München,Die Zahl der Leistungsbezieher wird steigen (1 Betrachter)

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wolliohne

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SZ: Wie wird sich die schlechtere Wirtschaftslage auswirken?


Baab: Ich befürchte, dass wir uns auf einen Anstieg der Bedarfsgemeinschaften einstellen müssen, die Hartz-IV-Leistungen beziehen. Es lässt sich nicht vorhersagen, wie schnell unsere Kunden erfasst werden. Sie sind zumeist als letzte eingestellt worden und werden wohl die ersten sein, die wieder gehen müssen. Da stellt sich dann die Frage, ob sie bereits lange genug gearbeitet haben, um wieder Ansprüche auf Arbeitslosengeld von der Agentur erworben zu haben.





Vier Jahre Hartz IV - Arge-Geschäftsführer Michael Baab zieht Bilanz - "Die Zahl der Leistungsbezieher wird steigen" - Nachrichten - sueddeutsche.de
 

Andi_

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Entgegen der dubiosen Versprechen von Frau Merkel ist klar absehbar, dass die weltweite Wirtschaftskrise auch in Deutschland Arbeitsplätze vernichten wird. Ich gehe bis zum Jahresende von einer (offiziellen) Zahl der Arbeitslosen deutlich jenseits der 4 Millionen aus. Gut wäre es, wenn die 4 Mio. schon vor der Bundestagswahl geknackt würde. Dann wäre für die Wähler ersichtlich, dass es nicht die dubiose Arbeitsmarktpolitik der bisherigen Regierung war, die Arbeitsplätze schaffte, sondern das allgemeine wirtschaftlich Hoch in derer Amtszeit. Zumal ein großer Teil der neuen Arbeitsplätze eben gerade nicht Vollzeit-Beschäftigung ist, sondern solche eher sogar durch die Arbeitsmarktpolitik abgebaut wurden. Mini-Jobber und Leiharbeiter sind und bleiben aber nun mal die Ersten, die wieder gehen müssen, wenn sich ein wirtschaftliches Hoch erledigt oder wie hier sogar eine Wirtschaftskrise für ein kritisches Tief sorgt.
 
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B. Trueger

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Entgegen der dubiosen Versprechen von Frau Merkel ist klar absehbar, dass die weltweite Wirtschaftskrise auch in Deutschland Arbeitsplätze vernichten wird. Ich gehe bis zum Jahresende von einer (offiziellen) Zahl der Arbeitslosen deutlich jenseits der 4 Millionen aus. Gut wäre es, wenn die 4 Mio. schon vor der Bundestagswahl geknackt würde. Dann wäre für die Wähler ersichtlich, dass es nicht die dubiose Arbeitsmarktpolitik der bisherigen Regierung war, die Arbeitsplätze schaffte, sondern das allgemeine wirtschaftlich Hoch in derer Amtszeit. Zumal ein großer Teil der neuen Arbeitsplätze eben gerade nicht Vollzeit-Beschäftigung ist, sondern solche eher sogar durch die Arbeitsmarktpolitik abgebaut wurden. Mini-Jobber und Leiharbeiter sind und bleiben aber nun mal die Ersten, die wieder gehen müssen, wenn sich ein wirtschaftliches Hoch erledigt oder wie hier sogar eine Wirtschaftskrise für ein kritisches Tief sorgt.

:confused:
 
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