München: Anwaltsverein im Amtsgericht - Rechtsberatung für 6 Euro

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bulde

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Die "Beratung", die ich dort erhalten habe, war KEINE 6 Euro wert. Der offenkundig arbeitslose Rechtsanwalt kassierte dafür aber nach meinen Informationen an die 300 Euro vom Justizministerium auf Grund eines Beratungsgutscheins, der von einer blinden Rechtspflegerin des Amtsgerichtes ausgegeben wurde. Immerhin habe ich eine Falschberatung von einem Juristen mit 2. Staatsexamen erhalten; bei der Schuldnerberatung genügt dazu auch ein Hauptschulabschluss - und ist auch nicht schlechter...
 
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ExitUser

Gast
verstehe irgendwie nicht warum Du mit einem Beratungshilfeschein nicht gleich einen "richtigen" Fachanwalt aufgesucht hast. :confused:

Da geh ich doch dann auch nicht zu einem Anwaltsverein ... (wunder mich nur)
 

Martin Behrsing

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sag mal, entweder belegst Du solche Sachen und lässt es sein.
Wovon träumst Du eigentlich nachst? 300 Euro für eine Beratung im Sozialrecht.
Die "Beratung", die ich dort erhalten habe, war KEINE 6 Euro wert. Der offenkundig arbeitslose Rechtsanwalt kassierte dafür aber nach meinen Informationen an die 300 Euro vom Justizministerium auf Grund eines Beratungsgutscheins, der von einer blinden Rechtspflegerin des Amtsgerichtes ausgegeben wurde. Immerhin habe ich eine Falschberatung von einem Juristen mit 2. Staatsexamen erhalten; bei der Schuldnerberatung genügt dazu auch ein Hauptschulabschluss - und ist auch nicht schlechter...
 

larifari33

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Die "Beratung", die ich dort erhalten habe, war KEINE 6 Euro wert. Der offenkundig arbeitslose Rechtsanwalt kassierte dafür aber nach meinen Informationen an die 300 Euro vom Justizministerium auf Grund eines Beratungsgutscheins, der von einer blinden Rechtspflegerin des Amtsgerichtes ausgegeben wurde. Immerhin habe ich eine Falschberatung von einem Juristen mit 2. Staatsexamen erhalten; bei der Schuldnerberatung genügt dazu auch ein Hauptschulabschluss - und ist auch nicht schlechter...




Also 300€ bekommt ein Anwalt nicht einmal von einer Rechtsschutzversicherung !!! Mein Anwalt bekam für einen Gerichtstermin gerade mal 130€ ( mit Beratungsschein !!!) Das Problem liegt eher dort das sich viele Rechtanwälte im Sozialrecht nicht gut genug auskennen ( Mir wurde vor zwei Jahren von einem Fachanwalt für Sozialrecht geraten eine rechtswiedrige EGV zu unterschreiben - ein anderer Anwalt gab zu sich damit nicht auszukennen ) Übrigen die blinde Rechtspflegerin ist bekannt als sehr schwer zu überzeugende Dame in bezug auf Beratungsscheine
Ich würde jeden raten sich hier im Forum genau zu informieren und sich hinweise auf Urteile usw. auszudrucken und mit zum Anwalt nehmen - der ist dir bestimmt dankbar.



Gruß aus München :icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
Besagte Dame tendiert ausserdem dazu, eigene Rechtsanträge - also wo man sich keinen Anwalt nehmen kann oder will - stundenlang nach ihrem Gutdünken umzuformulieren, bis mensch müde wird, es aufgibt, und ihre Formulierungen gewinnen. Nur so, um sich darauf einzustellen, falls jemand vorhaben sollte mal selbst einen Antrag ans Gericht zu stellen. :icon_party:


Emily
 

bulde

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sag mal, entweder belegst Du solche Sachen und lässt es sein.
Wovon träumst Du eigentlich nachst? 300 Euro für eine Beratung im Sozialrecht.

Ich schicke dir gerne meine Unterlagen, wenn du im Gegenzug einen Verwendungsnachweis deiner "Spenden" - Eingänge lieferst. Lerne einen Beitrag auch zu lesen und gib deine eigenen Täumereien auf. Der Anwalt übrigens, den ich später wegen "Falschberatung" frontal anging, gab zu, für mich "nicht mehr tun zu können" bei einem Satz von 340 Euro, der ihm vom Bayerischen Justizministerium dafür gezahlt werde. Insgesamt hatte ich mit ihm 2 Besprechungen je ca. 20 Minuten, eine davon am anderen Ende der Stadt in seiner Wohnung, und 2 Telefongespräche. Außerdem verfasste er einen Antrag an das Amtsgericht wozu angeblich Anwaltspflicht bestand.

Zur blinden Rechtsflegerin möchte ich nachtragen, dass mich diese Dame sehr ordentlich und auch in meinem Sinne behandelte. Ich fand es nur absurd, dass ihr von einer Hilfskrafte alle meine Unterlagen erst laut vorgelesen werden mussten und somit die Fallbearbeitung mindestens die dreifache der üblichen Zeit beanspruchte. Dadurch hatte ich auch mehrere Tage hindurch selber keinen Termin bekommen, da jedes Gespräch so lange dauerte. Die übrigen, meist unbeschäftigten Leute dieser Abteilung hockten in der Kantine oder quatschten stundenlang auf den Flures des "größten Amtsgerichtes Deutschlands" herum...
 
E

ExitUser

Gast
verstehe irgendwie nicht warum Du mit einem Beratungshilfeschein nicht gleich einen "richtigen" Fachanwalt aufgesucht hast. :confused:

Da geh ich doch dann auch nicht zu einem Anwaltsverein ... (wunder mich nur)

@ bulde
... mit falschem Fuss aufgestanden? Da kann kein Mensch was dafür, wenn Du Dir den falschen Anwalt aussuchst. :icon_neutral:
 
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