Muss ein schwerbehinderter, wenn er sich nach arbeitssuchend arbeitslos meldet, generell zum Amtsarzt ?

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leonardo

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Frage siehe Überschrift und schon mal vielen Dank für alle Rückmeldungen !
Leonardo
 

Kerstin_K

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Nein. Ich habe einen GdB 100 und einen Rollstuhl. War letztes Jahr drei Monate arbeitslos gemeldet. Meine SB sagte gleich beim Ersttermin, den ärztlichen Dienst bräuchten wir nicht, ich brauche die Möglichkeit, mit dem Rollstuhl an menen Arbeitsplatz zu kommen und eine barrierefreie Toilette.

Dass es das nicht ganz ist, hätte ich der Dame dann schon noch beigebracht. Dass meine Behinderung den ganzen Körper betrifft und ich deshalb zum beispiel auch Störungen in der Feinmotorik habe, mnicht schnell tippen kann und andere Keinigkeiten, sieht man erst auf den zweiten Blick. Das hätte ich der Dame aber bei Bedarf schon noch beigebracht, die war verträglich.

Es gibt Behinderungen, da ist auch ohne ärztlichen Dienst offensichtlich, was geht und was nicht geht. Zum Beispiel wenn jemand blind ist oder gehörlos. Dann ist der äD ziemlich überflüssig.

So lange man sich mit dem SB einig ist, woe die Grenzen der Zumutbarkeit liegen, ist das alles kein Problem. Wenn SB allerdings anfängt rumzuzicken, würde ich auf einer Einschaltung des äD bestehen. Wasich keines falls tun würde, sit, mich irgendwo zu bewerben, woe ich vorher schon wess, dasss das gesudheitlich nicht geht. Ich mache mich nicht zum Hampelmann.
 

leonardo

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Danke für deine Antwort Kerstin !
Ja genau, das bin ich, bin beidseitig CI-Träger, höre damit, na ja, würde sagen es geht so, wenn es ruhig aussen rum ist.
Bin ebenso GdB 100.

Ich habe halt ein Attest von meinem Arzt bekommen, dass ich aufgrund meiner Behinderung meinen Beruf nicht mehr ausüben kann.
Bin am überlegen, ob ich das zur Arbeitslosenmeldung vorlege oder besser die Sperre in Kauf nehme ?
Denn andere Sachen kann ich noch arbeiten, denke ich, will halt möglichst schnell einen Bewilligungsbescheid bekommen und nicht womöglich wochenlang auf ÄD- u. Gutachtertermine warten müssen.

Grüße aus Karlsruhe
Lenoardo
 

Kerstin_K

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Eine enemtuelle <stellungnahme des äD ist nicht leistungserheblich. Das heisst, du musst das ALG I bekoen, auch wenn der äD noch nict fertig ist. Dein ALG darf deswegen auch nicht gemindert werden oder so.

Dass Du grundsätzlich erwerbsfähig bist, dürfte ja ausser Frage stehen. Jetzt muss man halt schauen, was Du noch arbeten kannst und ob dafür ggf. eine Umschulung oder Weiterbildung nötig ist. Wenn Du bestimmte Vorversicherungszeiten erfüllst, wäre dafür de DRV zuständig. Dann würe man Dich wohl auffordern, dort den entsprechenden Antrag zu stellen.
 

leonardo

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Eine enemtuelle <stellungnahme des äD ist nicht leistungserheblich.
Sicher ?
Das wäre natürlich ideal, wenn ich auch ohne den schnellstmöglich den Bewilligungsbescheid bekommen würde.
Will mich auch gleich wieder abmelden, weil ich ab Anfang 2019 ein Jahr ausserhalb Europas sein werde.
Aber den Bewilligungsbescheid will ich schnellstens haben.
Wenn ich zurück komme, habe ich immer noch genug Zeit, mich der Sache zu stellen.
Weiß aus Schwerbehindertenforen, dass es passieren kann, dass man zwischen DRV und AfA hin und her geworfen wird.
 

Kerstin_K

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Eigentlich kann da nichts passieren. Wenn Du die Vorversicherunszeiten erfüllst, muss de AfA einen LTA Antrag sogar an die DRV weiterleiten.

Während einer Umschulung bekämst Du dann übergangsgeld und wärst weg vomn der AfA. DAs Schont de Anspruchszeit für nach der Umschulung.

Selbst wenn die DRV dann meint, dass se nicht zuständig ist, muss sie erstmal leisten und kann sich das Geld ggf. später vom zuständigen Leistungsträger wiederholen. Ein Antrag dar nämlich nur einmel weitergeleitet werden. Damit soll genau das verhindert werden, dass der Leistungsempfänger zwischen den Trägern hin- und hergeworfen wird.

Darf ich Dich mal nach der Ursache Dener Hörbehinderung fragen? Offenbar war das ja nicht immer so, wenn Du mal was gelernt hast, was Du jetzt nicht mehr machen kannst. Ichhabe meine Behinderung durch Sauertoffmangel während der Geburt. War also von Anfabg an darauf eingestellt.
 

leonardo

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Noch mal für mein Verständnis.
Selbst wenn man mich bei der Arge auffordern sollte einen Rentenantrag zu stellen.
Bekomme ich trotzdem, unabhängig davon, erstmal einen Bewilligungsbescheid ?
Also die Arge kann keinen Ablehnungsbescheid erlassen, nur weil sie der Meinung ist, mein Restleistungsvermögen sei zu gering ?
 

leonardo

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Eigentlich kann da nichts passieren. Wenn Du die Vorversicherunszeiten erfüllst, muss de AfA einen LTA Antrag sogar an die DRV weiterleiten.

Während einer Umschulung bekämst Du dann übergangsgeld und wärst weg vomn der AfA. DAs Schont de Anspruchszeit für nach der Umschulung.

Selbst wenn die DRV dann meint, dass se nicht zuständig ist, muss sie erstmal leisten und kann sich das Geld ggf. später vom zuständigen Leistungsträger wiederholen. Ein Antrag dar nämlich nur einmel weitergeleitet werden. Damit soll genau das verhindert werden, dass der Leistungsempfänger zwischen den Trägern hin- und hergeworfen wird.

Darf ich Dich mal nach der Ursache Dener Hörbehinderung fragen? Offenbar war das ja nicht immer so, wenn Du mal was gelernt hast, was Du jetzt nicht mehr machen kannst. Ichhabe meine Behinderung durch Sauertoffmangel während der Geburt. War also von Anfabg an darauf eingestellt.
Unsere Posts haben sich überschnitten.
Die Versicherungszeiten habe ich alle erfüllt.
Ich bin 57 und habe auch die 35 Jahre für die Schwerbehindertenrente seit ca. 2 Jahren voll.

Ich bin spätertaubt, war eine zeitlang Hörgeräteträger bis das nichts mehr half und bin dann ertaubt.
Bis 25 Jahre habe ich ganz normal gehört.
 

Kerstin_K

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Genau. Das hast Du rictig verstanden.

Bist Du aus dem Krankengeld ausgesteuert? Dafür haben wir hier ein separates Unterforum. Da gibt es dann noch einiges zu beachten.

Eine Basis für einen Rentenantrag sehe ich bei Deiner Behinderung aber nicht unbedingt. Da muss doch noch was gehen. Kommt natürlich auch darauf an, wie alt Du bst.
 

Kerstin_K

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Mit 57 bekommst Du sicher keine Umschulung mehr bezahlt.

welche beruflichen Möglichkeiten siehst Du denn für dich selber noch?

Was hast Du bisher gearbeitet.
 

leonardo

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Ich bin 57 und habe bei meinem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag unterschrieben.
Bekomme dazu 2019 eine Abfindung ausgezahlt.
Mein Job ist mir halt mit der Hörbehinderung immer schwerer gefallen.
Sitzungen, Besprechungen, gesellschaftliches usw. beruflich für mich seit Jahren ein rießen Problem.
Ich brauch einen Job, wo es das alles nicht mehr gibt, die permanente Kommunikation in dem Job hat mich halt jahrelang ziemlich fertig gemacht.
 

leonardo

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Mit 57 bekommst Du sicher keine Umschulung mehr bezahlt.

welche beruflichen Möglichkeiten siehst Du denn für dich selber noch?

Was hast Du bisher gearbeitet.

Ich war mal Entwickler in der IT.
Softwareentwicklung, Datenbankentwicklung usw.
Aber duch den Tinnitus, der mit meiner schleichenden Ertaubung einher geht und den ich immer noch habe, war es höllisch sich damit zu konzentrieren.

Was ich noch machen kann, handwerkliches denke ich, wo man sich nicht so konzentrieren muß.
Das gabs bei dem Arbeitgeber halt nicht.
Ich stand permanent unter Leistungsdruck, Zielvereinbarungen, Leistungsbeurteilungen, Termine, Termine, Termine.
Dann Bezahlung nach Tarif, aber viel außertarifliche Leistungszulagen, die ich am Ende gar nicht mehr bekam.
 

Kerstin_K

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Okay, also keine Aussteuerug.

WUrde die Kündigungsfrust eingehalten? WObe das fas egal ist, denn wenn Du ein Ein Jahr ins Ausland gehst, st de Sperrzeit eh vom Tisch.

Ein Job ohne Kommunikation? Schwierig. Vielleicht was handwerkliches?

Vielleicht brauchst Du auc ertmal ein Training, Lippenesen, Gebärdensprache...also Möglichkeiten gint es da schon.
 

Kerstin_K

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Also wenn ich das lese, dass Du aus der T komst, dann werde ich sauer. <klar ist dann schwer, mit dem Kunden zu kommunizieren. Und der Tinnitus macht sicher auch Probleme. Aber Pflichtenhefte usw. dind meist schriftlich fixiert. Mit etwas Willen und Flexiblität könntest Du den Job sicher weiter machen.
 

leonardo

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Okay, also keine Aussteuerug.

WUrde die Kündigungsfrust eingehalten? WObe das fas egal ist, denn wenn Du ein Ein Jahr ins Ausland gehst, st de Sperrzeit eh vom Tisch.

Ein Job ohne Kommunikation? Schwierig. Vielleicht was handwerkliches?

Vielleicht brauchst Du auc ertmal ein Training, Lippenesen, Gebärdensprache...also Möglichkeiten gint es da schon.

Habe ich alles schon versucht, irgendwie habe ich da als spätertaubter keine Begabung zu, weiß auch nicht warum.
Bin in einem Verein für spätertaubte.

Nein, keine Aussteuerung, ich arbeite im Augenblick noch.
Habe den Aufhebungsvertrag schon letztes Jahr unterschrieben und bin dann am selben Tag zur Arge gerannt um mich arbeitsuchend zu melden.
Also Kündigungsfrist eingehalten und somit keine Ruhendfrist.
Einen Termin hatte ich und die Rehaberaterin meinte, nun ja, wir sehen uns weider wenn sie sich im Dezember 2018 arbeitslos melden.
Keinen Ton mehr von der Arge gehört, oder halt gelesen.
 

leonardo

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Also wenn ich das lese, dass Du aus der T komst, dann werde ich sauer. <klar ist dann schwer, mit dem Kunden zu kommunizieren. Und der Tinnitus macht sicher auch Probleme. Aber Pflichtenhefte usw. dind meist schriftlich fixiert. Mit etwas Willen und Flexiblität könntest Du den Job sicher weiter machen.

Nein, den Job kann ich mit meinem Tinitus nicht mehr machen.
Als Programmierer, Informatiker mußt du in der Lage sein dich stundenlang konzentrieren zu können.
Das ist mir unmöglich, genauso die ständigen Meetings im großen Kreis usw. unmöglich für mich.
Ich verstehe als nur Bruchteile, die Leute reden zu schnell, zu undeutlich, Dialekt teilweise nur noch englisch, furchtbarer Beruf für mich als progredient hörbehinderter geworden.

Bitte nicht sauer werden, ich weiss ja, dass normalhörende sich kaum in unsere akustische Situation hineinversetzen können, genau so wenig kann ich nachvollziehen wie es ist im Rollstuhl zu sitzen.
 

Kerstin_K

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Sauer bin ich nur auf Deinen Arbeitgeber.

Ich kann Deine Probleme schon nachvollziehen. Ichhbe meine Grundschuljahre auf einer Schule für Körperbehinderte zurückgelegt. Da war auch ein Jinge dabei, der war Contergangeschädigt und zudem fehlten ihm die Ohrmuscheln. Wir hbrn gelernt, damit umzugehen. Auch später im Leben hatte ich immer mal wieder Berührungspunkte mit stark hörbehinterten oder tauben Menschen. Dass diese Behinderung sozial isoliert, empfinden de meisten so. Bei Dir kommt noch der Tinnitus dazu. Da muss man halt schauen. Konzentrieren muss man sich bei jeder Arbeit.

Ich will Dir mal die Geschichte einer Bekannten erzählen. Sie trägt Hörgeräte. Extra winzig kleine, die im Ohr verschwinden, damit das ja keiner mtbekommt. Sie arbeitet als Sekretärin, kommt gut zurecht im Job, ihr Chef wusste aber von nichts. Sie befürchtete berufliche Nachteile, deshalb hat sie ihren GdB verschwiegen und auf Kündigungsschutz und Zusatzurlaub vezichtet.

Sie musste auch an vielen Meetings teilnehmen und einers Tages kam ihr Chef auf die Idee, ihr die Protokollführung zu übertragen. Jetzt hatte se en Problem. Es ging nämlich meist etwas chaotisch zu, alle redeten gleichzetig und sie bekam nur die Hälfte mit. Schliesslich ging es nicht mehr anders und sie offenbarte such ihrem Chef. Der war erstmal total verwundert, warum sie das so lange verschwiegen hatte. Er wusste ja, was er an ihr hat und konnte das nicht nachvollziehen.

Dann haben die beiden gemeinsam beschlossen, die Flucht nach vorne anzutreten. Beim nächsten grossen Meeting gab es eine Ansage, dass man doch bitte mit Rücksicht auf die Protekollantin ab sofort nacheinender statt gleichzeiig reden solle usw. Hat prompt funktioniert. Und wenn es mal wieder drunter und drüber geht, dann geht sie sofort dazwischen und sagt offen, dass sie so nicht protokollieren kann.

So ganz nebenbei sind durch den geordneteren Ablauf die Meetings effejtiver und kürzer geworden. Also eine Verbesserung für alle Beteiligten.

Und meine Bekannte hat von ihrem Chef noch ein neues Telefon bekommen. Das ist besonders auf ihre Hörgeräte abgestimmt. Telefonieren konnte sie vorher auch, aber so st es weniger anstrengend, sagt sie.
 

leonardo

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Da bin ich aber froh, dass du nicht auf mich sauer bist, dass ich meinen Job aufgebe.
Habe da nämlich, insbesondere bei meinen lieben Kollegen schon ganz anderes zu hören bekommen, die halten mich alle für verrückt.

Das was du oben schilderst, habe ich schon alles durch.
Das mit den Protokollen klappt bei meinem Arbeitgeber überhaupt nicht.
Haben wir mehrfach angefangen und jedes mal keiner wollte es machen.
Durcheinandergequatsche ohne Ende, weil halt auch immer mal wieder privates von Personen eingefügt wird und dann sich Gruppengespräche zwischendurch entwickeln.
Oft von mir angemahnt, bei der nächsten Sitzung wieder vergessen.
Aber Gespräche allgemein sind für mich sehr anstrengend, so anstrengend, dass ich kaum kapazitäten habe, den Inhalt zu begreifen oder gar mir zu merken.
Die Gehirnresourcen gehen, seit ich CIs trage, irgendwie alles für das hören drauf.
Ich kann einem Gespräch ca. 5 Minuten in etwa folgen, danach schaltet mein Oberstübchen wegen Überlastung ab und ich sitze einfach nur noch dabei.
Ich kann mir nur noch gelesenes, ähnlich wie früher merken.
Ich weiß auch nicht, dann gibt es z.B. tiefe Männerstimmen, die verstehe ich überhaupt nicht.
Na ja, so ist es halt und da ändert sich wohl auch nix mehr dran, habe nun schon seit 12 Jahren CIs.
Hatte auch eine Zeitlang so ein Mikrofon, dass dann bei Sitzungen rumgereicht werden mußte, da gab es so manchen Lacher dazu manche weigerten sich sogar da reinzusprechen, weil ihnen das zu viel Zeit kostete usw. ist halt auch im Team alles immer hektischer geworden, immer weniger Leute bei mehr Aufgaben die letzten Jahre. Ich kann das einfach nicht mehr, sonst geh ich noch vor die Hunde und daher steige ich lieber früher aus, bevor das passiert.
Und irgendwie, ist aus mir, dem einst stolzen ITler, die Witzfigur im Betrieb geworden und da bin ich auch wirklich gekränkt.
Jetzt mach ich mich halt mal auf zu neuen Ufern und gucke, was die Zukunft für mich so parat hat.
 
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Kerstin_K

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Dein Chef ist ein Idiot.

Ein Meeting ohne Protokoll kann man vergessen. Aber mit Effizienz hat er es wohl nicht so, wenn da Zeit ist für solche Laberveranstaltungen.

Und Deine Kollegen, dass sie sich auch noch über dieses Mikrofon lustig machen, sorry, da fällt mir gar nichts mehr zu ein. Hoffentlich kommen die Kollegen niemals selber in so eine Situation.

Der Laden hat Dich nicht verdient, ganz einfach.
 

leonardo

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Ein Meeting ohne Protokoll kann man vergessen.
Das ist ja nicht nur bei den Teamgesprächen ein Problem.
Auch auf Abteilungsebene oder bei Konferenzen, sonstige geschäftliche Unterhaltungen im größeren Kreis, nie wurde ein Protokoll gemacht.
Da ist man machtlos und ständig als Mahner und Erinnerer aufzutreten, da geht einem irgendwann die Puste aus.
Es gab sogar eine Zeitlang die Verpflichtung ein gewisses Kontingent an Weiterbildungen zu absolvieren.
Da war für mich der blanke Horror, unter lauter Programmierfreaks Tage verbringen und irgendwie verstecken, dass man längst den Anschluss verloren hat, war echt eine Herausforderung.
Bis es irgendwann aufflog und ich nicht mehr auf Fortbildungen gehen mußte, war ja auch rausgeschmissenes Geld.
Wenn man schlecht hört, verliert man sowieso in einem Großbetrieb schnell den Anschluß, man bekommt keinen Buschfunk mehr mit, alles was so passiert ist unmöglich schriftlich aufzunehmen.
Da geht man irgendwo hin im Betrieb und dann gibts die Abteilung schon seit 2 Jahren nicht mehr, über Buschfunk wussten das alle, ich habe nichts davon mitgekriegt.
Heute ist alles so dynamisch geworden, eine Veränderung jagt die nächste, in der IT sowieso, für hörgeschädigte wie mich, ist das schlimm, weil man immer wesentlich länger zur Eingewöhnung braucht.
Ich habe mit den Jahren 3 Abteilungswechsel, mindestens 10 Sitzplatzwechsel oft wieder neue Kollegen, neue Stimmen, neue Charakter usw.
Ich bin wirklich froh, dass ich das hinter mir habe.
 
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