Müntefering kritisiert .....

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Bienchen

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 November 2005
Beiträge
542
Bewertungen
0
""Müntefering kritisiert Gier der "Hopper"-Manager""

Sein Begriff "Heuschrecke" hat große Karriere gemacht – jetzt will Franz Müntefering ein neues Wort prägen. In einem Radio-Interview geißelt der SPD-Chef die Mentalität der Manager, die rücksichtslos von einem Unternehmen zum anderen ziehen würden und nur darauf bedacht seien, Geld abzuschöpfen.
SPD-Chef Franz Müntefering, der Erfinder der Bezeichnung "Heuschrecken“ für gierige Finanzinvestoren, hat sich ein neues Wort für Manager ausgedacht. In einem Interview mit dem "Deutschlandfunk" sagte Müntefering, er habe nichts gegen die Unternehmen, die Profit machen würden – aber es gebe auch ein „anderes Bild": „Das sind die Hopper, die ohne Rücksicht auf Verlust und ohne Rücksicht auf die langfristigen Strukturen von Unternehmen von einem Ort zum anderen springen, schnell das Geld abschöpfen, weiter ziehen auf das nächste Feld und auch das abgrasen“.
Als Folge forderte der SPD-Chef von der Finanzindustrie, einen Ehrenkodex zu entwickeln, in dem ein paar Dinge klargemacht werden müssten – "auch die Begrenzung der Gehälter der Manager an der Spitze."
Für die nächste Legislaturperiode verlangte Müntefering eine neue Form der Vermögensbesteuerung. Durch die neue Erbschaftssteuer flössen insgesamt nur etwa zwei Prozent des Erbes in die Kassen der Allgemeinheit, sagte Müntefering im gleichen Interview. In der nächsten Legislaturperiode müsse darüber nachgedacht werden, was mit den wirklich Vermögenden steuerpolitisch geschehen solle.
Müntefering verlangte außerdem eine Basis für eine gemeinsame Steuerpolitik in Europa, bei der es kein Steuerdumping geben dürfe. Die Steueroasen müssten beseitigt werden. „Dieses Piratentum muss mit aller Radikalität verboten und ausgemerzt werden“, forderte er.
Steuersenkungen zur Belebung der Konjunktur lehnte Müntefering ab. Niemand könne wissen, ob solche Steuersenkungen sich in Preisreduktionen oder Initiativen auf dem Binnenmarkt niederschlagen würden. Die auch innerhalb der SPD verlangte pauschale Verteilung von Konsumgutscheinen bewertete Müntefering skeptisch. Sinnvoller wäre es, eine ökologisch sinnvolle Modernisierung von Wohnungen staatlich zu fördern und damit auch Arbeitsplätze im Handwerk zu schaffen.
Angesichts der Finanzkrise sprach der SPD-Chef von einer "Zeitenwende" und warnte: "Es wird ein anstrengendes Jahr werden – 2009. Wir müssen lernen und begreifen auf der Welt, dass die Finanzindustrie – das Geld – Regeln braucht, nach denen das funktioniert, und zwar solche Regeln, die den Ansprüchen des Sozialen und des Demokratischen auch genügen. "
Der Heuschrecken-Vergleich von 2005 hat auch den Literatur-Nobelpreisträger und prominenten SPD-Wahlkämpfer Günter Grass beeindruckt. Der schenkte dem alten und neuen SPD-Chef ein Bild, „wo eine große, große Heuschrecke jemanden über die Nase kriecht“, berichtete Müntefering. Das Präsent hänge nun in seinem Privathaus in Bonn.
Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 14. Dezember 2008, 05:39 Uhr
Kritisieren ist ja gut und schön. Nur damit alleine erreicht man nichts. Wenn so etwas nicht generell unter Strafe gestellt wird, bleibt der Freibrief erhalten.
Meiner Meinung nach war es nur mal wieder Geschwätz, um auf sich aufmerksam zu machen. Eine Änderung wird nicht kommen.

Zitat:
"Sinnvoller wäre es, eine ökologisch sinnvolle Modernisierung von Wohnungen staatlich zu fördern und damit auch Arbeitsplätze im Handwerk zu schaffen. "

Mit dieser Maßnahme sollen doch auch nur die Reichen unterstützt werden. Die Arbeiter bekommen nur einen Hungerlohn und in die fertigen Wohnungen können auf Grund der Miete keine "Kleinen Leute", geschweige denn Hartz IV-Bezieher einziehen. Man schafft noch mehr Ausgrenzung unter dem Deckmantel der Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen ! Eine schnellere Schaffung von noch mehr Ghettos am Rande der Städte
ist damit vorprogrammiert.
Jeder Arbeiter, welche an diesem "Programm" beteiligt ist, schafft seine eigene Ausgrenzung aus der Gesellschaft!!
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.811
Bewertungen
6.324
Hi,

der Typ und seine ganze Bagage die nah am Kapital gebaut ist hat es doch erst unter rot/grün möglich gemacht, dass eben diese Heuschrecken ins Land einfallen und das Volksvermögen ausschlachten, verzehren und die Rest uns hier lassen.

Wer hat denn Firmenverkäufe von der Steuer befreit:confused:

Jetzt zu rufen: "haltet den Dieb" macht ihn nur noch unglaubwürdiger als ohne hin schon. Ich finde man mögen diesem Politschlachtschiff bitte seine Filzpantoffeln und seine Pfeife reichen.

Gruss

Paolo
 
E

ExitUser

Gast
Als Folge forderte der SPD-Chef von der Finanzindustrie, einen Ehrenkodex zu entwickeln, in dem ein paar Dinge klargemacht werden müssten – "auch die Begrenzung der Gehälter der Manager an der Spitze."

^so etwas, reicht also bei Unternehmern schon aus um sie zu besseren Menschen zu machen. Bei Arbeitslosen hingegen soll bei Verstößen auf Null gekürzt (alles, die gesamte Existenz. Das Leben weggenommen) werden.

Ehre ?

Grüße
Zid
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.811
Bewertungen
6.324
Als Folge forderte der SPD-Chef von der Finanzindustrie, einen Ehrenkodex zu entwickeln, in dem ein paar Dinge klargemacht werden müssten – "auch die Begrenzung der Gehälter der Manager an der Spitze."

^so etwas, reicht also bei Unternehmern schon aus um sie zu besseren Menschen zu machen. Bei Arbeitslosen hingegen soll bei Verstößen auf Null gekürzt (alles, die gesamte Existenz. Das Leben weggenommen) werden.

Ehre ?

Grüße
Zid

Hi,

also erst mal :icon_lol::icon_lol::icon_lol:

Bitte nicht falsch verstehen was ich jetzt schreibe, aber das ist vergleichweise so als würde sich eine Gruppe Alkoholiker zu 4 Kästen Bier und 2 Flaschen Schnapps treffen um darüber zu reden wann sie denn mal endlich aufhören wollen zu trinken.

Wem will man bitte so einen Schwachsinn verkaufen? Selbst ein BLÖD-Leser wird das nicht glauben (hoffe ich).

Was da hilft sind nur Strafen. Jemand der sich die Hände schmutzig macht und abzockt muss seine "Beute" zurück geben. Oben drauf dann noch eine Geldstrafe.

Und dann müssen solche Wirtschaftsterrororisten einfahren ohne wenn und aber. Und ihre Wendehälse von Advocaten die versuchen sie "rauszuhauen" auch.

Gruss

Paolo
 

Kleeblatt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 März 2008
Beiträge
2.447
Bewertungen
845
Ja klar, die Wahlen sind bereits im Focus und jetzt wird dampfgeplaudert was der Bürger so hören möchte.
Angesehen von gerade Müntes anderen undemokratischen Taten der letzten Jahre, habe ich noch immer seinen Spruch von vor knapp 3 Jahren im Ohr, - mit beleidigten / höhnischen Gesicht "es sei eine Unverschämtheit vom Wähler zu erwarten, daß sich ein Politiker an seine Wahlaussagen halten solle", ...
ebenso wie sein Spruch nach Bekanntwerden der MWSt-Erhöhung in Richtung Kamera´s bezüglich der immer knapper werdenden Kassen bei den Bürgern : Original : "...da geht noch was, da ist noch viel Saft drin"... breit grinsend.

Den Rest verkneife ich mir und von der CDU zitiere ich schon mal gar nicht, das wäre abendfüllend. Die FDP ist mir einfach zu dämlich, die ist nicht einmal meiner Kritik würdig.
 

Drueckebergerin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 März 2008
Beiträge
2.218
Bewertungen
68
Hi,

also erst mal :icon_lol::icon_lol::icon_lol:

Bitte nicht falsch verstehen was ich jetzt schreibe, aber das ist vergleichweise so als würde sich eine Gruppe Alkoholiker zu 4 Kästen Bier und 2 Flaschen Schnapps treffen um darüber zu reden wann sie denn mal endlich aufhören wollen zu trinken. (quote)

Sehr guter Vergleich................:icon_twisted:
 

elemka

Elo-User*in
Mitglied seit
22 Mai 2006
Beiträge
163
Bewertungen
1
WAS soll man schon von einem Wesen wie Münte halten, der DEN
prägenden Satz "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen” in die Welt posaunt hat ?!!
Genau- nüscht !!!
Seine Wahllügen bestätigen dann lediglich "das Bild", welches ich von solchen Polit-Nieten habe, und die Liste derer ist gigantisch. Übrigens, Kleeblatt, die FDP ist nicht SO dämlich, wie Du sie nennst, sondern eine geschickte Wende-Partei seit 1983. :icon_twisted:
 

amondaro-no1

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Juli 2008
Beiträge
364
Bewertungen
0
""Müntefering kritisiert Gier der "Hopper"-Manager""

Sein Begriff "Heuschrecke" hat große Karriere gemacht – jetzt will Franz Müntefering ein neues Wort prägen. In einem Radio-Interview geißelt der SPD-Chef die Mentalität der Manager, die rücksichtslos von einem Unternehmen zum anderen ziehen würden und nur darauf bedacht seien, Geld abzuschöpfen.
SPD-Chef Franz Müntefering, der Erfinder der Bezeichnung "Heuschrecken“ für gierige Finanzinvestoren, hat sich ein neues Wort für Manager ausgedacht. In einem Interview mit dem "Deutschlandfunk" sagte Müntefering, er habe nichts gegen die Unternehmen, die Profit machen würden – aber es gebe auch ein „anderes Bild": „Das sind die Hopper, die ohne Rücksicht auf Verlust und ohne Rücksicht auf die langfristigen Strukturen von Unternehmen von einem Ort zum anderen springen, schnell das Geld abschöpfen, weiter ziehen auf das nächste Feld und auch das abgrasen“.
Als Folge forderte der SPD-Chef von der Finanzindustrie, einen Ehrenkodex zu entwickeln, in dem ein paar Dinge klargemacht werden müssten – "auch die Begrenzung der Gehälter der Manager an der Spitze."
Für die nächste Legislaturperiode verlangte Müntefering eine neue Form der Vermögensbesteuerung. Durch die neue Erbschaftssteuer flössen insgesamt nur etwa zwei Prozent des Erbes in die Kassen der Allgemeinheit, sagte Müntefering im gleichen Interview. In der nächsten Legislaturperiode müsse darüber nachgedacht werden, was mit den wirklich Vermögenden steuerpolitisch geschehen solle.
Müntefering verlangte außerdem eine Basis für eine gemeinsame Steuerpolitik in Europa, bei der es kein Steuerdumping geben dürfe. Die Steueroasen müssten beseitigt werden. „Dieses Piratentum muss mit aller Radikalität verboten und ausgemerzt werden“, forderte er.
Steuersenkungen zur Belebung der Konjunktur lehnte Müntefering ab. Niemand könne wissen, ob solche Steuersenkungen sich in Preisreduktionen oder Initiativen auf dem Binnenmarkt niederschlagen würden. Die auch innerhalb der SPD verlangte pauschale Verteilung von Konsumgutscheinen bewertete Müntefering skeptisch. Sinnvoller wäre es, eine ökologisch sinnvolle Modernisierung von Wohnungen staatlich zu fördern und damit auch Arbeitsplätze im Handwerk zu schaffen.
Angesichts der Finanzkrise sprach der SPD-Chef von einer "Zeitenwende" und warnte: "Es wird ein anstrengendes Jahr werden – 2009. Wir müssen lernen und begreifen auf der Welt, dass die Finanzindustrie – das Geld – Regeln braucht, nach denen das funktioniert, und zwar solche Regeln, die den Ansprüchen des Sozialen und des Demokratischen auch genügen. "
Der Heuschrecken-Vergleich von 2005 hat auch den Literatur-Nobelpreisträger und prominenten SPD-Wahlkämpfer Günter Grass beeindruckt. Der schenkte dem alten und neuen SPD-Chef ein Bild, „wo eine große, große Heuschrecke jemanden über die Nase kriecht“, berichtete Müntefering. Das Präsent hänge nun in seinem Privathaus in Bonn.
Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 14. Dezember 2008, 05:39 Uhr
Kritisieren ist ja gut und schön. Nur damit alleine erreicht man nichts. Wenn so etwas nicht generell unter Strafe gestellt wird, bleibt der Freibrief erhalten.
Meiner Meinung nach war es nur mal wieder Geschwätz, um auf sich aufmerksam zu machen. Eine Änderung wird nicht kommen.

Zitat:
"Sinnvoller wäre es, eine ökologisch sinnvolle Modernisierung von Wohnungen staatlich zu fördern und damit auch Arbeitsplätze im Handwerk zu schaffen. "

Mit dieser Maßnahme sollen doch auch nur die Reichen unterstützt werden. Die Arbeiter bekommen nur einen Hungerlohn und in die fertigen Wohnungen können auf Grund der Miete keine "Kleinen Leute", geschweige denn Hartz IV-Bezieher einziehen. Man schafft noch mehr Ausgrenzung unter dem Deckmantel der Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen ! Eine schnellere Schaffung von noch mehr Ghettos am Rande der Städte
ist damit vorprogrammiert.
Jeder Arbeiter, welche an diesem "Programm" beteiligt ist, schafft seine eigene Ausgrenzung aus der Gesellschaft!!


Nun,lass ihn labbern,mal schaun wo er nach sein Ausscheiden im Vorstand sitzt,den viele gibt es hier auch an Hopper.Mal schaun wie sie im halben Jahr dann heißen.

Münte ist nichts anderes als Clement !! Heisse Luft und anschliessend ins gemachte Nest sich´s gut gehn lassen.


greatz
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten