Muss ich auf meinen Urlaub verzichten?

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Susisonnenschein

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Hallo liebe Leidensgenossen,

ich habe mal wieder eine Frage.

Bereits im Januar habe ich günstig Urlaub gebucht. Der Flug sollte jetzt am 10.7. sein. Bei uns an der Arge ist es so, dass man sich einen Tag vor Urlaubsantritt "abmelden" muss. Von daher wußten die natürlich nichts von meinen Urlaubsplänen. Bisher war es auch so, dass die mich ziemlich in Ruhe gelassen haben. Alle 3-4 Monate mußte ich mal bei meiner Vermittlerin vorsprechen.

Jetzt bekam ich Bescheid, dass ich am 12.7. zu einer Info-Veranstaltung eingeladen werde und dass eine Maßnahme winkt.

Muß ich meinen Urlaub absagen? Was ist mit den Kosten dafür? Ich habe zwar eine Reisetücktrittversicherung, aber greift die in einem solchen Fall? Ich denke mal, nur bei Krankheit.

Bestimmt steckten auch schon andere hier in einer solochen Lage, oder? Was habt Ihr gemacht?

Schönen Sonntag noch

SusiS
 

Demim

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AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

Ortsabwesenheit sollte frühzeitig vorher schriftlich beantragt werden, gerade bei einer gebuchten Urlaubsreise. Ansonsten kann es natürlich zu solchen Überschneidungen kommen.
 

McChicken

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AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

Es heißt aber doch, man soll Ortsabwesenheit kurzfristig vorher melden, da sich ja langfristig gar nicht planen lässt, ob evt. genau in der Zeit der geplanten OA eine Arbeitsaufnahme in Aussicht steht
 

pigbrother

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AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

In dem Fall hast doch Du bereits langfristig geplant und hättest dies auch mitteilen können. :icon_kinn:
 

McChicken

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AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

Man könnte aber auch befürchten, daß eine langfristige "Urlaubsplanung" vom Vermittler so interpretiert wird, daß man vorher keine Arbeit aufnehmen möchte, um den Urlaub nicht zu gefähreden.
 
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AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

Willkommen im Leben.Denke der Regelsatz ist zu hoch.Urlaub???
Als ALG II Emfänger anfang des Jahres Urlaub buchen ( für Juli ) ist sehr frech.

Was währe wenn Ihnen jemand mit Arbeit gedroht hätte? Ja weis schon; kann den Job nicht annehmen weil ich Urlaub gebucht habe.

armes Deutschland
 

nowayhose

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AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

@Sachsfan,


bist du hier richtig!? Hmmm:icon_kinn: scheint wohl doch hier nicht das richtige Forum für dich zu sein


Gruß



nowayhose
 
R

Rounddancer

Gast
AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

Hoppla. Einen Urlaub nicht antreten zu können, weil man aus der Arbeitslosigkeit plötzlich in Arbeit kommt, ist mittlerweile bei allen Reisekostenrücktrittsversicherungen, die ich kenne, mitversichert.

Was den Antrag auf Ortsabwesenheit aus persönlichen Gründen angeht, so muß der nach der offiziellen Anweisung der BA an die Jobcenter nicht früher als 14, jedoch nicht später als 7 Tage vor Beginn der geplanten OAW gestellt werden.

Ich würde mich unverzüglich und schriftlich nachweisbar an das Jobcenter wenden, die OAW beantragen, und statt des Termins am 12.07., um einen Termin nach Ende Deiner Ortsabwesenheit bitten.
 

Dawn69

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AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

@susi ich würde ehrlich sagen das du einen urlaub gebucht hattest. vielleicht sind sie kulant. krankschreiben ist doof weil du dann evtl keinen anspruch hast
 

McChicken

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AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

Was den Antrag auf OrtsAbwesenheit aus persönlichen Gründen angeht, so muß der nach der offiziellen Anweisung der BA an die Jobcenter nicht früher als 14, jedoch nicht später als 7 Tage vor Beginn der geplanten OAW gestellt werden

Ja, aber was machen denn Aufstocker, die demnach ihren "Urlaub" sowohl mi ihrem Arbeitgeber als auch mit der Arge absprechen müssen ? Meine Frau z.B. muss ihren Urlaub für das ganze Jahr bei ihrem Arbeitgeber zu Jahresbeginn eintragen. Wenn wir dann verreisen wollen müssen wir uns danach richten, und die Zustimmung der Arge einfach mal vermuten.

Noch was zum Thema der Regelsatz sei zu hoch, wenn man sich davon noch Urlaub leisten kann: Man kann den Urlaub aus dem Schonvermögen bezahlen, man kann (wie wir) geförderten Familienurlaub machen, man kann Urlaub bei Verwandten machen, etc.
 
R

Rounddancer

Gast
Nun, bei Aufstockern, die ja echten Urlaubsanspruch (min. 4 echte Wochen im Kalenderjahr) und keine max. 21 Kalendertage OAW haben, gilt das OAW-Problem nicht. Denn da hat der Job und der Arbeitgeber samt Urlaubsplan klaren Vorrang. Der Aufstocker muß den Urlaub zwar auch dem Jobcenter melden, aber eben nur melden.
 

McChicken

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Es geht mir nicht um den Umfang des OA-Anspruches, sondern um den Zeitraum. Also darum, daß bei einem aufstockenden Ehepaar, der arbeitslose Ehepartner die OA dann genehmigt bekommt, wenn der arbeitende Ehepartner seinen vom AG genehmigten Urlaub nimmt. Nur so ist eine gemeinsame Familienerholung möglich. Aber gibt es da eine Rechtsgrundlage zu ?
 

Susisonnenschein

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Schon mal Danke für die vielen Antworten und das Interesse.

Ich habe bereits so früh gebucht, weil die Flüge dann viel billiger sind, als wenn man einige Tage vorher bucht.

Außerdem wird das jetzt leider keine Arbeitsaufnahme sondern nur eine wahrscheinlich für mich nichtsbringende Maßnahme (bin +50, mein ganzes Leben fast "NUR"-Hausfrau gewesen). Ich bin auch keine Aufstockerin.

Im übrigen bin ich mir auch nicht sicher, ob die Reiseversicherung auch eine Maßnahme als Rücktrittsgrund akzeptieren würde. Das mit dem Arbeitsantritt habe ich auch schon gelesen. Aber ich will auch nicht bei der Versicherung anrufen, um keine schlafenden Hunde zu wecken. Evtl. muss ich ja da andere Gründe vorweisen. Zählt vielleicht auch die Geburt eines Enkelkindes? Wir rechnen schon seit Tagen damit :icon_party:

Um mich zu entscheiden, was ich machen werde bzw. machen sollte, habe ich meinen ersten Beitrag hierzu reingesetzt.

Ob es wirklich was bringt, wenn ich dem JobCenter die Wahrheit sage? Bin mir da leider nicht so sicher.....

Was mache ich nur? Je länger ich drüber nachdenke, desto verwirrter werde ich.

Liebe Grüße an Alle
 
R

Rounddancer

Gast
@Hühnerburger:

Dafür gibts m.W. leider, wie so häufig im Regelkreis des SGB II, keine Vorschrift. Was und ob da was geht, liegt da in Gottes Hand und beim "XMV" des Amtsmitarbeiters.

XMV= "Xunder Menschen Verstand"

@Susi:

Nein, eine Maßnahme zählt leider nicht als Grund für den Reiserücktritt, es sei denn, es stünde explizit in den AGBs der Versicherung drin.
Da gabs auch schon Gerichtsverfahren, die das verneinten.

Da weder Geburt, noch Schwangerschaft naher Anhehöriger als Krankheit zählen, ist davon auszugehen, daß auch die Enkel-Geburt nicht als Grund für den Rücktritt zählen wird.

ABER: Einfach in den AGBs und dem Tarif der Reiserücktrittskostenversicherung nachsehen. Was da NICHT explitzit als Grund für den Versicherungsfall genannt ist, das zahlen die dann auch nicht.

Bite NIE das Jobcenter anlügen. Mit Glück merkts zwar keiner,- aber WENN jemand es merkt, oder verpfeift, dann hat man gleich dunderschlechtigen Ärger und Kosten am Hals.

Die meisten Amtsmitarbeiter ärgern sich über "Kunden", die unentschuldigt bei Terminen fehlen,- viele sind schon froh, wenn der "Kunde" auf eine Einladung/einen Gestellungsbefehl, den er, warum auch immer, nicht wahrnehmen kann, unverzüglich reagiert, mit freundlichen Worten die Situation erklärt,- und um einen Ersatztermin bittet.

Auch was die zu beantragende OAW angeht, würde ich mit offenen Karten dem Amtsmitarbeiter gegenüber spielen. Und auf dessen XMV bauen. Schließlich hat man ja als Alg II-Hilfeempfänger nicht viel finanziellen Spielraum, und muß gucken, wann das Ticket sicher nicht so teuer ist. Das ist eben nicht selten bei Jahresanfang.
 

Jeany

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AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

Willkommen im Leben.Denke der Regelsatz ist zu hoch.Urlaub???
Als ALG II Emfänger anfang des Jahres Urlaub buchen ( für Juli ) ist sehr frech.
Was währe wenn Ihnen jemand mit Arbeit gedroht hätte? Ja weis schon; kann den Job nicht annehmen weil ich Urlaub gebucht habe.
armes Deutschland

Du bist echt traurig, wirklich. Meinst du nicht, das auch ALG II-Empfänger ein Recht auf Urlaub haben???

nicht armes Deutschland, DU bist ARM-->aber richtig...
 

Sandalphon

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Wenn du ALG II beziehst, und erzählst, dass du einen Flug und Urlaub gebucht hast, könnten die sich fragen, woher das Geld kommt. Mit solchen Infos würde ich vorsichtig sein.
 
R

Rounddancer

Gast
AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

Du bist echt traurig, wirklich. Meinst du nicht, das auch ALG II-Empfänger ein Recht auf Urlaub haben???

Tut mir leid, aber wir Alg II-Hilfeempfänger haben definitiv KEINEN Anspruch auf Urlaub.

Aber wenn wir gerade nicht vermittelt werden können, KANN uns der Amtsmitarbeiter auf unseren Antrag hin bis zu 21 Kalendertage jährlich als genehmigte Ortsabwesenheit aus persönlichen Gründen gewähren,- er muß das aber nicht.
 

physicus

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Willkommen im Leben.Denke der Regelsatz ist zu hoch.Urlaub???
Als ALG II Emfänger anfang des Jahres Urlaub buchen ( für Juli ) ist sehr frech.

warum ist das fresch, weil du dir trotz arbeit keinen leisten kannst?
das ist dein problem, nicht das der anderen....

ich habe dieses jahr gar keinen urlaub, weil ich mir den zeitlich garnicht leisten kann, ich habe zu viel zu tun, aber das juckt auch keinen, warum sollte ein anderer deshalb auch nicht fahren dürfen?

ich denke dein problem ist neid und egoismus, eine eigenschaft die man immer häufiger antrifft, was ich nicht habe sollten andere auch nicht haben, und dann noch H4 bezieher uuuh ganz böses faul.

das die leute aber viell. vor H4 30 und mehr jahre gearbeitet haben kommt dir nicht zufällig in den pinsel?
in der zeit konnten sie auch sparen warum also sollten sie jetzt davon nicht leben?

flieg du mal fein in deinen urlaub, den hat eigentlich jeder H4 ebenso verdient wie einer der arbeiten geht, um sich von den drangsalierungen der SB zu erholen!

mfg physicus
 
R

Rounddancer

Gast
Wenn du ALG II beziehst, und erzählst, dass du einen Flug und Urlaub gebucht hast, könnten die sich fragen, woher das Geld kommt. Mit solchen Infos würde ich vorsichtig sein.

Nun, man/frau kann solche Reisen ja auch aus seinem Schonvermögen bestreiten.
Außerdem muß man eine beantragte Ortsabwesenheit aus persönlichen Gründen nicht begründen,- sie bedeutet bloß den Antrag, für X Kalendertage aus persönlichen Gründen den zeit- und ortsnahen Bereich des eingetragenen Standorts verlassen zu wollen. Was man da wie macht, geht das Amt nichts an. Es sei denn, man verdient da Geld, DAS wiederum müßte man dem Amt als Zufluß melden.
Begründen hingegen muß man, wenn man stattdessen OAW aus Gründen der Ausübung eines Ehrenamtes beantragt,- klar. Und auch, wenn man OAW aus Gründen der medizinischen Rehabilitation beantragt.
 

Jeany

Elo-User*in
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AW: Muss ich auf meinen Unrlaub verzichten?

Tut mir leid, aber wir Alg II-Hilfeempfänger haben definitiv KEINEN Anspruch auf Urlaub.

Aber wenn wir gerade nicht vermittelt werden können, KANN uns der Amtsmitarbeiter auf unseren Antrag hin bis zu 21 Kalendertage jährlich als genehmigte OrtsAbwesenheit aus persönlichen Gründen gewähren,- er muß das aber nicht.

Weisst du, als ich ALG II erhalten habe, bin ich auch in den Urlaub geflogen!
habe denen gleich mitgeteilt, das ich 3 Wochen im Urlaub bin, was kein Problem war. Der SB meinte, das es kein Problem ist, wenn ich gebucht habe. Ich musste keinerlei Buchungsbestätigung oder sontiges vorlegen!! Und der SB wünschte mir einen schönen Urlaub!
Als ich wieder kam hatte ich ein VG in einer 500 km entfernten Stadt und sagte dem SB, das ich die Woche dort bleibe um noch Urlaub zu machen. Wieder sagte der SB-->kein Problem!!!!

Ich bin Aufstockerin gewesen u immer am Minimum. Aber wenn man es gut anstellt kann man sich auch bei ALG II einen Urlaub leisten!!!
 
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