Muss ich als Einzelunternehmer die Sozialversicherungsbeiträge wirklich doppelt zahlen, obwohl ich keine Angestellte habe?

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Elo-User*in
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ich habe gehört, dass man als Einzelunternehmer (Soloselbstständiger) die Sozialversicherungsbeiträge doppelt zahlen. Dieses auch, wenn man keine Angestellte hat?

Stimmt das?
Wenn ja, ist verstehe ich es nicht, denn wozu soll das sinnvoll sein?
Weiss jemand die Begründung dafür?

Vielen Dank im Voraus für die Anwort
 

specht59

Elo-User*in
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Es ist eigentlich umgekehrt. Die Krankenkasse verlangt einen bestimmten Beitragssatz. Als Angestellter zahlt man nur die Hälfte, weil der Arbeitgeber die andere Hälfte übernimmt. Als Selbstständiger hast du keinen Arbeitgeber und musst eben alles alleine zahlen (was dann eben das Doppelte ist, von dem was man als Arbeitnehmer gewohnt ist). Ob man selber Angestellte hat, spielt keine Rolle. Gerade für kleine Selbständige ist die Krankenversicherung natürlich eine Belastung, wie ich aus eigener Erfahrung weiß
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Es ist eine Verschleierung der Lohnabrechnung das der angestellte AN nur die Hälfte bezahlt. Auch er hat den vollen Beitrag zu tragen und muss diesen erwirtschaften oder rechtfertigen. In Praxi wird ja der volle Beitrag auch von AG überwiesen.
 

BerndB

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Aber Vorsicht. Wenn man jung ist, wechselt man dann gern in die Private Krankenversicherung. Sie kann wesentlich günstiger wein. Sie wird im Alter aber verdammt teuer. In die gesetzliche Krankenkasse kommt man dann nur noch zurück, wenn man eine Arbeitnehmertätigkeit findet.
Die genauen Fristen/Beträge kenne ich allerdings nicht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
In die gesetzliche Krankenkasse kommt man dann nur noch zurück, wenn man eine Arbeitnehmertätigkeit findet.
Die genauen Fristen/Beträge kenne ich allerdings nicht.

Haben wir mal vor Jahren gemacht um einigen Bekannten zu helfen. Man muss aber jünger als 55 Jahre sein. Und das Gehalt darf nicht die Beitragsbemessungsgrenze überschreiten. Und muss ein Jahr andauern.
Durch die Meldung an die Sozialversicherung mit der Anstellung war dann der Wechsel schon durch.
Die Mitgliedsbescheinigung der GKV berechtigte zur außerordentlichen Kündigung der PKV.
Es lief alles glatt durch, es gab keinerlei Rückfragen.
 
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