München: Im Münchner AEZ Einkaufszentrum könnt ihr ab sofort Lebensmittel retten (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Dagegen72

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Es muss alles entsorgt werden, was offiziell abgelaufen ist. Das Amper Einkaufs-Zentrum (AEZ) in Martinsried macht hier aus Eigeninitiative einen ganz großen, vernünftigen Schritt und hat seit neuestem "Gratis Food Share Stationen". Ziel ist eine kostenlose und sinnvolle Verteilung von Essen und Getränken mit knappem Haltbarkeitsdatum.
https://muenchen.mitvergnuegen.com/2017/muenchner-einkaufszentrum-lebensmittel-retten

außerdem gibt es ja auch noch immer Foodsharing.de - wo man selbst ehrenamtlich mitmachen kann und das Projekt im weiteren Ausbau unterstützen kann! https://foodsharing.de/#wilkommen
 

erwerbsuchend

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Die Aktion des AEZ hört sich auf den ersten Blick gut an. Jedoch wird nicht genau beschrieben, wer von diesen "gespendeten" Lebensmitteln tatsächlich profitieren soll. Wie erfolgt die Verteilung dieser Lebensmittel und wie wird eine mögliche Bedürftigkeit nachzuweisen sein? Letztlich wäre auch zu klären, wer garantiert, dass jene Lebensmittel nicht mit irgendetwas kontaminiert sind? Der Hinweis auf dem Kühlschrank aus dem Artikel, dass jeder selbst verantwortlich für den Verzehr der Lebensmittel ist, dürfte rechtlich nicht ausreichen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Da kann jeder sich etwas nehmen, der möchte, vergleichbar mit Bücherschränken, Gratisläden etc.

Ich meine, dass es ähnliche Aktionen in anderen Städten schon gibt. Viele Supermärkte verkaufen solche Produkte noch zum halben Preis, warum sollten sie sie also nicht verschenken dürfen?
 

erwerbsuchend

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Da kann jeder sich etwas nehmen, der möchte, vergleichbar mit Bücherschränken, Gratisläden etc.
Danke für deine Erklärung, aber damit ist mir allerdings immer noch nicht klar, wer die Haftung übernimmt, falls da etwas passiert.

Viele Supermärkte verkaufen solche Produkte noch zum halben Preis, warum sollten sie sie also nicht verschenken dürfen?
Dabei handelt es sich aber um Artikel, die im Supermarkt verkauft werden und der Kontrolle des Supermarktes unterliegen und damit dieser auch haftbar ist. Bei diesem "Spendenschrank" ist das scheinbar nicht so, da er vor der Kasse und außerhalb des Supermarktes steht.
 

Regensburg

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Moin :)

warum wird immer gemeckert wer einer versucht den anderen zu Helfen?

Aus rechtlicher Sicht reicht doch die Beschriftung:
Der Verzehr der Ware liegt in Ihrer Verantwortung.
Keiner zwing dich diese Lebensmittel zu essen.

Und jetzt kommt´s bitte nicht mit:
Geschäft spart sich die Entsorgungskosten...
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Die Haftung wird der übernehmen, der die Lebensmittel in Verkehr bringt.
Deshalb verschenken sie vermutlich auch kein Fleisch.
 

Dagegen72

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Ich entnahm die Info über das neue Angebot des AEZ Kaufhaus einer Fernsehreportage, kann gut sein, dass da was zum Thema Hygiene gesagt wurde, ich hörte in dem Moment nicht richtig hin, fand es aber erst mal interessant.

@erwerbsuchend: schicke doch eine Anfrage-email an das Einkaufszentrum, vielleicht sagen die dir dann was dazu. Kein Kaufhaus kann und mag sich mangelnde Hygiene leisten.

Weil ich die website von foodsharing.de angegeben habe .. Foodsharing wird sicherlich einige Hygienekritieren habe, vor allem wenn es sich um Fair teil - Boxen handelt. Lest euch hier ein zu einem beliebig von mir ausgesuchtem Link zum Thema:
https://www.tagblatt-anzeiger.de/Nachrichten/Die-neu-eingerichtete-Fair-Teiler-Station-im-Tuebinger-Rathaus-soll-zu-einem-sinnvollen-Umgang-mit-Le-371873.html

bzw.: https://foodsharing.de/ratgeber
Das Wichtigste in Kürze! Nicht gestattet ist das Anbieten und Teilen hygienisch riskanter Lebensmittel. Dazu gehören alle Lebensmittel, die ein Verbrauchsdatum tragen („zu verbrauchen bis…“), wie auch roher Fisch, Geflügel und anderes Fleisch, insbesondere Hackfleisch, rohe Eierspeisen und zubereitete Lebensmittel, die Fleisch oder Fisch enthalten, es sei denn es kann durch Lieferscheine sichergestellt werden, dass die Kühlkette lückenlos war. Foodsharing.de behält sich vor, derartige Angebote zu löschen. Unproblematisch sind hingegen Lebensmittel mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum („mindestens haltbar bis…“), auch nach Ablauf dieses Datums.
wer sicher gehen will, nimmt halt nur Konservendosen ;)
 
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