Muß ich am 31.8. arbeiten, wenn die Krankschreibung bis 28.8. geht, ich aber nur 40 Stunden im Monat arbeiten muß

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.352
Bewertungen
1.853
Hallo, Leute,

bis zum 28.8. bin ich krankgeschrieben. Muß ich dann am 31.8. arbeiten?

Hintergrund ist, daß ich nur 40 Stunden arbeiten muß in 20 Tagen. Die wären am 28.8. voll, also normalerweise hätte ich am 31.8. unbezahlten Urlaub.

LG Mona Lisa
 

abcabc

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Oktober 2019
Beiträge
2.285
Bewertungen
6.505
Dann hast du doch sicher einen Dienstplan. Wenn da am 31.8. "frei" steht, hast du frei - sofern der AG dir vorher nicht noch mitteilt, dass du doch arbeiten musst (kommt auf den Vertrag drauf an, ob Überstunden angeordnet werden dürfen).
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
24.641
Bewertungen
27.833
Normal arbeitest du doch an 5 Wohentagen jeweils 2 Stundn, oder? Unddann musst du unbezahlten Urlaub nehmen, wenn die Wochen so liegen, dass du damit über 40 Stunden im Monat kommst? HAst du ein festes Gehalt?

Ich würde anrufen und das absprechen.
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.352
Bewertungen
1.853
Ja, ich habe ein festes Gehalt. Daher brauche ich keinen unbezahlten Urlaub zu beantragen. Ich wäre einfach den 31.8. zuhause geblieben.
 

Nena

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2015
Beiträge
2.769
Bewertungen
4.450
Wirst Du die AU also nicht verlängern? Bist Du sicher? Dass Du schon wieder kannst?
Ich kenne es so, dass zum Ende einer Krankschreibung immer besprochen wird, wie/dass es weiter geht.
 

bondul

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Mai 2019
Beiträge
733
Bewertungen
1.900

bondul

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Mai 2019
Beiträge
733
Bewertungen
1.900
Wenn ich mich richtig erinnere, hast du in den vergangenen 17 Jahren keine adäquate Stelle gefunden, sorry, doch du wirst weder jünger noch gesünder.

Bei EM Rente könntest du dem jetzigen Job sogar weiter nachgehen, da unter 3h, du hättest jedoch Zeit und Ruhe genug, dir etwas anderes zu suchen, wenn du auf GruSi verzichten möchtest. Grundabsicherung durch EM Rente plus Minijob plus (evtl.) Wohngeld – allemal angenehmer als die Nerverei beim Jobcenter. (Wenn du denn Rente durchsetzen solltest...)
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.352
Bewertungen
1.853
Meine Rente wäre zu gering für Wohngeld.

Aber klar: Eine adäquate Stelle zu finden, wird immer schwerer.

Aber die Stelle, die ich jetzt habe, ist mir eigentlich zu stressig.
 

Woodruff

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2006
Beiträge
3.169
Bewertungen
2.208
Hallo Mona Lisa,

Aber die Stelle, die ich jetzt habe, ist mir eigentlich zu stressig.


Wirst Du noch ein Gespräch mit Deinem Arbeitgeber führen, um über eine eventuelle andere Stundenverteilung zu sprechen?

Oder meinst Du ein Kompromiss mit Deinem derzeitigen Arbeitgeber wäre eher aussichtslos?

Wie aussichtsreich ist es in Deinem Wohnort eine neue Stelle ohne lange Fahrtzeiten zu bekommen?

Kannst Du Dir vorstellen, noch eine Weiterbildung in einem nicht allzu großen Stundenumfang zu absolvieren, um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen?

Wie schätzt Du die Lage ein?

lg
 
Zuletzt bearbeitet:

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.352
Bewertungen
1.853
Vielen Dank für Deine Antwort.

Wirst Du noch ein Gespräch mit Deinem Arbeitgeber führen, um über eine eventuelle andere Stundenverteilung zu sprechen?
Ich werde es versuchen. Es gab hier auch eine Möglichkeit, nur dreimal die Woche zu arbeiten in der Hauswirtschaft. Da meinte mein Chef, daß es in der Verwaltung nicht gehe. Leider war ich dann gestürzt und konnte dort nicht mehr arbeiten.

Vielleicht geht es doch. Immerhin arbeite schon 12 Jahre dort.
Oder meinst Du ein Kompromiss mit Deinem derzeitigen Arbeitgeber wäre eher aussichtslos?
Ich denke wegen der obigen Aussage schon, aber ich kann es ja nochmal versuchen.
Wie aussichtsreich ist es in Deinem Wohnort eine neue Stelle ohne lange Fahrtzeiten zu bekommen?
Die Frage ist, ob ich überhaupt mit meinem Lebenslauf eine Stelle bekommen kann.
Kannst Du Dir vorstellen, noch eine Weiterbildung in einem nicht allzu großen Stundenumfang zu absolvieren, um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen?
Im Moment wegen meiner kognitiven Einschränkungen eher nicht. Zu den Gedächtnisproblemen sind jetzt auch Wortfindungsstörungen hinzugekommen.

Ich bin gespannt, ob der niedergelassene Neurologe noch etwas weiß, nachdem zwei Krankenhäuser nichts herausgefunden haben.
 

Woodruff

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2006
Beiträge
3.169
Bewertungen
2.208
Hallo Mona Lisa,

Ich bin gespannt, ob der niedergelassene Neurologe noch etwas weiß, nachdem zwei Krankenhäuser nichts herausgefunden haben.


Weiß Dein Neurologe über Deine Arbeitssituation Bescheid?

Wenn ja, hat er eine Empfehlung ausgesprochen wie es für Dich weitergehen könnte, oder war das noch kein Thema?

Es muss doch eine Lösung geben, die auch für Dich einigermaßen zufriedenstellend sein könnte.
Es bringt ja auch nichts für Dich weiterhin unter solchen Bedingungen zu arbeiten. Wenn es Dir dadurch gesundheitlich schlechter geht, hast Du von dem bisschen Zuverdienst ja eigentlich auch nichts.

Wenn es gelingen könnte in der Firma in einem anderen Bereich zu arbeiten und Du gleichzeitig eine EMR- Rente beziehen würdest, besteht immer noch die Möglichkeit sich gleichzeitig anderweitig zu bewerben. Bei mir hat damals der Neurologe eine Umschulung empfohlen, dadurch habe ich mich auch dafür entschieden. Somit war das der richtige Anstoss für mich.

Alles Gute für Dich
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.352
Bewertungen
1.853
Weiß Dein Neurologe über Deine Arbeitssituation Bescheid?
Zu dem Neurologen gehe ich zum ersten Mal. Im Moment habe ich nur einen Psychiater. Leider ist mein vorheriger nicht mehr in der Institutsambulanz. Er hat mich gut gekannt und sich sehr für mich eingesetzt.

Der Neurologe, zu dem ich gehe, ist auch Psychiater. Ich möchte mit ihm auch über eine andere Phasenprophylaxe sprechen. Vier Phasen in neun Jahren, die zu wochenlangen AUs führen, halte ich für zu viel. Mein jetziger Psychiater meinte nur: Never change a winning team.
Es muss doch eine Lösung geben, die auch für Dich einigermaßen zufriedenstellend sein könnte.
Es bringt ja auch nichts für Dich weiterhin unter solchen Bedingungen zu arbeiten. Wenn es Dir dadurch gesundheitlich schlechter geht, hast Du von dem bisschen Zuverdienst ja eigentlich auch nichts.
Da hast Du verdammt noch mal recht. Im Moment tendiere ich zu Rente und Grundsicherung und Suche nach einem anderen Mini-Job. Es muß ja nicht unbedingt im Büro sein. Vielleicht finde ich auch etwas anderes, das mir zusagt.

Ich habe auch mal als Busbegleiterin für Menschen mit Behinderung gearbeitet. Das war allerdings auch schon mal stressig, wenn Du Kinder hast, die nur schreien und du sie nicht beruhigen kannst.

Aber so kann es einfach nicht weitergehen. Die bipolaren Phasen sind sehr anstrengend und können gefährlich werden.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
24.641
Bewertungen
27.833
Wobei, 4 Phasen in neun Jahren heisst nicht mal alle 2 Jahre eine im Durchschnitt. Ist das wirklich zuviel oder werden die Abstäne kürzer?
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.352
Bewertungen
1.853
Wobei, 4 Phasen in neun Jahren heisst nicht mal alle 2 Jahre eine im Durchschnitt. Ist das wirklich zuviel oder werden die Abstäne kürzer?
Ich hatte jetzt insgesamt sieben Phasen in 17 Jahren. Sieben Phasen sind schon sehr viel bei der bipolaren Störung.

Ich werde das am Freitag auf jeden Fall mit dem neuen Arzt besprechen. Einer, der speziell sich mit der bipolaren Störung befaßt, ist leider schwer zu bekommen bzw. sehr weit weg von hier.
 

Woodruff

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2006
Beiträge
3.169
Bewertungen
2.208
Hallo Lisa,

Ich habe auch mal als Busbegleiterin für Menschen mit Behinderung gearbeitet. Das war allerdings auch schon mal stressig, wenn Du Kinder hast, die nur schreien und du sie nicht beruhigen kannst.


Das wäre mir auch zu stressig

Aber so kann es einfach nicht weitergehen. Die bipolaren Phasen sind sehr anstrengend und können gefährlich werden.


Du hast den großen Vorteil gut informiert zu sein, so dass Du weisst was gesundheitlich gut für Dich ist. Jetzt muss versucht werden, mit medizinischer Hilfe, die Lage für Dich positiv zu verändern.

lg
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.352
Bewertungen
1.853
Du hast den großen Vorteil gut informiert zu sein, so dass Du weisst was gesundheitlich gut für Dich ist. Jetzt muss versucht werden, mit medizinischer Hilfe, die Lage für Dich positiv zu verändern.
Ich denke halt immer, vielleicht bekomme ich doch noch mal eine Chance auf eine bessere Stelle, wobei ich ja schon sechs Jahre suche. Aber der Hinzuverdienst bei 450 Euro ist im SGB II auch nicht viel höher als im SGB XII.

Im Moment tendiere ich zu einer Verlängerung der AU. Ich hoffe, der neue Psychiater macht das mit.
 

Woodruff

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2006
Beiträge
3.169
Bewertungen
2.208
Ich denke halt immer, vielleicht bekomme ich doch noch mal eine Chance auf eine bessere Stelle, wobei ich ja schon sechs Jahre suche. Aber der Hinzuverdienst bei 450 Euro ist im SGB II auch nicht viel höher als im SGB XII.


Einmal habe ich durch Zufall einen Mini- Job bekommen. Zu dem Zeitpunkt habe ich eigentlich gar nicht gezielt gesucht. Ein Geschäft hatte im Aushang (schwarzes Brett) ein Stellenangebot, das hatte ich zufällig beim Einkauf gesehen. Jetzt kam aber noch der Knackpunkt an der Sache. Ich hatte 14 Tage später eine geplante kleine OP. Zuerst habe ich daran gezweifelt, ob ich mich dort vielleicht wegen des Krankenhausaufenthalts überhaupt bewerben soll. Dann habe ich es trotzdem gemacht und es offen angesprochen. Der Geschäftsführer hat es so akzeptiert und ich konnte, nachdem ich wieder fit war, dort anfangen.

Im Moment tendiere ich zu einer Verlängerung der AU. Ich hoffe, der neue Psychiater macht das mit.


Das kann ich auch gut verstehen, ich denke ich würde es an Deiner Stelle auch so machen wollen.

Ich drück Dir alle Daumen, dass es mit dem neuen Doc gut klappt.
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.352
Bewertungen
1.853
Im Moment tendiere ich zu einer Verlängerung der AU. Ich hoffe, der neue Psychiater macht das mit.
Ich weiß auch nicht, wie lange ich die Stelle durchziehen kann, ohne wieder krank zu werden. Schließlich habe ich seit Corona noch mehr zu tun, und schon kurz vorher auch.

Ich habe täglich schon 12 verschiedene Aufgaben, dazu kommen noch wöchentliche und monatliche. Und das alles in zwei Stunden. Kein Wunder, daß ich manchmal durchknalle.
 

Woodruff

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2006
Beiträge
3.169
Bewertungen
2.208
Ich weiß auch nicht, wie lange ich die Stelle durchziehen kann, ohne wieder krank zu werden. Schließlich habe ich seit Corona noch mehr zu tun, und schon kurz vorher auch.


Kann mir vorstellen, dass die Arbeit einen Großteil dazu beiträgt.

Ich habe täglich schon 12 verschiedene Aufgaben, dazu kommen noch wöchentliche und monatliche. Und das alles in zwei Stunden. Kein Wunder, daß ich manchmal durchknalle.


So wie Du es schilderst, wird es wahrscheinlich schon einen gesunden Menschen überfordern.
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.352
Bewertungen
1.853
Kann mir vorstellen, dass die Arbeit einen Großteil dazu beiträgt.

So wie Du es schilderst, wird es wahrscheinlich schon einen gesunden Menschen überfordern.
Die Tätigkeiten sind ja nicht anspruchsvoll in dem Sinne, aber sie müssen gemacht werden. Immer in einer bestimmten Reihenfolge und oft zu einer bestimmten Zeit.

Die bipolare Störung kann Phasen durch Beeinflussung von außen, aber auch rein von innen her hervorrufen.

Ich weiß also nie so genau, was die Ursache ist.
 

Woodruff

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2006
Beiträge
3.169
Bewertungen
2.208
Die Tätigkeiten sind ja nicht anspruchsvoll in dem Sinne, aber sie müssen gemacht werden. Immer in einer bestimmten Reihenfolge und oft zu einer bestimmten Zeit.


Spielt doch keine Rolle welcher Tätigkeit man nachgeht.

Stress ist Stress. Hab auch schon erlebt, wenn der Arbeitgeber registriert, dass man die Arbeit gut schafft, das der AG dann noch ein Päckchen drauflegt.


Die bipolare Störung kann Phasen durch Beeinflussung von außen, aber auch rein von innen her hervorrufen.


Achte auf Dich, Du weisst was Dir gut tut.
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.352
Bewertungen
1.853
Gestern war ich bei einer Neurologin wegen meiner Stürze aus heiterem Himmel. Da alle Untersuchungen schon durch sind, schließt sie einen Zusammenhang mit meiner Phasenprophlxe nicht aus.

Mein Psychiater lehnt einen Wechsel ab, da meine vier Phasen mit diesem Medikament seit 2011 eher schwach gewesen seien. Er meinte: Never change a winning team.

Grrr. Vielleicht kann ich ihn davon überzeugen wegen der Aussage der Neurologin.
 

JaxTeller

Neu hier...
Mitglied seit
2 Juli 2020
Beiträge
171
Bewertungen
203
@Mona Lisa

Hi, du lebst ja jetzt schon sehr lange mit deiner Bipolaren Störung. Von daher denke ich, dass du zu dem Thema auch sehr gut informiert bist und es da für dich wenig bis nichts neues mehr gibt?

Trotzdem frag ich jetzt mal. Kennst du das Buch?

Also ich fand die Erklärungen, obwohl sich letztlich herausgestellt hat das ich nicht bipolar bin, sehr gut und sehr aufschlussreich.
 
Oben Unten