Muss ich ein potentiellen neuen Arbeitgeber angeben, ob gegen mich Pfändungen vorliegen (1 Betrachter)

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Tenyssa

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Hallo,

ich hoffe, ich bin hier richtig. Mich würde interessieren, ob ich bei einem potentiellen neuen Arbeitgeber angeben muss, ob gegen mich Pfändungen vorliegen, wenn es keine Lohnpfändungen sind.
Ich habe eine Kontopfändung und bin der Meinung, das geht ihn nichts an und betrifft ihn ja auch nicht. Die würde ja dann monatlich mit dem über der Freigrenze liegenden Gehalt langsam abgegolten. Davon bekommt der AG ja nichts mit und ich möchte eigentlich auch nicht, dass er davon erfährt :(

Danke schonmal :)
 

axellino

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AW: Darf der Arbeitgeber nach bestehenden Pfändungen fragen?

Guten Abend,

Eine Kontenpfändung müsste dem AG, meiner Meinung nach, nicht offengelegt werden. Selbst wenn der AG danach fragt, darf hierauf unwahrheitsgemäß geantwortet werden.

Bei einer Gehaltspfändung wäre das etwas anders.
Nach bestehenden Gehaltspfändungen darf der Arbeitgeber fragen, da dies einen Arbeitsmehraufwand für seine Personalabteilung darstellen könnte und somit für ihn von berechtigtem Interesse ist.
Man müsste aber nicht von sich darauf hinweisen, sondern nur wahrheitsgemäß antworten, wenn man danach gefragt wird.

VG
axellino
 

Tenyssa

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AW: Muss ich ein potentiellen neuen Arbeitgeber angeben, ob gegen mich Pfändungen vorlie

Hallo,

ja genau aus dem Grund des Mehraufwands dachte ich auch, dass man das in dem Fall wahrheitsgemäß beantworten sollte. Durch die Kontopfändung entsteht kein Mehraufwand und die geht ihn deshalb nichts an. So war mein Gedankengang.
Dann denke ich, habe ich erstmal richtig gehandelt.
Freue mich trotzdem über weitere Meinungen.

LG Tenyssa
 
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