Amtsärztlichen Atest. Irgendwie richt das ganze nach Rumtrickserei.
 

Kerstin_K

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Das ist ja das Ding. Wenn Zuweisunge, dann wurden die ohne mein Beisein gemacht.
Wenn es eine Zweisng zur Massnahme gibt, muss sie dir schriftlich vorliegen. Oer bist du von dir aus auf den Träger zugegangen?
Wie kann ich den geltend machen? Hab ja noch einen alten Amtsärztlichen Atest. Irgendwie richt das ganze nach Rumtrickserei.
Wie alt ist alt? Hat sich dein Zustand seitdem verändert? Vom wen wurde sie neue Überprüfung angestossen?
 

Harzmaniac

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Zu 1. Das Wort Zuweisung war schlecht gewählt. Das ist ja schon gelaufen. SB Kommt auf mich zu mit dem Vorschlag eine Jobmesse zu besuchen. Für diese brauche ich drei Einweisungstage beim Träger. Eine EGV wird vereinbart dort Teilzunehmen. Darauf bin ich eingegangen. Man hat Bewerbungsunterlagen mit mir angefertigt, die beim Job Speed Dating halt mit an die Stände vorhandener Firmen mitgenommen hätten sollen. Gesprächsvorbereitung, Qualifikationsanalyse....ect. Irgendwann kommt dann die direkte Einladung mit dem Hinweis....

Auf Grund meines Berufwunsches konnte kein Arbeitgeber für mich zur Teilname gefunden werden. Ich hätte aber die Gelegenheit mich bei vorhandenen Firmen vorzustellen. Hierzu müsste ich vor Ort noch Termine am Matchpoint des Trägers während der Veranstaltung vereinbaren.
Desweiteren böte man noch einen seperaten Beratungstermin an. ( Für was auch immer ... ).

Dann kam Corona und hat die Veranstaltung gekippt. Am nächten Tag kam dann diese Aufforderung diese Datenfreigabe zu unterschreiben.

Zu 2.

Der 1. Atest ist 9 Jahre alt und der Zustand ist unverändert, Teilweise etwas schlechter geworden, denn ich kann nicht lange auf den Füßen bleiben ohne das, wirklich sehr starke Rückenschmerzen auftreten, die bis in die Füße strahlen. Ist auch nicht das einzigste. Da wirken mehrere Dinmge zusammen. Ach, ich vergaß. Die zweite ist wie auch die erste vom JC angeleiert worden, natürlich immer erst nach meinen Hinweisen zu meinem Gesundheitszustand.
 
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Kerstin_K

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Zu 1. Das Wort Zuweisung war schlecht gewählt. Das ist ja schon gelaufen. SB Kommt auf mich zu mit dem Vorschlag eine Jobmesse zu besuchen. Für diese brauche ich drei Einweisungstage beim Träger. Eine EGV wird vereinbart dort Teilzunehmen.
KOmmt drauf an, wa genau in der EGV steht, aber wen in der EGV nur steht, dass due an deneinweisungstagen uns dem JSD tteilnimmst, dann musst du nur genau das und nichts anderes.
Der 1. Atest ist 9 Jahre alt und der Zustand ist unverändert, Teilweise etwas schlechter geworden, denn ich kann nicht lange auf den Füßen bleiben ohne das, wirklich sehr starke Rückenschmerzen auftreten, die bis in die Füße strahlen. Ist auch nicht das einzigste. Da wirken mehrere Dinmge zusammen. Ach, ich vergaß. Die zweite ist wie auch die erste vom JC angeleiert worden, natürlich immer erst nach meinen Hinweisen zu meinem Gesundheitszustand.
Gesundheitsfragebogen hast du ausgefült? Dann solltest du da mal nachhaken...
 

Harzmaniac

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Viel mehr steht in der EGV nicht drinne, allerdings noch das ich deren Anweisungen folgeleisten solle, nur allgemein gehalten.
Tja, und ich bin da gewesen und wurde wie alle anderen auch wieder nach hause geschickt.
Soll ich jetzt darauf mit Ablehnung reagieren und diese auch begründen, oder einfach ignorieren ?

Gesundheitsbogen war ja schon durch, genau so wie die übliche Begutachtung durch den Amtsarzt vom Arbeitsamt.
Damals bei der ersten gab es ja noch eine Weitere externe zusätzliche Untersuchung bei irgendeiner Diakonie, für die ein Ortophäde
tätig war. Ein solcher Schritt plus die Aushändigung eines Belastungsatests hat hier beim letzten mal nicht stattgefunden.
 

Kerstin_K

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Soll ich jetzt darauf mit Ablehnung reagieren und diese auch begründen, oder einfach ignorieren ?
Ich würde das ignorieren. Wenn man höflich sein eill, kann man auch dankend ablehnen und schreiben,dass man sich selber bewirbt.
Gesundheitsbogen war ja schon durch, genau so wie die übliche Begutachtung durch den Amtsarzt vom Arbeitsamt.
Dann forderr dich mal bei äD Teil A und Teil B des Gutachtens an.
 

Harzmaniac

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Ich denke mal ich nehme die höfliche Tour, will mich ja auch tatsächlich bei einigen bewerben.

Beim äD A & B anfordern. Danke für den Tipp. So hört sich das wenigstens an das ich weis wovon ich überhaupt rede.... :biggrin:
 

Harzmaniac

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Da gibt es nur eine Infoseite mit Telefonzentrale vom Arbeitsamt und der allgemeinen Hausadressen. Eine für Formulare und eins offiziell so.
Keine E-mail, kein garnichts.

Nochmal zur anderen Sache, die EGV. Da steht tatsächlich nur drinne, nehmen Sie an den drei Vorbereitungsterminen Teil und an dem JSD in der Stadthalle. Dat war et. Keine weiteren Dinge.
 

Onkel Tom

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Moin :)

Zu meinem Erstaunen sind tatsächlich ca. 20 bis 25 % gute Sachen dabei die mir tatsächlich gefallen würden.
Na, das ist ja schon erstaunlich.. Bisherigen Small Talk von Teilnehmer_innen am Job Speed Dating
waren eher geschockt darüber, hauptsächlich "ungenießbare" Stellen geboten zu bekommen.

Jetzt möchte man von mir eine eine Einverständniserklärung unterschrieben haben, die dem Träger erlaubt "AUSGEWÄHLTEN" Arbeitgebern die Bewerbungspapiere zuzusenden.
Jo, wie ist das mit "Ausgewählten" konkretisiert ? Wahrscheinlich so schlecht, das möglicherweise
strikt nach "Zumutbarkeit" gehandelt wird ? M.E. nicht mehr übersichtlich, wer Bewerberdaten
zugespielt bekommt..

Was denkt ihr.....Sanktionsgefahr ???
Eigendlich nicht, sofern die EGV nicht im Bezug Mitwirkungspflichten was anderes bestimmt..

Ich würde da auch nicht zustimmen, denn so hast du keinerlei Kontrolle mehr darüber, an wen deine Bewerbungsunterlagen weitergegeben werden.
d,accord..

Eine Unterschrift wäre immer freiwillig, das ergibt sich schon aus dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
Genau.. Haben im Forum jedoch schon leider anderes lesen müssen, wie trickreich dies
gern mal unterwandert wird..

Viel mehr steht in der EGV nicht drinne, allerdings noch das ich deren Anweisungen folgeleisten solle, nur allgemein gehalten.

Wäre gut diese mal anonymisiert hier hoch zu laden.. Auf der Formulierung kommt es darauf
an, was Du vertraglich ein zu halten hast oder was inhaltlich höher gewichtete Rechte untergraben
will. Dein Satz klingt so, das deine EGV dem Vertragsrecht nicht mehr standhalten könnte..

Eventuell funzt das ganze Geschehen nur auf ein Bluff des SB oder MT ?
 
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