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Müssen Kinder ihre HartIV empfangenden Eltern unterstützen?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Klaus K.

Elo-User/in

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#1
Hallo zusammen

Ich bin gerade dabei für mein Forum einen aufklärenden Bericht zur HarzIV-Problematik zu erstellen.
Entgegen meiner Annahme bekam ich heute Abend durch einen zufälligen Anruf die Info (auch zu diesem Forum, auf den ersten Blick echt super), dass ein Arbeitseinkommen von Kindern nicht auf das HartzIV Geld ihrer Eltern aufgerechnet wird.
Kurze Frage: Ist das so richtig?
Denn war es zu Zeiten, in denen es noch Sozialhilfe gab nicht üblich, dass die Sozialämter die Ausgaben von den Kindern der Hilfeempfänger, oder im Umgekehrten Fall von den Eltern zurückforderten?

Möglicherweise gibt es auf diese Fragen bereits einschlägige Antworten.
Ich bitte daher um Verständnis, wenn ich aus Zeitgründen, bzw. der für mich überraschenden Info, nicht erst lange nach bereits bestehenden Antworten gesucht habe.
MfG. Klaus K.
 
E

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Gast
#2
Re: Müssen Kinder ihre HartIV empfangenden Eltern unterstütz

Klaus K. sagte :
Hallo zusammen

Ich bin gerade dabei für mein Forum einen aufklärenden Bericht zur HarzIV-Problematik zu erstellen.
Entgegen meiner Annahme bekam ich heute Abend durch einen zufälligen Anruf die Info (auch zu diesem Forum, auf den ersten Blick echt super), dass ein Arbeitseinkommen von Kindern nicht auf das HartzIV Geld ihrer Eltern aufgerechnet wird.
Kurze Frage: Ist das so richtig?
Denn war es zu Zeiten, in denen es noch Sozialhilfe gab nicht üblich, dass die Sozialämter die Ausgaben von den Kindern der Hilfeempfänger, oder im Umgekehrten Fall von den Eltern zurückforderten?

Möglicherweise gibt es auf diese Fragen bereits einschlägige Antworten.
Ich bitte daher um Verständnis, wenn ich aus Zeitgründen, bzw. der für mich überraschenden Info, nicht erst lange nach bereits bestehenden Antworten gesucht habe.
MfG. Klaus K.
Hallo, Klaus!

Das kann man so pauschal nicht beantworten!

Kinder leben meist in der BG ihrer Eltern...und da wird alles an Einkommen als Einkommen der BG betrachtet, was das Kind nicht braucht, geht an die Eltern.

Es heißt dann zwar, "nur" das Kindergeld... wie bei mir... aber wozu sollen Kinder arbeiten, (das tun sie normalerweise, um sich Extra Wünsche erfüllen zu können) wenn ihnen dann kaum etwas bleibt?

Gruß aus Ludwigsburg
 

Klaus K.

Elo-User/in

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#3
Hallo nochmal

Dank der Antwort sehe ich gerade, dass ich die Frage etwas präzisieren muss.

Wenn ich Dich aus Ludwigsburg richtig verstanden habe, sind Kinder gegenüber ihren HartzIV empfangenden Eltern altersunabhängig in jedem Fall verpflichtet beizustehen, solange sie im Haushalt ihrer Eltern leben. (richtig?)
Nun, wie ist es aber mit jenen Kindern, die bereits einenen eigenen Haushalt bezogen haben?
Wird deren Einkommen, dann ebenfalls ganz oder Teilweise auf die HarzIV Hilfe ihrer Eltern aufgerechnet?

Bin schon sehr auf die Antworten gespannt.
Vielen Dank schon mal vorab, für die Mühe :daumen:
Bis denne Klaus
 

Silvia V

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#4
Hallo Klaus,


Kinder,die bereits einen eigenen Haushalt und evtl. auch Familie haben,sind
nicht verpflichtet ihren Eltern,welche ALG II beziehen,Unterhalt zu gewähren.

Wenn volljährige Kinder mit eigenem Einkommen im Haushalt leben,dann wird erstmal vermutet,das sie ihre Eltern unterstützen.

Dieser Vermutung kann aber widersprochen werden,indem man den Nachweis erbringt ,das eine Unterstützung nicht statt findet.


Gruß

Silvia
 

kalle

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#5
Ich kann mich noch erinnern, das es zur Planung von Hartz IV hieß,eine der Errungenschaften sei, das Kinder oder EEltern von Hilfebedürftigen nicht mehr in dem Maße wie bei Sozialhilfe herangezogen werden sollen. Damit sich Menschen nicht schämen müßten wenn sie Hilfe bedürfen.

Nun ist dem so und mehr Menschen haben den Weg zur Hilfe geschafft. Und nu ist es auch teurer geworden. Und zum Teil haben sie ja auch den Weg wieder umgekehrt. Siehe unter 25.
 
E

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Gast
#6
Silvia V sagte :
Hallo Klaus,


Kinder,die bereits einen eigenen Haushalt und evtl. auch Familie haben,sind
nicht verpflichtet ihren Eltern,welche ALG II beziehen,Unterhalt zu gewähren.

Wenn volljährige Kinder mit eigenem Einkommen im Haushalt leben,dann wird erstmal vermutet,das sie ihre Eltern unterstützen.

Dieser Vermutung kann aber widersprochen werden,indem man den Nachweis erbringt ,das eine Unterstützung nicht statt findet.


Gruß

Silvia
Hallo, Silvia!

Ich habe nicht mal widersprechen müssen: es wurde akzeptiert, daß sie ihr Geld selbst für sich ausgibt und sie wurde aus meiner BG entlassen.

Aber - das neue Gesetz - ich wurde inzwischen informiert, daß ab 01.07.06 meine Tochter wieder - zwangsweise- in die BG gesteckt wird.
-
Was eben bedeutet, man stellt sie finanziell wieder so wie vor ihrem 18 .Geburtstag - was finanzielle Einbußen für sie bedeutet: niedriger Regelsatz, sodaß ihr Kindesunterhalt fast alles deckt...
ihr Wohngeldanspruch, immerhin 80 € - entfällt, weil sie ja wieder in der BG ist.

Ich habe den Alleinerziehendzuschlag sicher nicht mehr, weil sie ja nicht mehr minderjährig ist ... und Kindergeld wird nicht mehr ihr wie zur Zeit zugerechnet, sondern wieder mir...(im Moment hat sie das zur alleinigen Verfügung)

Alles in allem hat sie dann einiges weniger an Geld als jetzt, sodaß sie ihre Ausgaben nicht mehr bestreiten kann - und wenn ichs ihr nicht wegnehm, dann hab ich nix zum Leben.

Das alles läßt sich scheinbar nur umgehen wenn sie zum 01.07. auszieht, denk ich: ich kann sie hier nicht festbinund ich wills auch nicht: sie soll ab Sept. in Ruhe ihre Ausbildung machen und die ARGE soll sie aus meiner Sache raushalten!

Die ARGE kann ihr nix wenn sie weg ist, weil sie ja keine Leistungen beansprucht .... darf dann aber ihren Mietanteil mitfinanzieren...solange ich nachweisen kann, daß ich keine angemessene Wohnung finde.

Ich habe schon beim Amt nachgefragt, ob das so gewollt ist: keine Antwort bisher.

Eigentlich möcht ich nicht, daß meine Tochter jetzt auszieht - aber ich wüßt nicht, wie ich das Amt dazu bewegen sollte, meine Tochter nicht wieder in meine BG zu packen.

Wenn du eine Idee hast...

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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#7
Silvia V sagte :
Hallo Klaus,


Kinder,die bereits einen eigenen Haushalt und evtl. auch Familie haben,sind
nicht verpflichtet ihren Eltern,welche ALG II beziehen,Unterhalt zu gewähren.

Wenn volljährige Kinder mit eigenem Einkommen im Haushalt leben,dann wird erstmal vermutet,das sie ihre Eltern unterstützen.

Dieser Vermutung kann aber widersprochen werden,indem man den Nachweis erbringt ,das eine Unterstützung nicht statt findet.


Gruß

Silvia
Hallo, Silvia!

Dem scheint seit 01.07.06 nicht mehr so zu sein!

Meine Tochter ist volljährig, nicht mehr in meiner BG - und ich habe trotz Aufforderung nicht beantragt, daß sie ab 01.07.06 in meine BG soll.
(Sie bezieht Kein ALG II)

Heute ist mein Bescheid ab 01.07.056 gekommen: man hat sie ohne Angaben in meine BG gepackt... obwohl sie eine Erklärung abgegeben hat, daß sie nicht zu meinem Haushalt gehört...jeder für sich allein wirtschaftet.

Dadurch hab ich nun weniger Geld... denn ich werde ihr ihr Kindergeld, das ja eigentlich zur Hälfte Kindesunterhalt ist, nicht wegnehmen!

Gruß aus Ludwigsburg
 

kalle

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#8
Ich vermute mal, das wäre eine der ersten Klagen für Martin, so wegen Verfassung und so. Das ist ja fast wie eäG zwische Muttet und Tochter. :shock:
 

Arco

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#9
Ludwigsburg sagte :
Silvia V sagte :
Hallo Klaus,


Kinder,die bereits einen eigenen Haushalt und evtl. auch Familie haben,sind
nicht verpflichtet ihren Eltern,welche ALG II beziehen,Unterhalt zu gewähren.

Wenn volljährige Kinder mit eigenem Einkommen im Haushalt leben,dann wird erstmal vermutet,das sie ihre Eltern unterstützen.

Dieser Vermutung kann aber widersprochen werden,indem man den Nachweis erbringt ,das eine Unterstützung nicht statt findet.


Gruß

Silvia
Hallo, Silvia!

Dem scheint seit 01.07.06 nicht mehr so zu sein!

Meine Tochter ist volljährig, nicht mehr in meiner BG - und ich habe trotz Aufforderung nicht beantragt, daß sie ab 01.07.06 in meine BG soll.
(Sie bezieht Kein ALG II)

Heute ist mein Bescheid ab 01.07.056 gekommen: man hat sie ohne Angaben in meine BG gepackt... obwohl sie eine Erklärung abgegeben hat, daß sie nicht zu meinem Haushalt gehört...jeder für sich allein wirtschaftet.

Dadurch hab ich nun weniger Geld... denn ich werde ihr ihr Kindergeld, das ja eigentlich zur Hälfte Kindesunterhalt ist, nicht wegnehmen!

Gruß aus Ludwigsburg
Hi Ludwigsburg

... dann Widerspruch - und meine Meinung kennst du ja aus diesem Thread = Beiträge so um die # 20 herum

http://www.elo-forum.org/forum/viewtopic.php?t=9686&start=0&postdays=0&postorder=asc&lighter=

Du wolltest doch dem SB eine mail senden und auf diese Thematik hinweisen - ist da nichts dabei rausgekommen ? ? ?

Oder darauf dieser Bescheid ??

Obwohl mir eigentlich klar war das die nicht freiwillig von ihrer "falschen" Meinung abkommen.

Ich glaube da muß einer Klagen :pfeiff: :pfeiff:
 

Nov

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#10
Das gleiche ist ja auch bei uns der Fall der Große ( 18 ) ist vom 15.5 - 30.6.06 eigene BG dann Neuantrag auf eigene GB ab 1.7. wurde abgelehnt war aber auch so angedeutet und zeitgleich einen Antrag auf :kinn:" wie hieß der bloede Antrag noch" auf jeden Fall wieder in die fam. BG !
 
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#11
Nov sagte :
Das gleiche ist ja auch bei uns der Fall der Große ( 18 ) ist vom 15.5 - 30.6.06 eigene BG dann Neuantrag auf eigene GB ab 1.7. wurde abgelehnt war aber auch so angedeutet und zeitgleich einen Antrag auf :kinn:" wie hieß der bloede Antrag noch" auf jeden Fall wieder in die fam. BG !
Bei deiner Tochter liegt der Fall doch etwas anders, denn sie ist ja hilfebedürftig - meine aber nicht!

Ist zwar grundsätzlich nicht ok, was da mit den jungen Erwachsenen gemacht wird, denn man nimmt ihnen die gerade gewonnenen Rechte...

aber durch das, was die ARGE macht, soll meine Tochter nun praktisch Unterhalt für mich zahlen... ohne einen Freibetrag zu haben: das ist einfach nicht in Ordnung!

So seh ich das...

Gruß aus Ludwigsburg
 

Nov

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#12
Ich sehe es sowieso als schande an mit der U25 Regelung da die Kinder Zwar über 18 und Volljährig sind, und mit dieser Regelung defenitiv Entmündigt und entrechtet werden!
Aber ich glaube mit meiner Meinung stehe ich da nicht alleine!
 
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#13
kalle sagte :
Ich vermute mal, das wäre eine der ersten Klagen für Martin, so wegen Verfassung und so. Das ist ja fast wie eäG zwische Muttet und Tochter. :shock:
Gar kein so schlechter Vergleich... nur bei Annahme einer eäG wär der Regelsatz höher!


Ich könnte jede Unterstützung gebrauchen, denn ich muß da durch, was eben klagen heißt.

Deshalb erwähn ich das Ganze hier ja :)

Und in dieser Sache wird es allein schwer, befürchte ich.


Schade, daß Silvia oder Martin sich nicht melden...

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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#14
Arco sagte :
Du wolltest doch dem SB eine mail senden und auf diese Thematik hinweisen - ist da nichts dabei rausgekommen ? ? ?

Oder darauf dieser Bescheid ??

Obwohl mir eigentlich klar war das die nicht freiwillig von ihrer "falschen" Meinung abkommen.

Ich glaube da muß einer Klagen :pfeiff: :pfeiff:
Nein, dabei ist nur ne Mail, daß sich dem Grunde nach nix ändert und dieser Bescheid rausgekommen...

keine Erklärung, warum man sie gegen ihren und meinen Willen in die BG steckt... obwohl wir keine Haushaltsgemeinschaft sind, und sie nur noch hier wohnt, weil sie in der Zwischenzeit keine eigene Wohnung gefunden hat.

Gruß aus Ludwigsburg
 

kalle

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#15
Da morgen und Übermorgen die Demos sind, denke ich mal, das die gerade einigen Streß haben. Aber danach werden die sich bestimmt wieder melden. Und dann wird Martin das wohl mit Interesse lesen.
 
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#16
Die gegenseitige Unterhaltspflicht Eltern - Kinder, Kinder - Eltern gibt es in Deutschland nicht mehr. Es sei denn Eltern und Kinder wohnen in einem Haushalt, wobei eine oder mehrere Personen Alg II beziehen und somit eine Bedarfsgemeinschaft bilden, dann wird alles in einen Topf geworfen.
 
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#18
Arania sagte :
Doch diese Unterhaltspflicht wird gerade wieder eingeführt
Dieser Vorschlag kam irgendwann mal im Herbst 2005: "Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kündigte an, für Hartz-IV-Familien die gegenseitige Unterhaltspflicht von Eltern und Kindern wieder einzuführen."
 

Arania

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#19
Das ist doch mit dem Opti-Gesetz längst wieder eingeführt worden und regulär kommt das sicherlich im Herbst beim Nachbessern
 
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#20
Catweazle sagte :
Die gegenseitige Unterhaltspflicht Eltern - Kinder, Kinder - Eltern gibt es in Deutschland nicht mehr. Es sei denn Eltern und Kinder wohnen in einem Haushalt, wobei eine oder mehrere Personen Alg II beziehen und somit eine Bedarfsgemeinschaft bilden, dann wird alles in einen Topf geworfen.
Da liegst du falsch! Das wurde grad wieder eingeführt... deshalb hab ich das problem ja.

Ich seh nur einen kleinen Unterschied zwischen hilfebedürftigen Kindern und nicht nichthilfebedürtigen...die einen stellen ja selbst einen Antrag und werden an die BG verwiesen, die anderen Wollen keinen Antrag stellen und werden letztlich ohne ihr Wissen in eine BG gesteckt, merken es erst, wenn die Eltern Geld von ihnen fordern - oder gar nicht, wenn die das nicht übers Herz bringen!

Gruß aus Ludwigsburg
 
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#21
Wie sähe es bei folgendem angenommenen Fall aus?

Das "Kind" hat einen eigenen Hausstand und ist mittlerweile verheiratet. Das "Kind" bezieht Alg II und bildet mit dem Ehepartner eine Bedarfsgemeinschaft. Der Ehepartner ist berufstätig.

Sind dann die Eltern gegenüber ihrem "Kind" immer noch unterhaltspflichtig?

Das "Kind" ist übrigens 47 Jahre alt. :mrgreen:
 

Arania

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#22
Keine Ahnung, aber wenn die Eltern vermögend sind, kann das ja nach den neuen Gesetzen durchaus der Fall sein oder gibt es eine Altersgrenze?
 
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#23
Arania sagte :
Keine Ahnung, aber wenn die Eltern vermögend sind, kann das ja nach den neuen Gesetzen durchaus der Fall sein oder gibt es eine Altersgrenze?
Genau um das geht es mir: Existiert eine Altersgrenze. Falls es nämlich keine gibt, dann kommt es zu einem Supergau innerhalb Tausender von Familien.

Diese gegenseitige Unterhaltpflicht wird dann hier im Forum zu einem zentralen Thema mutieren. Zu dieser wichtigen Frage wäre eine intensive Recherche durch das ELO angebracht.
 
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#24
Catweazle sagte :
Wie sähe es bei folgendem angenommenen Fall aus?

Das "Kind" hat einen eigenen Hausstand und ist mittlerweile verheiratet. Das "Kind" bezieht Alg II und bildet mit dem Ehepartner eine Bedarfsgemeinschaft. Der Ehepartner ist berufstätig.

Sind dann die Eltern gegenüber ihrem "Kind" immer noch unterhaltspflichtig?

Das "Kind" ist übrigens 47 Jahre alt. :mrgreen:
Tja, das für mich das gleiche: und wegen der Ungleichbehandlung akzeptier ich das Vorgehen nicht.

Das "Kind" sollte mal nen Antrag auf Aufnahme in die BG seiner Eltern stellen, wär lustig , was die dazu wohl sagen :)

Gruß aus Ludwigsburg
 

Nov

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#25
Also die Unbterhaltspflicht auf gegenseitigkeit gibt es in dieser Form nicht mehr!
Aber es ist so wenn Eltern & Kinder in einer BG leben kann ( und wird auch versucht ) die gegenseitige unterstützungsberreitschaft vorrausgesetzt diese eben dann wenn die Kinder ein Einkommen haben und die Elternteil/e nicht! Ist nicht Gesetzkonform und wird auch bei Wiederspruch meist schnelltens abgeändert! Aber erst einmal versuchen Die Leistungsträger dieses!
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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