Mütterrente versus andererer Renten.

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Muzel

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Hat einer von euch Ahnung, bei welchen Renten die Mütterrente angerechnet darf
 
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Meine Mutter erzählte, die Mütterrente wird bei ihr mit der Witwenrente verrechnet.Und die Abschläge gehen auch bei vorzeitigem Jobausstieg ab.
 

Doppeloma

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Hallo Muzel,

Hat einer von euch Ahnung, bei welchen Renten die Mütterrente angerechnet darf

verstehe deine Frage gerade nicht, die Mütterrente ist ja (letztlich) kein separater Renten-Fall, das geht in das Rentenkonto der betroffenen Person ein (im Regelfall ist das die Mutter, Eltern können das aber auch anders regeln bei der DRV) und wird dann in allen (persönlichen) Rentenarten berücksichtigt.

Ich bekam eine Neuberechnung meiner EM-Rente mit Berücksichtigung der zusätzlichen Rentenpunkte für meine 2 Kinder, was soll da wo "angerechnet" werden ???

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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Hallo goodwill,

Meine Mutter erzählte, die Mütterrente wird bei ihr mit der Witwenrente verrechnet.Und die Abschläge gehen auch bei vorzeitigem Jobausstieg ab.

Das kann man so nicht vergleichen, denn die Witwenrente ergibt sich ja aus der Rente des verstorbenen Ehemannes und nicht aus ihren eigenen, persönlichen Renten-Ansprüchen.

Mir ist bekannt, dass Witwenrenten nicht voll ausgezahlt werden, wenn man bereits eine eigene (EM- oder Altersrente) bezieht, die bestimmte Beträge überschreitet.

Dann wird die Witwenrente entsprechend gekürzt, das kann natürlich passieren wenn sich die eigene Rente erhöht (durch die Mütterrente), dass dann der Freibetrag überschritten ist, der vorher für diesen Abzug noch nicht relevant war.

Die "Abschläge" bei vorzeitigem Job-Ausstieg sind wieder eine völlig andere Hausnummer, die gelten unabhängig davon ob die zukünftige Rente nun einen Mütter-Anteil enthält oder nicht.

Das ist ja bei der EM-Rente auch nicht anders, von meiner (neu) berechneten EM-Rente (inclusive Mütterpunkte) wurden trotzdem anschließend wieder insgesamt 10,8 % abgezogen, weil Krankheit nun mal dauerhaft "bestraft" werden muss, auch für Mütter ... :icon_kratz:

MfG Doppeloma
 

Helga40

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Gemeint sein dürfte wohl die Minderung von Renten aus Fremdansprüchen (wie eben Witwenrente, denn das ist ja nur eine Versorgung aus dem Rentenanspruch des verstorbenen Ehegatten), da sich die eigene Rente durch die Mütterrente erhöht.
 

Muzel

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Ich erhalte Rente nach dem dem BVG (Bundesversorgungesgesetz) und erhielt heute einen Brief von der Behörde, das meine BVG Rente gekürzt wird, weil ich Mütterrente bekomme.
 

Helga40

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Ist es eine Hinterbliebenenrente auf der Grundlage, dass ein Familienmitglied Kriegsopfer war? Wie schon gesagt: Mütterrente ist dein eigener Rentenanspruch und dadurch sinken Rentenansprüche, die nicht auf eigenen Versicherungszeiten in der Rentenversicherung basieren.
 

saurbier

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Hallo,

ich schließe mich Doppeloma an.

Also meine Mama hat jetzt ihre Nachzahlung bei der Mütterrente erhalten welche auf ihr eigenes Rentenkonto ging.

Die bisherige Witwenrente wurde auch nicht gekürzt.

Sie darf sich nun über etwas mehr als 56,-€/mtl. freuen, wenngleich das Geld eh fürs Heim drauf geht. Hier freut sich dann eher das Sozialamt, da es nun jeden Monat etwas Geld spart.

Bei der komplizierten Gesetzeslage wäre vielleicht ein Fachanwalt für Sozialrecht der bessere Ansprechpartner, denn mir ist auch lediglich bekannt das beim Zusammentreffen von hoher Witwenrente mit eigener Alterrente ggf. eine Verrechnung erfolgen kann. Aber das hier deshalb die BVG-Rente gekürzt wird ist mir neu.

Immerhin soll ja die verbesserte Mütterente eine Entschädigung für erbrachte Erziehungszeiten darstellen, was im vorliegenden Fall dann ja bestraft sogar bestraft würde.

Aber so sind halt unsere Politiker - linke Tasche rechte Tasche -.


Gruss saurbier
 

Muzel

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Bei mir es leider keine Hinterbliebenenrente.
 

Doppeloma

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Hallo goodwill,

Echt nicht? Meiner Mutter wurde sie gekürzt.
Ist deine Mutter in Regelaltersrente?

Vermutlich übersteigt die Rente bereits den zugelassenen Freibetrag.

Schau mal hier rein, da wird das erklärt, auch anderes Einkommen (nicht nur eigene Renten) haben einen Einfluss darauf ob eine "Hinterbliebenen-Rente" voll ausgezahlt oder gekürzt wird.

Deutsche Rentenversicherung - Einkommenanrechnung bei Hinterbliebenenrenten

Ich erinnere mich an eine frühere Arbeitskollegin, deren Mann sehr früh verstorben war und die immer darauf geachtet hat, dass sie mit ihrem Arbeitseinkommen die Witwenrente nicht in Gefahr bringt.

Sie hatte noch 2 kleinere Kinder zu versorgen, da hat sie lieber weiter Teilzeit gearbeitet um mehr Zeit für die Kinder zu haben.
Man hatte ihr irgendwann angeboten Vollzeit zu arbeiten aber dann wäre die Rente fast weg gewesen.

Mein Schwiegervater war auch sehr enttäuscht wie wenig er aus der Rente seiner Ehefrau bekommen wird als Witwer-Rente, immerhin werden ja nicht alle laufenden Kosten weniger, weil ein Partner verstorben ist.

Seine eigene Altersrente hatte aber schon den Freibetrag überschritten, also wurde die zusätzliche Rente entsprechend gekürzt.
Diese Freibeträge werden wohl auch jährlich "angepasst" aber immer so, dass noch genug Sparpotenzial für die DRV übrig bleibt ... :icon_motz:

Hätte er noch zusätzliches Einkommen würde wohl nichts mehr davon übrig bleiben obwohl man ja zur eigenen (regulären) Altersrente unbegrenzt dazu verdienen darf.

Mein Männe hat eine sehr niedrige eigene Rente, da könnte er mal "Glück" haben, dass er die volle Witwer-Rente dazu bekommen würde, ich selber dürfte da auch schon eine Kürzung hinnehmen müssen, aber wir wollen ja beide noch zusammen mindestens (jeder einzeln natürlich) 100 Jahre alt werden. :biggrin:

Ich "füttere" ihn also schon seit Jahren (und zukünftig) aus meiner Rente mit durch (alleine hätte er Grusi-Anspruch) und bekomme zur "Belohnung" dann später auch noch eine gekürzte Witwenrente.

MfG Doppeloma
 
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Das ist ja die Sauerei mit der Mütterrente....:icon_motz:

Wird der Freibetrag von 755 Euro (alte Bundesländer) bzw. 696 Euro (neue Bundesländer) mit der Mütterrente überschritten, wird die Mütterrente
zu 40 Prozent auf die Witwenrente angerechnet....



liesa










liesa
 

Muzel

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Gestern erhielt ich ein neues Schreiben, dass man sich zu meinen Ungunsten verrechnet hätte und mir 20 € mehr zustehen. Allerdings die Mütterrente wird mir weiterhin gekürzt. Nun war ich am überlegen, ob ich auch diesen Bescheid Widerspruch einlegen muss, weil er auch eine Rechtsfolgebelehrung enthält, die Widerspruchsgründe sich aber nicht geändert haben. Ich habe also noch einen Widerspruch eingelegt.
 

Muzel

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Heute habe ich einen Anruf von der Rentenstelle bekommen, die mir die Rente kürzen.
Der SB haben mir gesagt, dass die Kürzung der Mütterrente nicht zulässig ist. Es sind mir alle Beträge , die abgezogen worden gutgeschrieben worden.
 
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