Morbus Crohn, schwere Depression,... -> ALG1 --> krank geschrieben ---> Erwerbsminderungsrente!? (2 Betrachter)

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Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

saurbier

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Hallo Rudolf01,

Aber warum sollte ich den Reha-Antrag nicht - wie von der KK gefordert - an die KK zurück schicken?
Ich habe beim Telefonat nachgefragt was es damit auf sich hat. Der Herr meinte, man habe über den med. Dienst ein Schnellgutachten erstellen lassen, daher ist es ein "Eilverfahren", und man füge dieses Gutachten noch dem Reha-Antrag bei und schicke es dann gebündelt als Eilfall zur RV.
Nun ja wem dieses Eilverfahren - wie kann es sowas überhaupt sein wenn man dafür vom Gesetz doch bereits 10 Wochen Zeit erhält - nutzt dürfte wohl eindeutig sein. Je schneller du aus dem Leistungsbezug des KG bei der KK abgeschoben werden kannst, je mehr Geld spart die KK und nur diese. Schafft man es dich z.B. jetzt an die DRV abzuschieben, dann bist du der Leitragende denn eine EMR fällt im Regelfall immer geringer aus als z.B. das KG, vielleicht sollte man das bedenken.

Und das die KK der DRV z.B. ein MdK Gutachten mitschickt, muß keineswegs in deinem Interesse sein, denn dort wird hinter deinem Rücken eine ärztliche Begutachtung weiter geleitet ohne das du weißt a) worum es hier geht und b) was überhaupt drin steht. Hier solltest du ggf. mal prüfen ob du dies der KK überhaupt schriftlich erlaubt hast (Schweigepflichtentbindung). Vielleicht fragst du dich dann mal, warum die DRV für die Anforderung von medizinischen Unterlagen immer eine Schweigepflichtentbindung verlangt, wohl nicht ohne Grund.

Von der Freundlichkeit mancher SB´s sollte man sich auch nicht blenden lassen, denn diese sind retorisch inzwischen sehr gut geschult unter anderem zur Konfliktvermeidung als aber auch um ihr Gegenüber genau dahin zu leiten, was in deren (KK) Interesse ist.

Ich kann mich da nur gila´s Ausführungen anschließen.


Grüße saurbier
 

HermineL

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Hier solltest du ggf. mal prüfen ob du dies der KK überhaupt schriftlich erlaubt hast (Schweigepflichtentbindung). Vielleicht fragst du dich dann mal, warum die DRV für die Anforderung von medizinischen Unterlagen immer eine Schweigepflichtentbindung verlangt, wohl nicht ohne Grund.
Langsam. Zunächst muss man zwischen Krankenkasse und MDK unterscheiden.
Was viele nicht wissen der MDK benötigt, im Gegensatz zur, Krankenkasse, DRV oder anderen Leistungsträgern, keine Schweigepflichtentbindung um sich Befunde zu besorgen.
Nach § 275 SGB V, § 276 Abs. 2 SGB V sind Vertragsärzte verpflichtet, auf Anforderung des MDK Sozialdaten über ihre Patienten zur Verfügung zu stellen. § 276 Abs. 2 Satz 1 SGB V stellt eine gesetzliche Offenbarungsbefugnis für die Ärzte und Psychotherapeuten dar, so dass es für die Zulässigkeit der Datenübermittlung nicht mehr auf eine Einwilligung der Patienten ankommt. Voraussetzung ist, dass die Krankenkasse den MDK vor der Datenübermittlung konkret zur Durchführung einer fallbezogenen Prüfung oder Gutachtenerstellung beauftragt hat.

Ich kann hier nur raten das man wann immer man mit dem MDK zu tun hat bei selbigen immer eine Akteneinsicht nach § 25 SGB X einfordert um zu sehen was im Hintergrund gelaufen ist. Dies weil man das ansonsten nicht mitbekommt was der MDK sich so alles besorgt hat.
 

saurbier

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Hallo HermineL,

nun ja ich gebe dir ja recht im Bezug auf die Arbeit des MdK, nur andererseits darf die KK denn überhaupt diese Begutachtung an die DRV weiter leiten, das ist doch hier die Frage, denn der SB hat ja am Telefon gesagt das er die Stellungsnahme des MdK dem Antrag beifügen will, so habe ich es verstanden.

Nach meiner Auffassung bedarf dies zuerst einmal einer Erlaubnis des Betroffenen denn hier werden sehr wohl Sozialdaten an einen dritten weiter gereicht.

Was hier zwischen der KK und dem MdK abläuft wird davon ja keineswegs berührt. Wir wollen nicht vergessen der MdK ist der medizinische Gutachter der KK und nicht derer der DRV.


Grüße saurbier
 

HermineL

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nun ja ich gebe dir ja recht im Bezug auf die Arbeit des MdK, nur andererseits darf die KK denn überhaupt diese Begutachtung an die DRV weiter leiten, das ist doch hier die Frage, denn der SB hat ja am Telefon gesagt das er die Stellungsnahme des MdK dem Antrag beifügen will, so habe ich es verstanden.
Die KK bekommt keine medizinischen Details sondern nur eine Einschätzung. Ähnlich wie das sozialmedizinische Gutachten der DRV oder des ÄD. Die KK gibt dem MDK den Auftrag zu Überprüfung ob Rehamaßnahmen aus medizinischer Sicht in Frage kommen und sinnvoll sind. Zur Beurteilung darf der MDK, bei vorliegen des Auftrages, dann die entsprechenden Unterlagen bei den Ärzten anfordern und auswerten. Sein Ergebnis teilt er selbstverständlich der KK als Auftraggeber mit. Soweit so gut nun kommen wir zur DRV.

Der MDK ist auskunftsberechtigt im Rahmen seiner Aufgabenerfüllung. Dies setzt voraus, dass die zuständige Krankenkasse dem MDK im konkreten Fall zuständigkeitshalber beauftragt hat (z.B. mit der Prüfung von notwendigen Rehamaßnahmen). Durch die Ermächjtigung über § 275 SGB V darf der MDK dann auch Daten an die DRV geben.
Aber, nun kommt der Knackpunkt, die Krankenkasse darf es nicht ohne eine Schweigepflichtentbindung, wie du schon richtig erkannt hast. Hier ist es aber nicht eindeutig ob der SB gemeint hat das der MDK das macht oder er. Bei letzterem hätte er ein Problem wenn er dies ohne Zustimmung des Betroffenen macht.

Aber das alles ist aktuell für den TE nur am Rande interessant weshalb wir hier nicht tiefer in die Details gehen sollten und zurück zum eigentliche Thema kommen sollten.

Ich kann dem TE daher nur anraten der Datenweitergabe ausdrücklich zu widersprechen um den SB unter Druck zu setzen. Zumindest solange bis er das Gutachten selber gesehen hat. Sollte jedoch der MDK etwas weitergeben sehe ich keinen Angriffspunkt.
 

Rudolf01

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Danke Euch vielmals! Mich überfordert das alles zunehmend.

Mein Hausarzt und Therapeut sehen eigentlich kein Problem darin, den Reha-Antrag an die KK zurück zu senden. Aber ich habe hier ja große Zweifel. Auch weil ich nicht weiß was in diesem Schnellgutachten (welches dem Antrag beigefügt wird) drin steht (wurde anscheinend erstellt auf Basis einer Stellungnahme meines Psychologen, welcher auch "Post" von meiner KK bekommen hat; nur er hat ja eigentlich Kontakt zur KK, auch wegen der AU).

In den Schreiben der KK, welches dem Reha-Antrag der DRV beigefügt war, steht geschrieben
"... Ihre Erwerbsfähigkeit ist zurzeit laut einem ärztlichen Gutachten gefährdet oder gemindert. Rehamaßnahmen wirken sich in dieser Situation erfahrungsgemäß sehr positiv aus. Entsprechend unseres gesetzlichen Auftrags bitten wir Sie, innerhalb der nächsten 10 Wochen Maßnahmen zur Rehabilitation zu beantragen.

Einfach das beigefügte Formular ausfüllen, unterschreiben und an uns zurück senden - wir erledigen den Rest. Stellen Sie den Antrag bitte auch dann, wenn Sie erst vor kurzer Zeit in der Reha waren.

Bitte stellen Sie den Antrag bis spätestens xx.xx.2020(in 10 Wochen), da ansonsten Ihr Anspruch auf Krankengeld mit dem Folgetag entfällt und wir Ihnen dieses somit nicht mehr zahlen können. Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt Rehamaßnahmen beantragen, können Sie wieder Anspruch auf Krankengeld haben, es jedoch nicht rückwirkend erhalten.

Wird sind aus rechtlichen Gründen gehalten, Ihr sog. Dispositionsrecht einzuschränken. Das bedeutet, dass Sie unsere Zustimmung brauchen, wenn Sie
- den Antrag zurücknehmen wollen
- auf Rehamaßnahmen oder Rente verzichten wollen
- den Beginn der Maßnahme verschieben, diese nicht antreten oder abbrechen wollen
- eine andere als die bewilligte Klinik/Einrichtung nutzen wollen

Sollte Ihr Rentenversicherungsträger Sie darüber informieren, dass Ihr Antrag bereits als Rentenantrag gilt: Bitte äußern Sie sich ohne Rücksprache mit uns nicht zur Art Ihrer Rente oder dem Rentenbeginn.

Bitte haben Sie Verständnis für diese Regelung. Wenn Sie ohne unsere Zustimmung handeln, kann Ihr Anspruch auf Krankengeld rückwirkend ab xx.xx.2020 (Mai) entfallen.


Rechtlicher Hinweis:

Gegen diese Entscheidung können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich ... Widerspruch einlegen. .... Eine Begründung des Widerspruchs ist nicht notwendig, aber empfehlenswert.

"
Der SB der KK meinte, es wäre alles ja auch in meinem Sinne, weil das Krankengeld ja irgendwann endet und ich dann "ausgesteuert" bin, und weil nach Ende der Reha ein Gutachten über mich erstellt wird, ob und in weit ich arbeitsfähig wäre.

Ich habe versucht einen Termin beim VdK zu bekommen, aber der ist erst in 4 Wochen!

Dann habe ich bei der RV angerufen (online waren keine freien Termine verfügbar). Die Dame meinte auch das es eher ungewöhnlich sei, dass der Antrag zurück zur KK ginge.

Ich denke es wäre besser wenn ich persönlich direkt zur RV gehe und mich da mal beraten lasse. Ist doch erst mal alles unverbindlich oder?

So, ich habe nun gerade bei der KK angerufen. Ich kann mir in der Filiale vor Ort dieses Schnellgutachten ausdrucken lassen. Dann habe ich das schon mal in Händen.
Es wurde erstellt auf Grundlage von Diagnosen. Und ich fragte wieder warum ich den Reha-Antrag der KK zurück senden soll, und die Dame meinte, damit es beschleunigt wird. Ich meinte daraufhin, dass ich nach gesetzlicher Grundlage eine 10-wöchige Frist habe, in der ICH eine Maßnahme zur Reha beantragen muss, und zwar bei der DRV. Sie meinte dann das könnte ich halten wie ich will, aber ich muss die Beantragung dann melden.
Und dann meinte ich, ich weiß ja nicht was in diesem Gutachten, welches im Hintergrund erstellt wurde, drin steht und ich ja noch widersprechen könnte. Da wurde sie schon etwas pampig und meinte, dass dies eh keinen Erfolg haben werde.


Wenn ein Anwalt nicht so teuer wäre, würde ich diesen Weg gehen.

Irgendwie schein der Begriff Reha für jeden eine andere Bedeutung zu haben. Im Sinne von Arbeitsfähigkeit wiederherstellen sehe ich mich da nicht. Ich bräuchte Reha in erster Linie um überhaupt wieder Lebensfreude zu erfahren. Dementsprechend kann ich ja den Antrag auch ausfüllen oder beim pers. Vorsprechen bei der DRV dies so vorbringen? Und wie wird bei der DRV der Reha-Antrag als Rentenantrag verstanden (siehe Schreiben oben der KK "Sollte Ihr Rentenversicherungsträger Sie darüber informieren, dass Ihr Antrag bereits als Rentenantrag gilt")?
 

gila

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Mein Hausarzt und Therapeut sehen eigentlich kein Problem darin, den Reha-Antrag an die KK zurück zu senden
Mahlzeit!... Ja es ist alles nicht so einfach und auch verwirrend aber du hast hier wirklich von Leuten, die genau mit diesen Sachverhalten viel Erfahrung haben, reichlich genaue Auskünfte bekommen.

Dein Arzt und dein Therapeut können in keiner Weise mit den Erfahrungen, die die Leute hier im Forum über viele Jahre gemacht haben, mithalten.
Sie waren noch nie in der Lage wie du jetzt oder wie viele von uns hier, dass sie mit schwersten datenschutzverstößen zu tun gehabt hätten oder mit Gutachten die man kaum dass die Tinte getrocknet war, eigentlich in die Tonne klopfen konnte und haben auch nie die dann folgenden existenziell zum Teil bedrohlichen Folgen aushalten müssen. Daher ist diese Aussage, man könne das doch ruhig über die Krankenkasse machen, mehr als naiv Punkt ich würde sogar sagen auch nicht sachgerecht, denn der Onkel Doktor sollte hier bei seinen Leisten bleiben, und keine Empfehlungen abgeben deren Tragweite er gar nicht einschätzen kann.

ich würde dir empfehlen das alles noch mal ganz in Ruhe übers Wochenende durchzulesen und zu verinnerlichen, denn daraus ergibt sich ja schließlich eine Strategie wie du vorgehen solltest.

Ich habe versucht einen Termin beim VdK zu bekommen, aber der ist erst in 4 Wochen!
das macht doch gar nichts, nimm den Termin wahr... Du hast jetzt 10 Wochen Zeit, es ist alles noch früh genug machbar. Es reicht, wenn du in Woche acht oder neun oder sogar zehn rechtzeitig vor Ablauf den ganzen Rotz der Rentenversicherung schickst und gleichzeitig der Krankenkasse mitteilst, dass du die Unterlagen der Rentenversicherung zu geleitet hast ... am besten nachweislich mit Kopie vom Einlieferungsschein bei der Post.

Die Dame meinte auch das es eher ungewöhnlich sei, dass der Antrag zurück zur KK ginge.
die Dame weiß wohl wie neugierig die Krankenkassen sind und wie schnell auch ein Krankenkassenmitarbeiter in deine Befunde und Diagnosen geblickt hat, wo er seine Nase nicht rein zu hängen hat

Ich kann mir in der Filiale vor Ort dieses Schnellgutachten ausdrucken lassen. Dann habe ich das schon mal in Händen.
Das ist schon mal sehr gut, besprich das mit deinem behandlern, und es bleibt jetzt zu hoffen dass dieses Schnellgutachten, dessen schneller Sinn mir immer noch nicht schlüssig ist, in deinem Sinne formuliert ist und nicht jetzt schon die Katastrophen mit einem Witzgutachten beginnen...

Sinne von Arbeitsfähigkeit wiederherstellen sehe ich mich da nicht.
Deshalb sollst du dieses Gutachten auch erst einmal anschauen bevor es an die Rentenversicherung weitergereicht wird, denn schließlich hat das Gutachten dann ein gewisses Gewicht und auch Folgen für die Entscheidung der Rentenversicherung, ob eine Reha in deinem Fall noch zu einer Verbesserung führen kann, sowie die Krankenkasse das behauptet ohne Ahnung von deinem Krankheitsbild zu haben, oder ob die Befunde deiner Behandler da mehr Gewicht auf eine Umdeutung in einen rentenantrag legen.
Auf jeden Fall lasse dich nicht vor Ort bei der Krankenkasse dazu drängen, du müsstest das Gutachten auf die Schnelle lesen und dann die Weitergabe Erlaubnis erteilen. Formuliere dir ein schreiben, welches du dort gleich abgibst indem du äußerst dass du der Weitergabe des Gutachtens des medizinischen Dienstes der Krankenkasse nicht zustimmst und erst das Gutachten in Empfang nimmst um es mit deinem Arzt zu besprechen, erst danach wird eine schriftliche Erlaubnis zur Weitergabe erfolgen.

Was mich wundert ist, dass die Krankenkasse selbst das Gutachten so auf die Schnelle ausdrucken kann... Wenn das ein Gutachten ist mit ausführlichen Diagnosen etc gespickt ist, hat das eigentlich außerhalb vom MDK nichts verloren, denn die Sachbearbeiter der Krankenkassen sind medizinischen nicht ausgebildet.
im normalfall sollte eigentlich bei der Krankenkasse nur die Empfehlung des MDK vorliegen was aufgrund eines Gutachtens für Maßnahmen stattfinden sollen, das Gutachten selbst sollte beim MDK liegen.

Ich bräuchte Reha in erster Linie um überhaupt wieder Lebensfreude zu erfahren.
das musst du dir jetzt anhand der Unterlagen und Empfehlungen deiner Ärzte gut überlegen inwieweit du eine Reha antreten willst, aber in der Reha selbst zeigen willst, dass eine Arbeitsfähigkeit nicht gegeben ist...
 

HermineL

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Mein Hausarzt und Therapeut sehen eigentlich kein Problem darin, den Reha-Antrag an die KK zurück zu senden.
Letztlich entscheidest du das. Hier im Forum wird dir davon abgeraten weil wir eben aus Erfahrung wissen das dies besser ist wenn es direkt an die DRV geht.

Auch weil ich nicht weiß was in diesem Schnellgutachten (welches dem Antrag beigefügt wird) drin steht (wurde anscheinend erstellt auf Basis einer Stellungnahme meines Psychologen, welcher auch "Post" von meiner KK bekommen hat; nur er hat ja eigentlich Kontakt zur KK, auch wegen der AU).
Auch dazu wurde dir bereits gesagt wie du vorgehen kannst. Die Weitergabe der Daten an die DRV umgehend widersprechen und gleichzeitig einen Antrag auf Akteneinsicht nach § 25 SGB X stellen.

Der SB der KK meinte, es wäre alles ja auch in meinem Sinne, weil das Krankengeld ja irgendwann endet und ich dann "ausgesteuert" bin, und weil nach Ende der Reha ein Gutachten über mich erstellt wird, ob und in weit ich arbeitsfähig wäre.
Du solltest lernen das die KK oder andere Leistungsträger grundsätzlich in Ihrem Sinne handeln und nicht in deinem. Erzählen tun die viel wenn der Tag lang ist.

Ich habe versucht einen Termin beim VdK zu bekommen, aber der ist erst in 4 Wochen!
Auf den VDK würde ich mich nicht verlassen. Zum einen musst du Glück haben da jemanden kompetenten zu finden und zum anderen haben wir hier schon oft genug versucht die Sachen auszubügeln die der VDK versaubeutelt hat.

Dann habe ich bei der RV angerufen (online waren keine freien Termine verfügbar). Die Dame meinte auch das es eher ungewöhnlich sei, dass der Antrag zurück zur KK ginge.
Auch wenn man grundsätzlich nicht mit den Leistungsträgern telefonieren sollte weil man das nicht nachweisen kann hat die Dame dort absolut recht. Wofür bitte sollst du Unterlagen an die KK geben damit die diese an die DRV leitet. Das geht einfacher und du verhinderst das die KK sich anschaut welche Angaben du an die DRV machst. Das geht die überhaupt nichts an.

So, ich habe nun gerade bei der KK angerufen. Ich kann mir in der Filiale vor Ort dieses Schnellgutachten ausdrucken lassen. Dann habe ich das schon mal in Händen
Sehr gut. Dann hast du es und du kannst dann entscheiden ob es die DRV bekommt. Der KK, wie oben geschrieben, die Weitergabe untersagen.

Und ich fragte wieder warum ich den Reha-Antrag der KK zurück senden soll, und die Dame meinte, damit es beschleunigt wird.
Siehe zuvor. Das geht nicht schneller nur wollen die da gerne reinschauen.

Und dann meinte ich, ich weiß ja nicht was in diesem Gutachten, welches im Hintergrund erstellt wurde, drin steht und ich ja noch widersprechen könnte. Da wurde sie schon etwas pampig und meinte, dass dies eh keinen Erfolg haben werde.
Was die meint interessiert niemanden.

Wenn ein Anwalt nicht so teuer wäre, würde ich diesen Weg gehen.
Den brauchst du dafür nun wirklich nicht.

Und wie wird bei der DRV der Reha-Antrag als Rentenantrag verstanden
Die DRV hat grundsätzlichj per Gesetz nach dem Grundsatz Reha vor Rente zu verfahren. Kommt die DRV zu dem Schluß das eine Reha nichts mehr bringt kann der Rehaantrag in einen EMR-Antrag gewandelt werden.

Höre endlich auf mit denen zu telefonieren. Die erzählen dir das blaue vom Himmel und du wirst immer unsicherer. Außerdem kannst du nichts nachweisen von dem was dort gesprochen wurde.
 

saurbier

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Hallo Rudolf01,

nun haben wir dir hier bereits zig mal erklärt, wie du am besten vorgehen solltest, immerhin bist du ja hier im Forum nicht der einzige der sich mit dem Sachverhalt mal gemeldet hat und es ist letzten Endes immer das gleiche Spiel was die KK dazu veranlasst, es geht ausschließlich darum deinen KG-Anspruch auf ein Minimum zu reduzieren.

So wie sich das ganze nach deinem letzten Thread jetzt ließt, hat die KK genau das gemacht was sie immer macht, sie läßt vom MdK die AU-Schreibung deines Arztes/Hausarztes dahingehend überprüfen ob hier ggf. nicht inzwischen eine Gefährdung deiner Erwerbsfähigkeit vorliegt. Dies dürfte der MdK der KK nun bestätigt haben und man veranlaßt dich nun daraufhin binnen 10 Wochen einen Antrag auf Reha bei der DRV zu stellen.

Wenn deine eigene Einschätzung zum Gsundheitszustand schon so ist, daß du wohl nicht arbeiten kannst, dann solltest du jetzt auch den Reha-Antrag stellen. Wie meine Vorredner ja bereits zutreffend ausgeführt haben hast du dafür ab dem Eingang des Schreibens der KK 10 Wochen Zeit.

Mein Vorschlag wäre da, füll den Antrag (R0100/R0110) aus und schicke ihn am besten per Einschreiben an die DRV mit einem Anschreiben das man dir den Eingang für die KK schriftlich bestätigen soll.

Damit wäre dann das ganze erledigt.

Wie gila bereits erwähnte, solltest du dir ruhig mal dieses MdK-Gutachten von der KK holen, wobei ich mir eher nicht vorstellen kann das die KK hier überhaupt ein "Gutachten" vorliegen haben dürfte, bestenfalls wie gesagt nur eine Einschätzung des MdK hinsichtlich einer Reha-Empfehlung. Sollte dir die KK hier tatsächlich ein "MdK-Gutachten" aushändigen, wäre dies ein mehr als fragwürdiger Fall, da derartige "Gutachten" nur beim MdK archiviert sein dürften (Datenschutz) und demzufolge auch nur über diesen zu bekommen sein dürften. Allerdings nur eine Sichtung durch dich würde da jetzt Klarheit verschaffen und sollte in dem Gutachten tatsächlich medizinische Krankheitsdiagnosen erwähnt werden, solltest du umgehend eine Weitergabe an dritte schriftlich verbieten. Nur mal zur Aufklärung, weder der ärztliche Dienst-Gutachter der AfA noch der sozialmedizinische Dienst der DRV rücken die bei ihnen vorliegenden Gutachten an unberechtigte (Mitarbeiter) raus, sondern halten sie unter Verschluss, weil es das Gesetz so im Umgang mit Patientendaten ausdrücklich verlangt.

Und bitte lass endlich die Telefonierei, da erzählen dir die SB´s sehr viel wenn der Tag lang, so du dann tatsächlich mal einen SB erreicht und nicht wohlmöglich irgend einen Mitarbeiter einer Hotline.


Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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Mein Vorschlag wäre da, füll den Antrag (R0100/R0110) aus und schicke ihn am besten per Einschreiben an die DRV mit einem Anschreiben das man dir den Eingang für die KK schriftlich bestätigen soll.
Du kannst den Antrag auch direkt in eier Auskunfts-und Beratungsstelle der DRV abgeben und dir da einen Eingangsstempel geben lassen.
 

saurbier

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Sorry Kerstin_K, der Weg wäre natürlich der kürzeste für alle die eine Geschäftsstelle der DRV in ihrer nähe haben.

Auch sollten wir da nicht vergessen, Rudolf01 genauso darauf hinzuweisen, das ihm ein Wahlrecht bei der Reha-Klinik durchaus zusteht. Heißt also er könnte sich eine für seinen Gesundheitszustand passende Reha-Klinik aussuchen.
 

Rudolf01

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Nochmals recht vielen herzlichen Dank an Euch alle! Eure Unterstützung, Informationen und Hilfestellung hilft mir wirklich sehr!

Ich habe die Anträge R0100 und R0110 mal angesehen. Puuh. Überforderung macht sich breit. Das muss ich wohl bei der DRV vor Ort mit Unterstützung ausfüllen, sofern das möglich ist. Alleine schon "Beantragung Zuschuss zur Krankenversicherung..".

Gut, ich lass das alles erst mal sacken und versuche ruhig zu bleiben und Eines nach dem Anderen zu erledigen. Daher hole ich mir nun als erstes dieses ominöse "Schnellgutachten" - und am besten ALLES aus meiner KK-Akte, was diesen Fall betrifft - und sehe dann weiter und melde mich dann nochmal. Vielleicht hilft die Geschichte hier auch anderen Mitlesenden da draußen weiter.
 

gila

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Achte darauf, was du bei der Krankenkasse in die Hand bekommst. Wenn die unter schnell Gutachten nur die Empfehlung des MDK verstehen, wo drin steht, dass ein Gutachten gefertigt wurde und dass der MDK jetzt empfiehlt, dass du eine Reha beantragen sollst, so ist das nicht das vollständige Gutachten.

Dann frage danach wie du an das Gutachten vom MDK kommst, ob du dich direkt an den MDK wenden musst, was wahrscheinlich so sein wird.
Denn die Krankenkasse darf wie gesagt das vollständige Gutachten gar nicht vorliegen haben mit Diagnosen und Pipapo!

bei der Krankenkasse beantragen dann Akteneinsicht nach den genannten Paragraphen von saurbier und Hermine, dir stehen da sogar Kopien zu, mir haben sie auf meine Anforderung vor Jahren über 150 Seiten geschickt und zwar kostenlos..., Jedenfalls kannst du daraus ersehen aufgrund von welcher aktenlage überhaupt dieses sogenannte schnell Gutachten erstellt worden ist.

Ich würde so verfahren: das Original Gutachten vom MDK anfordern, gleichzeitig ein Schriftstück da lassen dass man die Weitergabe der Unterlagen an die Rentenversicherung nicht gestartet, sondern erst nachdem man das Gutachten eingesehen hat und der Krankenkasse dann erneut einen schriftlichen Bescheid gibt über die Weitergabe.

Sollte das Gutachten der Krankenkasse in deinem Sinne sein, dass die auch der Meinung sind, dass eine Genesung nicht gegeben ist, die Arbeitsfähigkeit nicht wiederhergestellt werden kann, wäre alles soweit gut, wenn das Gutachten larifari ist und dich nur in weitere Schwierigkeiten bringt indem du in einer unnützen Reha herum strampeln müsstest um das Gegenteil zu beweisen, müsste man dann weiter überlegen, ob man dieses Gutachten überhaupt zur Weitergabe an die Rentenversicherung frei gibt und du nicht mit Unterstützung deiner Ärzte gleich SELBST einen Antrag auf eine EM Rente bei der Rentenversicherung stellst, denn die machen auf jeden Fall ihre eigene Begutachtung und verlassen sich nicht auf das was die Krankenkasse vorgegeben hat.

sicher schauen Hermine und saurbier auch noch mal über die Sache hier und können dazu mehr sagen.
 

HermineL

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Ich habe die Anträge R0100 und R0110 mal angesehen. Puuh. Überforderung macht sich breit. Das muss ich wohl bei der DRV vor Ort mit Unterstützung ausfüllen, sofern das möglich ist. Alleine schon "Beantragung Zuschuss zur Krankenversicherung..".
Du kannst den Antrag bei der DRV formlos mit der Bitte auf einen Beratungstermin in einem Dreizeiler stellen. Du wirst daraufhin eine Eingangsbestätigung und einen Termin bei deiner Beratung zur Vervollständigung erhalten.

Dann frage danach wie du an das Gutachten vom MDK kommst, ob du dich direkt an den MDK wenden musst, was wahrscheinlich so sein wird.
Denn die Krankenkasse darf wie gesagt das vollständige Gutachten gar nicht vorliegen haben mit Diagnosen und Pipapo!
Wie schon zuvor geschrieben das Gutachten unter Verweis auf § 25 SGB X anfordern. Dies natürlich beim MDK und nicht bei der Krankenkasse. Die Akteneinsicht in die Akte der Krankenkasse kann natürlich parallel erfolgen unter Angabe der gleichen Rechtsgrundlage. Hier sehe ich persönlich aber momentan nicht die zwingende Notwendigkeit ganz im Gegensatz zur Anforderung des Gutachtens beim MDK.

Ich würde so verfahren: das Original Gutachten vom MDK anfordern, gleichzeitig ein Schriftstück da lassen dass man die Weitergabe der Unterlagen an die Rentenversicherung nicht gestartet, sondern erst nachdem man das Gutachten eingesehen hat und der Krankenkasse dann erneut einen schriftlichen Bescheid gibt über die Weitergabe.
Dem stimme ich nur zum Teil zu. Ich würde der Weitergabe widersprechen und gut ist es. Wenn dir das Gutachten vorliegt und es zu deinem Vorteil ist kannst du es mit deinen Befundberichten an die DRV geben. Wenn es nicht passt dann bekommt es die DRV auch nicht. Die Notwendigkeit der Krankenkasse später doch noch die Weitergabe zu gestatten sehe ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rudolf01

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Hallo zusammen,

ich habe einiges zu berichten. Ich sollte ja eigentlich dieses Gutachten bei der KK abholen sollen, aber die SB war sich unsicher ob die das darf und das könnte sich auf mein Krankengeld auswirken! Dann wies ich sie darauf hin, dass ich ein Recht auf Akteneinsicht habe. Dann telefonierte sie und ich durfte es dort vor Ort tel. klären! Ich bekam das Gutachten des MDK eine Woche später zugeschickt. Parallel dazu hat der SB es an die DRV geschickt. Dagegen konnte ich fast nichts sagen, wegen Mitwirkungspflicht, Blockieren, Auswirkung Krankengeld,.. (war mir dann auch egal bzw. war überfordert!).

Dieses MDK-Gutachten ist im Grunde in meinem Sinne ausgefertigt.

Zusammenfassend steht drin: trotz kontinuierlicher psychotherapeutischer und psychiatrischer Behandlung und Intensivierung medikamentöser Therapie keine deutliche Besserung der Symptomatik; seitens Psychiater Erwerbsfähigkeit gemindert; stationäre psychosomatische Reha mit nachfolgender Prüfung der Voraussetzung für Erwerbsminderungsrente;
Sozialmed. Beurteilung der AU: aufgrund Dauer der AU mit fehlender Besserung durch intensive fachärztliche + psychotherapeutische Therapie + Stellungnahme Psychiaters ist die Erwerbsfähigkeit als erheblich gefährdet bzw. bereits gemindert einzuschätzen; Prüfung der Gewährung einer stationären psychosomatischen Reha empfohlen; ob sich hiernach ein Leistungsbild zur Vermittlung auf Arbeitsmarkt über 6 Std. einstellt bleibt abzuwarten; ggf. sind im weiteren Verlauf Prüfungen bzgl. einer EMR erforderlich; MDK-Wiedervorlage nach Reha mit ausführlichem Entlassungsbericht empfohlen;

Oder was meint ihr dazu?



Mein Psychiater schickt den ärztlichen Befundbericht des Reha-Antrags direkt an die DRV. Ich soll den Reha-Antrag auch zur DRV schicken und die Sachen treffen sich dann dort. (dies handhabt mein Psychiater so; denke die KK wird hier nichts dagegen sprechen können??)



Tja, und nun sitze ich vor den ganzen Formularen.

G0100:

8. Behandelnder Arzt? Ich kann hier nur einen angeben. Psychiater (wg. der ausgestellten AU), Hausarzt,...?

G0120 (von KK auszufüllen; geht anscheinend um AU´s und Diagnosen)

Anlage Erhebung berufliche Situation:

4. ... durch Gesundheitszustand in Arbeit beeinträchtigt (0 -> keine Beeinträchtigung .... 10 -> völlig Beeinträchtigung); soll ich hier echt 10 ankreuzen; oder 9? (was leiten hier eigentlich ab?)

5. Wie stellen Sie sich ihre berufliche Zukunft vor? (alles zutreffende ankreuzen)

- in meinem Beruf weiterhin arbeiten kann?
- in meinem Beruf nicht mehr arbeiten kann? (Kreuz?)
- überhaupt nicht mehr arbeiten kann? (Kreuz?)
- eine andere Arbeit suchen werde?
- eine Rente beantragen werde? (Kreuz?)
- arbeitslos sein werde? (Kreuz? aber wenn ich bei Rente ankreuze, ist man ja nicht arbeitslos!?)
- krankgeschrieben sein werde (Kreuz?)
- Ich weiß es noch nicht (Kreuz?)

Irgenwie widerspricht sich so manches. Weiß nicht was "die" da raus lesen wollen!?

6. Was erhoffen Sie sich vom Reha Aufenthalt? (anzukreuzen: überhaupt nicht / etwas / mäßig / ziemlich / sehr)

Ich hoffe, dass

- man hier endlich Zeit für mich haben wird (mäßig?)
- mir Entlastung durch psychologische Betreuung angeboten wird (etwas?)
- die Reha zur Klärung oder Besserung meiner beruflichen Situation beiträgt (würde hier Besserung durchstreichen und sehr ankreuzen.?)

G0110:

(hier kann ich meine Erkrankungen ja angeben)

2. Berufliche Zukunft (zutreffendes ankreuzen):

- in meinem Beruf weiterhin arbeiten kann
- in meinem Beruf nicht mehr arbeiten kann (Kreuz?)
- überhaupt nicht mehr arbeiten kann (Kreuz?)
- eine andere Arbeit suchen werde

3. Arbeitsplatzbeschreibung:

- Arbeitszeit: xx Std./Woche (hier die max. Std. mit Überstunden im Durchschnitt angeben oder besser weniger? Weil, trage ich hier 45 Std. ein, könnte man daraus schließen, dass man ja weniger arbeiten versuchen könnte!?)

5. Begutachtungen (ob ich vom MDK, Arbeitsamt etc. begutachtet wurde): hier würde ich ja ankreuzen und auf das MDK Gutachten verweißen, welches auf Grundlage eines Berichts meines Psychiaters erstellt wurde.?)

G0115 (Selbsteinschätzungsbogen; diesen habe ich mir selbst heruntergeladen)

Hier kann ich auch meine Krankheitsgeschichte und -verlauf angeben.

1. Welche Wünsche/Erwartungen habe ich an eine Reha?

-> ich kann hier schlecht schreiben "das die Reha möglichst schnell vorbei ist und das der Entlassungsbericht mich in Rente schickt", oder? *lach* Was soll man hier denn schreiben? Das jahrzehntelang herumgeschlepptes innerhalb von Wochen völlig geheilt werden? Das ich mir nicht viel oder gar nichts von einer Reha erhoffe? ...

2. Wünschen Sie Unterstützung bei: .... (hier trifft nichts auf mich zu)

- Sonstiges: (hier könnte ich was angeben, aber besser nicht?)

3. Glauben Sie, dass sich ihr Gesundheitszustand bessern wird, so dass Sie weiter oder wieder beruflich tätig sein könnten? (nur eines ankreuzen)

- ja
- eher ja
- weiß nicht
- eher nein
- nein

(also Kreuz bei nein, oder besser weiß nicht?)

4. Über ihre gesundheitlichen Beschwerden hinaus: Sind Sie durch irgendetwas besonders belastet? (soll ich hier über meine Ängst und Zwänge schreiben?)

5. Welche Erfahrungen haben Sie in den letzten 2 Jahren mit Behandlungen gemacht und was hat Ihnen besonders geholfen?

(schwierig; vielleicht die Therapiesitzungen?)

6. Gab es in den letzten 2 Jahren Tage, an denen Sie sich arbeitsunfähig gefühlt haben und Sie trotzdem arbeiten gegangen sind? (komische Frage!)

(würde ja ankreuzen und auf den allg. Druck als Leiharbeiter/Befristeter hinweisen? Wegen Angst vor Verlust des Jobs, auch aufgrund eh schon vieler Fehlzeiten?)

7. Wie schätzen Sie Ihren derzeitigen Gesundheitszustand ein? (nur ein Kreuzchen)

- sehr gut
- eher gut
- durchschnittlich
- eher schlecht
- sehr schlecht

(auch hier weiß ich nicht was daraus abgeleitet werden soll!)

-> sehr schlecht (meint der SB dann, dem geht es ja auch schlecht wenn er seit Monaten krank geschrieben ist und seine Ruhe hat, da ist eine Rente sicher nicht die Lösung?)

-> sehr gut (meint der SB dann, ah dem geht es im Moment gut weil er krank geschrieben ist und zur Ruhe gekommen ist, offenbar ist dann eine Rente gut für seine Gesundheit?)


Ich weiß immer nicht, was die DRV aus den einzelnen Fragen für Informationen heraus zieht und welche Schlussfolgerungen erstellt werden!?




Auch aufgrund der aktuellen Virus-Lage weiß ich nun nicht wie das alles verlaufen wird, und ob ich beim VdK meinen Termin habe.


Hoffe Euch da draußen geht es gut, und das alles wird wieder, irgendwie!
 

gila

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Sorry - habe es erst heute mal anschauen können...

Ich sollte ja eigentlich dieses Gutachten bei der KK abholen sollen, aber die SB war sich unsicher ob die das darf und das könnte sich auf mein Krankengeld auswirken!
Kommt ins Reich des "Bullshit" - hat sich ja auch bereits erledigt.

Parallel dazu hat der SB es an die DRV geschickt. Dagegen konnte ich fast nichts sagen, wegen Mitwirkungspflicht, Blockieren, Auswirkung Krankengeld,.. (war mir dann auch egal bzw. war überfordert!).
Doch, kann man - man kann der Weitergabe widersprechen und diese erst gestatten, wenn man das GA gelesen hat.
Hattest du die Weitergabe erlaubt? Wurde da mal ein Schriftstück unterschrieben, wo das drauf stand? Dann müsste auf selbigem Schriftstück auch eine INFO stehen, dass man dieser Weitergabe jederzeit widersprechen kann.

Dieses MDK-Gutachten ist im Grunde in meinem Sinne ausgefertigt.
Jetzt isses eh gelaufen und wenn das GA für dich so ok ist ...

stationäre psychosomatische Reha mit nachfolgender Prüfung der Voraussetzung für Erwerbsminderungsrente;
Wie kommen die darauf, dass Morbus Crohn "psychosomatisch" zu klären ist?
Hast du nicht auch Befunde und Atteste, die sich nur darauf beziehen - und irgendwelche psychischen Aspekte außen vor lassen?
Das sind ja zunächst mal 2 verschiedene Paar Schuhe ... MC ist ja eine erhebliche auch körperliche Einschränkung - weiß ich ja von meiner Nichte, die schon mit u30 verrentet wurde bis heute und zig Kliniken keine Besserung brachten.

ob sich hiernach ein Leistungsbild zur Vermittlung auf Arbeitsmarkt über 6 Std. einstellt bleibt abzuwarten
Jetzt kommt es drauf an, wie DU das siehst und schilderst - und wie das auch deine Ärzte (nicht nur Psychiater) beurteilen.
ICH pers. sehe da bei einem fortgeschrittenen Bild keine großartige Leistungsfähigkeit, der Arbeitgeber wird dann auch häufige und unerwartete Schübe und dementsprechend Fehlzeiten mittragen müssen - wer will das schon und kann das (in diesen Zeiten?).

Ich pers. würde nun den Antrag so ausfüllen, dass DEUTLICH wird, welche erheblichen Einschränkungen das für dich ím Alltag hat - dass du einer "psychosomatischen Reha" keinerlei Hoffnung oder Änderung beimisst - wie der Alltag läuft könnte man auf einem Beiblatt schildern.

ZUR ERINNERUNG:

- seit ca. 20 Jahren Magen- und Speiseröhreprobleme
- 2008 Morbus Crohn
- 2013 und 2015 schwerer Schub bis Intensivstation (obwohl OP überfällig noch tagelang in die Arbeit geschleppt wg. Angst um Arbeitsplatz; LAK!)
- seit 2013 in klinischer, ambulanter Behandlung (Infusionen)
- 30% Behinderung bescheinigt
- seit 2014 in psychologischer Behandlung inkl. verschiedener Medikamente
- immer wieder mal in psychotherapeutischer Behandlung (meist schaffte ich es nicht mehr und fühlte mich unter Druck gesetzt)
- seit 03.2019 arbeitlos (viele Jahre LAK -> dann befristet, niemand interessiert es, keiner setzt sich für mich ein -> dann Ende)
- arbeitslos gemeldet (beim ersten persönlichen "Beratungstermin" 05.2019 Unverschämtheiten -> seitdem krank geschrieben)
- aktuell seit Mitte 06.2019 im Krankengeldbezug
- Magen-/Darmproblematik nicht gut, schwere Depressionen mit Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Ängsten, Panikattacken, nicht belastbar, ...
DAS alles mit hinein in eine Schilderung deines Alltages würde ich sagen! So eine Schilderung - nämlich wie einen die Erkrankungen im Alltag beeinträchtigen ist auch wichtig für deinen Antrag auf einen GdB

Laut letzten Rentenbescheid würde mir eine mtl. Erwerbslosenrente zustehen.
Da willst du ja hin!

Eine Reha soll auch nur dann bewilligt werden, wenn sie Sinn macht, möglichst wiederherstellen, ich vermute bei deinem ganzen Symptomen würde das nicht so sein.
DAS muss natürlich auch die entscheidende Stelle erkennen ... durch deine Schilderungen und ärztliche Aussagen.

Du hast jetzt 10 Wochen Zeit, es ist alles noch früh genug machbar. Es reicht, wenn du in Woche acht oder neun oder sogar zehn rechtzeitig vor Ablauf den ganzen Rotz der Rentenversicherung schickst und gleichzeitig der Krankenkasse mitteilst, dass du die Unterlagen der Rentenversicherung zu geleitet hast ... am besten nachweislich mit Kopie vom Einlieferungsschein bei der Post.
Das war im Februar - daher noch etwas Zeit, alles gut zu bedenken!

Die DRV hat grundsätzlichj per Gesetz nach dem Grundsatz Reha vor Rente zu verfahren. Kommt die DRV zu dem Schluß das eine Reha nichts mehr bringt kann der Rehaantrag in einen EMR-Antrag gewandelt werden.
Da sollte es möglichst hin gehen!
 

Rudolf01

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....dem hast du schriftlich zugestimmt ?
Nein, habe ich nicht. Ich war in dem Moment wo ich bei der KK war und wo dies der SB am Tel. sagte einfach überfordert, genervt und dann egal.
Den Selbsteinschätzungsbogen kannst du weglassen, der ist freiwillig.
Hmm, ich dachte ich füge diesen bei, weil dieser Bogen in einem anderen Formular erwähnt wurde und mir die Möglichkeit einräumt, mein ICH besser darzustellen. Aber vielleicht hast Du Recht. Die melden sich sicher wenn sie sich unsicher sind oder noch was wissen möchten.
Sorry - habe es erst heute mal anschauen können...



Kommt ins Reich des "Bullshit" - hat sich ja auch bereits erledigt.



Doch, kann man - man kann der Weitergabe widersprechen und diese erst gestatten, wenn man das GA gelesen hat.
Hattest du die Weitergabe erlaubt? Wurde da mal ein Schriftstück unterschrieben, wo das drauf stand? Dann müsste auf selbigem Schriftstück auch eine INFO stehen, dass man dieser Weitergabe jederzeit widersprechen kann.



Jetzt isses eh gelaufen und wenn das GA für dich so ok ist ...



Wie kommen die darauf, dass Morbus Crohn "psychosomatisch" zu klären ist?
Hast du nicht auch Befunde und Atteste, die sich nur darauf beziehen - und irgendwelche psychischen Aspekte außen vor lassen?
Das sind ja zunächst mal 2 verschiedene Paar Schuhe ... MC ist ja eine erhebliche auch körperliche Einschränkung - weiß ich ja von meiner Nichte, die schon mit u30 verrentet wurde bis heute und zig Kliniken keine Besserung brachten.



Jetzt kommt es drauf an, wie DU das siehst und schilderst - und wie das auch deine Ärzte (nicht nur Psychiater) beurteilen.
ICH pers. sehe da bei einem fortgeschrittenen Bild keine großartige Leistungsfähigkeit, der Arbeitgeber wird dann auch häufige und unerwartete Schübe und dementsprechend Fehlzeiten mittragen müssen - wer will das schon und kann das (in diesen Zeiten?).

Ich pers. würde nun den Antrag so ausfüllen, dass DEUTLICH wird, welche erheblichen Einschränkungen das für dich ím Alltag hat - dass du einer "psychosomatischen Reha" keinerlei Hoffnung oder Änderung beimisst - wie der Alltag läuft könnte man auf einem Beiblatt schildern.

ZUR ERINNERUNG:



DAS alles mit hinein in eine Schilderung deines Alltages würde ich sagen! So eine Schilderung - nämlich wie einen die Erkrankungen im Alltag beeinträchtigen ist auch wichtig für deinen Antrag auf einen GdB



Da willst du ja hin!



DAS muss natürlich auch die entscheidende Stelle erkennen ... durch deine Schilderungen und ärztliche Aussagen.



Das war im Februar - daher noch etwas Zeit, alles gut zu bedenken!



Da sollte es möglichst hin gehen!
Ja Gila, das mit dem GA hat sich nun eh erledigt. Dieses GA bezieht sich rein auf die psychische Thematik (aufgrund der Diagnosen der AU und der Anforderung des Befundberichts beim Psychiater), da ist der Crohn noch nicht dabei!

Heißt, ich muss das alles in den Antrag rein packen. Daher wollte ich ja eigentlich den Selbsteinschätzungsbogen beifügen.

Auch wird nach einem GdB gefragt, aber hier habe ich von meinem Verschlimmerungsantrag noch nichts gehört (außer der Eingangsbestätigung und das es in Arbeit ist). Aber ich werde das dann so angeben.


Es ist dermaßen schwierig und unsicher, nicht das die aufgrund eines Kreuzchens was falsch interpretieren...
 

gila

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da ist der Crohn noch nicht dabei!
darum mein Vorschlag das alles ausführlich darzulegen damit sich überhaupt das richtige Bild für den Entscheidungsträger bietet. Woher soll er sonst die Infos nehmen ob er dich auf eine Reha schickt was dir vielleicht gar nicht dienlich ist oder ob man da mit einem Rentenantrag zu Potte kommt.

Einfach nur sagen es ist freiwillig und man "braucht" es nicht ausfüllen ist eine zu einfache Info.
Es kommt ja immer darauf an ob einem selbst etwas dienlich ist oder nicht.

Daher wollte ich ja eigentlich den Selbsteinschätzungsbogen beifügen.
Sicherlich nicht nur nach meiner Meinung liegst Du damit auch richtig.
 

Rudolf01

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Meint Ihr, ich sollte den Reha-Antrag so ausfüllen das dieser gleich in einen EMR-Antrag umgemünzt wird? Ist dies überhaupt möglich? Also quasi - der Wahrheit entsprechend - wie einen Lebenslauf aufführen, aus dem hervorgeht, was sich über Jahrzehnte zieht und aufgebaut hat? Ich habe ja auch Bedenken ob ich dieser Maßnahme überhaupt gewachsen bin! Und dann grassiert auch noch dieser Corona-Virus, bei meiner Vorbelastung (Immunsuppressiva).
Im Reha-Antrag muss ich ja angeben, von wem aus diese Reha ausgeht, also von der KK (wegen dem KG, damit ich mich bald wieder AL melden kann..).
 
Zuletzt bearbeitet:

Lucky Luke

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...Laut letzten Rentenbescheid würde mir eine mtl. Erwerbslosenrente zustehen.....
Hallo Rudolf01,

ich komme mal auf deinen Eingangspost zurück. Ich glaube, was deine zitierte Aussage betrifft, hast du etwas missverstanden. Jeder Arbeitnehmer, der bereits eine gewisse Zeit sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat, bekommt eine sog. Renteninformation. Darin steht natürlich (so oder so ähnlich...): "Wenn Sie zum jetzigen Zeitpunkt erwerbsgemindert sein würden, würden Sie € xxxx Erwerbsminderungsrente bekommen...".
Aber das steht in JEDER Rentenauskunft, das heisst NICHT, dass es speziell dir jetzt zusteht.
Eine EM-Rente bewilligt zu bekommen, ist nicht so einfach.

Meint Ihr, ich sollte den Reha-Antrag so ausfüllen das dieser gleich in einen EMR-Antrag umgemünzt wird? Ist dies überhaupt möglich?....
MMn kann man einen Reha-Antrag NICHT so ausfüllen, dass die DRV diesen zwingend in einen EM-Rentenantrag umwandeln muss...
Weshalb stellst du denn nicht gleich einen EM-Rentenantrag? Das Formularpaket kannst du dir online bei der DRV herunterladen.
Wenn deine "private Ablage" mit allen sozialversicherungsrelevanten Unterlagen in Ordnung ist (und dein Rentenkonto auch) sollte es möglich sein, den EM-Rentenantrag selbstständig auszufüllen; und dann per Einschreiben an die DRV und warten...

Was den freiwilligen Selbsteinschätzungsbogen angeht hat wohl jeder seine eigene Meinung dazu. Ich würde ihn ausfüllen - so wie du es deinem Post 47 beschrieben hast.
Denn dass sich die DRV die "Mühe" macht (auch wenn man Schweigepflichtsentbindungen erteilt haben sollte) sich entsprechende Arzt- bzw. Klinikunterlagen soz. selbst zu besorgen - das dürfte eher in den Bereich "Wunschdenken" gehören. Schicke auch unbedingt alle relevanten medizinischen Unterlagen selbst mit (hierfür gibt es sogar ein gesondertes Formular des Rentenantrages, wo du alles gesondert aufführen kannst).

Ich wünsche dir alles Gute - LG Lucky Luke
 

Larsson

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Meint Ihr, ich sollte den Reha-Antrag so ausfüllen das dieser gleich in einen EMR-Antrag umgemünzt wird? Ist dies überhaupt möglich? Also quasi - der Wahrheit entsprechend - wie einen Lebenslauf aufführen, aus dem hervorgeht, was sich über Jahrzehnte zieht und aufgebaut hat? Ich habe ja auch Bedenken ob ich dieser Maßnahme überhaupt gewachsen bin! Und dann grassiert auch noch dieser Corona-Virus, bei meiner Vorbelastung (Immunsuppressiva).
Im Reha-Antrag muss ich ja angeben, von wem aus diese Reha ausgeht, also von der KK (wegen dem KG, damit ich mich bald wieder AL melden kann..).
Ich verstehe immer noch nicht, warum du einen Reha Antrag stellen willst. Ich würde gleich einen Antrag auf EMR stellen, ob die DRV dich daraufhin in Reha schicken will, bleibt dann abzuwarten.
Ein Reha Antrag ist zumindest für mich totaler Unsinn, zumal du nicht in Reha willst, zum anderen weil das signalisiert, dass du wieder arbeitsfähig sein willst, denn darauf zielt eine Reha ab, dich für das Arbeitskeben wieder fit zumachen.
Also warum bitte, willst du dann einen Reha Antrag stellen?
 
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