Monti (Italien): In der Krise sollten Parlamente entmachtet werden

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Italiens Regierungschef Monti will, dass sich Regierungen weniger von Parlamenten abhängig machen. Doch die EU braucht mehr Demokratie, nicht weniger

Dauerhaft allerdings wird Europa dieses demokratische Defizit nicht ertragen. Die “Züge einer psychologischen Auflösung Europas”, die Monti ebenfalls sieht, werden sich verschärfen, wenn sich die Bürger auf der europäischen Ebene dauerhaft nicht vertreten sehen.

Montis Landsmann Romano Prodi, einst Präsident der EU-Kommission und wie Monti italienischer Ministerpräsident, hat es gerade wieder auf den Punkt gebracht. “Wir brauchen nun ein starkes Engagement hin zur politischen Union, die transparent und unter Beteiligung aller durch ein neues, verfassungsgebendes Verfahren umzusetzen ist”, schrieb er am Montag in der Bild-Zeitung. Vorschläge, wie ein solches, demokratisch gestärktes Europa aussehen könnte, gibt es übrigens längst. ...
Euro-Krise: Demokratieproblem Parlament | Politik | ZEIT ONLINE
 

zuteuer

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Mario Monti Bilderberger: Alles Schall und Rauch: Der Bilderberger Mario Monti als Berlusconi Nachfolger

Mario Monti - Bilderberg-Banker an Italiens Spitze - YouTube

Mario Monti

Übersetzt heißt das: In der Krise, die wir Bankengängster selbst verursacht haben, ja, ganz gezielt herbei geführt haben, bestehen wir darauf, dass der letzte Rest Kontrolle, der auf uns noch ausgeübt wirde (nämlich die nationalen Parlamente), auch noch wegfällt.
Wir wollen in der von uns verursachten Krise die absolute Kontrolle, die absolute Finanzdiktatur. Mit weniger geben wir uns nicht zufrieden.

Bankengängster sollte man generell nicht mehr zuhören. Mehr gibt es zu dieser Infamie nicht zu sagen.
 
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