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Mona Lisa berichtet über Armut durch Pflege

wolliohne

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Mona Lisa berichtet über Armut durch Pflege
Ein Filmteam der ZDF-Sendung "Mona Lisa" hat Menschen besucht, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen und dadurch vom sozialen Abstieg bedroht sind. Ein Hohn, wie einer der Interviewten findet. Denn er erspare mit seiner Pflegeleistung dem Staat jedes Jahr 50.000 Euro Pflegekosten.
"Nicht ich liege in der sozialen Hängematte, sondern der Staat". In dem Beitrag kommt auch Susanne Hallermann von unserem Förderprojekt "Armut durch Pflege" zu Wort, das sich für ein gerechteres Pflegesystem einsetzt.
Hier geht's zum Beitrag und einem zusätzlichen Interview:
ML mona lisa: Hilfe für pflegende Angehörige - ZDF.de
 

Bethany

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Der Staat kümmert sich doch schon lange nicht mehr um die "sozial Schwachen" sondern schafft mit seinem H4 System sowie den Niedriglöhnen immer mehr die arm sind.
 

Anna B.

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...und Angi marschiert in (war es Salzburg?) einer 18 Jahre alten Bluse zur Vorstellung...

um uns zu zeigen, wie sparsam man doch leben kann?

was kosten wohl die Eintrittskarten?
 

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Der Staat kümmert sich doch schon lange nicht mehr um die "sozial Schwachen" sondern schafft mit seinem H4 System sowie den Niedriglöhnen immer mehr die arm sind.
Was ist denn bitte mit "sozial schwach" gemeint?

Selbst mit einer (sagenwir mal relativ hohen) Rente von 2000,00 € kommst du im Pflegefall nicht gerade weit....

Es liegt wohl eher daran, dass Pflegebedürftige kaum eine Lobby haben.

Täglich verhungern und verdursten Menschen in Pflegeheimen....aber wehe es werden Giraffen im Zoo an Löwen verfüttert! Ein Aufschrei in der Presse!

dazu P.S.

Pflegeexperte Fussek hat mal sinngemäß gesagt : In der stationären Pflege arbeiten oft Menschen, die man im Zoo mangels Qualifikation nicht anstellen würde.
 

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Warum glaubst du habe ich das in " " gesetzt ?
Immerhin: Die Mehrheit findet es wohl gut, denn seit etlichen Bundestagswahlen ändert sich so gut wie nichts im Bereich der Pflege.

Machen Angehörige diesen schweren Job, werden sie mit einem Taschengeld abgespeist (wer das in Stundenlöhne umrechnet, dem wird sicher speiübel und man kommt leicht in den Bereich der Sittenwidrigkeit).

Macht es eine "professionelle" Einrichtung, wird meistens auch schlecht gepflegt... wohl auch, weil das System so am besten funktioniert (Pflege ins Bett = höchste Pflegestufe).

Wer erstmal davon betroffen ist, kann sich zum einem kaum noch wehren und zum anderen im Falle von "wehren", erlebt die Person kaum den Abschluss aller Instanzenzüge - wie praktisch!

Wer sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen will, der gehe mal in diverse Pflegeheime und frage sich dann:

Will ich so meinen letzten Lebensabschnitt verbringen ?
 
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