muß die Miete die ersten Monate voll gezahlt werden?

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Briegel

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Hallo,
denke hier bin ich richtig.
Also, bin seit einigen Wochen im ALGII Bezug.
Meine Mietkosten sind nicht angemessen, also zu teuer.
Im Bescheid wurden die Mietkosten von Anfang an nur anteilig übernommen.Jetzt droht wieder Kündigung.
Meine Frage dazu:
Müßte die Miete in den ersten Monaten nicht in VOLLEM Umfang übernommen werden?
Danke für schnelle Hilfe!
 

Arania

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Gegen die Aufforderung zur Senkung der KDU ist kein Widerspruch möglich
 

Briegel

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okay,
Werd gleich mal einen Brief aufsetzen!
achso noch eine Frage:
Wie lange wird muss die Miete voll gezahlt werden?

Danke!
 

Arania

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Aber vermeide das Wort Widerspruch
 

Briegel

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okay,
Werd gleich mal einen Brief aufsetzen!
achso noch eine Frage:
Wie lange wird muss die Miete voll gezahlt werden?

Danke!
 
E

ExitUser

Gast
also rechtzeitig Widerspruch mit evtl.anschliessender Klage.

Eine Aufforderung zur Senkung der Kdu ist kein Verwaltungsakt.

Es ist völlig effektlos gegen die Aufforderung Widerspruch einzulegen. Nur gegen Verwaltungsakte kann geklagt werden. Alles andere wird von den Gerichten abgeschmettert.
Dementsprechend nützt auch ein Widerspruch gegen die Aufforderung nichts. Die ARGE wird den lächelnd abblitzen lassen.


@Briegel:

Vielleicht ist Dir diese PDF-Datei der Unabhängigen Sozialberatung Bochum "Was tun, wenn die Aufforderung zur Senkung der Kosten der Unterkunft kommt?" eine kleine Hilfe.

https://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/zwa_check.pdf

Jedoch Achtung: Die angegebenen KdU-Werte in der PDF-Datei beziehen sich nur auf Bochum.
 

Linchen0307

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Wenn ich das richtig gelesen habe, ist die KDU von Antragstellung nicht komplett übernommen worden, das dürfte rechtswidrig sein.
Wenn ich weiter richtig gelesen habe, ist auch keine Aufforderung zur Kostensenkung oder Umzug gekommen, somit muss die ARGE die tatsächlichen Kosten bis zur Aufforderung zum Umzug oder Kostensenkung im vollen Umfang übernehmen und von da an 6 Monate....
 

gelibeh

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Wenn ich das so lese, hat Briegel keine Aufforderunbg zur Senkung bekommen, sondern im Bescheid wurde nur die anteilige Miete übernommen. Gegen einen Bescheid kann man Widerspruch einlegen. Wenn die Widerspruchsfrist abgelaufen ist, hilft noch immer ein Überprüfungsantrag.

Edit: Linchen war schneller:icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
@ Linchen und gelibeh: Stimmt. :icon_smile:

Dann sollte Briegel die Arge auf die Hinweise des Bundesministerium für Arbeit und Soziales hinweisen, denn offensichtlich hat die den Schuss noch nicht gehört.

Muss ich meine Wohnung aufgeben, wenn die Kosten unangemessen hoch sind? Wird die Mietkaution übernommen, wenn ich die Wohnung wechseln muss?

Ist die Miete nach den amtlichen Maßstäben zu hoch, wird zunächst die volle Miete übernommen. Allerdings nur solange, wie es Ihnen nicht möglich (oder nicht zumutbar) ist, sich eine billigere Wohnung zu suchen oder die Kosten der Unterkunft z. B. durch Untervermietung zu senken. Nach Ablauf von sechs Monaten werden in der Regel nur die angemessenen Kosten der Wohnung übernommen. Wird von Amts wegen ein Umzug befürwortet und veranlasst, werden die Maklergebühren, Umzugskosten und die Mietkaution in der Regel übernommen.
BMAS - Fragen und Antworten zu Kosten der Unterkunft
 

Briegel

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hallo,
ja die Arge hat von Anfang an die KdU nur anteilig angerechnet.
Einen Aufforderung zur Kostensenkung oder sowas gabs noch nicht!
MFG
 
E

ExitUser

Gast
Dann bleibt wahrlich nichts anderes übrig als einen Widerspruch innerhalb von 30 Tagen einzulegen. Den Link zum BMAS hast Du ja sicherlich wahrgenommen.

Versuche jedoch vorher noch ein Gespräch mit dem SB der Leistungsabteilung. Vielleicht hat der auch nur einen "Dreher" in seinem Bescheid. Wer weiß?
Das spart Zeit und kann durchaus zu einem direkten Ergebnis führen.

Sollte der SB lernresistent sein, dann hinterlasse nachweislich Deinen schriftlichen Widerspruch.
 

Briegel

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Hallo,
so hab erstmal einen netten Brief an die Arge geschrieben und gebeten die KdU voll zu übernehmen.
Antwort kam schnell mit einem Änderungsbescheid.
Und jetzt wurde die Leistung für KdU auch noch um 50 € gekürzt!:confused:
Versteh das nicht...
Jetzt muss ich wohl einen weniger netten Brief an die Arge schreiben.
Kann mir bitte jemand mit der Formulierung helfen?

Gruß Briegel
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Briegel,

was da nun in den Köpfen der SB's abläuft scheint nicht nachvollzielbar.

Hast Du in Deiner Nähe eine Sozialberatungsstelle?

Sehe mal hier nach: Adressen — Tacheles Adressdatenbank

Oftmals können Dir diese auch am Telefon recht gute Auskünfte und Tipps geben, zumal die auch wissen, wie die Uhren in den ARGEN vor Ort ticken.
 

Briegel

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Ich werd dort auch mal fragen.würde aber gern mit nem Brief hingehen und ein bisschen "Druck" machen.
Hast Du eine Idee wie ich den schreiben könnte?
 

Briegel

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Ja genau.
Und fast alles so wie im ersten Bescheid.
Nur eben 50 € wenigen für KdU.
 

Briegel

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Okay,hab ihn.Danke.
Was passiert eigentlich nach Eingang des Widerspruchs?
Ich meine, können die dann erstmal die Zahlung einstellen oder muss erstmal alles so weiter laufen?
 
E

ExitUser

Gast
Ich meine, können die dann erstmal die Zahlung einstellen oder muss erstmal alles so weiter laufen?

Nein, keine Panik. :icon_smile:

Es wird zunächst das bezahlt, was jetzt in Deinem Änderungsbescheid besteht.

Aber gebe den Widerspruch nachweislich ab. Lasse Dir auf einer Kopie den Eingang des Widerspruchs bestätigen.

P.S.: Wende Dich aber trotzdem an eine Beratungsstelle, denn es kann nicht schaden, wenn Du auch persönlichen Kontakt zu Menschen aufnimmst, die die Vorgehensweisen "Deiner" ARGE kennen.
 

Briegel

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Aha.das ist gut.
Dann Danke erstmal.
Gruß Briegel
 
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